Jan Schiffer: Burschenschaft zwischen Tradition und Moderne
Shownotes
Tradition bewahren, Verantwortung übernehmen und neue Wege gehen.
In dieser Folge sprechen wir mit Jan Schiffer, Schriftleiter der Verbandszeitschrift Der Burschenschafter und Altem Herrn der Burschenschaft Alemannia Köln.
Gemeinsam werfen wir einen Blick hinter die Kulissen einer Verbandszeitschrift und sprechen darüber, welche Herausforderungen die ehrenamtliche Redaktionsarbeit mit sich bringt. Wie findet man Autoren, entwickelt spannende Themen und organisiert eine Zeitschrift mit über 100 Seiten?
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, was Studentenverbindungen von modernen Führungsmethoden lernen können. Wir diskutieren über agiles Projektmanagement, Kanban, das Delegieren von Verantwortung und darüber, wie sich traditionelle Hierarchien mit den Anforderungen der heutigen Arbeitswelt vereinbaren lassen.
Auch die burschenschaftliche Bewegung selbst steht im Mittelpunkt: Welche Rolle spielt die Allgemeine Deutsche Burschenschaft (ADB) Warum entscheiden sich zahlreiche Burschenschaften für die Verbandsfreiheit? Und kann es angesichts unterschiedlicher Traditionen, politischer Vorstellungen und historischer Konflikte überhaupt noch eine gemeinsame burschenschaftliche Bewegung geben?
Darüber hinaus sprechen wir über demokratische Streitkultur, Toleranz, das besondere Verbindungsleben in Köln und natürlich über die nicht ganz ernst gemeinte Rivalität zwischen Kölsch und Alt.
Eine Folge über die Zukunft des Verbindungswesens, den Wert des Ehrenamts und die Frage, wie Tradition und Veränderung zusammenfinden können.
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Credits – Intro & Outro
Komposition Intro und Outro: Pamela Soria
Intro-Voice: Vladen Cemus
Links & Kontakt:
Pamela Soria
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Vladen Cemus
– Hier geht es zu seiner Website
– Hier geht es zu seinem Instagram
Transkript anzeigen
00:00:05: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Lava-Limmel, der Corporotalk.
00:00:24: Mein Name ist Jan und ich bin der Host.
00:00:25: Heute haben wir einen ganz besonderen Gast – Jan Schiffer, alter Herr der Burschenschaft Allemannia Köln und Redakteur der Verbandseitschrift Der Burschenchafter der allgemeinen deutschen Burschanschaft KurzADB.
00:00:36: Jan vielen Dank dass du heute hier bist!
00:00:40: Ich danke das ich hier sein darf.
00:00:41: Das ist eine große Ehre.
00:00:43: Das erste Mal, dass wir hier einen Schriftleiter einer Verbandszeitschrift haben aus dem Verbindungsmittel.
00:00:50: Das freut mich sehr!
00:00:51: Ja, erzähl doch mal ein bisschen so was über deinen Hintergrund?
00:00:53: Wie bist du zur Burschenschaft Allemannia Köln gekommen?
00:00:56: Ja das war eine klassische Geschichte, da ich seinerzeit auf der Suche nach einem Zimmer war und ein Schulkollege von mir, der zwei Jahre über mir in der Stufe... ... der war, den hatte es nach Gießen verschlagen.
00:01:12: Der hat dort studiert und ... ... hat mich dann in dem Städtchenungs, den ich komme, ... ... haben wir uns getroffen und er hat dann gesagt,... ... wenn du mal eine Wohnung suchst oder eine Bleibe suchst... ... dann sag doch Bescheid!
00:01:25: Und dann habe ich Bescheide gesagt und bin dann so ... ... entsprechend auf Zimmersuche bei der Alemania gelandet.
00:01:35: Die hatten damals auch einige Zimmer frei.
00:01:39: Und trotz aller Skepsis habe ich mich dann doch dafür entschieden, doch zu bleiben.
00:01:45: Das war ursprünglich meine Skepsi so groß dass ich gedacht hab hier wohnste ein paar Monate und das ist dann Sprungbrett um eine andere Bleibe zu finden.
00:01:55: aber letztendlich hat mich das Koppowesen dann doch in seinen Bann genommen und so bin ich kleben geblieben im wahrsten Sinne des Wortes.
00:02:04: Ja, also ich meine deine Burschenschaft.
00:02:05: Die Allermania hat ja auch einen sehr guten Ruf finde ich.
00:02:08: Also ich habe sie immer positiv in meinen fast fünfzehn Jahren jetzt kennengelernt.
00:02:14: Ihr habt ein schönes Haus und ihr habt ja auch eine beeindruckende Alterrenschaft unter anderem ja auch ein Reiskanzler der mal bei euch aktiv war?
00:02:22: Ja gut da muss man zugeben dass das ein Ehrenbandträger natürlich ist und er war letztendlich natürlich nie bei uns wirklich aktiv Aber wir haben ihn in unserer Ahnengalerie entsprechend aufgenommen, man braucht ja auch ein bisschen was für das Auge.
00:02:42: In Gustav Stresemann habe ich da an der Wand gesehen.
00:02:44: Sehr cool!
00:02:45: Man ist ja auch für die deutsche Geschichte sehr bedeutend und wenn es auch einer ist aus den eigenen Reihen ist das ja etwas Besonderes
00:02:51: Auf jeden Fall.
00:02:52: Was hatte ich denn dazu motiviert?
00:02:53: Redakteur der Verbandszeitschrift Der Borschenschaft?
00:02:57: Dazu bin ich ein bisschen gekommen wie die Jungfrau zum Kind.
00:03:01: Ich hatte etwas zu laut, wohl mal verlautbaren lassen seinerzeit dass ich durchaus Interesse hätte mich im Verband mal ein bisschen einzubringen in die Verbandsarbeit.
00:03:12: Ein bisschen?
00:03:12: Ein bisschen!
00:03:14: Also eigentlich wollte ich einfach nur Mitglied des Verbandsausschusses werden und mich doch einbringen.
00:03:21: zum gleichen Zeitpunkt ist aber dann der Redakteur Also mein Vorgänger im Endeffekt, dem Amt in den Landtag gewählt worden und hat dementsprechend aus beruflichen Gründen dieses Hobby aufgegeben.
00:03:35: So dass ich dann gefragt worden bin ob ich nicht den Redakteur machen wollen würde.
00:03:42: Das habe mich von vornherein erst mal so erschlagen das ich da sehr skeptisch war das zu übernehmen hab mich dann aber breitschlagen lassen wie das auf so burschen tagen schonmal passieren kann Und hat mir dann auch vorgestellt, dass es natürlich schon viele schöne Momente bereiten kann ein solches Abend rauszuführen.
00:04:02: Das ist auch so aber ich hatte natürlich riesen Respekt vor dem Arbeitsaufwand und den Pensum das einem das abverlangt eine Verband Zeitung herauszubringen.
00:04:14: Wie sieht der typische Arbeitstag als Redakteur der Verbandszeit schrift aus?
00:04:17: Also der... ...typischer Arbeitstag ist es Gott sei Dank nicht im Sinne von acht Stunden aber es ist schon sinnvoll kontinuierlich immer mal wieder am besten täglich oder alle zwei Tage, wenigstens eine halbe oder eine ganze Stunde drauf zu wenden.
00:04:35: Entsprechend Autoren zu akquirieren und mit ihnen zu telefonieren sie anzuschreiben sich Gedanken darüber zu machen welche Themen man in die nächste Ausgabe bringen möchte.
00:04:49: Man muss natürlich gleichzeitig auch einiges an organisatorischen Aufgaben ... bewerkstelligen, die Adress-Listen der Empfänger aktualisiert halten
00:05:00: etc.,
00:05:02: sodass das also sehr unterschiedlich und sehr manikfaltig ist.
00:05:05: Die Aufgaben...
00:05:07: Also wenn zum Beispiel der Hausbauverein den Bund aus dem Haus rausschmeißt, dann müsste er gucken wo jetzt der Bund seine Bleibe hat damit ihr dann die Zeitschrifter hinschicken könnt?
00:05:18: zum Beispiel wobei so eine Geschichte natürlich eigentlich schon wieder redaktionell auch dann sehr interessant wäre, weil das passiert ja jetzt auch nicht täglich.
00:05:27: Aber da kann man natürlich eine spannende Geschichte draus machen.
00:05:30: Absolut!
00:05:32: Und wie viel Arbeit umfasst?
00:05:34: So ne einzelne Ausgabe?
00:05:35: also wie lange sitzt ihr daran?
00:05:38: Also das kann ich so genau gar nicht sagen, weil es somiert sich auf und wir haben halt keine Stempelrohr um das entsprechend zu dokumentieren, aber das sind schon etliche Stunden die man da verbringt um so eine Zeitung rauszubringen.
00:05:55: Wie dick ist dir denn so?
00:05:56: wie viele Seiten habt ihr so im Schnitt?
00:05:57: Also bei unserer Verbandzeitung ist es so dass sie zweimal im Jahr erscheint.
00:06:01: dadurch ist er etwas umfangreicher als jetzt die Verbandsorgane die vierteljährlich erscheinen.
00:06:10: Bei uns sind das so zwischen hundert und hundertzwanzig Seiten die einer Ausgabe.
00:06:16: Das ist aber auch schon ein großer Umfang, das macht ihr jetzt nicht mal eben nebenbei.
00:06:20: Ne,
00:06:20: dass macht man eben nicht mal nebenbei.
00:06:22: da ist man auch manchmal sehr froh wenn man vielleicht einen etwas trockneren Artikel erhält der sich mit einem historischen Thema auseinandersetzt, wenn man dann sogar noch Fußnoten hat.
00:06:33: Mittlerweile ist es allerdings schon so muss ich sagen, dass dadurch das nicht über die Jahre dann doch ein Netzwerk ergeben hat ... dass sich aufgebaut hat, bekomme ich mittlerweile doch hier und da auch Inhalte proaktiv zugesendet.
00:06:48: Insofern ist das nicht mehr ganz so die Lauferei hinter dem Autor hinterher sondern manchmal tatsächlich auch der Autor dahinter mehr herläuft weil es gibt doch den einen oder anderen, der auch gerne etwas bei uns publiziert sehen möchte aber es natürlich grundsätzlich schon.
00:07:08: gerade wenn man jetzt ein Leitthema hat Und speziell im Themenbereich Autoren sucht, ist es schon so dass man da sehr lange braucht.
00:07:19: Im Regelfall um jemanden zu finden der dann auch was schreibt.
00:07:23: Ein häufiges Problem bei Verbindungen ist unter anderem so ein Amtswechsel.
00:07:27: Der Senior vor zwei Jahren hat den Laden noch allein zusammen gehalten und jetzt hat niemand mehr eine Ahnung welche Dokumente aktuell und ob sie digital oder in irgendeinem Schargenordner abgeheftet sind.
00:07:39: Der nächste Senior verbringt seine Amtszeit damit, alte Chargierte nach Dateien zu jagen.
00:07:43: Irgendwann sinkt die Lust an den Aufgaben oder sogar an der Aktivität selbst.
00:07:48: An diesen und vielen weiteren Problemen setzt Gaudium an!
00:07:51: Das Team dahinter besteht selbst aus Korsstudenten und macht seit über neun Jahren genau das – Verbindungen strukturell entlasten Ein System in dem alles an einem Ort liegt Und Amtswechsel nicht mehr der Anfang vom Chaos sind.
00:08:04: Damit bleibt mehr Zeit zum Hängen lassen, trinken und für gemeinsame Erinnerung.
00:08:08: Und zum Studieren natürlich!
00:08:09: Die Infrastruktur unter dem Namen Gaudiam, Habemus und CoHouse-II.Nutzen bereits über einhundertfünfzig Bündne und deren über dreißigtausend Mitglieder – nicht ohne Grund.
00:08:19: Gebt euch einen Ruck?
00:08:20: Schaut mal auf gaudiam.de und in den Shownotz
00:08:23: vorbei
00:08:24: und zieht's euch rein!
00:08:26: Du hast ja im Vorfeld auch erzählt, einer eurer Autoren ist ja auch ein E-Major Gast hier und zwar der Niklas Hoppe mit Vintage-Bursche.
00:08:33: Er hat eine Kolumne bei euch drin?
00:08:34: Genau!
00:08:34: Der hat ne Kolumnen bei uns.
00:08:36: da sind wir sehr stolz
00:08:37: drauf.
00:08:38: Mega cool auf jeden Fall.
00:08:40: Wo hast du denn die Erfahrung her?
00:08:41: weil so ne Leitung oder einer Zeitschrift?
00:08:45: das ist ja jetzt kein autodidakten Projekt manchmal.
00:08:47: Du musst dich ja auch mit den Layout-Programmen auskennen.
00:08:50: Die musst du bedienen können.
00:08:51: Da gibt es ja oft Schwierigkeiten... Ist das alles für dich ein Learning by Doing-Prozess oder hast du schon was mitgebracht, Erfahrungen aus der Vergangenheit die du jetzt anwendest?
00:09:01: Also tatsächlicherweise war ich seinerzeit auf der Schule auch Redakteur in der Schülerzeitung und habe dann auch die Bundeszeitung bei uns nach... Die waren damals einige Jahre nicht erschienen.
00:09:15: Die hab' ich damals dann erst mal nicht wieder raus gebracht und da habe ich mir schon einiges autodidaktisch beigebracht.
00:09:21: Mit dem Layout sprichst du jetzt natürlich etwas anders ... trifft den wunden Punkt, weil das war eigentlich meine Ausrede Nummer eins.
00:09:29: Da ich gesagt habe, nee, ich kann das Amt gar nicht übernehmen und ich dachte auch schon, ich wäre fein raus aus der Nummer, ... ... weil ich eben von Layout dann in dem Bereich keine Ahnung hab'.
00:09:39: Weil das ist ja schon ein bisschen was anderes als eine Bundeszeitung... ...und selbst die sind heutzutage ja oftmals so hochwertig dass auch da man eigentlich von ... ... Halbprofessionalität sprechen kann, was ich schon so gesehen
00:09:53: habe.".
00:09:54: Mir wurde dann aber gesagt, naja wir haben ein Layout und dementsprechend war das Argument dann auch obsolete.
00:10:02: Welche Herausforderungen begegnet ihr so in deiner Rolle als Redakteur?
00:10:05: Also jetzt abgesehen davon mit Autoren finden die Technik... ... macht manchmal Ärger, das ist die Software.
00:10:13: Was gibt es denn dann noch so für Herausforderungen?
00:10:15: Wie ist die Kommunikation mit dem Dachverband?
00:10:16: Gibt es da Erwartungshaltungen... ...die erfüllt werden müssen?
00:10:19: Hast du da viel Freiheit zum Beispiel?
00:10:22: So eine redaktionelle Freiheit, dass die sagen solange es läuft alles in Ordnung machte was du möchtest oder...?
00:10:28: Also das ist denke ich wie bei einer normalen Zeitung auch.
00:10:32: man hat halt einen gewissen Korridor indem man sich bewegen kann.
00:10:35: also man muss natürlich schon zusehen was interessiert denn die Leser und was passt in die Zeitung rein thematisch?
00:10:42: Und was passt eben nicht rein.
00:10:44: Der Verband hat grundsätzlich zwar dementsprechend auch ein paar Vorgaben oder ein paar Vorstellungen, die man einhalten muss.
00:10:52: im Großen und Ganzen habe ich aber schon als Redakteur sehr freie Hand, was die Gestaltung der Zeitung angeht.
00:11:01: Dementsprechend bin ständig im Austausch mit der jeweiligen Vorsitzenden, weil die ist die eigentliche Herausgeberin in der Zeitung.
00:11:10: Das heißt sie sind inhaltlich intern zumindest ins Inhalt nicht verantwortlich für die Zeitung und dementsprechend spreche ich mich mit denen ab und die nehmen am Prozess der Ausgabenerstellungen dann auch teil können sich dann online auch entsprechend ein System einwählen und doch die vorhandenen Artikel sich schon vorab anschauen.
00:11:40: Und wenn denen irgendetwas auffallen würde, dann würde man halt entsprechend drüber sprechen.
00:11:45: Wir sind der Vergangenheit aber so gut wie nie vorgekommen dass da Inhalte nicht akzeptiert worden wären.
00:11:53: es war gab einmal eine Vorsitzende hat dann gesagt wir wollen noch einen Artikel über eine bestimmte Veranstaltung drin haben.
00:12:01: Da hatte ich schon aufgegeben, die Autoren Akmise.
00:12:05: Aber die haben dann halt noch was geschrieben und das ist dann selbstverständlich eher in der Zeitung gelandet.
00:12:11: Welche Themen sind dir denn besonders wichtig wenn du die Inhalte der Zeitschrifte planst?
00:12:18: Also zunächst mal ist es bei uns so aufgebaut dass es halt ein Leitthema gibt.
00:12:24: Das ist jetzt auch nicht bei jeder Verbandenzeitung so.
00:12:26: aber da wir als Burschenschaften, einen gewissen politischen Anspruch ja auch verfolgen bzw.
00:12:32: ein gewisses politisches Interesse weiter tragen möchten haben wir halt immer ein Leitthema dass ich oftmals dann auch mit politischen oder historischen Ereignissen die die Burschen betreffen auseinandersetzen.
00:12:48: und hier ist natürlich allererster Aufgabe dafür geeignete Artikel und Beiträge zu finden.
00:12:55: Und das ist auch eine der größten Herausforderungen, eben weil man da schauen muss wer passt denn zum Thema Wer kann was beitragen?
00:13:06: Das ist dann sehr zeitaufwendig da die entsprechenden Personen zu finden, die sich dann auch bereit erklären Artikel- und Beiträge beizusteuern.
00:13:16: Da sitzen wir beide auch irgendwo im gleichen Boot.
00:13:19: Ich muss ja auch mal gucken, dass ich Gäste finde die in den Talk kommen und du musst Autoren, du musst Themen finden.
00:13:24: Das Schöne ist, warum wir heute hier sitzen, das ist ja nicht nur ein reines Interview wo ich dich interviewe sondern wir waren ja vorher schon bei mir oben im Wintergarten und haben einen Interview für den Wurschenschaften aufgenommen.
00:13:36: große Freude, also im Herbst hast du gesagt kommt die Ausgabe wahrscheinlich raus mit dem Interview.
00:13:41: Du hast den Labalümmel ja zurückgestürzt.
00:13:44: ich weiß jetzt nicht ob das ein Novum war oder ob der das schon mal gemacht hat aber ich habe mich sehr gefreut als ich dich angefragt habe ob wenn ich einen interview machen wollen dass ich dann direkt hier landen würde hatte ich mir so nicht ausgerechnet.
00:13:59: aber freut mich.
00:14:00: Gibt es besondere Projekte oder Artikelserien auf die du besonders stolz bist, weil sie praktisch aus deiner Feder heraus, aus deiler Verantwortung heraus entstanden sind?
00:14:10: Ja wir hatten's ja eben schon angesprochen.
00:14:12: Ich bin natürlich schon sehr stolz dass wir den Verbandsbruder Hoppe entsprechend ins Boot holen konnten mit seiner Kolumne als Vintage-Spursche oder Vintagespursche besser gesagt.
00:14:26: Ansonsten sind da so einige Artikel, auf die ich recht stolz bin.
00:14:30: Also ich hatte einmal zum Beispiel ein Artikel der war nicht ganz so gelungen von einem Autor und dementsprechend habe ich da auch negative Rückmeldung bekommen was eher selten passiert.
00:14:41: Da ist allerdings etwas besonderes passiert weil ich bekam dann auf einmal einen Entwurf für den Leserbrief und den leser Brief fand ich dann schon so gut dass ich den... ... Verbandsbude angeschrieben habe und habe ihn gebeten, doch ... ... nicht nur einen Leserbrief zu schreiben sondern gerne auch ein Artikel.
00:14:55: Und dieser Artikel ist dann nachher ich glaube acht oder neun Seiten ...
00:14:58: ...
00:14:59: gelayoutet gewesen also für den Leser Brief natürlich viel zu lang aber es war einer der ... ... Artikel die am meisten und die positivste Resonanz bekommen haben von allen... ...und da hab' ich dann für mich auch mitgenommen.
00:15:12: aus allem Schlechten kann je nachdem auch was Gutes werden weil hätte ich diesen durchaus nicht so gelungen Artikel, nicht abdrucken lassen.
00:15:20: Hätte ich diesen Artikel den zweiten Jahr auch nie erhalten.
00:15:23: insofern muss man immer eine Bewertung auch erst nach Abschluss aller Fakten erziehen?
00:15:34: Ja sehr gut!
00:15:36: Dann lass uns doch mal ein bisschen über dich als Burschenschafter sprechen.
00:15:39: Wie hat denn dich das Burschschafter da sein persönlich und beruflich vor allem geprägt?
00:15:43: also wenn du jetzt ... von heute, jetzt schaust du auf zurück.
00:15:48: Was hat dir denn das Aktivsein bei der Alemania oder beziehungsweise den Dachverbänden halt mitgegeben?
00:15:53: Also vor allen Dingen ... ... Projektmanagement habe ich doch glaube ich einiges lernen können weil ich mich halt auch ausprobieren konnte im Bund.
00:16:05: Im Prinzip kann ich mich bei der Zeitung auch heute noch ausprobiert und auch das war halt ein Lernprozess bis man dann mal das Redaktionsamt so aus ... füllt, wie es dann sein sollte.
00:16:19: Mit einer gewissen Routine das Ganze... ... dann auch angehen kann.
00:16:24: Da habe ich schon sehr viel organisatorisch mitnehmen können.
00:16:29: Wir haben dann unser unlatzer Stiftungsfest auch beispielsweise letztes Jahr erst nachfeiern können wegen Corona.
00:16:35: insofern musste ich das mehr oder weniger zweimal organisieren.
00:16:38: aber auch das war etwas was sich in der Form noch nicht vorher gemacht hatte und da nimmt man natürlich wahnsinnig viel mit.
00:16:47: Und kann dann schon auch einiges im beruflichen Alltag anwenden, was man so im Bund gelernt hat aber das natürlich eher bezogen auf die aktiven Zeit.
00:17:00: Das ist ja gerade das Wort Projektmanagement angesprochen.
00:17:05: Hast du denn eine gewisse Methodik, die du davor gehst?
00:17:07: Machst du das agil, machst du es klassisch?
00:17:09: Ist das autodidaktisch bei dir?
00:17:13: Also gerade was die Zeitung angeht, muss man schon sehr agil bleiben.
00:17:19: Eben weil man ja wahnsinnig abhängig ist eben von anderen Charakteren... ...die dann entsprechend Zusagen geben und die entweder einhalten oder meistens halt auch mal Fristverlängerungen benötigen etc.
00:17:32: Von daher kann man das gar nicht zustarr angehen das ganze.
00:17:36: Da muss man zu sehen dass man eine gewisse Flexibilität in seinem Gesamtsystem immer aufrecht erhält und je nachdem dann auch mal in der Lage ist ein Artikel halt erst eine Ausgabe später zu veröffentlichen.
00:17:53: Wollen wir da ein bisschen drauf eingehen mit dem agilen Arbeiten zum Beispiel für die Verbandszeitschrift?
00:17:59: Weil ich finde das persönlich auch selber spannend, weil ich zu gemeines Vereinsvorstands oder Verbindungsvorstand der Gotia ja auch vor allem viel mit Kanban-Haltarbeiter.
00:18:09: Also kanban sind ja diese berühmtbrächtigten also wie Zuhörer.
00:18:12: Die spalten wohl links dann was noch alles zu tun ist.
00:18:14: Die Mitte ist gerade Arbeit im Prozess und rechts ist dann fertig.
00:18:20: Das praktische was ich halt finde ist so wie du es gesagt hast, Projekte laufen nicht immer star-linia ab.
00:18:26: Sondern man muss sich halt auch auf Herausforderungen, man muss die auf Wandel ja auch einstellen und fokussieren!
00:18:32: Wie siehst du das da?
00:18:33: Ja absolut also wir arbeiten entsprechend in der Redaktion auch mit einem kannbaren Tool und das hat mich auch immer wieder schafft es mich das zu begeistern Weil es eben diese Flexibilität bietet.
00:18:47: Da sind wir gerade dann auch in der Redaktion drauf angewiesen, weil wir machen das letztendlich alles ehrenamtlich und niemand kann entsprechend... Also man kann das nicht vergleichen mit einer beruflichen Projektleitung.
00:19:04: Man ist halt nun mal im Non-Profit ... Bereich unterwegs und dementsprechend hat man natürlich nicht so den Zugriff auf die Zeit der Mitarbeiter, wie das nun mal dann in einem Unternehmen der Fall wäre.
00:19:19: Von daher
00:19:20: ein bisschen auch beruflich in der Sparte unterwegs oder?
00:19:24: Also ich bin selbstständig und deentsprechend...
00:19:29: Was machst
00:19:29: du?
00:19:29: Ich bin Honorarberater im Finanzbereich und der Vermögensberatung.
00:19:36: Dementsprechend auch da ist eine gewisse Flexibilität natürlich erforderlich, weil die Beratungen... ...die wir beruflich da machen bei uns sehr individuell gehalten sind.
00:19:47: Weil wir ja eben nicht für Provisionen leben und arbeiten sondern eben für die Honorare der Mandanten.
00:19:54: Das
00:19:54: sind insofern dann auch nicht die Nullachtfünfzehn Fälle unbedingt mit denen man das dazu tun hat.
00:19:59: Also das kann man schlecht in ein starres System pressen.
00:20:03: Da muss man eine gewiss Flexibilität einfach mitbringen.
00:20:06: Wie siehst du das denn zum Beispiel mit den jungen Aktiven, die ja praktisch durch ihre Schargen ähnliche Erfahrungen sammeln?
00:20:13: Denkst du es ist nicht schlau, dass sich viele Verbindungen, also einige Verbindung mal versuchen sollten.
00:20:17: Zum Beispiel so ein agiles Projektmanagement über den aktiven Beizuringen, damit Sie z.B.
00:20:21: Ihre Scharge dann viel effektiver ausführen können.
00:20:25: Womit Sie dann wieder Erfahrung sammelt und wenn Sie dann ins Berufsleben gehen sehen ... Ah!
00:20:29: Das habe ich auch schon im Bund gemacht, das war cool.
00:20:31: Und ein bisschen die Scheue weg bringt schon mal ein bisschen Erfahrung
00:20:34: mit Auf jeden Fall.
00:20:36: Also ich denke, dass es sehr sinnvoll ist eben auch eine Charge etwas individueller zu gestalten als es vielleicht früher der Fall war.
00:20:47: oder die starren Strukturen, die ich noch kennengelernt habe, die vor Generationen, Vorgängergeneration in unserem Bund noch sehr stark gepflegt hat, die halte ich tatsächlich nicht mehr für Zeit gemäß.
00:21:01: Die Studienzeiten haben sich teilweise sogar verschoben, habe ich den Eindruck also die Vorlesungszeiten sind andere.
00:21:08: Das war damals als wir alle an der Universität studiert haben alles noch etwas einheitlicher.
00:21:14: da waren die Paukstunden zum Beispiel viel leichter festzulegen als das heute der Fall ist.
00:21:20: Dementsprechend bin ich da absolut bei dir und würde sagen, ja.
00:21:26: Das ist auch etwas, das ist eine Realität auf die die Aktiven dann später im Berufsleben stoßen wo sie dann besser mit umgehen können als wenn Sie jetzt in einem starren Bund so wie man vielleicht auch das Klischee des kooperiert ... seines heute noch hat, dass alles reguliert ist und alles star und fest ist.
00:21:46: Was bringt das einem Aktiven?
00:21:48: Wenn er so eine aktive Zeit durchlebt hat... ...und dann kommt er auf einmal in den Unternehmen und die sind da ganz anders gepolt,... ...dann muss er das ja wieder neu lernen, dann nimmt er aber nichts aus seiner Aktivenzeit mit.
00:21:58: Ist ja wichtig, dass die Leute aus ihrer Aktiven Zeit eben auch etwas... ...mitnehmen können was sie dann entsprechend mal gelernt
00:22:05: haben.".
00:22:06: Das ist ein sehr, sehr spannender Punkt den du da sagst.
00:22:08: Weil ich bin ja im thirty-fünf und die Erfahrungen, die ich gemacht habe mit dem Start ins Berufsleben der ist bei mir mit siebenzwanzig, achtundzwanziger ungefähr passiert mit dem Ende des Studiums.
00:22:18: Ich bin genau in so eine Welt reingekommen wo die Hierarchien relativ flach waren Wo das ganze sehr agil gesteuert war.
00:22:26: mein letzter Chef den ich hatte war zum Beispiel jetzt nicht ... der typische autoritäre Boss, sondern das war wirklich ein
00:22:33: agiles
00:22:33: Mindset was dort gelebt worden ist.
00:22:35: Der Kritikfähig war den man auch sagen konnte, dass mal bitte mal so ausprobieren, er wusste... ...dass ja nicht aufgrund seiner Position mit einem absoluten Wissen ausgestattet ist,... ...sondern dass er fehlbar ist und dass auch die Angestellten in den Gräben ganz vorne kämpfen eine ganz andere... Arbeitsrealität haben, als er zum Beispiel wenn er hinten entscheidet und auch darauf rücksicht genommen hat.
00:22:56: Das sind ja gerade nicht so Punkte die du in einem Bund meistens findest.
00:22:59: Da hast wir eine sehr hierarchische Strukturierung, unsere Top-Down orientiert Und es ist ja so ein bisschen eine Realität der Firmen halt vorbei.
00:23:08: Klar, es gibt auch Unternehmen die sehr konservativ aufgestellt sind wo das genau so ist.
00:23:12: aber angefangen zum Beispiel wir gehen auf die Kneipe Wir haben einen Anzug an und wir haben Krawatte an.
00:23:16: oder zum Beispiel auch bei der Kombination beim Halbkuleur halbformel je nachdem wie das bei den einzelnen Winden halt heißt.
00:23:23: Das hast du im Privatleben auch teilweise gar nicht mehr, weil du im Berufsleben zum Beispiel die Krawatte in vielen Bereichen verschwunden ist.
00:23:29: Dann schon einen Anzug mit ohne Krawatt rumlaufen ist schon sehr selten und die meisten arbeiten gar nicht.
00:23:35: zum Beispiel mehr so auch im Branchen, wo es noch in fünfzehn Jahren das normalste der Welt war.
00:23:39: Das hat die Frage so wie bereiten wir da unsere Aktiven halt darauf vor?
00:23:42: Also ihr sucht perfekt sitzende Maßanzüge, maßhemden oder elegante Damenbekleidung dann schaut bei Kovo Die Maßschneider vorbei!
00:23:52: Mit achtzehn Filialen deutschlandweit von Hamburg bis München und besonders stark in NRW bietet Kove Maßarbeit auf höchsten Niveau.
00:24:00: Dazu gibt es handgefertigte Schuhe, edle Gentleman Accessoires und exklusive Nischen-Düfte.
00:24:07: Alle Infos und Terminbuchungen findet ihr über die Links in den Show Notes.
00:24:11: Kove Tradition trifft Eleganz.
00:24:13: Und jetzt zurück zum Talk!
00:24:16: Ja gut, ich finde es ja auch nicht schlecht wenn man noch eine Krawatte binden kann.
00:24:19: Auch das sind ja auch Skills die man irgendwann mal doch noch gebrauchen kann.
00:24:25: aber in der Tat ist das jetzt nicht mehr das was primär eine Verbindung mitbringen sollte dass man halt in starren Strukturen sich zurecht finden kann.
00:24:37: auf der anderen Seite denke macht es im Leben ja meistens, gibt's den goldenen Mittenweg.
00:24:45: Und insofern denke ich das man schon auch gewisse Starrstrukturen mal kennengelernt haben sollte.
00:24:51: Das ist ja auch eine Generation Frage, das ist ja größtenteils weggefallen.
00:24:55: also mit dem Wegfall des Wehrdienstes und als dann auch noch das Abitur ein Jahr verkürzt worden ist hat man ja zumindest bei uns im Bund schon stark gemerkt dass da viel jüngere Charakter vor der Tür stehen.
00:25:11: Und man, die auch ganz woanders abholen musste als noch die Generation davor weil sie einfach ein zwei Jahre jünger dann sind.
00:25:20: und den hier und da auch ein bisschen fels in der brandung zu sein und ein bisschen was starveres zu sein halte ich jetzt nicht grundsätzlich für verkehrt.
00:25:32: aber wie gesagt die mischungen Die macht es meinerseits, deswegen gerade wenn die Füchse dann mal in eine Verantwortung kommen halt ist für sehr sinnvoll.
00:25:41: Wenn man den also eine gewisse Flexibilität auch bei bei ihrer auf ihrem Weg denen gibt dann gewisse Führungsqualitäten zu entwickeln und sich selber dann halt auch auszuprobieren, verschiedene Führungsstile entsprechend für sich den Richtigen zu finden.
00:26:02: Und den richtigen zu adaptieren...
00:26:04: ...und delegieren lernen!
00:26:06: Das ist tatsächlich eines der schwierigsten Aufgaben und ich hoffe meine Redaktionsmitglieder hören jetzt nicht zu.
00:26:14: aber da habe ich auch noch immer wieder Grenzen an die ich stoße.
00:26:20: Das ist tatsächlich gar nicht so leicht, einfach mal eine Aufgabe wegzugeben also aus verschiedenen Perspektiven ja auch nicht.
00:26:29: Einmal gibt man vielleicht etwas nicht gerne ab weil es einem ans Herz gewachsen ist und man wirklich ein gutes Produkt rausbekommen möchte.
00:26:38: auf der anderen Seite macht das einen dann auch nervös wenn man nichts mehr hört davon und dann muss man halt abwarten können.
00:26:48: Man will den Leuten ja auch wieder nicht zu sehr auf die Füße treten oder eben zum Delegieren gehört etwas abgeben und Abstand gewinnen.
00:26:59: Das kann aber auch schwer sein, wenn dann das Ergebnis nicht passt, dann ärgert man sich, dass wir uns delegiert haben.
00:27:05: Ja, genau.
00:27:05: Und das ist auch gerade so eine Schwierigkeit die ich zum Beispiel selber beobachtet hab und der ich auch ausgesetzt war.
00:27:11: Ich bin halt auch immer jemand bei den Sprecherämtern usw.
00:27:13: gewesen.
00:27:13: Ich habe es geplant, ich habe es ausgeführt.
00:27:15: Ich hab geguckt dass es in einer großen Erfolgsquote dabei am Ende rausgekommen ist... ...und wenn man dann so sieht die anderen sind nicht soweit Die haben nicht dieses Skills Man ist aber dann schon sehr fokussiert darauf dass diese Ergebnisse werden kretscht man den Leuten natürlich auch irgendwie dann immer rein und das demotiviert die.
00:27:35: Und am Ende denken sie sich so muss ich gar nichts machen, dass wird schon übernommen.
00:27:40: Das ist auch eine Fehlergeschichte gewesen, die ich für mich lernen musste, dass ich auch lernen muss zu dedigieren, dass in den Leuten den Freiraum zum Beispiel gebe, dass es in deren Hand jetzt liegt und ich auch einfach mal damit leben muss wie das Ergebnis z.B
00:27:57: Na ja absolut, man muss dann manchmal mit dem Ergebnis leben oder man spielt halt Feuerwehrmann und versucht dann noch die Kohlen aus dem Feuer zu holen.
00:28:06: Das sollte man meine Sachen aber auch nicht übertreiben weil damit demotiviert man ja dann auch wieder denjenigen der man vorher gebeten hatte etwas zu übernehmen und wenn er das Endergebnis nicht wieder erkennt... ist das auch nicht unbedingt ideal gelaufen im Gesamtgang.
00:28:23: Deswegen ist es natürlich auch wichtig, immer mal bei so einem Projekt zwischen Stationen zu schaffen in denen man dann halt mal den Ist-Zustand überprüft.
00:28:36: Aber das ist dann auch nicht immer... So leicht, als würde man eine Rückmeldung bekommen können.
00:28:42: Manchmal mauern die Leute dann auch einfach und ich glaube was Delegieren angeht habe ich tatsächlich ein bisschen aus meiner aktiven Zeit etwas verpasst weil als ich in den Bund gekommen bin waren wir gar nicht so viele.
00:28:57: das heißt es gab damals auch kaum etwas zu delegieren weil man musste dann letztendlich doch das meiste alleine machen Und dementsprechend habe ich manchmal den Eindruck, dass mir das heute dann doch so ein bisschen fehlt.
00:29:12: Dass dann auch einfach mal abgeben zu können und sich wirklich blind drauf verlassen.
00:29:17: Ja, da haben wir ja auch glaube ich eine ähnliche Situation.
00:29:21: Bisschen in der Zeit von einem Mann schwachen Aktivitas aktiv geworden.
00:29:26: Ich hab einen Bund wieder begründet... musste man sozusagen die Architektur, die Planung und die Strategie selber in die Hand nehmen.
00:29:33: Da sind dann nochmal andere Geschichten.
00:29:34: Ich glaube das sind aber Probleme was auch oft selbstständiger halt haben, die sich dann Angestellte ins Boot holen, die von den Angestäten die Erwartungshaltung haben dass sie wie Unternehmer denken und dementsprechend die Firma zu ihrem Baby machen.
00:29:49: Und das ist ja meistens nicht der Fall, weil sonst wären diese Leute ja keine... also in der Regel der Fall keine Angestellten sondern selber Unternehmer.
00:29:55: Also es ist so eine ähnliche Konfliktlinie irgendwo?
00:29:58: Das ist definitiv so.
00:29:59: Ja aber wir versuchen bei uns schon die Identifikation mit dem Unternehmen dann So zu stärken dass die Mitarbeiter dann entsprechend sich schon auch motiviert fühlen ihre Freiheiten, die ja durchaus damit einhergehen, dass man in gewisse Aufgabenbereiche dann komplett überlässt.
00:30:26: Also da versuchen sie dann schon auch sich selber zu entfalten
00:30:31: und
00:30:32: dementsprechend sehe ich schon einen Unterschied zwischen jetzt einer beruflichen Aufgabenverteilung und einer Verteilung innerhalb zum Beispiel so eine Redaktion in der ... ... die Mitarbeiter, also sind ja alles Verbandsbrüder... ... in die dann teilweise noch studieren und dadurch dann halt auch Klausurphasen haben etc.
00:30:58: Also da ist der Zugriff, da muss man vorsichtig sein... ...und die muss man anders anpacken als jetzt ein Mitarbeiter.
00:31:08: Und das meine ich jetzt aber nicht dass man Mitarbeiter im Unternehmen... ... dann eben härter angreift oder sowas.
00:31:15: Aber ich kann halt grundsätzlich erwarten, okay, seh den halt morgen im Büro... ...oder wenigstens im Meeting wenn es dann im Homeoffice ist oder so und... ...wenn wir Redaktionssitzungen machen, dann kann ich die Erwartungshaltung,... ...die ich da im Unternehmen habe nicht eins zu eins weitergeben an die Redaktionmitglieder.
00:31:32: Die sagen dann halt auch schon mal kurzfristig ab,... ...dass es in beruflichen Umfeld bis auf Krankheiten oder so was dann halt entsprichend etwas...
00:31:41: was
00:31:42: einfach nicht geht und meinem Redaktionsmitglied fehlen mir sämtliche Sanktionierungsmöglichkeiten.
00:31:51: Aber wäre vielleicht mal eine ideene Beireitungsordnung in der Redaktion einzuführen, ich hoffe hier hört jetzt doch der ein oder andere von Ihnen zu.
00:31:59: Ich bin auch im Feld für Geschäftsordnung.
00:32:00: also wir haben ne Satzung bei uns zum Bund und ne Geschäftsordnung.
00:32:03: Der Vorteil ist, die Geschäftsordnung ist von der Satzung abgeleitet.
00:32:06: Kann aber jeden Bundeskonvent angepasst werden und das wesentlich flexibler.
00:32:11: bei der Satzung muss halt notar- und dann amtsgericht
00:32:13: noch... Ja klar im Bund haben wir das natürlich auch.
00:32:20: Aber in der Redaktion haben wir keine Geschäftsordnungen oder sonst was.
00:32:24: Das ist vom Verband ursprünglich mal so geplant worden dass der Redakteur der Zeitung letztendlich für die komplette Zeitung verantwortlich ist.
00:32:33: Dann lass uns noch mal ein bisschen zurückgehen auf dich als Burschenschaftler.
00:32:36: Welche Werte und Prinzipien sind dir denn als Borschenschafter besonders wichtig?
00:32:42: Also, als Burchenschaftler oder was mich letztendlich begeistert hat... ...und es war ja nur ein Zufall weil der Schulkamerad von dem ich eben sprach, der hätte ja genauso gut in einer katholischen Verbindung landen können.
00:32:56: seinerseits ist aber tatsächlich bei einer Burschaft gelandet und hat mich dementsprechend dann über das Zimmer in Köln ... auch zur Burschenschaft gebracht.
00:33:09: Was mir damals sehr gut gefallen hat, war... Ich hatte ein Deutschleistungskurs Lehrer der hieß Linke und ich muss immer schmunzeln weil er war auch so was von links und absoluter SPD-ler.
00:33:24: War Junggeselle und hatte aber vier PS starke Autos in der Garage stehen.
00:33:28: das hatte ihn aber nicht davon abgehalten sozialist zu sein.
00:33:31: Das
00:33:32: muss was geben, sowas.
00:33:33: Der
00:33:34: hat uns aber immer wieder eingebleut.
00:33:36: ihr müsst der Obrigkeit auf die Finger schauen.
00:33:39: und eine Demokratie gibt es nicht umsonst das Wahlrecht gibt's nicht um sonst.
00:33:45: insofern habe ich mich von vorne rein dann hingezogen gefühlt zu einem Zu einer Gemeinschaft die eben auch diese Werte diese demokratischen werte hochhält und in denen es auch politische Diskussionen gibt.
00:34:05: Damals musste ich ja noch nicht, dass das schwieriger werden wurde in unserem Land.
00:34:10: Offene Diskussion, so für mich merke das teilweise auch bei den... aktiven ein wenig, dass die Diskussionskultur nicht mehr so vorhanden ist.
00:34:20: und wenn jemand anderer Meinung ist.
00:34:22: Man direkt davon ausgeht der mag mich nicht oder sowas ja überhaupt gar nicht Grundlage einer Diskussion Kultur sein sollte sondern man sollte eben den Respekt vor dem Andersdenkenden bewahren und dementsprechend auf der Sachebene dann die Argumente austauschen.
00:34:41: Und dazu hat mich dieser Deutschlehrer gebracht und dazu haben ich auch die Diskussion dann nach burschenschaftlichen Abenden etc.
00:34:49: auf dem Haus bei uns
00:34:50: gebracht,
00:34:51: deswegen ist das eigentlich auch der Kern meiner Mignitschaft als Burschenschafter in der Allemann-Jahr.
00:35:02: Ja, das ist doch ein so toller Wert und Prinzipien!
00:35:06: Dann lass uns noch ein bisschen darüber sprechen, wie das aktiv sein in Köln ist.
00:35:10: Du bist ja genau dort aktiv und welche Rolle spielt die Stadt für dich und deine Buschenschaft?
00:35:17: Also die Allemagne ist in Kologne schon sehr fest verhaftet mit der Stadt.
00:35:24: nun ist Kölnen im Gegensatz zu einem Stadionssprecher, der das alle zwei Wochen Kolportiert, nicht unbedingt die schönste Stadt Deutschlands.
00:35:34: Aber sie ist da doch was die Menschen angeht eine wie ich finde sehr lebenswerte Stadt und die Allemannia ist meines Erachtens auch geprägt von der Stadt.
00:35:47: Ich glaube dass die meisten Verbindungen auch von ihrer Stadt gibt ... prägt sind und so ein bisschen von der Mentalität, die die Menschen mitbringen.
00:35:53: Aber ihr seid auch in der Stadt leben?
00:35:55: Kölscheverwindung ist es auch so wie du das sagst.
00:35:57: Merke ich das auch gerade.
00:35:58: Das war auch so einen Eindruck, den ich immer von euch hatte.
00:36:01: Ihr seid so auch ... ... reinische Frohnaturen finde ich also...
00:36:06: Ja das zeichnet sich ja dann auch ab über zum Beispiel Karnevalsknipen,... ...die man dann schlägt.
00:36:15: Also der größte Fan von Harry Potter Knipen bin ich jetzt nie gewesen aber eine Karnevalz ... Kneipe, die ist schon noch mal was anderes und... ...die kann man aber meines Erachtens dann auch nicht in München schlagen.
00:36:24: Also jedenfalls nicht mit... ...nicht in Köln studierten.
00:36:31: Menschen.
00:36:32: Also das färbt schon ab, ein anderes Beispiel ist zum Beispiel als ich hatte ja eben schon das Hundertste Stiftungsfest erwähnt und da war mir schon sehr wichtig dass der Dom auch eine Rolle spielen würde und tatsächlich hat dann einen Farbenbruder eine Messe gehalten an der wir teilgenommen haben als Festgesellschaften und hat uns auch mehrfach ... einen Bund erwähnt, der jetzt ein hundertes Stiftungsfest feiert und hat uns herzlich willkommen im Dom geheißen.
00:36:59: Und das war schon Gänsehautmoment... ... wo ich dann auch wieder gemerkt habe an den Reaktionen der anderen Bundesbrüder wie wichtig ihnen dann auch diese Stadt und gerade dann das Symbol der Stadt nämlich der Dom ist.
00:37:17: Wie gesagt, ich glaube dass das viele Verbindungen haben.
00:37:21: Aber ja, bei uns ist es glaube ich schon noch etwas intensiver dieses Lebensgefühl was sich dann auch so ein bisschen von der Stadt auf den Bund und dementsprechend darauf die Aktiven prägt.
00:37:39: ... hinunterprägt, die ja oftmals dann gar nicht aus Köln kommen.
00:37:44: Logischerweise natürlich aus ganz einer ganzen Republik und lernen dann das kölische Lebensgefühl halt kennen... …und das aber direkt im burschenschaftlichen Kontext.
00:37:54: eine wie ich finde recht interessante Mischung.
00:37:57: Ich weiß jetzt nicht ob ich jetzt Düsseldorfer sagen kann….
00:38:00: Das
00:38:00: ist gut?
00:38:03: Nein!
00:38:05: Ich nehme mich da mal ganz raus.
00:38:06: Ich bin in Aachen gewohnt, eine Düsseldorf aufgewachsen und ich habe auch Kölner vorfahren.
00:38:09: Und meine Tante wohnt sogar noch in Köln mit ihren Kindern.
00:38:11: Ja also dann muss man vielleicht auch mal so ein bisschen diesen Mythos auflösen.
00:38:19: Also die Kölne und die Düsseldover sind sich ja so ähnlich dass sie schon wieder Spinnefeinds sind.
00:38:26: aber im Endeffekt ist der Unterschied sehr marginal
00:38:30: abgesehen davon, dass wir meistens besser gekleidet sind und das bessere Bier haben.
00:38:34: Ist es ähnlich?
00:38:35: Also ich empfehle dir wirklich mal eine Blindverkostung und dann...
00:38:39: Ich finde Frühkölsch ist cool!
00:38:40: Also ich habe das auch in verschiedenen Brauereien schon probiert und ich finde das ist ein sehr gut trinkbares Bier.
00:38:47: Ich meine auch Kölsch is ja nicht gleich Kölsche.
00:38:48: Es ist wie mit dem Alten Düsseldorf da gibt's ja auch große, große Unterschiede.
00:38:52: Also das jetzt sagst hätt ich nicht mitgerechnet.
00:38:54: eigentlich wollte ich das ja für nach dem Gespräch aufbewahren aber ich habe hier mal zwei Dosen mitgebracht weil es gab meine Folge hier da gab's keinen Flaschenöffner.
00:39:05: deswegen hab' ich Dosenbier mitgebracht.
00:39:07: Das war doch bei Finn ne?
00:39:09: Das war bei Finn genau
00:39:12: So, das ist der schönste Geräusch Prost!
00:39:14: Dann zum Wohl.
00:39:18: Hier steht auch noch ein Oktopott auf den Tisch rum.
00:39:20: also wenn du ihn auch noch brauchst Wenn du noch drei weitere auf die Losen hast, dann können wir den auch offen... Nee
00:39:24: der sieht ungespült aus.
00:39:26: Da möchte ich jetzt nicht unbedingt draufzulegen.
00:39:28: Der ist
00:39:28: nicht ungesprült?
00:39:29: Der ist unbenutzt!
00:39:31: Das starrt
00:39:31: drin.
00:39:32: Ach so.
00:39:34: Weil das desinfiziert ja mit dem Alkohol.
00:39:36: Wie ist es denn zum Beispiel, dass aktiv sein in Köln gibt es dort Brandmauern also so dass schon die Schlagenden unter sich bleiben und man mit den Nichtschlagenden Zeit verbringt oder dass die katholischen eher unter sichbleiben?
00:39:48: Oder ist es auch wie ein Aachen dazulang der Bund Cooles, nett ist, hängen wir damit allen ab.
00:39:57: Verbindungen stehen heute vor einer neuen Herausforderung.
00:40:00: Nachwuchs, Außenwirkungen Identität All das entscheidet sich längst auch online.
00:40:04: Wer sich digital nicht zeigt wird übersehen.
00:40:06: Doch wie präsentiert man Tradition so Dass sie modern wirkt ohne sich zu verbieten?
00:40:11: Corpor Content Lab gibt genau darauf die Antwort.
00:40:13: Mit unseren Workshops, Social Media Keilen und der Content Creation-Meisterklasse lernt ihr eure Verbindung strategisch authentisch und attraktiv
00:40:21: zu zeigen.
00:40:21: Für mehr Sichtbarkeit neue Mitglieder und das gute Gefühl zu wissen was man tut!
00:40:27: Ein moderner und professioneller Auftritt schafft Vertrauen nach innen wie nach außen und zeigt dass eure Verbindungen nicht in der Vergangenheit stehen bleibt sondern Zukunft gestaltet.
00:40:36: Wir vom Corpo Content Lab erstellen euch genau diesen Auftritt an einer zeitgemäßen und zikromorientierten Webseite offiziellen E-Mail Adressen Stilvollen Semesterprogramm, Colour-Karten, Imagefilmen und vielmehr damit.
00:40:48: jeder erkennt eure Verbindung lebt und hat Zukunft.
00:40:51: Beeinbart jetzt euren Demokall.
00:40:53: alle Infos findet ihr in den Shownotes.
00:40:57: Also wie so zumindest habe ich das häufig so gehört dass die Chorstudenten dann eher mit dem Nichtschlag nicht so kuscheln wollen.
00:41:07: wir als fakultativ schlagender Bund sind tatsächlich in Köln ein bisschen der ... die gemeinsame Schnittmenge.
00:41:16: bei uns an der Theke treffen sich letztendlich dann alle.
00:41:22: Aber grundsätzlich muss man sagen, ist ja in Köln schon recht durchmicht also das Bünde sich jetzt so gar nicht leiden können.
00:41:31: gibt es nur eine Ausnahmesituation?
00:41:34: da gibt's ein paar Ausnahmefälle aber im Großen und Ganzen versteht man sich schon ganz gut
00:41:42: Ja,
00:41:42: hat schon verstanden das es eine gemeinsame Kultur ist die man pflegt und man eher die Gemeinsamkeiten betonen sollte als jetzt die Unterschiede dann unnötigerweise herauszuheben.
00:41:58: Wie erlebst du denn das Verbindungsleben im Köln Vergleich zu anderen Städten?
00:42:01: Wo sagst du da ist richtig cool dass machen wir in Kölnen besser und wo hast du das Gefühl da können wir aber eigentlich noch was von anderen Ständen lernen.
00:42:10: Das ist ne gute Frage.
00:42:13: Also grundsätzlich finde ich schon, dass man in Köln im Regelfall zum Beispiel beim Couleurbummel dann auch eher mal das gepflegte Wort zu schätzen weiß und nicht unbedingt jetzt nur presst wie man das aus anderen
00:42:32: Verbindungsstätten
00:42:34: kennt oder
00:42:35: hört.
00:42:36: Ich weiß gar nicht was es ist
00:42:39: aber Da ist Quellen mit Sicherheit eine recht angenehme Stadt.
00:42:48: Auf der anderen Seite ist natürlich auch dieses, sich relativ schnell zu Dutzen
00:42:53: etc.,
00:42:55: nicht jedermanns Sache und das kann ich auch absolut nachvollziehen.
00:42:58: Das hat es sich ja generell in vielen, vielen Städten auch gelegt.
00:43:00: also dass Siedsen unterkooperierten auch Gleichaltrigen oder auch Zügerinnen hin, das hat glaube ich ganz, ganz massiv abgenommen.
00:43:08: stark abgenommen, kann ich auch so weit nachvollziehen.
00:43:11: Auf der anderen Seite kann es natürlich schon auch von Vorteil sein wenn man hier hat dem jemanden nicht das du angeboten hast weil man dann schon auf verbal noch eine gewisse Distanz waren kann.
00:43:23: bei den meisten Menschen die ich kennengelernt habe im Kooperationswesen hätte ich aber ... habe ich ein Du nicht zurücknehmen müssen oder ist nicht bereut, dass du ... ... Angeboten zu haben oder angenommen zu haben je nachdem.
00:43:40: Ausnahmen bestätigen halt immer die Regel aber das ist schon etwas was in Köln so schnell passiert... ...dass ich mir vorstellen könnte, dass es neben einem oder anderen aus München oder dann doch zu schnell geht.
00:43:55: Das muss ja auch nicht jedermanns Sache sein.
00:43:56: In Hannover gibt man sich nach einem Billion die Hand, das ist etwas was man in Köln tun nicht tun soll.
00:44:04: Ich mach das genau aus dem Grund immer!
00:44:06: Ja gut um jemanden zu provozieren klar da ist natürlich dann wieder... Spaß
00:44:10: noch mal selbst zu machen weil es
00:44:11: buchsig ist irgendwie.
00:44:12: Ja und dann im letzten Moment die Hand wegziehen und sich durchs Haar fahren.
00:44:15: Ziemlich neunziger.
00:44:20: Ja schön, denn du bist ja auch heute hier unter anderem auch als Vertreter deines Dachverbands.
00:44:26: Als Redakteur.
00:44:28: aber in dem Podcast ist ja die allgemeine deutsche Bruschenschaft noch nicht so zum Zug gekommen wie sie es verdient hätte und dafür wisst ihr auch heute.
00:44:38: Erzähl doch mal welche Ziele verfolgt die Allgemeine Deutsche Bruschenschaft?
00:44:41: Und was ist überhaupt...
00:44:44: Also die allgemeine deutsche Burschenschaft ist ein im Jahre zwei tausendsehntin gegründeter Verband von Burschen schaften Die sich hauptsächlich nicht zum ziel gemacht haben einen verband Zu gründen zu schaffen der einen mehr wert für die einzelnen Mitglieder Schafft oder mehr werte besser gesagt schafft was zum einen natürlich in der allgemeinen Auswirkung sich darstellt, da stellen soll und dem entsprechend dann z.B.
00:45:24: Redner für Vorträge etc.
00:45:27: oder Festredner akquiriert die sich ein einzelner Bund vielleicht so nicht getraut hätte aufs eigene Haus zu holen.
00:45:38: Und dementsprechend ist natürlich aber auch der Austausch ganz wichtig, dass man entsprechend Erfahrungen aus anderen Städten etc.
00:45:48: für aktiven Generationen zu aktive Generationen weitergegeben weiß und das die Leute sich austauschen.
00:45:59: sich kennenlernen, sich gegenseitig besuchen, Netzwerke aufbauen.
00:46:03: All das was entsprechend Verbindung schon immer ausgemacht hat natürlich also die allgemeine deutsche Wurschenschaft hat auch nie sich auf die Fahne geschrieben irgendwie... ...das Rad neu zu erfinden.
00:46:16: aber es war seinerzeit halt nun mal an der Zeit sich anders zu orientieren als ist die deutsche Wurzelschaft getan hat.
00:46:29: Und dementsprechend sind es ja auch hauptsächlich Bünde, die mal in der Deutschen Buchschulschaft mitgibt gewesen sind.
00:46:36: Die sich dann in der ADB wiedergefunden haben.
00:46:38: und da muss ich persönlich sagen... Wie ist in der deutschen Bruchschulchaft heutzutage?
00:46:43: Es weiß ich ja nicht!
00:46:44: Möchte ich mir auch nicht anmaßen das zu bruchteilen.
00:46:48: Aber der Umgang in der deutschen Burschenschaft, den habe ich ja noch erlebt und die Grabenkämpfer hab' ich doch erlebt.
00:46:55: Und das ist heute etwas was mich persönlich von dem Verband auch immer wieder aufs Neue begeistert... ...dass der Umgangston halt schon ganz anderer ist und dass ganze viel freundschaftlicher entsprechend gestaltet
00:47:09: ist.".
00:47:10: Ja, das war der letzten Burschen-Tag, den ich ja mitbekommen habe, war der von zwei Tausend Seen.
00:47:15: Das war der Letzte vor dem praktisch beginnenden Bruch, der dort stattgefunden hatte und ich habe es damals auch in der Atmosphäre ganz stark gespürt.
00:47:27: Ich fand da waren im Grunde zwei Arten von... Burschenschaften, die man dort gesehen hat wenn man die mal ganz grob auf eine Person halt runter reduziert.
00:47:36: Da jedes individuelles ist ein Individuum steht für sich selber.
00:47:41: aber da fand ich der Gabs auf der einen Seite halt den Typus Burschen schaffter in einem gut sitzenden Anzug gepflegtes Auftreten professionell erscheinen den Du halt auch zum Beispiel ... in einer Top-Beratungsfirma oder eine Investmentfirma halt antreffend würdest von der Art.
00:47:59: Und dann gab es dann aber auch ne andere Gruppierung, die halt eher so ein bisschen kerniger war, die im Janker rumgelaufen sind... Auch schon mal anders gewirkt haben.
00:48:10: und das fand ich, dass hat auch... irgendwie nicht gepasst.
00:48:13: Und das war schon damals
00:48:14: spürbar,
00:48:15: dass da die Differenzen schon sehr stark gewachsen sind.
00:48:18: Lieber so einem Ehepaar, wo
00:48:20: du
00:48:20: nennst, wie sie kennen?
00:48:21: Du hast das Bauchgefühl, da ist bald die Scheidung drin und das ganze Umfeld sagt nein!
00:48:26: Die lieben sich... Das wird nie passieren.
00:48:29: und dann erfährst du vier Monate später, dass die Scheidel reingereicht worden ist.
00:48:32: Das
00:48:33: ist ein schöner Vergleich.
00:48:34: Ein bisschen habe ich es auch erlebt durchaus.
00:48:38: also das war sehr polarisierend alles oder es war, stand alles irgendwie unter einer gewissen Spannung und das war halt logisch dass irgendwann mal ein Ventil dann auch gebraucht wurde.
00:48:53: Und ich denke mir dann immer wenn doch heute.
00:48:59: also ist natürlich grundsätzlich schade.
00:49:00: die burschenschaftliche Geschichte ist ja eigentlich eine die sich gegründet hat mit der Mit einer der Hauptforderungen oder der Hauptträume und Vorstellungen, dass man die Studentenschaft einwürde.
00:49:12: In der Realität muss man sich eingestehen, dass die Burschenschaften eine der zerstrittendsten studentischen Vereinigungen in der Geschichte sind.
00:49:22: Das habe ich das erste Mal jetzt in meinem Leben gehört also ausgesprochen.
00:49:26: Das macht total Sinn.
00:49:27: Meine nächste Frage wäre nämlich auch dahingehend, wie siehst du die Perspektive einer burschenschaftlichen Einheitsbewegung?
00:49:34: Weil die burschaftliche Bewegungen ja eigentlich genuiner einer Einheits- bewegung ist.
00:49:38: nicht nur dass die Studenten zusammengeführt werden das der Partikularismus überwunden werden sollte eine deutsche Einheit damit möglich war Wie sieht es das?
00:49:46: wo ist jetzt weg und sind sind uns weg einer Burschen schafft heute weil wir haben haben wir die Bundesrepublik Es ist ein Staats Gebäude, was dort besteht.
00:49:55: Wir haben Grenzen die Realität geworden sind durch Staatsverträge, die geschlossen worden sind.
00:50:03: Ich habe mit meinen sind zum Beispiel die ehemaligen Ostgebiete wo ich auch selber habe in einer Sendung erzählt habe auch sehr starke Verwurzungen hat aber auch habe meiner Familie.
00:50:12: Die Gebieten sind weg der leben kaum noch Deutsche.
00:50:17: Wo siehst du denn, also wo siehst Du diese Perspektive einer Einheitsbewegung und b auch den Sinn und Zweck an der Burschenschaft?
00:50:24: Das frage ich jetzt nicht um irgendwie ein Nestbeschmutzer zu sein sondern es war das habe ich schon auf den konservatiersten Burschen schafter Häusern alte Herren miteinander eine Theke diskutieren gehört.
00:50:34: Und ich glaube da gibt's ja eine Lösung für eine Antwort.
00:50:37: Also ich glaube dass ist eine Lösung geben könnte wenn man Zwei Aspekte zunächst mal in vordergrund stellt.
00:50:46: Der erste wäre, dass man halt ein relativ kleingemeinsam Nennerwelt und dementsprechend das Wort Toleranz im wahrsten Sinne des Wortes sondern seinem Ursprungssinn verwendet nämlich, dass Man tatsächlich etwas ertragen muss.
00:51:01: Tolerare?
00:51:03: Genau!
00:51:04: Ärgert mich deswegen auch immer wenn es dann Wenn nach Toleranz geschrien wird und so weiter, also Ausländern zum Beispiel gegenüber muss ich nicht Tolerant sein meiner Meinung nach weil sie stören mich ja nicht per se.
00:51:16: Also ich ertrage da nichts wenn ich jetzt in den Ausländer sehe aber das nochmal am Rande erwähnt weil es ein Steckenpferd von mir ist.
00:51:24: Aber man müsste tatsächlich die Tolerance haben dass nun mal andere Burschenschaften aus anderen Regionen das burschenschaftliche an das interpretieren.
00:51:36: Und wenn da aber das Grundsatzverständnis für vorhanden wäre, warum sollte es dann nicht auch eine burschen schaftliche Einheitsbewegung geben?
00:51:46: Ich war genug zu bezweifeln, dass die Masse der Burschschafter in der Lage wären ein solches Toleranz an den Tag zu legen.
00:51:58: Weil man ja auch nicht vergessen darf, es ist im Allgemeinen in Verbindungswesen und natürlich auch bei den Burschenschaften immer ein sehr großes ideologisches Element vorhanden.
00:52:09: Also man gibt sich ja nicht die Mühe einen Bund am Leben zu halten wenn einem nichts dran liegt.
00:52:16: Man ist da sehr emotional gebunden an die Arbeit die man da reinsteckt... Zeit, die man investiert und dementsprechend möchte.
00:52:25: Man natürlich auch einen gewissen Einfluss auf das Baby haben, dass man da großgezogen hat oder ständig mit groß zieht und dann hinzugehen und zu sagen okay ich toleriere aber jetzt andere Burschenschaft, da ist halt nun mal ganz anders interpretieren.
00:52:46: Das ist dann glaube ich eher Utopie.
00:52:50: Vielleicht müssen wir ja auch von diesem Gedanken einer Einheitsbewegung uns einfach langsam verabschieden weil das was du gerade sagst, das löst bei mir so die Gedanken gingen um und dass es vielleicht so eine Art burschenschaftlichen Markt ja auch gibt.
00:53:04: Weil die einzelnen Ausprägungen so weit auseinander gehen, dass halt einfach also eine segmentierung oder segmentierung halt einfach ein logischer Konsequenz ist.
00:53:14: Dass es Buschenschaften gibt die sagen ja das gewöhnlichen seltschaftlichen Anspruches gibt welche die haben eher sehr konservative Ansprüche und Ausrichtungen, dass man das halt auch akzeptiert und dass man sich darin halt auch acceptiert und vielleicht darüber hinaus wenn man es akzeptieren hat schafft miteinander zu arbeiten.
00:53:32: Ja, deswegen finde ich jetzt... Also die Idee kommt mir auch gerade erst im Moment.
00:53:36: Aber deswegen fände ich es eigentlich schon spannend wenn alle Burschenschaften von mir aus auch aus dem Schwarzburgbund
00:53:43: etc.,
00:53:45: also von mir als der Gemeinsamannina ist achtzehn-fünfzehn.
00:53:49: darauf berufe ich mich als Bund und dann darf ich im Prinzip mitmachen und dann könnte die burschenschaftliche Bewegung ja in Hamburg oder in Eisenach entsprechend mal versuchenden Volksfest zu etablieren, wo man vielleicht auch die Bevölkerung mit versucht einzubinden etc.
00:54:11: und wo es dann einfach nur darum geht zusammenzufeiern.
00:54:14: also vielleicht kann man als Kölner muss ich das ja quasi sagen wenn man zusammen feiert dann bekriegt man sich in dem Moment schonmal nicht und wenn man
00:54:24: zweimal gemacht hat ist bei uns im Rheinland Tradition
00:54:27: Na dreimal dachte ich auch.
00:54:29: Du machst das zweimal?
00:54:30: Ja, kannst du mal gucken!
00:54:32: So unterscheidet es sich dann doch.
00:54:34: Aber na also so eine Idee würde mir schon einfallen, dass würde ich auch für realistisch halten... aber wie gesagt, das müsste da etwas sein wo klar ist, dass man hier jetzt zum Feiern hinkommt und nicht um zu diskutieren ob man jetzt schlagen ist oder nicht oder ob man die Ostgebiete Zurück haben will er eben nicht.
00:54:58: Das wären dann Diskussionen, die müssten da einfach völlig außen vorbleiben.
00:55:02: und auch das ist dann schwierig weil wenn einer oder anderen Bier getrunken hat...
00:55:07: Ich wäre deutlich politisch.
00:55:08: fünf Bier später mit der Barrikade stehend den Degen gezogen und das Schwarz-Rot-Gold schwenkend!
00:55:18: Ich glaube ich bleibt noch ein bisschen hier nach dem
00:55:20: Podcast.
00:55:23: Sehr schön.
00:55:26: Genau.
00:55:28: Wie siehst du denn die Zukunft der allgemeinen deutschen Wurschenschaft?
00:55:48: Rechtssicherheit, automatisierter Spendeneinzug, Musterverträge, Klauzegriff, Haftungsdach und persönliche Beratung alles inklusive.
00:55:55: Für nur vierhundertfünfzig Euro im Jahr plus drei Komma fünf Prozent auf die Spendeneinnahmen.
00:55:59: Alle Infos in den Show-Notes und du hast den Kopf frei fürs Wesentliche!
00:56:04: Ja wie sehe ich die Zukunft der allgemeinen deutschen Burschenschaft?
00:56:07: Also ich denke schon dass wir dringend Nachwuchs brauchen innerhalb unseres Verbandes und dafür natürlich auch offen sind.
00:56:18: Und meines Erachtens auch ein Verband sind, der es wert ist, dass man über eine Mitgliedschaft nachdenkt.
00:56:29: Muss allerdings schon kritisch selbstkritischerweise anmerken, dass wir im Moment nicht so wirklich die PS auf die Straße bekommen um das entsprechend in die verbandsfreie Burschenschaftsszene zu tragen.
00:56:48: Du, das ist ein interessanter Punkt den du sagst weil wir verfolgen ja Statistiken auch bei uns in der Sendung und die aller-aller größte Rubik an Verbindungsstudenten die jetzt bei uns saßen sind Dachverbandsfreie.
00:57:00: also Das ist ja auch ein ganz starker Trend!
00:57:02: Du bist ja nicht der erste Burschenchafter hier im Talk Wir hatten ja schon mehrere davon war.
00:57:07: die Mehrheit waren Dachverband frei.
00:57:09: Also ich bin ja auch in einer dachverbandsfreien Burschanschaft.
00:57:14: Ja, es ist leider so.
00:57:18: Da muss man natürlich auch die Frage... Also es gibt da ja verschiedene Lösungsansätze wie die Bünde dann entsprechend ohne Verband agieren können.
00:57:27: also das SK ist klar, sie haben ihr Kartell.
00:57:30: Das ist denen sowieso wichtiger als ein Verband.
00:57:33: von daher
00:57:34: die Identifikationen schon sehr hoch.
00:57:36: Die Alemania Heidelberg, die ich hier auch kennengelernt habe in dem Sinne.
00:57:42: Man merkt es wenn man mit ihnen spricht Die sind glücklich mit ihrem Kartell und es existiert ja auch schon urlange.
00:57:48: Und bietet, wie du gesagt hast, auch eine Identifikationsmöglichkeit.
00:57:52: Die haben die gleichen Werte.
00:57:54: Die tauschen sich untereinander aus... ...die gehen sich gegenseitig bebummeln,... ...die machen da ihre aktiven Fahrten hin, die machen ihre Kneipen,... ...organisieren wahrscheinlich ihre Mentzuren auch miteinander.
00:58:04: Ja, ist ja ein Schritt zurück vom Dachverband hin zum Kreis.
00:58:07: ja auch ne Möglichkeit!
00:58:08: ... ist ja bei den Chorstudenten auch so.
00:58:10: Das war auch eine Sache, die ich kennengelernt habe, weil mit dem... ... mit den Verbindungen oder also mit den Chors, die in den ... ... siebzigerjahren ausgetreten sind aus diesen historischen ... ... Kompromisten heraus, weil sie die Mensur dann abgelegt haben und abgelehnt ... ... haben in ihren Bünden.
00:58:22: Und das aber die Kreißzugehörigkeit weiterhin besteht, weil die Kreise ja auch schon vor dem Dachverband bestanden?
00:58:29: Ja!
00:58:30: Das ist, also das muss man natürlich sehr individuell dann für jeden Bund entscheiden.
00:58:35: Wäre es nicht mein Schritt, dass wir alle wieder zusammenwachsen?
00:58:36: Dass mir erst mal anfangen Kreise zu bilden und dann schauen so wie können wir das Mosaik zusammensetzen?
00:58:44: Da müsste man ja erst mal senzlaufen bekommen, so ein Kreis entsprechend zu gründen.
00:58:51: Aber ich höre das schon raus.
00:58:53: Ich kümmere mich drum.
00:58:53: Düsseldorf und die Allemannia Köln sollten vielleicht mal anfangen und sich entsprechend in einem Kreis treffen.
00:59:01: Stuhlkreise machen wir dann?
00:59:02: Ja!
00:59:03: Mit Redestab.
00:59:05: Ich wollte gerade Gesprächsstein sagen genau mit Redestap.
00:59:09: Anti-autoritäer.
00:59:11: Per du... Also die Frage ist halt, warum treibt es die Verbandsfreien dann nicht mehr in einen Verband hinein?
00:59:23: Und ich glaube das denkt ganz stark damit zusammen dass sie sich halt in ihrer Verbandsfreiheit auch entsprechend arrangiert haben und wahrscheinlich auch Pudelwohl drin fehlen.
00:59:32: Ist
00:59:32: dir das was Thorsten Rech ja auch im Talk gesagt hatte also sind alle Mannja Bonn?
00:59:36: Gut,
00:59:36: die haben den roten Verband!
00:59:40: Alleine dastehen nicht, aber es hat
00:59:42: sich plausibel auch angehört was er da gesagt.
00:59:44: Er hat gesagt so wir sind uns sind happy mit uns Dann ist das auch so.
00:59:48: also
00:59:49: Ja und meinen Bund ist halt nie in einem Kartell oder sonst was In sonst einer Vereinigung drin gewesen.
00:59:56: deswegen haben wir immer den den Verband gesucht Dementsprechend Das bei uns auch keine große Überzeugungsarbeit gebraucht, um dann die ADB mit zu gründen.
01:00:09: Aber ich kann absolut nachvollziehen oder man muss ja auch verstehen warum Bünde ein Verband eine Verbandszugehörigkeit für nicht notwendig halten?
01:00:19: Um sich doch Gedanken zu machen was können wir denen denn bieten dass sie doch einen Verband vielleicht eines Tages wieder anstreben?
01:00:28: und da müssen wir uns in der adb meines Erachtens ... unsere Gedanken machen und unsere Lehren ziehen, um entsprechend... ... in der Zukunft zu wachsen.
01:00:40: Denn mit siebenundzwanzig Mitgliedsbünden ist es für ein Verband schon bisschen wenig.
01:00:45: Also das geht alles, dass... ... ist auch schon durchaus.
01:00:52: also wenn man jetzt auf einer Veranstaltung beim Verband sitzt denkt man nicht, Aris müssten aber jetzt mehr sein, aber so allein die Zahl sieben und zwanzig und dann verglichen mit anderen Verbänden ist natürlich jetzt nicht Rekordverdächtig
01:01:04: und der cv hat hundert sieben zwanzig.
01:01:06: Verbindungen.
01:01:08: also ich Bin kein.
01:01:09: sie vor bitte jetzt keinen... Kein Ärger dafür dass sich da die falsche zahl gesagt habe, aber ich glaube es ist im hundertzwanziger Bereich glaube ich.
01:01:15: bei
01:01:16: denen war die deutsche burschenschaft ja früher auch mal ne?
01:01:19: War sie also durchaus.
01:01:22: Aber die frage ist warum gibt's heutzutage weiß ich jetzt auch nicht genau aber um die sechzig verbannt freie burschen schafften von denen vielleicht sagen wir mal, vor sich durchaus in unser Beuteschema passen würden.
01:01:35: Und da müssen wir uns natürlich die Frage stellen wie kommen wir da in die Position das die uns attraktiv finden und eine darüber nachdenken bei uns entsprechend eine Mitgliedschaft anzustreben?
01:01:50: Ja dann drücke ich euch die Daumen damit dass es funktioniert.
01:01:55: Wir machen uns schon ... ein Kopf darüber, ne?
01:01:59: Manchmal dauern Dinge
01:02:01: auch einfach.
01:02:02: Ja es ist ja auch... also man kann ja eine Keilarbeit für einen Verband jetzt auch nicht verwechseln mit der Keilarbeit für den Bund.
01:02:10: Im Bund muss ich halt dann die Einzelpersonen überzeugen im Verband muss sich halt eine entsprechende Mehrheit in dem Bund finden und da je nachdem zwanzig oder dreißig Leute überzeugen.
01:02:24: das ist ja eine ganz andere Aufgabe.
01:02:26: logischerweise
01:02:28: Ja, absolut.
01:02:30: Jan gibt es noch etwas was du unseren Hörern mit auf den Weg geben möchtest?
01:02:35: Ja natürlich also.
01:02:36: erstens bestellen sie ein Abonnement des Buchschenschafts der Verbandzeitung der allgemeinen deutschen Buchschtschaft
01:02:42: ist als Link in den Schau-Notes
01:02:44: wunderbar ja.
01:02:46: aber sich mitgeben möchte ist engagiert euch in euren Bünden auch in eurem Verbänden wenn ihr denn einen habt.
01:02:56: Das Ehrenamt ist immer noch etwas, wo man wahnsinnig viel draus ziehen kann für seine persönliche Entwicklung und es gibt eine innere Befriedigung hier und da.
01:03:13: Ohne sich in den Vordergrund zu sehr zu spielen sollte man aber meines Erachtens das ein oder andere auch mal altruistisch gedebt haben.
01:03:25: Definitiv!
01:03:26: Da machen wir jetzt noch die schnelle Fragerunde.
01:03:28: Er hat die Pilze oder Rusch?
01:03:31: Rusch,
01:03:33: Wachsjacke oder Steppjacke?
01:03:34: Wachssjacke.
01:03:35: Mütze oder Töntchen?
01:03:38: Mützel.
01:03:39: Segelschuhe der Lover?
01:03:41: Segelschuh.
01:03:42: Socken rote oder grün?
01:03:44: Weder noch.
01:03:45: Polokragen oben oder unten?
01:03:47: Oben.
01:03:48: Süd- oder Mallorca?
01:03:53: Mallorcha!
01:03:54: Was ist für dich Curry-Esk?
01:03:57: Ich vergesse noch was bucksig.
01:04:00: Curry-Esk... Kriyesk ist es, sein Co-Bruder bei der Staffette anzufeuern.
01:04:09: Dass er sich gefährlichst schneller einen reinziehen soll.
01:04:13: und noch bevor derjenige fertig ist dann selber zu Papsten
01:04:19: Was ist für dich Frittig?
01:04:23: Ach Frittich is so viel weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll.
01:04:29: Die Frittenbude ist aber auf jeden Fall nicht
01:04:33: Lieblingsverbindungslied aus dem allgemeinen deutschen Kommersbuch.
01:04:38: Oh, das ist
01:04:38: leicht.
01:04:38: die Gedanken sind frei.
01:04:40: Couleur oder zivil?
01:04:42: Couleurs
01:04:43: Tradition oder moderne?
01:04:46: Die Mischung daraus.
01:04:48: Kegelabend oder Kneipe?
01:04:50: Kneipe
01:04:51: Liebligsorte adh
01:04:53: Cheke
01:04:54: Bier oder Wein?
01:04:57: Bier
01:04:58: Sommerfest oder Winterwahl?
01:05:00: Sommerfest
01:05:01: Aktiv oder inaktiv
01:05:03: Inaktive?
01:05:05: Ja, so.
01:05:06: Das war ja auch wieder ein ziemlich langer Lava-Lymillian.
01:05:09: Danke, dass du da warst!
01:05:10: Ich danke auch, dass ich hier sein durfte.
01:05:13: Toll mit dir.
01:05:14: Ihr habt mich auch sehr gefreut.
01:05:16: Liebe Zuhörer bitte Like kommentiert und teilt diese Folge.
01:05:19: Geht mal wieder bummeln bei anderen Häusern ist es auch schön.
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