Nach 27 Jahren zurück: Corps Palaio-Alsatia Straßburg zu Frankfurt wird rekonstituiert

Shownotes

Das Corps Palaio-Alsatia Straßburg zu Frankfurt wagt den Neustart. Mit Sebastian Sigler und Hagen Goetzke sprechen wir über die geplante Rekonstitution, 27 Jahre Suspension, Straßburger Wurzeln, Traditionspflege und die Suche nach einer neuen Aktivitas. Wie gründet man praktisch einen Corpsbetrieb neu und wie viel Vergangenheit verträgt ein echter Neubeginn?


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Credits – Intro & Outro
 Komposition Intro und Outro: Pamela Soria
  Intro-Voice: Vladen Cemus

Links & Kontakt:
  Pamela Soria
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Vladen Cemus
 – Hier geht es zu seiner Website
 – Hier geht es zu seinem Instagram

Transkript anzeigen

00:00:05:

00:00:16: Grüß Gott, Sebastian.

00:00:22: Schön, dass ihr wieder da bist?

00:00:23: Ja!

00:00:23: Nicht zum ersten Mal.

00:00:25: Zu Besuch Sebastian Siegler.

00:00:27: Kormassovia Königsberg zu Potsdam und Korges Waldia Halle.

00:00:31: Und wir haben einen dritten zu Besuch.

00:00:33: Hagen Götzke Du bist ja auch Doppelmanträger.

00:00:36: Zum einen Korpalaio Alsazia-Strasburg zu Frankfurt und Chor Pavaria Erlang.

00:00:42: So ist es, guten Tag!

00:00:43: Schön dass das geklappt hat.

00:00:45: Wir haben heute ein tolles Thema.

00:00:46: wir reden ja über die Rekonstitution des Chors Palayo Alsacea Strasburg zu Frankfurt was du ja Sebastian schon mal in einer anderen Folge angestoßen hattest.

00:00:55: Ja da habe ich drüber berichtet dass ich davon gehört habe Und tatsächlich sieht es jetzt so aus als ob das in der Realität überführt worden ist durch Palayo Asazia.

00:01:07: Was ist denn da passiert?

00:01:10: Das Ganze initiiert hat, wie schon im Podcast in August zu hören.

00:01:14: Der liebe Siegler, indem er einfach sagte Mensch das kann doch nicht sein dass Palawasazia nicht wieder in die Puschen kommt.

00:01:23: Er hat ein Prozess angestoßen auf den einige Korbuda sehr gut reagiert haben und hat auch durch dem Podcast unseren Vortrag den er gehalten hatte im April einige andere Kurschenden dazu motiviert.

00:01:38: Die haben sich plötzlich bei uns gemeldet und gesagt, Mensch wir würden da gerne mithelfen.

00:01:43: Jetzt hatten wir Ende September unser Stiftungsfest von Palaya Sácia.

00:01:49: Hatten einige dieser Herren die sich dafür interessieren uns zu unterstützen... ...zu Gast!

00:01:53: Und wir haben so einen guten Eindruck gewonnen dass wir tatsächlich auf diesen Stiftungfest spontan saßen und sagten Wir machen den Laden wieder auf.

00:02:05: Es war ein Gedankenspiel das wir hatten.

00:02:08: In den letzten Monaten hatten schon ein bisschen wieder eine sinkende Stimmung, nachdem am Anfang dann nicht so viel passierte.

00:02:15: Dann kam jetzt positive Rückmeldung und tatsächlich vier Herren die jetzt schon sagen ich bin auf jeden Fall dabei!

00:02:24: Ich möchte es ergänzen.

00:02:25: Und zwar habe ich selber eine Anregung erfahren durch eine außerordentliche Persönlichkeit, die ich kennenlernen durfte nämlich den Alt-Elsässer Brandt.

00:02:37: der mich eigentlich, das war ein Lüneburg auf einer AHSC-Sitzung, bin in fünf Minuten in den Bann gezogen hat mit der Idee.

00:02:49: Und ich habe für mich selber das Gefühl als ob ich nichts anderes getan hätte, als die Idee, die Brand hatte und das Feuer, dass er auch in sich trägt – das sage ich bewusst – zu übersetzen!

00:03:05: publizistisch auch vielleicht ein Stück weit zu übersetzen.

00:03:08: Da spielten diverse Meinungsbeiträge hier und dort, aber auch der Podcast hier natürlich eine Rolle Und ich betrachte mich selber gar nicht als initiator sondern Ich bin der Übersetzer Der Gedanken von Brandt sieben und der da gesellte sich sehr bald dazu Wir sind beim du was du lieber Götzge Dann an Feuer mitbracht ist und dann wusste ich das nicht nur einer sind zwei.

00:03:34: Und dann sprach ich anlässlich in das Vortrag, zu dem ich freundlicherweise eingeladen war.

00:03:40: Das war sogar an meinem Geburtstag am februarzehnten April.

00:03:42: Ich habe also eine ineffizielle Geburtstagsfeier gemacht – das weiß Palaiualsazia glaube ich noch gar nicht!

00:03:48: Auf jeden Fall... ...ich hab mir mein Geburtstaßgeschenk selbst gemacht indem ich mir Palaiua Salzias im Geburtstage geschenkt habe wenn jetzt die Rekonstitution tatsächlich in die Realität umgesetzt wird.

00:04:01: und auf diesem Vortag Auf diesem Abend habe ich weitere, überaus beeindruckende Persönlichkeiten kennengelernt.

00:04:10: Und im Johanniter-Ordn ist mir ein Alt-Elsässer bekannt.

00:04:15: Hark Molkenteller, beeindruckend, den kannte ich schon vorher.

00:04:18: Da wusste ich jetzt auch, dass er Altsässer ist und so weiter.

00:04:21: da sind ein paar... ...und dann sagt sich der Laden ist sensationell.

00:04:25: Den Laden gibt's ja!

00:04:27: Man muss nur feststellen das ihn gibt und dann ist er wieder da.

00:04:30: So einfach hab' ich mir das vorgestellt und es könnte sein, dass das auch so klar und einfach realisierbar ist.

00:04:38: Du kommst ja auch aus einem Nachbauerort wie sich rausgestellt hat?

00:04:41: Ja ich bin eine echte Düsseldorfer und wohne jetzt in Metmann genau.

00:04:46: Wie wäre das dann klein?

00:04:47: also plötzlich sind überall die Alteelser unterwegs.

00:04:51: Ach im Elsers kann man geistig sehr gut zu Hause sein.

00:04:55: wir haben uns gerade darüber unterhalten Dass Man In Frankfurt heimisch und zu Hause sein kann, aber dann auch im Elsass sehr gut seine Wurzeln finden kann.

00:05:09: Dazu gehören ein weltläufiger, ein geradezu europäischer Geist der im Elsasses seit Jahrhunderten in positiven Sinne.

00:05:21: Man muss ja nicht immer nur kriegerisch zankapfel diese Karte spielen man kann ja auch mal den Kulturtransfer einfach in die Mittelpunkt stellen.

00:05:35: Jetzt jüngst, jetzt Jüngst erst ist Papst Leo der Vierzehnte in Metz gewesen.

00:05:41: das gehört zum alten Elters Lodringen auch das auch zeitlang dann eben Deutsch gewesen ist dass der Heimatort der Karolinger wir haben das Straßburger Münster vor dem Goethe im Jahre seventy-einundseitig staunend steht denn das straßburger Münster es zu dem Zeitpunkt Das Gebäude von Menschenhand dass das höchste der Welt ist und zwar schon über drei Jahrhunderte.

00:06:04: Und soll es noch ein weiteres Jahrhundert bleiben, nach Goethe, nach dieser Bewunderung?

00:06:12: Das Elsass kann auch als Kulturzentralandschaft verstanden werden und auch als geheime Quelle für einen ganz besonderen Chorgeist, für einen besonders edlen Tropfen, der sich eben hier raus destilliert und in einer neuen Welt statt wie Frankfurt ganz wunderbar gedeihen kann.

00:06:33: Ja, in Frankfurt und Strasburg sind hier auch geografisch gar nicht so weit auseinander.

00:06:36: das ist mir erst vor kurzem als Rheinland da überhaupt aufgefallen, als ich eine Regierung mit dem Auto unterwegs war.

00:06:41: also es ist ja auch schnell erreichbar und das ist jetzt sagen wir mal jetzt nicht so ne Exilgeschichte wie halt deine liebe Massovia die von Königsberg nach Potsdam verloren ist.

00:06:51: Das ist ja noch eine wesentlich größere Strecke

00:06:53: Mit einer Zeit die Glück-und Unglück zugleich war oder aber das Chor unbeschadet hat weiter bestehen lassen in Kiel.

00:07:02: und wir sind heute, wir sagen immer Wir sind überlebensbesoffen In Potsdam.

00:07:09: Und uns geht's da ausgezeichnet.

00:07:11: Und wir sind gleichzeitig mit allen die sich auf Königsberger Tradition berufen und das ist eine ganze Menge nicht nur in Kiehl dankbar auch für diese kulturelle Quelle.

00:07:24: Das sage ich deswegen weil die Al-Elsässer hier auch so dankbar sein können.

00:07:30: und in der Tat, wenn man heute von Frankfurt ein halbes Stündchen rausfährt dann ist man in den Weinreben des Rheingau.

00:07:38: Wenn man früher von Straßburg einen halbes stündchen herausfuhr, dann war man von Oberheim was heut oberene heißt auch mitten in den Weinreben.

00:07:49: das war also da sind schon Parallelitäten das ist alles ganz großartig Und wirklich lebenswerte Umgebung.

00:07:57: Und das ist das, was gefeiert werden soll und will bei aller akademischen und auch fächterischen Ernsthaftigkeit die sich alle Beteiligten an allen Orten auf die Fahnen geschrieben haben.

00:08:09: Und Frankfurt ist da ja auch eine Heimat woher auch noch andere Elsässerverbindungen vor allem zu finden.

00:08:14: denn wie die Alsazia zum Beispiel?

00:08:16: Ja die Tourismuschaft als Asazia Die ist in den letzten twenty-fünf Jahren uns quasi zu einer zweiten Heimat geworden.

00:08:25: Die Namensgleichheit kommt nicht von ungefähr, wir haben dann eine gemeinsame Geschichte.

00:08:29: Ursprünglich hieß die Palare Satia, nämlich Koal.

00:08:31: Satia musste so spendieren und bevor sie rekonstituieren konnten hat sich die Tonerschaft als Satia gegründet, hat ihnen quasi also den Namen wegnommen.

00:08:41: Und wie das so ist mit dem Dünkel hat man damals dann gesagt, naja wir sind aber älter als ihr.

00:08:45: Deswegen nennen wir uns jetzt wenn wir uns rekonstituieren die Palayoalsatia.

00:08:49: Das hindert uns heute nicht daran mit der Alsatia ein sehr gutes Verhältnis zu haben.

00:08:54: Wir dürfen seit über zwanzig Jahren dort als Gäste unsere Veranstaltungen durchziehen und es ist ein ganz toller Bund.

00:09:03: Ich bin immer ganz begeistert wenn ich die Leute sehe.

00:09:05: Es ist lustig

00:09:06: da

00:09:07: Es ist wirklich herzlich.

00:09:10: Ich muss einfach sagen, wenn ich nicht schon kochstellend wäre.

00:09:14: Also Turnschaffersatz war das für eine Adresse.

00:09:17: Ja, ich habe auch mal ein paar Alsatzen kennengelernt und die sind wirklich ziemlich gut drauf.

00:09:22: also was mir an dem Bund gefällt ist dass sie ja sehr stark auch an ihrem Alleinstellungsmerkmal gearbeitet haben wo sie ganz klar nach außen hin halt auch keilen gehen und den Content zum Beispiel ja auch bei sich in der Instagram halt auch dahingehend aufbauen, dass genau die Leute halt angesprochen werden sollen oder sich angesprochen fühlen.

00:09:37: Die sie halt haben wollen wir ja ein sehr hoher wissenschaftlicher Anspruch da ist, ein sehr freidenkerischer Ansatz.

00:09:42: Das hat mich auch positiv sehr gefreut hier das also mal zu hören, dass das einige Bündner wirklich sehr stark als Profil halt pflegen.

00:09:49: Also es ist ein guter Adresse auf jeden Fall der Bund.

00:09:52: Es ist bestimmt eine Menge Arbeit aber das Semesterprogramm spricht ne deutliche Sprache mit Vorträgen und alle möglichen.

00:09:59: Die wollen nicht nur einfach da sitzen und sich selber gut freund sein, die wollen mehr für sich erreichen.

00:10:05: Und dieses Meer, das spürt man wenn man dort auf dem Haus ist sehr beeindruckend.

00:10:10: Ja, wenn man sie im Gespräch fordert dann kommt was zurück.

00:10:12: Das ist ganz gut!

00:10:15: Da denkt man dann auch als Kösner so ah es in Ordnung.

00:10:18: ja jetzt trinken wir noch ein Bier.

00:10:21: Das Schöne ist ja auch mit dem, sagen wir mal, Strasburger gemeinsam.

00:10:23: Straßburger Erbe.

00:10:24: Ich meine, in Straßburg haben ja auch so große Personen studiert wie Albert Schweizer also nicht bei Palayo als Alsia Mitglied jeweilig im Schwarzwurgbund.

00:10:34: Ja,

00:10:34: weil Wilhelmita heute genau, genau heute im Schwarzwurgbunt, also auch ein kooperierter natürlich viele bedeutende Kooperierte kommen aus aus Straßbourg man muss nur an die unendliche Namensliste denken des Chor Renania, Straßburg später Marburg dann untergegangen gehabt hat.

00:10:52: Das muss man leidlos anerkennen.

00:10:55: das war bemerkenswert.

00:10:57: in Straßbrück ist eben auch weil es Reichsgebiet, Reichsland und Reichsuniversität war.

00:11:03: da ist eine ganze Menge passiert in Straußburg Da war man zentral dabei.

00:11:07: Da war das Kaiserhaus immer sehr stark involviert nah dran Und gute Leute kamen.

00:11:15: Das ist ein ganz eigenes Kapitel, das nun für immer abgeschlossen ist.

00:11:20: Dass aber beiden Ländern die an dem Erbe heute teilhaben – das ist die heutige Bundesrepublik ebenso und natürlich mehr noch, dass heutige Frankreich zu den Straßburg zweifelsfrei gehört – beide können daran Teil haben und davon

00:11:34: profitieren.".

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00:12:05: Und jetzt zurück zum Talk!

00:12:08: Spannern.

00:12:09: Strasburg ist ja auch der lateinische Name Agentoratum Also hört sich ein bisschen an wie Argentinien.

00:12:18: Argentum ist Silber,

00:12:20: das ist die Silberstadt, wenn man so möchte?

00:12:22: Ja natürlich!

00:12:24: Das hat was mit Edelmetall zu tun und das hat etwas damit zu tun.

00:12:27: Am Ende schon aber ich möchte mich heute in diesem Podcast nicht auf die alte Geschichte erheben oder hinausgehen.

00:12:37: Aber das hat eventuell auch damals schon etwas mit edlem Ambiente zu tun.

00:12:44: Ja, auch die Form Argentina gibt's ja auch.

00:12:48: Ja aber ich wollte ja also... Argentinien ist ein schönes Land!

00:12:56: Wie stellte euch denn jetzt die Rekonstitution halt vor?

00:12:58: Wie soll es denn dann weitergehen?

00:12:59: Weil müssen wir ja auch Füchse gefunden werden, die dann aktiv werden, sie müssen ausgebildet werden, wie siehts mit Wohnraum aus?

00:13:07: Ja, der reine Prozess in der Rekonstitution ist sehr nett und sehr kurzweilig.

00:13:12: Und Friede Freude Eierkuchen feiert eine schöne Kneipe.

00:13:15: aber dann beginnt natürlich die Arbeit.

00:13:21: Auch wenn man schnell vielleicht Erfolge erzielen kann neue Korbunder begrüßt sie es Band aufnehmen das wird sicherlich ein steiniger schwieriger Weg.

00:13:29: es wird rückschläge geben.

00:13:30: also der grobe Fahrplan sieht so aus wir werden am vierzehnten elften auf dem Hause von Alsatia unsere Rekonstitution vornehmen und auch feiern natürlich, wie es sich gehört unter Verbindungstudenten.

00:13:44: Und dann werden die uns unterstützen wollen ins Chor aufgenommen.

00:13:52: Dann müssen wir ziemlich schnell versuchen eine Studenten-WG anzumieten in und das Ganze ans Fliegen zu bringen, damit wir auch was anbieten können.

00:14:04: Denn am Anfang haben wir jetzt dann keine echten Studenten die tatsächlich in der Uni sind sondern werden mit jüngeren alten Herren... ...die uns unterstützen das ganze Verstärken und mit unserem Eigenangeschirmung.

00:14:15: Man muss ja bedenken Wir sind seit siebenundzwanzig Jahren suspendiert.

00:14:18: Wir haben neunzehnneunzig den Laden zumacht Das heißt Die Jüngsten Alten Herren sind so Mitte bis Ende Fünfzig Und das geht natürlich noch rauf bis.

00:14:31: Unser Altersdurchschnitt ist weit über siebzig und dementsprechend ist da natürlich nicht mehr so die Power vorhanden.

00:14:38: Deswegen sind wir auf Unterstützung von außen angewiesen, die kommt ja auch schon.

00:14:41: also wie gesagt haben wir Tag heute ne Standhäute vier Herren, vier Co- Studenten, die uns unterstützen wollen indem wir das Band aufnehmen.

00:14:51: wer weiß ob noch welche dazu kommen.

00:14:53: bis dahin dann ist die Aufgabe dass wir ... echte Studenten finden.

00:14:59: Zum Beispiel ... ... Master-Studenten, die nach Frankfurt gewechselt sind oder ja ... ... abenteuerlustige ... ... inaktive von anderen Hochschulorten... ... von Weinhörmer Kösner Chorus, die sagen Ja da mache ich mit!

00:15:14: Das ist mal was Besonderes.

00:15:15: Also nicht nur ein Semester bisschen abhängen und saufen sondern das ist eine echte Aufgabe.

00:15:20: Zwei Semester.

00:15:21: Wir dürfen auch zwei Semester sein.

00:15:22: Ja gut aber ...

00:15:24: Ich kann das vielleicht ein bisschen ergänzen.

00:15:26: und zwar Frankfurt hat und über meinen Masurenband erwähne ich das durchaus mit Freude.

00:15:33: Ein sehr gut sortiertes, ein wunderbares und ein außerordentlich gut laufendes und von mir aus ordentlich hoch geschätztes Chor Austria-Frankfurt mit einer Herkunft aus Prag.

00:15:49: die Frankfurter aussen wie wir Masuren sie gerne liebevoll nennen sind fabelhafter Laden aber Ein Chor am Ort west auch lücken offen, sagen wir es mal so.

00:16:04: Jemand der aus einem dezidiert dem schwarzen Kreis zugehörigen Chor kommt, auch der eine oder andere aus der grünen Richtung und mit meinem zweiten Wand gucke ich ja ein bisschen mit einem grüner Akzent auf die ganze Angelegenheit.

00:16:20: da ist noch Luft sozusagen nicht für jedermann der ein kösener Band trägt, sind die Frankfurter Austern was?

00:16:30: Obwohl sie ausgezeichnet sind und für viele etwas sind.

00:16:34: Das möchte ich hier nicht müde werden zu betonen.

00:16:37: Ich schätze dieses Chor außerordentlich.

00:16:39: Was du meinst ist so wie eine Art Marktaufteilung.

00:16:42: Wie es mit den großen Firmen der Fall ist.

00:16:44: Microsoft und Apple, wie das lange Zeit zum Beispiel jetzt der Fall auch ist.

00:16:47: Pepsi Cola also weil einfach...

00:16:51: Ich würde mit dem Marktaufteilung, das ist ein sehr prosagischer Begriff.

00:16:55: Ich bin doch da sehr der Romantiker aber es ist noch Luft.

00:16:58: Es gibt den einen oder anderen als inaktiver Mit einem perkswirtschaftlichen Hintergrund nach Frankfurt kommt Ein oder zwei Wender hier oder dort hat und denkt ach!

00:17:08: Es wäre nochmal ganz nett.

00:17:10: Und an diese Leute denke ich auch und zwar relativ vorrangig die dann also da in Frankfurt nochmal Es wissen wollen und etwas Schönes noch erleben wollen

00:17:19: Genau, das ist dann der Schritt.

00:17:21: Also wir müssen jetzt dann echte Studenten finden die an der Uni sind Masterstudium oder frischen Berufsleben Praktika und Die wiederum haben da die Aufgabe tatsächliche echt in Nachwuchs zu rekrutieren Füchse damit wir eingewechselt haben.

00:17:40: man kann nicht nur von mehr bänderleuten leben.

00:17:45: Deswegen ist es ein mehrstufiger Prozess.

00:17:47: Wir brauchen Wohnraum, wir brauchen eine WG.

00:17:49: damit werden wir anfangen.

00:17:50: Wir fangen nicht direkt mit dem Haus an.

00:17:51: das ist in Frankfurt auch keine so leichte Aufgabe.

00:17:53: da sollte man auch vernünftig aussuchen und haben eine Startphase und die wird sicherlich schwer.

00:17:59: schon so hat eine normale Verbindung speziell die schlagenden Probleme im Nachwuchs zu finden und unsere Situation wird das definitiv nochmal ein Eckchen schwerer.

00:18:08: dann setzen auf die Motivation der Leute die wir nachfinden.

00:18:11: Es wird knallhart, aber es ist unmöglich.

00:18:14: Also packen wir's an!

00:18:15: Wir haben auch Beispiele... Die Straßburger Schwaben haben jetzt in Oldenburg nachdem sie in Marburg waren lange Zeit einen Neustart gewagt.

00:18:25: Das isst so wie man hört Auch nicht ohne Probleme und läuft.. Ist auch kein Selbstläufer.

00:18:31: Aber was man aus Oldenborg hört Die sind tapfer die sind dabei die haben jetzt ihr Haus dort in oldenburg Und den sei glück gewünscht und fortüben.

00:18:43: Und der Weg ist lang und steinig, das sieht man in Oldenburg.

00:18:47: Das wird in Frankfurt kein bisschen leichter.

00:18:50: aber packen wir es an!

00:18:54: Ja ihr seid ja da auch nicht alleine mit der Rekonstitution.

00:18:57: Es gibt ja noch im Regensburg das Chor Palazia Halle zum Beispiel von wo ja auch Hermann van Koch einer der treibenden Kräfte dahinter ist.

00:19:05: Da hat sich die Altherren schafft jetzt schon mal rekonstituiert so wie ich das mitbekommen habe.

00:19:09: Das war ja auch langsam da, die Aktivitas zum Rollen gebracht werden und man sieht es funktioniert.

00:19:13: Also aus zweiter Hand habe ich gehört tatsächlich wurden schon die ersten Partien gestellt das gibt Füchse.

00:19:20: also das ging schneller als ich gedacht hätte.

00:19:24: wir wünschen Glück

00:19:25: absolut.

00:19:28: Man muss einfach mal den Schritt wagen, das auszuprobieren.

00:19:31: Ich war ja in der gleichen Situation im ersten Bund Gotja, den ich auch wieder begründet habe, wo es noch Alterenschaft von früher gab.

00:19:38: Es ist nicht einfacher am Anfang, wenn man aber die richtigen Überzeugungstheter dann da findet und funktioniert hat.

00:19:46: Es muss halt immer stetig Füchse dazukommen damit die Aktivitas immer größer wird.

00:19:52: Das ist das Geheimnis Jawohl!

00:19:53: Und hier ist ja auch nicht ein Bernoull anfangen.

00:19:54: Habt ihr die Fuchsmalper wahrscheinlich noch von früher?

00:19:57: Also, die Traditionen...

00:19:58: Oh!

00:19:58: Bernoulle wird auf gar keinen Fall angefangen.

00:20:01: Palaio Alsatzi hat eine reiche Tradition.

00:20:04: Ich kann in dem Fall ohne Vorgreifen und ohne Unnötig- oder oh nein nochmal ich kann in diesem Fall ohne zu sehr in ein anderes Chor hineingucken zu können aber und zu wollen Aber sagen, dass wir aus Königsberg in Potsdam eben alle Informationen gehabt haben.

00:20:29: Von den zwölf Steinmasuren die uns geblieben waren wurde uns trennscharf mitgeteilt was Tradition ist, was gelebt wird und was nicht gelebt werden und was vielleicht in späteren Nachkriegsjahren dahin zugekommen ist.

00:20:43: und wir haben tatsächlich sehr genau und exakt das Königsberger Brauchtum umgesetzt auf heutige Potsdamer Verhältnisse des einentzwanzigsten Jahrhundert.

00:20:55: Und siehe da, es klappt ganz wunderbar.

00:20:58: man kann heutiges Chor sein in der Brandenburgischen Landeshauptstadt Der auch heutigen Residenz der eher einstmals regierenden Familie Hohenzollern als das Chor was aus der Königlichen Preußischen Residenzen stammt.

00:21:16: und die Übersetzung die Transmission in die heutige Zeit ist problemlos möglich.

00:21:22: Warum erzähle ich das in der Breite?

00:21:23: Weil, ich total optimistisch bin dass das bei Palaio Alsacea ansatzlos einwandfrei gelingen wird.

00:21:31: Unsere hundertvierziesel Stiftungsfest haben wir vor ein paar Jahren auch ins Straßburg gefeiert und es war ganz wunderbar.

00:21:38: also das kann man machen auch wenn natürlich heutzutage keiner mehr lebt der vor dem ersten Weltkrieg im straßburg studiert hat.

00:21:46: Und selbst die, die noch jemanden kennen, der noch als Alter in Straßburg studiert hat.

00:21:52: Also irgendwelche alten Herren aus den späten Fünfzigern, die vielleicht noch leben... Selbst da gibt es keine Verbindung mehr persönlich nach Straßbourg.

00:22:02: aber wir können doch ohne großen Groll nach Straußburg fahren.

00:22:07: Wir schauen uns das an!

00:22:08: Wir sind stolz darauf unser Haus zu sehen.

00:22:09: Das ist heute die polnische Botschaft bei der Europäischen Union oder beim Europäischen Parlament.

00:22:18: Und wir schauen uns das an, natürlich sind wir heute in Frankfurter Chor.

00:22:23: Der Schwerpunkt unserer noch lebenden Chorbrüder ist rund um Frankfurt im Rhein-Main-Gebiet.

00:22:28: die meisten war mir ein bisschen hessisch und da ist natürlich heute unser Herz.

00:22:35: aber man muss Straßburg nicht vergessen und man kann es ja auch umdrehen und sagen Mensch das ist ein europäischer Gedanke!

00:22:40: Da kommen wir her.

00:22:41: Wir schauen ohne Groll.

00:22:43: Wir sagen einfach, wir sind alle Europäer.

00:22:46: Lass uns gut zusammenleben.

00:22:48: und ob wir jetzt Straßburg einen Namen haben oder nicht Das Wichtige ist dass wir einfach sehen das wir hier in Frankfurt unsere unserer Leben haben In straßburg unsere Wurzeln.

00:22:58: wir wollen es nicht vergessen.

00:22:59: Traditionen sind für uns Verbindungen ja immer wichtig.

00:23:02: Tradition das leeren uns verschiedene auch weltgeschichte Dinge.

00:23:08: Man kann auch eine religiöse Identität an einer spät antiken Mauer aus großen Quadern in Jerusalem auffädeln und weltweit wirksam erhalten.

00:23:21: Ich meine hier das Judentum Und auch, ich kann noch mal aus dem masurischen berichten wie wirksame Traditionen sein können Auf den Grundstück des alten Masurenhauses.

00:23:34: Das Letzten jedenfalls nicht des viel geliebten langjährigen sondern das letzten Masurenhaus ist bevor wir vertrieben wurden und bevor Königsberg ganz zerstört wurde Das heutige Grundstück, da steht ein Hotel für Heimweh-Touristen drauf.

00:23:49: Mit deutschem Namen sogar!

00:23:51: Und netterweise ist genau auf der Ecke dieses Grundstücks und zwar da wo das alte Masuchenhaus stand... ...das Grundstuck ist heute größer.

00:24:03: aber da wo des alten Masuchenhauses stand, da hat das Hotel seine Ecke und diese Ecke ist die Schnapsbar.

00:24:09: Die so rund, so ein runder Turm ist das Und das hatten wir so ein bisschen, dass empfanden wir immer als eine göttliche Fügung.

00:24:18: Dass wir dort zu Hause sein können wo auch der Bärenfang gereicht wird und so.

00:24:25: So wird Traditionen so sind.

00:24:27: Traditionsmöglichkeiten die wir als Chorstudenten, ich möchte über den Teller hinaus blicken aus Studentenhistoriker auch Die wir als Verbindungstudentin generell üben pflegen können und auch die uns am Leben, die uns geistig am Leben erhalten.

00:24:45: Und wenn man das bedenkt da ist der Arm von der Vater rein, der in Straßburg wie in Frankfurt vor der Haustür entlang fließt.

00:24:54: Das is doch also wirklich!

00:24:56: Und vertrieben ist auch überhaupt niemand.

00:24:58: In Straßbourg wird man freundlich willkommen geheißen.

00:25:01: Jeder von uns weiß es der mal dort war.

00:25:03: Also da sind gute Voraussetzungen, da ist gar nichts gebrochen Und die Alteldeser können in Frankfurt ein wundervolles Wiederaufleben jetzt haben und werden das tatsächlich ab dem vierzehnten November auf den Termin sein.

00:25:18: nochmal hingewiesen für alle, die auch später zugeschaltet haben.

00:25:21: Vierzehnte November in Frankfurt Auf dem Haus der Turnerschaft Alsazia.

00:25:27: Dort findet statt und wer sich berufen fühlt und dort hingehen möchte Der wird offene Türen haben.

00:25:36: Und sicherlich werden ihm ein bis acht Biergläser vor die Nase gestellt, aber das ist ja Sinn der Übung und auch das Schöne an der Geschichte!

00:25:45: Aber dann findet es statt pro

00:25:47: Stufe vor der Tür oder innen drin gesammt?

00:25:50: Ich würde mal sagen, die Treppe zur Terrasse ist länger.

00:25:54: Jeder beidseitig auf einer Terrassentreppe.

00:25:57: oder welche Eskalationsstufe wurde jetzt gerade von mir verlangt?

00:26:05: Verbindungen stehen heute vor einer neuen Herausforderung.

00:26:07: Nachwuchs, Außenwirkung, Identität – all das entscheidet sich längst auch online!

00:26:11: Wer sich digital nicht zeigt wird übersehen.

00:26:14: doch wie präsentiert man Tradition so dass sie modern wirkt ohne sich zu verbieten?

00:26:18: Corpor Content Lab gibt genau darauf die Antwort.

00:26:21: mit unseren Workshops Social Media Keilen und der Contemporation Meisterklasse lernt ihr eure Verbindung strategisch authentisch und attraktiv zu zeigen für mehr Sichtbarkeit neue Mitglieder und das gute Gefühl zu wissen was man tut.

00:26:34: Ein moderner und professioneller Auftritt schafft Vertrauen nach innen wie nach außen und zeigt, dass eure Verbindung nicht in der Vergangenheit stehen bleibt sondern Zukunft gestaltet.

00:26:43: Wir vom Corpo Content Lab erstellen euch genau diesen Auftritt an einer zeitgemäßen und zikromorientierten Webseite offiziellen E-Mail Adressen stilvollen Semesterprogrammen, Hullörkarten, Imagefilme um viel mehr damit jeder erkennt eure Verbindungen lebt und hat Zukunft.

00:26:59: Beeinbart jetzt euren Demokall.

00:27:01: alle Infos findet ihr in den Shownotes.

00:27:05: Ja, ich glaube die Alters ist ein Neigen eher zu jemand freundlich zu begrüßen und dann auch nur erstmal einen Bier zu geben.

00:27:13: Das mit der Eskalation wie gesagt ja altersdurchschnittes bei ungefähr Mitte-Siebzig da isst er nicht mehr so viel und das ist dann sag mal dem späteren Abend.

00:27:26: Kann man das noch offen lassen.

00:27:27: und wer dann noch eskalieren möchte, dass kann er dann tun.

00:27:30: Aber Pflicht ist es nicht.

00:27:31: wir legen mehr Wert darauf, dass wir uns einfach mal wohl fühlen und miteinander reden.

00:27:35: Reden ist nämlich wichtig!

00:27:37: Ich wollte die Eskalation auf keinen Fall so weit vorne am Abend platziert haben.

00:27:41: Ich ziehe mich insofern ein Stück weit zurück.

00:27:44: Das

00:27:44: war ja eher Spaßhaber gefragt... Wie sieht's?

00:27:49: Wie ist die Kneipe geplant?

00:27:54: Ja, kösender Stil gar nicht!

00:27:56: und setzt sich da hin und hört zu, was der See nur erzählt.

00:27:59: Und wie er den Arm leitet?

00:28:00: Wieso?

00:28:00: Was soll da geplant

00:28:01: sein?".

00:28:03: Ich frag ja, weil es ist ja auch eine Rekonstitution.

00:28:05: also dann macht man ja meistens ein Kommerz.

00:28:06: Also deswegen...

00:28:08: Ja gut, für mich bin ich ein bisschen profan veranlagt.

00:28:12: Der große Unterschied zwischen Kommerse und Kneipel ist einfach, dass es kein Inno-Feeds beim Kommeres gibt.

00:28:18: Wir werden sicherlich keinen Landesvater machen sondern da sind wir doch ein bisschen unprätenziös für Veranlag.

00:28:27: Ich denke mir, wir könnten es auch in Commerz machen.

00:28:29: Da gibt's keinen Irmophiz und keinen Grund zu eskalieren.

00:28:32: Denn das passt nicht zu so einem Abend

00:28:35: finde ich.

00:28:37: Das

00:28:38: Thema sollte sich gar nicht jetzt dahin konzentrieren.

00:28:40: Nein, nein!

00:28:41: Das war auch völlig unabgesprochen.

00:28:42: Das können die Zuhörer auch gerne hören.

00:28:44: Das war völlig un abgesprochen.

00:28:46: dieses Thema.

00:28:46: Das kommt jetzt gerade.

00:28:47: aber wenn ich so in mich hineinfühle... Ein Kommerz ist was außerordentlich würdiges, er zeichnet sich auch durch eine etwas andere Liedauswahl aus und dergleichen.

00:28:59: Und das ist dann natürlich sicherlich die passende Form.

00:29:06: Also ich hätte durchaus eine Frage wie wenn man jetzt Student in Frankfurt ist... Wie sollte man drauf sein?

00:29:12: Beziehungsweise wie stellt ihr euch denn den Fuchsen vor, wie es sein soll von der Art her vom Background?

00:29:20: Ja Wir fangen was Neues an.

00:29:25: Natürlich ist es die alte Palaebasatia, aber wir haben jetzt gerade mal siebenundzwanzig Jahre Geschichte verpasst.

00:29:32: Wir haben als alter Herrnverband natürlich in unserem eigenen Saft gekocht.

00:29:37: Es gab keine Entwicklung.

00:29:38: Es gab nichts Neues!

00:29:40: Es gab leider nur natürlich ein Absterben Denn in dieser Zeit sind von den hundert alten Herren die Hälfte verstorben.

00:29:46: Wir sehen jetzt noch etwa fünfzig alte Herren.

00:29:49: Und jetzt Wenn neue Leute dazu kommen, wenn wir neu Leute suchen dann beginnt was Neues.

00:29:56: Also man kommt nicht in gemachtes Nest.

00:29:58: es ist tatsächlich ein neuer Anfang und was sich entwickelt hängt davon ab wer uns unterstützt.

00:30:06: wenn das jetzt Wenn die neuen Burschen und mehr bänderleute in die eine Seite tendieren oder in die andere, dann wird sich so oder so entwickeln.

00:30:17: Wir können natürlich steuert eingreifen aber alte Herren sollten sowas nicht übertreiben Und natürlich ist das nicht die Alte Palavrasatia.

00:30:23: Übrigens wäre sie das auch nicht wenn wir nie so smidiert hätten.

00:30:27: Denn siebenzwanzig Jahre später hat jedes Chor Veränderungen erfahren So-oder-so einfach weil die jungen Leute Die heute aktiv werden vor sieben zwanzig Jahren noch nicht mal auf der Welt waren.

00:30:38: Ein weises Wort, ein wirklich weißes Wort.

00:30:40: So ist es.

00:30:42: Also Veränderung wird sein und natürlich wird zu mancher sagen das ist aber anders als früher.

00:30:47: Ja ich kann aber auch bestätigen von meinem aktiven Bund bei Maria Erlangen Das ist heute auch anders als zu meiner Zeit Und die alten Herren die mich in den Ende der achtziger Jahre kennenlernten sagt bestimmt auch ja so was hätten wir früher nicht genommen?

00:31:01: Ja Aber die Zeiten ändern sich Wir ändern uns auch.

00:31:05: Bei allen Traditionen die wir hochhalten Gehen wir damit?

00:31:10: Man stelle sich mal vor, wie war es denn für die alten Herren, die in der Sechziger Anfang der Siebziger auf der Kneipe saßen.

00:31:17: Die waren alle noch zu Geisters Seiten oder einer Weimarer Republik aktiv gewesen.

00:31:21: Jetzt schaue ich mir die Inaktivierungsbilder an den damaligen Aktiven.

00:31:24: Lange Haare, Vollberte...

00:31:27: So schnubbi's

00:31:27: sind in den Achtzig

00:31:29: Jahren!

00:31:29: Grau und erregend!

00:31:30: Da sitzt jetzt einer dessen Sozialisation unter Kaiser Wilhelm stattfand.

00:31:35: Guckt sie das ansucht.

00:31:37: Das sind meine Aktiven und das sind meine Korbgüter.

00:31:40: Das war ein Sprung, dagegen sind die sieben zwanzig Jahre noch relativ leicht zu verkraften.

00:31:44: Im Gegenteil

00:31:45: man möchte fast glauben dass in bestimmte gute Zeiten also an die Ideale, die wir in der Weimar-Überblick bei relativ vielen Leuten gesehen haben es gab ja dort auch nicht nur ansteigende Tendenzen der Radikalen nach links und rechts sondern dass wir vor den Idealen von den Aufbauidealen der neunzehntfünfziger Jahre dass wir bei den jungen Leuten, die heute von Kösner Kurs angesprochen werden und das ist Potsdam und Halle in meinem Fall aber ich gucke auch an viele andere Orte hinein.

00:32:14: Dass wir dort wirklich ganz vielversprechende wunderbare junge Leute sehen gerade heute wieder zunehmend und es ist ein wirklich ein gutes Ohmen dafür, dass Palaya Alsacea in Frankfurt einen guten Verlauf und prosperieren kann.

00:32:32: Man kann nur das Cremonglas erheben und sagen, wie was Kresskat Flori hat.

00:32:38: Ja dann machen wir das nochmal.

00:32:41: Die Herren?

00:32:42: Prost!

00:32:47: Auf die rumreichen Alt-Elterse.

00:32:48: Aber das

00:32:50: ist ja eine gesunde Einstellung also dass ihr da auch bereit seid der Realität ins Auge zu schauen und sich halt wirklich die Gesellschaft verändert.

00:32:57: Das erhöhte einiges anders als vor sieben zwanzig Jahren.

00:33:00: Ich meine aus meiner Aktivwertung zwei tausend neun.

00:33:04: Es ist schon irgendwie gefühlt in einem Angriff Verbindungswelt, in der ich damals fuchs geworden bin verglichen mit heute.

00:33:10: Also das sehe ich zum Beispiel immer in den Workshops.

00:33:13: da machen wir jetzt mal ein paar Mal die Übungen der Bund früher und der Bund Heute.

00:33:17: Das Interessante ist nach Corona hat sich einiges wieder verändert in der Verbindungswelt.

00:33:22: Es ist so dass der strenge Umgangstonen der früher ganz normal war sehr stark abgenommen hat in vielen Bündnen aber dafür also neben all den Lachsheiten die sich in den Aktivitatests eingebürgert haben, gerade aber der Freundschaftscharakter nochmal viel stärker geworden ist.

00:33:40: Es ist halt auch so dass viele alte Herren dann sagen, dass das viel freundschaftlicher geworden ist es zwar nicht mehr so streng wie früher, dass die Leute dann auf dem Konvent abgestraft worden sind.

00:33:51: ich hatte da neulich bei einem Bund die lustige Erfahrung dann alter Herr erzählt, dass er mal einen Strafantrag auf den Konvent bekommen hat weil er zum Chor nebenan ... mit einem hellen Sacko hingegangen ist.

00:34:03: Das ging nicht und dann hat er einen Strafantrag bekommen... ...und heute ist es so, dass man da schon sagt, toll, das ist ein Sackor.

00:34:08: Dass du rübergegangen bist, also es ändert sich herrniges halt.

00:34:12: Na ja, naja!

00:34:12: Das ist im core studentischen Erfahrungshorizont relativ zu sehen.

00:34:19: Ich meine beim Grünen gibt's auch nur einen Rock pro Semester, das hab ich auch gelernt.

00:34:22: Also es ist eine wunderbare Legende und natürlich hat der Grüne nicht nur den Frag, sondern auch den Cut parat.

00:34:33: Aber er zieht ihn genau nur dann an wenn das angebracht ist.

00:34:37: Also der letzte im Frag aber der einzige mit Maß geschnallert.

00:34:42: Ja so muss das sein!

00:34:44: Ja also der Anspruch ist mein Gott das ist unser humanistisches Weltbild.

00:34:49: wir brauchen gute Leute die bereit sind zur Freundschaft sich einzubringen in die Gemeinschaft, das ist der Kern.

00:34:57: Und wie genau die Ausprägung ist und was dann unser USP sein wird?

00:35:01: Das hängt auch davon ab welche Männer uns unterstützen.

00:35:07: Die kommen schon jetzt aus völlig verschiedenen Richtungen.

00:35:11: Aber hoch interessant!

00:35:13: Was da in Frankfurt sich meldet an vielversprechenden Leute, spannende und erwarteten Leuten.

00:35:20: Da gibt

00:35:21: es den absoluten Hypotension aus einem Weinheimer Chor, da gibt's den fechtgeilen Typen aus München, da gibts ganz verschiedene Typen!

00:35:33: Ich habe vorhin mit ihm gesprochen, so Fähigkeit ist er gar nicht.

00:35:35: Ja vielleicht nicht heute aber er hatte seine Zeit.

00:35:40: Frankfurt bietet ja auch viel.

00:35:41: den Finance Bro, den gibt es hier auch.

00:35:44: Der Finance Bro... Gut, viel von den Finance Bros.

00:35:48: ich hab die aus dann vorhin schon erwähnt.

00:35:50: Viel von den Finanz Bros.

00:35:52: und doch sehr gerne bei Austria.

00:35:53: Ich möchte das nicht zu gering achten.

00:35:55: Aber das gibt ja auch vielleicht ... den jagdlichen, eher bukulischen Bro so oder so ähnlich.

00:36:02: Das gibt es verschiedene Möglichkeiten... ... der dann auch sehr gerne noch Spiehwiese sucht.

00:36:08: Und die Frankfurter Mausis gibt's ja ja auch?

00:36:10: Die könnte man dann auch ADH dann holen!

00:36:13: Von denen gibt´s nicht zu wenig, hörten wir und das ist ja auch immer ein... Es sind

00:36:16: zwei Mädchen aus Frähe aus Frankfurt.

00:36:19: Die haben so einen Instagram-Account und die machen dann immer eine Mausi-Zeit... ...und dann sind sie dann immer in dem Finanzviertel unterwegs,... ...aber die würden so einem Chorgut passen würde ich sagen.

00:36:29: Hier ist also noch aber von wesentlich jüngeren Leuten, als wir es sind.

00:36:33: Ist hier noch eine Aufgabe zu erfüllen.

00:36:35: Die delegieren wir sehr gerne an die nächste Generation weiter und das wird auch nicht die letzte Generation Frankfurter Mausis sein und dass wird dann in der übernächste Generation weiterdelegiert.

00:36:45: Wir hingegen bleiben still im Hintergrund und beschäftigen uns mit der Rekonstitution, die am vierzehnten Elften eben bei der Turnerschaft Alsazia stattfindet Und das wird in einem ganz wunderbaren Rahmen sein und wahrscheinlich werden sehr viele überrascht sein.

00:37:06: Was für ein durchschlagende Erfolg?

00:37:08: Das werden wir, wobei mit Durchschlagen im Erfolg nicht gemeint ist dass auf einen Schlag dort sich Dutzende von Menschen tummeln sondern Trisfation Collegium drei Chargierte sind es und den Rest sehen.

00:37:23: Du bist Vorsitzender oder Schatzmeister in einem Studentenwohnheim und plötzlich fühlt sich alles nur noch nach Finanzamt und Haftung an?

00:37:29: Dann brauchst du Profis, den Verband für Studenten Wohnheim in Bonn.

00:37:32: Partner von über einhundertfünfzig Studenten-Wohnheim in ganz Deutschland seit über seventy zwei Jahren.

00:37:37: Rechtssicherheit, automatisierter Spendeneinzug, Musterverträge, Klauzegriff, Haftungsdach und persönliche Beratung alles inklusive.

00:37:45: Für nur vierhundertfünfzig Euro im Jahr plus drei Komma fünf Prozent auf die Spendeinnahmen.

00:37:49: Alle Infos in den Show-Notes und du hast den Kopf frei fürs Wesentliche!

00:37:57: Ja wir freuen uns schon ungemein darüber dass wir das jetzt endlich wagen.

00:38:02: es ist ja nicht so dass wir es nicht schon vorher mal probiert hatten.

00:38:04: wir saßen nicht die ganzen sieben zwanzig Jahre nun der Eck und haben Stil vor uns hingemeint.

00:38:09: Es gab verschiedene Anlässe, wo man schon mal so ein bisschen Hoffnung hatte.

00:38:14: Wir hatten mal fünf junge Männer die aus Erfurt stammten.

00:38:18: das war schon Anfang der Nullerjahre und die sagten wir würden gern Kursständen werden hat nicht funktioniert.

00:38:25: Wir haben letztendlich das nicht so ans Fliegen gekriegt auch weil damals kurz nach der Suspension noch gesagt, was?

00:38:33: Wir wechseln heute in Hochschulort.

00:38:34: Wir bleiben hier in Frankfurt und er fand es gar keine richtige Universität, kein Jura, kein Medizin.

00:38:40: Das waren so die Vorbehalte, die dann auch dazu führten dass wir den Versuch nicht wagten.

00:38:45: Dann kam mal eine Gruppe von Kurstständen auf uns zu, die sagten, wir wollen das machen!

00:38:49: In Frankfurt waren acht oder neun Mann und dann haben wir uns ein bisschen erkundigt über den Hintergrund und stellten schnell fest Das sind aber schwierige Kandidaten.

00:38:58: Bin weniger Monate hatten die meisten auch das Band ihres Mutterbundes verloren, also die hatten anscheinend versucht ein Anker zu finden wo sie flüchten können weil sie schon Probleme in ihren Mutterbündern hatten.

00:39:09: Das Ankerband.

00:39:11: Noblesse Oblishe kann man nur sagen.

00:39:14: und vor

00:39:15: dem Hintergrund hat Palayo Alsacia Immer zur richtigen Zeit die richtige Kurve gekriegt bis auf den heutigen Tag und wir sind halt der festen Überzeugung, dass in diesem Herbst die richtige kurve ist.

00:39:26: Jetzt ist es soweit.

00:39:28: jetzt stehen!

00:39:29: Die Sterne und die Würfel.

00:39:31: richtig unterliebe Gott hat dazu genickt sehr freundlich wie er es üblicherweise tut.

00:39:37: Ja man musste tatsächlich sagen Es gibt Gelegenheiten.

00:39:40: manche gehen vorbei manche kommen Und Wir haben hier und da geguckt und jetzt hadenden wir auf dem Schildungsfest Am Ende September genau den Eindruck.

00:39:50: jetzt passt.

00:39:51: Und jetzt wagen wir den Schritt!

00:39:55: Ich bin froh, dass es so passiert.

00:39:56: Es war eine einmütige Entscheidung aller Anwesen und Chorbrüder.

00:39:59: Wir wagen jetzt den Schritt und ja jetzt müssen wir auch anfangen zu laufen.

00:40:03: der erste Schritt dann kommt er zweiter in der dritte unter fünfte und das wird einen Marathon Schmerzen geben, es wird Blutschweiß und Tränen geben.

00:40:10: Es wird Momente geben wo wir alle zurückdenken sagen nein, wenn ich das gewusst hätte.

00:40:15: Hätten wir nie gemacht!

00:40:18: Aber dass ist mit allen großen Aufgaben im Leben so wie man vorher wüsste auf einen zukommt dann würde man auf der Couch System bleiben und gar nichts tun.

00:40:25: Das ist ja mal so wenn das eine große Problem im Bund beseitigt ist dann kommt aus einer unerwarteten Ecke das nächste große Problem.

00:40:32: Da muss man mal abwägen, löst man dieses große Problem oder ist es eigentlich ein Blocker für noch größeres Problem?

00:40:39: Ja willkommen im wahren Leben.

00:40:42: Das ist auch... Welcome to real life!

00:40:45: Würde man Neudeutsch sagen.

00:40:46: und das gilt jetzt für Palaya Alsacea denn jetzt ist sie wieder da.

00:40:52: Rechnet mit ihr.

00:40:53: Ist ja wunderschön.

00:40:54: also ich muss sagen gerade mit so einer Geschichte und so eine Tradition dass man da wieder Die Energie nimmt, die Kraft den Willen so was zu machen ist auch schön.

00:41:06: Und ich finde das ja auch eine Sache, die einen dann auch prägt und es ist ja etwas, wenn man am Ende seines Lebens zurückblicken kann, wo man dann sagt, ey!

00:41:15: Ich habe alles dafür getan dass dieser Lebensbund fortgeführt wird und auch noch in einer schwierigen Situation mit siebenundzwanzig Jahren Unterbrechung dazwischen ohne Aktivitas, dass man da wieder hingeht und sie neu zum Rollen

00:41:28: bringt.

00:41:29: Es liegt auch immer ein Person.

00:41:30: Ich möchte mal einen hervorheben an der Stelle, meinen lieben Masurenkorbruder Barmler!

00:41:35: Was ist der Einvorbild für uns in Potsdam?

00:41:40: Was is Barmlar für ein unbeugsamer und dabei freundlicher mit den herwunderbaren gemahlenen Beszener?

00:41:49: ganz ausgezeichneter

00:41:52: Korbruder?!

00:41:52: Ballonfahrer im Übrigen, auch in einem Sonderhobbys.

00:41:55: Also wirklich ein... Kann

00:41:57: man mal mit Bummeln gehen?

00:41:59: Kann

00:41:59: man direkt in dem Garten landen oder auf dem Dach und dann kann man vielleicht

00:42:03: die Fahne mitnehmen.

00:42:05: Der Fantasie als solcher ist dem Korpsstudenten ja sowieso keine Grenze gesetzt.

00:42:10: aber ich wollte damit eigentlich nur ganz abstrakt sagen dass Persönlichkeiten vom Charakter hier auch wie mein lieber Masurenkorpo der Barmler Es sind auch, die mir von hundert Jahren sagen das bei Palau Alsatia ganz viel Potenzial.

00:42:29: Ist gar nicht einer sein kann als dass da ganz, ganz viel potenzial ist.

00:42:33: und wenn es heute so kommt oder im November so kommt, dass wir rekonstituieren, nicht zu wenig erwähnt seit der vierzehnte Elfte in Frankfurt-Alsatias Tonerhaft.

00:42:46: Wenn es also dazu kommt, dann sind es Persönlichkeiten wie Barmler.

00:42:49: Obwohl er heute ganz selten nur noch erst horen Jahren, ganz selte irgendwo auftauchen kann die mich persönlich davon ganz überzeugt sein lassen dass das eine ganz außerordentliche lohnende wunderbare großartige Geschichte ist, die unbedingt fortgeschrieben werden muss.

00:43:05: Also man darf dazu erwähnen, dass er nicht nur Königsberger Masure ist sondern nebenbei auch noch Alt-Elzesser.

00:43:10: Das

00:43:10: habe ich doch gerade gesagt!

00:43:11: Nein, das nur erwähnt, daß er dein Chorbruder in Potsdam ist.

00:43:14: Ja

00:43:15: gut aber als Alt-Elzesser, das hab' ich vergessen zu erwählen.

00:43:17: also... Genau und zwar bei uns heißt der Bammler Vier und sein Großvater ist achtzehn, sieben, achtzig als Bammlar eins aktiv geworden.

00:43:26: Also fast genauso lang wie es das Chor gibt, gibts ein Bammla im Chor.

00:43:29: Also das is ne Tradition Das ist schon da.

00:43:32: Die Familiendynastien sind immer geil, wenn man das so sieht.

00:43:35: Ich kenne welche sind sieben oder acht Generationen an Familien in der gleichen Verbindung aktiv und es war auch eine schöne Konstanz halt.

00:43:43: Ja umso allzu alt wie die Arpsburger, da muss man schon ein Weichen dazu tun.

00:43:47: aber auch die Chors haben sehr alte Familien-Dynastie gar keine Frage und nicht weniger würdig.

00:43:53: Absolut ich würde mal sagen dann kommen wir langsam zum Schlusswort.

00:43:57: lieber Hagen möchtest du denn noch was sagen?

00:44:01: Wir werden die Rekonstitution jetzt beginnen.

00:44:07: Aber wir brauchen eine Stützung von außen, wie ich eben schon sagte Wir fangen an aber ohne Kräfte von Außen können wir es nicht schaffen.

00:44:16: Ich bin ganz froh dass wir jetzt schon vier Herren gefunden haben, die mitziehen wollen und nur so kann das auch gelingen.

00:44:24: Ich soll noch was sagen Sebastian.

00:44:26: Aus Sicht eines der die Studentengeschichte betreibt mit Leib und Zähle kösener ist, kann nur Glück gewünscht werden.

00:44:39: Und dieses Projekt ist atemberaubend und wundervoll ein unglaubliches Abenteuer!

00:44:49: Es steht aber auf ganz festen Soliden auch weltanschaulich von den Persönlichkeiten der ganz feste Füße.

00:44:56: es wird Erfolg haben.

00:44:57: Das ist etwas dem wir ganz wunderbar mit ganz großem Optimismus entgegensehn dürfen.

00:45:05: Leinen los!

00:45:07: Genau, ihr da draußen schreibt euch in euren Kalender, vierzehnteelfter die Konstitution ADH der Tonarschaft Alsazia Frankfurt.

00:45:17: wenn das liebe Coopalayo Alsazias Strasburg zu Frankfurt wieder die Forten öffnet und sich dem aktiven Betrieb anschließt.

00:45:26: Ihr da draußen geht mal wieder bummeln auf anderen Häusern, das ist auch schön.

00:45:29: bis dahin macht's gut tschüss.

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