Heilbronn & KI-Standort: Lukas Zehnder über die Landsmannschaft Rheno-Silesia und die Zukunft in der Hochschulstadt
Shownotes
Heilbronn war lange eher für Industrie, Wein und eine vom Wiederaufbau geprägte Architektur bekannt als für ein ausgeprägtes Studentenleben. Das verändert sich: Die Hochschule Heilbronn wächst, die Technische Universität München, die DHBW und weitere wissenschaftliche Einrichtungen bauen ihre Präsenz aus. Gleichzeitig soll rund um den entstehenden KI-Standort ein neues internationales Forschungs- und Technologiezentrum entstehen.
Doch kann eine neue Bildungsinfrastruktur automatisch eine lebendige studentische Kultur hervorbringen?
Lukas Zehnder v/o Lassalle berichtet von einer Stadt, in der viele Studierende pendeln, am Wochenende nach Hause fahren oder bereits über einen festen lokalen Freundeskreis verfügen. Für die Landsmannschaft Rheno-Silesia Wismar zu Heilbronn ist das Herausforderung und Chance zugleich: Als einziger Bund vor Ort kann sie studentisches Leben aktiv mitgestalten, muss viele Studierende aber zunächst grundsätzlich mit dem Verbindungswesen vertraut machen.
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Komposition Intro und Outro: Pamela Soria
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00:00:05: Herzlich Willkommen, hallo Lukas!
00:00:25: Wie geht's dir?
00:00:26: Grüß dich Jan.
00:00:26: Gut und selbst?
00:00:28: Auch auch kann ich nicht beschweren.
00:00:30: Heute in der Sendung Lukas Sender zu Besuch mit dem Vulgo Lassal von der Landsmannschaft Renausidesia Wismar zur Heilbronn.
00:00:37: wir sprechen heute so ein bisschen über dein Bund das Studieren in Heilbron was sich jetzt einiges Jahr bei dir in der Stadt getan hat und wo es hingehen soll.
00:00:46: Vor allem heute spannend mit euch, ihr seid der einzige Bund in eurer Stadt.
00:00:50: also ich habe gedacht Düsseldorf ist schlimm aber es geht immer noch eine Spurschlimmer.
00:00:56: Ja du hast Heilbronn noch nicht gesehen.
00:00:57: das ist definitiv schlimmer.
00:01:01: Ich meine wir waren mal in den zwei ... ja das geht hier von zweimal von Heilbron ist ein Teil für den wir bekannt sind.
00:01:06: aber auch dafür und daran erkennst du Heilbronner Wir waren mal die hässlichste Stadt Deutschlands ganz ganz lange Zeit.
00:01:12: wir waren schlimmer als Ludwigshafen und das musste erstmal hinkriegen.
00:01:15: Wieso das denn?
00:01:16: Wieder Aufbau nach dem Zweiten Weltkrieg, oder?
00:01:18: Ja.
00:01:18: Ja, Heilbronn wurde sehr, sehr schlimm zerstört.
00:01:19: tatsächlich also war ja mit einer der Top-Angriffsziele der Alliierten im zweiten Weltkrig weil man Knotenpunkt war für den Nachschub der Wehrmacht bahnseitig.
00:01:30: Also für die Eisenbahnlinie.
00:01:31: und da wurde dann Heilbronnen wirklich tatsächlich im Grund und Boden gebompt und dann halt zügig aufgebaut.
00:01:36: und dann sprechen natürlich ganz viel Betonbau Brutalismus.
00:01:41: Deswegen muss man sagen, also den Titel hat man auch schon irgendwo verdient gehabt.
00:01:47: Und jetzt?
00:01:50: Absolut, absolut.
00:01:51: Also ich muss sagen... Ich bin ja dort aufgewachsen in Heilbronn.
00:01:55: Die kommen ja daher und mittlerweile wird die Stadt so viel lebendiger, bekommt wirklich quasi ein neues Gesicht.
00:02:02: also man war immer lange das die verschlafende kleine Großstadt da mitten in Baden-Württemberg und wir wachsen mittlerweile so schön zu einer großen Studentenstadt tatsächlich an.
00:02:16: Es wird viel neu gebaut, gerade als die Bundesgartenschaujahre in Heilbronn war vor ein paar Jahren.
00:02:21: Hat man dann komplett neues cooles Wohnviertel aus dem Boden gestampft und quasi auf dem Bugegelände und tut tatsächlich sehr, sehr viel dafür dass es besser wird.
00:02:33: Ist das auch so wie in Polen?
00:02:34: Dass dann vor allem ganz schlimme Brutalismus beziehungsweise funktionell gebaute Häuser von der Fassade her überbaut werden, klassizistischer aussehen?
00:02:47: Ja, teilweise auch.
00:02:49: Teilweise auch und überhaupt neu aufgebaut.
00:02:51: Also ich meine... Ich kann jedem, auch jedem Zuhörer, wenn er ein Bild von Heilborn haben möchte einfach nur mit meinem fehlenden Wollhaus zu googeln.
00:02:59: das ist, da sieht man dann sindbildliche was da so mitten in Heilborn für einen Betoncloth steht.
00:03:04: aber Das ist tatsächlich, wie du sagst, dafür sucht man jetzt.
00:03:07: Es sitzt auch eine Architekturausschreibung angenommen worden tatsächlich.
00:03:13: Wettbewerb hat einer gewonnen, es wurde jetzt auch umgesetzt glaube ich.
00:03:15: nächstes Jahr oder so wollen sie mit dem Bauen anfangen.
00:03:18: Da bauen Sie quasi auf der Bausubstanz und haben gesagt naja, Brutalismus, Stahlbeton das hat eine gute Bausupstanz ist eigentlich noch ganz gut das Sache.
00:03:26: und dann baut man darauf tatsächlich ein richtig cooles neues Gebäude quasi drauf.
00:03:31: also erhöht das nochmal ein paar Stockwerke schöner Holz in Glasfassade viel Grün wird tatsächlich so bisschen aufgehübscht
00:03:39: ja sehr schön.
00:03:42: aber Auch das mit dem, dass es ein bisschen klassizistischer aussieht hat man an paar Straßen auch gehabt.
00:04:07: Erst ein Partner für alle, die wissen was Tradition wert ist und wie man sie weiterentwickelt.
00:04:11: Schnell in der Herstellung direkt in der Kommunikation persönlich in der Umsetzung.
00:04:15: Per WhatsApp mit Fotofreigabe bis du sagst genau so habe ich mir das vorgestellt.
00:04:21: Denn am Ende zählt nicht nur dass Du einen Couleur-Gingstand in der Hand hältst sondern dass es Deine Idee war und sie perfekt umgesetzt wurde.
00:04:30: Für alle, die mehr erwarten als nur wahre.
00:04:32: Für alle die Qualität zeigen wollen im Detail.
00:04:35: Den Link findest du in den Shownotes.
00:04:37: und jetzt zurück zum Talk!
00:04:42: Und als Studentenstadt?
00:04:43: Wie lange gibt's da schon die Hochschule?
00:04:46: Die Hochschulhe gibt es seit... ...短zehnhundertsechzig.
00:04:49: Da wurde die Ingenieurschule damals gegründet.
00:04:53: Ist tatsächlich dann später ja zur Hochschulenhalbron geworden.
00:04:57: Mittlerweile sind wir... Eine der größten Hochschulen tatsächlich in Baden-Württemberg für angewandte Wissenschaften.
00:05:06: Er hat sich so ein bisschen an wie Düsseldorf ist auch gleicher Weg gewesen, also wir haben nämlich... Mein Bund ist auch an der staatlichen Ingenieurschule in DüsselDorf gegründet worden, die ist dann später zur Hochschule Düssel Dorf bzw.
00:05:16: als Fachhochschule und dann Hochschulle Düssel dorf umgestrukturiert worden Und die Uni ist dann fünfundsechzig eröffnet worden Also sehr jung, aber riesengroße Studenten schafft und das hat ja schon ein paar mal erzählt.
00:05:27: Wir hatten auch irgendwie so, glaube ich, fünfzig oder sechzigtausend Studenten alleine?
00:05:31: Da sind wir noch ein bisschen weit davon weg.
00:05:33: tatsächlich bei uns.
00:05:34: Bei uns ist jetzt glaubt gerade um die neuntausende eingeschriebenen Studenten.
00:05:38: Das liegen so acht, neun tausend ungefähr.
00:05:39: Es steht nicht wachsen also man erwartet immer mehr und mehr.
00:05:42: Aber tatsächlich ist es bei uns so dass der, ich sag mal, bei uns hat jetzt keine wirkliche Universität erst einmal da dann aufgehauen.
00:05:49: Wir sind auch Fachhochschule geworden und dann war lange Zeit Janisch und jetzt vor einigen Jahren Gerade die Schwarzstiftung in Heilbronn angefangen, ja Großfläche zu investieren.
00:05:59: In Bildung in das Ganze und seither haben wir dann auch zum Beispiel die TU München mit dem Ableger in Heilborn.
00:06:06: Wir haben die DHBW mit dem Center for Advanced Studies also ich sage mal mit den Masterprogrammen der DHB W, dass ein Heilbron stattfindet.
00:06:16: Die ETH Zürich hat jetzt zusätzlich noch Kapazitäten, also ich glaube irgendwie die fünfzehn bis zwanzig Professoren aufbauen möchte an Heilbronnen
00:06:25: Krass, das ist aber ein ganz schön renommierter Institut.
00:06:27: Und dieses dann bei euch ansammeln?
00:06:29: Absolut!
00:06:30: Das Ziel langfristig Heilbronn sozusagen zum Silicon Valley für AI und Co vor allem zu machen.
00:06:36: Deswegen auch der E-Pie wo jetzt der Spatenstich war.
00:06:39: vergangenes Jahr, war das glaube ich riesengroß kreis rund... ...drahnzwanzig Hektar was man da also quasi ein kleines Stadtteil da außerhalb von Heilbronnen entstehen soll Wo dann vor allem gerade Theo München, eine Fraunhofer-Institut und
00:06:57: Co.,
00:06:57: also wo dann Forschung im Bereich künstlicher Intelligenz vor allem gefördert werden soll an der Wirtschaft nah dran sozusagen.
00:07:04: Aber es ist ja eigentlich auch für einige Bündner wäre das ja auch ne große Chance wenn sie die Zelte in ihrer sagen wir mal Konkurrenz überladenden Stadt abrechnen würden nach Heiburn jetzt ziehen würde.
00:07:15: weil ich meine wenn jetzt sagen wir diese ganzen Institute dort sich ansiedeln Stühle, Stiften etc.
00:07:24: dann wäre das ja als Verbindung eine riesengroße Chance.
00:07:27: Ich meine es wird ja auch für euch wahrscheinlich ne krasse Chance sein weil ihr auch sehr fähige Leute abfangen könnt die bei euch aktiv werden.
00:07:36: Das sollte man meinen.
00:07:38: aber tatsächlich und da müssen wir ein bisschen Heilbronn verstehen oder überhaupt die Dynamik so ein bisschen verstehen.
00:07:46: Es ist nicht so einfach.
00:07:47: also Klar, ich habe mir das auch immer gedacht.
00:07:50: Die logische Schlussfolgerung müsste doch jetzt sein wie eine wachsende Studentenstadt.
00:07:54: Es werden wirklich pro Jahr tausende mehr Studenten und Einschreibungen erwartet über alle Standorte der Hochschule innerhalb von Heilbronn selber ja überall ein Campus-Zellkamp... Wie auch immer da Fluchel ist.
00:08:10: Campus!
00:08:11: Campus U-Deklination so.
00:08:14: Überall die Campus verteilt Sollte man meinen, dass jemand für uns eigentlich ja übrig bleiben sollte.
00:08:21: Aber der Punkt ist wir haben dadurch das wenn so eine junge Studentenstadt sind auch in den Studierendenschaften ein bisschen anderen Namen.
00:08:28: Das hat keine etablitische Studentenkultur in Heilbronn.
00:08:31: also wirklich bis vor paar Jahren da hießen wir auch nicht Universität statt.
00:08:35: Also ich glaube wenn irgendjemand gesagt hätte in Heil Bronn dann gibt es eine Hochschule also das war's halt auch Wirkliche Studenten schafft die gibt es da ja nicht.
00:08:45: Das ist alles erste durch den Bildungskampus und so nach und nach gekommen.
00:08:48: also man merkt zum bisschen, ich sag mal das ist so die die fürkte Dynamik die Infrastruktur oder die Bildungs-Bildungsinfrastruktur die Hochschulen das wächst unfassbar schnell.
00:09:01: aber die ich sage mal so zur kulturelle Infrastruktur fürs Studium also Stendenleben und Chor kommt da gar nicht hinterher.
00:09:10: okay tut sich sehr, sehr schwer damit tatsächlich hinterherzukommen.
00:09:13: Also wenn ich mir so anhör und das ist auch merk' ich ja nicht nur bei den Veranstaltungen die wir haben wo wir verschiedenste studieren, der auch immer da haben.
00:09:22: und dann kommt mein Gespräch, red mal ein bisschen drüber, nein es ist halt halbrund, es ist einfach tot weil da gibt's kein... Das kommt jetzt nach und nach, fängt jetzt langsam ein bisschen an aber das Studentenleben ist noch nicht so richtig angekommen in Halborn.
00:09:37: Und das merkst du dann halt auch.
00:09:40: Ja äußert sich denn allen voran darin, dass du gerade zum Beispiel in der DHBW extrem viele Pendler hast.
00:09:48: Also das ist sehr viel Studenten die pendeln, die fahren am Wochenende wieder in die Heimat weil in der Stadt halt nichts los ist entsprechend und die bleiben dann halt entsprechend aber auch nicht zu uns im Keller.
00:10:01: Wir tun uns schwer, die auch dort zu behalten.
00:10:04: Ich seh es ja im Handballverein und da haben wir auch immer wieder mal dual Studenten da, die dann im Praxissemester mal handball spielen bei uns.
00:10:12: Aber selbst bei denen ist das Wochenends ist man dann daheim.
00:10:16: Genauso hast du auf der anderen Seite in Heilbronn auch ich sag mal...ich nennen sie immer gern die Heimscheiße so ganz klassisch Du kommst meistens dann selber aus Heilbronn, wenn du in Heilbron schon studierst.
00:10:29: Du hast dein Wohns bei Mutter und Papa daheim so... ...und hast deinen etablierten Freundeskreis ja.
00:10:37: Und da dann rauszukommen, was Neues zu erleben.
00:10:40: das ist halt immer ein bisschen... Es ist etwas anderes es funktioniert nicht so gut tatsächlich.
00:10:47: Bleib lieber dahein bei dem was man kennt.
00:10:49: Das finde ich verrückt weil eigentlich habe ich mir mal vorgestellt gut jetzt gehe ich studieren, dann gehe ich halt mal in eine andere Stadt und lernen neue Leute kennen, lebt mein Leben
00:10:59: usw.,
00:11:00: aber das hast du in Heilbronn nicht.
00:11:03: Aber ich meine die Chancen stehen ja gut, dass sich das in den nächsten Jahren vielleicht wandelt, dass das so ein bisschen das Maclaustal für die Bergwerkswissenschaften halt, die Montan-Wissenschaften mal war, dass es Heilbron jetzt halt sowas für die Technik wird, diesen Abstand, den wir technisch in Deutschland haben mal nach zur Amerika oder vielleicht auch zu China halt aufholen.
00:11:26: Und ich meine wenn man sich die Ecken angucken kann Halbron ja auch damit rechnen.
00:11:31: vor allem wenn das dann mal so ein Technik Hotspot wird wo sich da nicht nur die Akademie ansiedelt sondern halt auch Start-ups etc.
00:11:37: Pp werden die Mieten wahrscheinlich auch durch die Decken gehen und auch die Grundstückspreise werden hier dann auch steigen das Ganze halt sehr teuer werden.
00:11:45: Und das ist ja gerade dann für den Bund auch glaube ich ein guter Punkt, wenn man da noch günstig eine Immobilie halt kauft und die Aktivitas aufbaut mit dem Bund letztendlich.
00:11:56: Ja, das ist tatsächlich auch ein gutter Punkt.
00:11:59: also wir selber haben leider keinen Wohnheim in diesem Sinne, wir haben einen aktiven WG.
00:12:06: aber ja tatsächlich man merkt die Immobilienpreise sind extrem in die Höhe geschossen.
00:12:10: Highbron in den letzten Jahren und das wird auch noch viel weiter steigen ist.
00:12:14: Deine Prognose ist da auch für da, weil es wird sich einiges ansiedeln als ich meinen gehört zu haben.
00:12:22: Nicht darauf festnageln aber ich meine Google möchte, wollte nach Highbronn entsprechend dann auch beim E-Pie sich mit einklingen.
00:12:29: also es ist unfassbar viel an know how was Nach Highbronnen zuwandert und zuwandern wird viel aus dem wirklich hoch technologisierten Bereich an Firmen, auch an Fachkräften.
00:12:43: Wie gesagt es werden jetzt Zick-Professuren ja aufgebaut.
00:12:47: Die Preise werden da schon steigen für Immobilien und da ist dann tatsächlich vielleicht nicht schlecht wenn man da überhaupt keinen anbieten kann als Bund.
00:12:54: aber die Musste halt entsprechend haben.
00:12:55: also wir selber haben eine Konstante von der Stadtgepachte so ein schöner alter Deutsch Ordenskeller und das ist sozusagen unser Treff.
00:13:08: Das macht ja auch einiges.
00:13:09: Hört sich das so ein bisschen an, wie die Mittelalterburg von der Tunnerschaft Schaumburg hier in Marburg?
00:13:16: Es ist richtig schön mitleiderlich.
00:13:18: Da hat der deutsche Ritterorten früher weingekelter drin tatsächlich.
00:13:21: Das heißt auch alte Kälte und der ganze Komplex drumrum.
00:13:24: Richtig schönes Natursteingewölbe, da haben wir so'n bisschen selber viel Renovierungsarbeit geleistet, selbst auch reingesteckt rein investiert.
00:13:33: War dann jetzt zwischenzeitlich im Krieg mal ein Bunker?
00:13:38: Und entsprechend sind auch große Wände dann halt nochmal reingezogen worden während dem Krieg.
00:13:44: Wir haben in den Siebzigerjahren den Keller übernommen von der Stadt gepachtet, wo da ein Kriegschutz drin gelagert hat und alles rausgeschafft.
00:13:51: Daher ist unser Zuhause gemacht sozusagen.
00:13:55: Du siehst ja eine Angalerie an die Wand hängen oder ist er so starker Denkmalschutz?
00:14:00: Tatsächlich kommt darauf an man soll... du machst nichts kaputt je nachdem wie du Sachen befestigst.
00:14:08: Ist das schon auch möglich?
00:14:09: Es war ja auch viel damals mit der Stadt dahingehend vereinbart worden.
00:14:14: Wir kümmern uns im Winkeller, wir machen da was Cooles draus und da haben wir mittlerweile schön Gastro-Küche drin, Dresen, Weinstube... Und so etwas wie eine Ahnengalerie ist bei uns halt so aus der Tradition aus Wismar noch heraus.
00:14:32: Holzschilder mit den Bier-Spitzen drauf, quasi jeweils.
00:14:34: Also in so einem Farbenbemalt, goldweißgrün und dann der Bier-Spitze draufgeschrieben.
00:14:38: Und das hängt da noch einmal rein um im Klebsal.
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00:15:10: Alle Infos in den Shownotes und du hast den Kopf frei fürs Wesentliche!
00:15:33: nicht als Landschaft angefangen.
00:15:34: Also wir waren... Gehen wir mal noch vor die Wismarer Zeit, da gehen wir rund um, ich mein, drei war das, in den Neunzehntfünf.
00:15:44: Da waren wir in Strelitz alt gegründet als Kartivorkonstanzia.
00:15:52: Das waren katholische und katholischechnische Verbindungen.
00:15:56: Dann hat man dann irgendwann das Religiose, ich sag mal abgelegt und später auch den Namen umgeändert ist.
00:16:03: Und nach einem langen Prozess zur Landsmannschaft Renault-Silesia übergegangen und war im BDIC auch mit engagiert In Wismar, in Strelitz war es dann im Prinzip so.
00:16:20: Es gab ja die Währungsinflationen als in dreiundzwanzig herum und gab auch einen großen Krachtern quasi von der Studierendstaff mit dem Direktorium des Polytechnikums in Strehlitz.
00:16:31: Und dann sind ca.
00:16:33: vierhundert Studenten gemeinsam nach Wismars übergesiedelt.
00:16:36: Da waren da noch die Studiengebühren günstiger.
00:16:43: Vier Burschen, ein Fuchs von der Landschaft Renosilesia Strelitz und haben dort dann die Landsmannschaft Renosillesia Wismar gegründet als Schwesterbund sozusagen im Wintersemester.
00:16:55: Zweiundzwanzig, dreieinzwanziger war das.
00:16:57: Und haben wir da quasi die Verbindung parallel aufgebaut?
00:17:02: Ja ist interessant weil ja auch gerade der Name untypisch schöne Landsmannschaft erst meistens.
00:17:07: es ist ja auch dann das Herkunftsgebiet was dann latinisiert wird.
00:17:14: Tatsächlich war es auch am Anfang Silesia, also waren ja auch ATV-Silesias zwischendurch.
00:17:18: Aber der Punkt ist wir haben dann auf Renault-Salesia umgeändert gerade wegen der ich sage mal um mehr Mitglieder zu bekommen hat man gesagt naja wir möchten alle ich sag mal Studenten vom damaligen Reichsgebiet einschließen von Rhein bis nach Schlesien und deswegen dann Renault Silasia.
00:17:37: Interessant weil man könnte erst einmal denken das wäre ein Fusionsbund mit dem Doppelnamen?
00:17:42: Ja tatsächlich aber Wir sind einfach nur aus einem anderen Bund heraus entstanden und dann halt eben in Wismar aufgegangen.
00:17:48: Da sind wir dann aber leider suspendiert worden, dann in den dreißiger Jahren.
00:17:54: Okay!
00:17:54: Und Wismara war dann auch bzw.
00:17:57: dem Punkt wo mir Wisma in Mecklenburg Vorpommern verlassen hat lag er am Ende des Zweiten Weltkriegs.
00:18:03: oder ist das schon vorher passiert dass man nach Heilborn gegangen ist?
00:18:05: Ne, also Heilborn war damals ständenmäßig ja noch nichts.
00:18:11: Die Ingenieurschule wurde ja erst in den Sechzigerjahren gegründet.
00:18:15: Der Grund, warum er dann halt dort weggegangen ist?
00:18:18: Ja man hat halt das ich sage mal fluchtartig verlassen müssen so wie ich auch die Geschichten gehört habe von alten Herren die es wiederum von den Wismarern, die nach Herborn gekommen sind gehörte.
00:18:29: Das hat man wirklich flucht-artig das Haus verlassen und das Kohle was man tragen konnte irgendwie mitgenommen haben.
00:18:35: Fenster gesprungen und hat das mitgenommen, was man noch tragen kann.
00:18:38: Versuch doch einiges noch zu verstecken als dann die Gestapo geklopft hat.
00:18:44: Ist man vorher noch gewarnt worden vom anderen Bund?
00:18:46: Und dann ja... Dann hat man sich halt im Krieg ein Stück weit verloren und es war tatsächlich auch eine relativ lange Odyssee bis wir danach Heibrand gekommen sind.
00:18:55: also man hat dann mehrere Aktivierungsversuche gehabt.
00:18:57: in Nürnberg unter anderem hat man's versucht.
00:19:00: In den Fünfzigern hat nicht funktioniert ist dann weitergegangen und hat dann tatsächlich sich in den Heilbronn wiedergefunden.
00:19:08: Im Sechsten, sechzig am zweiten April und hat dort die Landschaft Renault-Silesia bis zu Heilbron gegründet.
00:19:18: Reaktiviert sozusagen.
00:19:20: Und wie bist du zur Renault gekommen?
00:19:24: Das ist eine komplett verrückte Geschichte!
00:19:26: Ich habe deswegen Gottsegnet den Hersteller der Gott segne den Programmierer der Collegium und App dafür.
00:19:40: Nur deswegen bin ich tatsächlich unter anderem, deswegen so bin ich zu Reno gekommen.
00:19:45: Mein Erstbund ist ja die Rupertia Heidelberg.
00:19:49: Und dann war es so... Ich bin dann, hab meinen lieben Live-Burschen eines Tages in Stuttgart abgeholt weil er einen Arzttermin dort hatte.
00:20:01: Der wohnt kommt auch aus Heilbronn aus der Gegend.
00:20:03: Wir sind mal da hingegangen und haben gesagt, er hat dann auf der Colourbomber-App ein bisschen rumgespielt.
00:20:08: Dann gesehen, warte mal!
00:20:09: Da gibt es einen Bund in Heilbronn.
00:20:12: Und dann sind wir hingefahren, haben dann einfach mal am Wohnheim an einer Aktivwillgf geklopft.
00:20:20: Keller hatten niemand aufgemacht weil er Konstantin war zu, war Dienstag und Mittwochs ist immer der Stammtisch da und war halt niemanden da, sobald man zur Aktivillge.
00:20:29: weiter hat mein lieber heutiger Fuchsmajor dann die Tür geöffnet und es hat sich mit Papier begrüßt.
00:20:38: Und so bin ich dann halt dort gelandet, tatsächlich.
00:20:39: Dann regelmäßig auch immer wieder gekommen weil ich halt in Heilbronn und auch gewohnt habe und hab dir Menschen dort lieben gelernt.
00:20:48: Ja sehr schön!
00:20:49: Und du bist mit Erstband.
00:20:51: hast du jetzt gerade gesagt bisher Rupertin in Heidelberg?
00:20:54: Das ist ja ein schwarzer Bund ne?
00:20:56: Ja...
00:20:58: Was habt ihr denn gesagt das du einen Band aufgenommen warst?
00:21:01: Naja also der Punkt ist Ich Bin bei der Ruperts Konkneipant Und da ich nicht in Heidelberg gewohne oder nicht gewohnt hab und halt auch nicht, ich sag mal... ...auch nicht dort studiert habe.
00:21:17: Und
00:21:17: Co.,
00:21:18: war es ja sowieso erstmal eine gewisse Maße, eine Art Ausnahme, dass ich konzentriert werden konnte.
00:21:24: Dann hat man mir das vom Konvent her auch ermöglicht dann den Hybron aktiv zu werden weil ich dort noch gewohnte habe.
00:21:31: Ich sage mal selber auch das richtige aktive Leben ... damit M-Tan, Chargenlemsen und Kohre mal erleben wollte.
00:21:39: Und das hat man mir dann dahin gehen da möglich.
00:21:42: Vor allem weil die Rhenosilesia wirklich auch... Wir sind ein sehr, sehr super netter Menschen von dem her... Da hatten wir dann kein Problem drin gesehen und dann ging es auch klar.
00:21:54: Dann rief meine Fuchsenzeit dort beginnen!
00:21:59: Und wie war das denn?
00:22:00: Weil wenn man Konknapphand in Heidelberg war und dann in Heilbronn der nächsten Schritt gegangen?
00:22:08: Das war unfassbar schön, also vor allem dann halt auch nochmal so richtig eine Fuchsenzeit durchzumachen.
00:22:14: Klar war dann zu dem Zeitpunkt einziger Fuchs aber trotzdem herrlich hat viel Spaß gemacht und das ist ja das was ich am Kooperationswesen so lieb diese neuen Menschen die man kennenlernt, diese Verbindungen die man halt auch irgendwo schafft auch interkooperativ und das finde ich hat etwas.
00:22:33: Das war das was mich vor allem angezogen hatte im Endeffekt Und gerade auch zwischen Heidelberg und Heilbronn dann eben wieder ein bisschen die Verbindung zu schaffen.
00:22:43: Zwischen Beiden, also zum Beispiel er war auch richtig schöne Sache wir haben spontan Personal angehabt beim Bier-Punkturnier von uns.
00:22:51: Ich meine Bundesbrüder in Heidelberg angerufen habe gesagt zu Leuten Wir sind paar Leute abgesprungen könnte aushelfen zack waren vier aktive da und haben mit ausgeholfen.
00:23:02: Interessant!
00:23:04: Wie bist du Konkleinfang geworden?
00:23:07: Weil ist mein Leibbursch einer meiner besten Freunde und mit dem bin ich zusammen zur Schule gegangen.
00:23:14: Und dann war ich da mal an einem Tag, das ist Gott.
00:23:18: Lange lange her war ich in Mannheim offendate und hab abends eine Übernachtungsmöglichkeit gebraucht.
00:23:27: Dann hat er gesagt zu kommen nach Heidelberg ist ja nicht weit und am Tag danach war stiftungsfest Begrüßungsabend Und er hat gesagt, so kommen willst du nicht bleiben bald und so.
00:23:39: Und mal ein bisschen dir das anschauen und ich sage okay komm mach' ich.
00:23:42: Ich hab mir dann nach Heilbronn gefahren, habe meinen Anzug eingepackt alles mögen und bin dann wieder nach Heidelberg hoch.
00:23:47: Und da habe ich mich sofort in das Kooperationswesen verliebt... ...in das Ganze.
00:23:55: Und bin dann tatsächlich nach längerer Zeit dann auch Konkner Band geworden.
00:24:00: Habe ich mich ein bisschen eingebracht immer wieder da gewesen bei Veranstaltungen im Co-Mitgeholfen Wurde ich korreknäppend.
00:24:09: Ja, spannend!
00:24:10: Und dann ist es nach Heilbronn gegangen.
00:24:12: und jetzt bist du wie du gesagt hast in einer Stadt mit Fluch- und Segen zugleich als einziger Bund?
00:24:17: Ja absolut, absolut.
00:24:18: Unim vierten Semester sehen wir am Stück.
00:24:23: Ich arbeite Spaß
00:24:28: Verbindungen stehen heute vor einer neuen Herausforderung Nachwuchs, Außenwirkung, Identität.
00:24:33: All das entscheidet sich längst auch online.
00:24:35: Wer sich digital nicht zeigt wird übersehen.
00:24:37: doch wie präsentiert man Tradition so dass sie modern wirkt ohne sich zu verbieten?
00:24:42: Corpor Content Lab gibt genau darauf die Antwort.
00:24:45: mit unseren Workshops Social Media Keilen und der Content Creation Meisterklasse lernt ihr eure Verbindung strategisch authentisch und attraktiv
00:24:52: zu zeigen
00:24:52: für mehr Sichtbarkeit neue Mitglieder und das gute Gefühl zu wissen was man tut.
00:24:58: Ein moderner und professioneller Auftritt schafft Vertrauen nach innen wie nach außen und zeigt, dass eure Verbindung nicht in der Vergangenheit stehen bleibt sondern Zukunft gestaltet.
00:25:07: Wir vom Corpo Content Lab erstellen euch genau diesen Auftritt mit einer zeitgemäßen und zikromorientierten Webseite, offiziellen E-Mail Adressen, stilvollen Semesterprogrammen, Polörkarten, Imagefilme um viel mehr damit jeder erkennt eure Verbindungen lebt und hat Zukunft.
00:25:22: Beeinbart jetzt euren Demokall.
00:25:24: alle Infos findet ihr in den Shownotes.
00:25:30: Wie macht ihr das denn so mit der Nachwuchsgewinnung ohne Verbindungskultur in einer jungen Studentenstadt, die sehr schnell wächst?
00:25:37: Tatsächlich ist es so.
00:25:39: wir keilen viel über Veranstaltungen und einfach natürlich was persönlich.
00:25:45: Also in den letzten Jahren war es so man hat teilweise über das Wohnheim des Maats gekeilt und allen voran halt auch.
00:25:53: ja man lernten Kompetitoren kennen oder begrüßt jemanden auch von der Erstisland, die Leute kennen und sagt dann hey komm mal mit.
00:26:01: Da gibt es so einen Keller in Sonntheim, komm mal mits!
00:26:05: Und dann gerade überall.
00:26:06: wirklich über das Persönliche, über die Freundschaft, die so entsteht also meisten tatsächlich alte Herren will ich dir auch gefragt haben wie seit ihr hergekommen?
00:26:13: Dann waren die meistens schon vorher befreundet im Studium und haben quasi dann gemeinsam gegenseitig reingezogen in das Ganze.
00:26:21: Wie groß ist die Aktivitas?
00:26:24: Aktuell sind wir... Zwei IRBs plus drei aktive Burschen, ja fünf Mann.
00:26:33: Das ist sich relativ klein.
00:26:34: also ich bin jetzt deswegen wie gesagt vierte Semester am Stück Senior und da gucken wir gerade und kämpfen damit das natürlich auch erhalten bleibt.
00:26:46: Ist dann halt nicht einfach.
00:26:49: Welche Strategien wollt ihr denn in Zukunft fahren?
00:26:53: Also einen voran Das ist so meine persönliche Version.
00:26:56: Ja, ich kann jetzt später mal nicht für die Kanäle einen Bund sprechen, aber meine persönlichen Visionen sind und deswegen sehe ich die Situation, die wir haben auch als Chance in Heilborn.
00:27:07: Wir haben die Möglichkeit uns ohne dass Vorurteile da sind Und die sind wirklich also die meisten Studis in Heilbronn, die wissen gar nicht was Verbindungen sind weil es gibt keine ständigen Kultur bei uns Dass die Möglichkeit mit ohne Vorurteil etwas aufzubauen Ich sage mal vor allem durch ein Netzwerk und einen Angebot zu bieten in einer toten Studentenstadt, das Studentenleben selber mitzugestalten.
00:27:33: Zu befeuern.
00:27:33: Das haben wir jetzt die Möglichkeit dazu.
00:27:35: Wir haben auch schon Anfragen bekommen immer wieder mal von anderen Stellen und zum Beispiel der Aster.
00:27:42: Wir sind super gut mit dem Aster in Halbern.
00:27:46: Und mit denen machen wir auch wieder zusammen Sachen.
00:27:49: Also das ist also Dinge und das war früher zum Beispiel auch, aber teilweise sind Asters selber gestellt.
00:27:53: Äh äh ändern in Heilbronn.
00:27:55: Also es sind so einmalige Möglichkeiten, die du als Verbindung glaube ich sonst nicht wirklich hast und das zu nutzen da ein bisschen auch mit anderen um mit den anderen Hochschulvereinen gemeinsam weil Da ist man einfach dann stärker ähm dann etwas zu schaffen und und Ich sag mal die Renosiläse ja also als festen Bestandteil in der Studentenschaft zu etablieren von Anfang an Und das muss jetzt beginnen gerade dann, wenn man in dieser frühen Wachstumsphase ist.
00:28:26: Da hat er auch schon ein bisschen fortgeschont im Wachslungsphase der Studenten.
00:28:29: Aber wächst immer weiter?
00:28:31: Da müsste man es jetzt schon festbeißen und etabliert an der Hochschule oder arbeiten wir gerade da.
00:28:38: Ja das ist ja eine
00:28:39: riesengroße Chance.
00:28:39: also es hört sich ja auch so an dass es dann
00:28:42: auch dementsprechend
00:28:44: wenig bis kaum Kooperationsgegner gibt, dass man halt wahrscheinlich sehr frei in der Stadt mit Band rumlaufen kann ohne dass was passiert.
00:28:53: Das einzige ist halt nur alleine.
00:28:55: Also für mich hört sich das so ein bisschen halt wie Clousterland an, also nur mit einer Verbindung und nicht mehreren.
00:29:01: Und ja da kann man glaube ich wirklich was aufbauen.
00:29:05: Die GV Rennania Geißenheim gibt es auch nicht weit von euch entfernt und die macht das auch ziemlich super.
00:29:10: Die ist eine Verbindung in der einzigartigen Form, die ja auch superblüht gedeiht und gut funktioniert mit einer starken Alternenschaft.
00:29:20: Das wäre wahrscheinlich auch für euch ein Vorbild oder?
00:29:23: Absolut!
00:29:23: Wir haben dort glaube ich immer Kontakte hingehabt.
00:29:25: Wenn ich mich recht erinnere, müsste ich mal mein Lab-Bush fragen.
00:29:29: Weil der hat mal von denen erzählt.
00:29:33: Aber ja so was könnte natürlich auch ein Vorbild von uns sein?
00:29:34: Ich wüsste jetzt noch nicht inwiefern.
00:29:36: Also Geisenheim sagt mir jetzt tatsächlich selber nichts als Studentenstadt auch.
00:29:44: Ja es ist ja gerade der Punkt!
00:29:45: Ich glaube das sind die einzige Verbindungen bei dem vor Ort und die haben das Beste draus gemacht und die sind riesengroß.
00:29:52: Wenn man immer die Geschichten anhört, dann hört sich das so an wie das gesunde Verbindungslesen in Amerika.
00:29:56: In einem kleinen College wo irgendwie auch das Fraternity und Sorority Wesen geblüht und gedeiht und gut funktioniert.
00:30:07: Ja wir wollen da ein bisschen.
00:30:09: ich sag mal sowas kann natürlich als Vorbild dienen.
00:30:12: Wir wollen so ein bisschen jetzt tatsächlich dahingehend unseren eigenen Weg da finden und schauen wie wir sich wirklich uns etablieren in der Stadt uns auch ein Stück weit und auch selber finden dahingehend.
00:30:25: Wer sind wir als Rhinosilesia?
00:30:26: Und wir sind nicht der, erinnern nicht der und der klassische Bund.
00:30:30: Wir sind nicht dies, wir sind das!
00:30:31: Wir sind wir und wir sind fester bestandene Studierendenschaften.
00:30:36: Das ist das was wir erreichen wollen.
00:30:38: Mia san mia.
00:30:40: Mia San mia.
00:30:42: Ich meine ich finde es ja genau.
00:30:44: das ist cool und das war das ja was mich zu Rena irgendwo gebracht hat ein Stück weiter.
00:30:47: also wir sind halt.
00:30:47: vor allem muss man einfach sagen Das ist unfassbar.
00:30:51: beunständige Menschen bei uns, also wirklich coole Freundschaften.
00:30:56: Unser Motto ist ja auch so eine Wahlsprache in Amikizia-Firmitas.
00:30:58: Also ein Freundschaftfest, nebiger Freundschaft und das leben wir dann auch bei uns.
00:31:05: Und das so ein bisschen nach außen zu tragen, das ist das Ziel den Leuten ein Stück weit zeigen, guck mal da gibt es etwas wo man noch zusammenfindet immer wieder, wo man auch egal wo du bist auf der Welt dann wieder herkommen kann.
00:31:20: Ja, also dieses zweite Zuhause findet in der Konstantin in dem Fall bei uns oder halt bei anderen Bündner aufm Haus ja.
00:31:27: Ja dann, den man immer wieder zurückkommen kann.
00:31:30: Das
00:31:31: ist schön!
00:31:32: Ihr könnt hier vor allem dann wie Peter Thiel das sagten Monopol halt aufbauen und dementsprechend alle abgraben.
00:31:37: Aber wie betrachtest du das denn jemanden, der Heidelberger Verbindungserfahrung hat mit den Bundesbrüdern die Know-How-Bronk kennen?
00:31:44: Wie ist das denn so mit der Wettbewerbsfähigkeit, anderen Verbindungen gegenüber?
00:31:47: So dass wenn man halt bummen geht klappt und man nicht ganz schnell wieder vom Haus gebeten wird, weil die Jungs halt die Geflogenheiten nicht kennen.
00:31:58: Die kennt man tatsächlich schon.
00:31:59: also das ist ja nicht so dass wir uns komplett isolieren und nur in unserem Keller sitzen keine Ahnung alle komplett ausgebleicht sind.
00:32:09: Einmal im Jahr aus unserem Loch treten nein!
00:32:10: Also wir sind immer sehr viel unterwegs, also tatsächlich die ganzen unfassbar.
00:32:17: viele bei uns haben auch ein Zweitband noch irgendwo anders Ja oder selber haben woanders auch Kontakt schon zum Kooperationswesen gehabt und wir kriegen, dass das gibt man ja dann auch irgendwo weiter.
00:32:28: Also die Geplogenheiten und das Ganze.
00:32:30: Und dann ist es immer wieder unterwegs.
00:32:31: Wir haben Freundschaftsbünde beispielsweise in Koblenz, Niesalonen mit denen wir gute Freundschaft pflegen, wo man auch diese schländischen Traditionen halt auch weiter führt und wartet.
00:32:43: Wir gehen voll auf Bummelt!
00:32:44: Also zwischendurch meinen Fuchs war ich auch nicht.
00:32:48: Immer wieder mal Thielingen Da sieht man es öfters mal, bisschen Rumlung an.
00:32:53: Bisschen Leute abschlucken.
00:32:54: Habt
00:32:56: ihr denn ein Verband oder so?
00:32:58: Noch?
00:32:59: Nee!
00:33:00: Kein Dachverband.
00:33:02: Dann kein Verband mehr.
00:33:03: Wie gesagt wir waren im BDC und sind aber dann ausgetreten irgendwann.
00:33:08: Und ähm... Genau.
00:33:11: Gibt's auch der Bestimmung da wieder reinzugehen?
00:33:14: Nein aktuell nicht.
00:33:15: Also wir sehen halt aktuell den Sinn hinter also für uns tatsächlich derzeit nicht in einem Dach verbannt da jetzt beizutreten.
00:33:22: Derzeit war es schon auch mit, ich sage mal finanziellen Aufwänden dahingehend verbunden ist und wir halt jetzt muss man sagen keine so gute Erfahrung gemacht haben damit.
00:33:35: Ja gut hat vor und nachteil.
00:33:36: Dann der Vorteil ist natürlich die Einbindung in so eine Jahresstruktur, diese Verbandheit bietet die Verbandstreffen die da sind.
00:33:43: Und ich war gerade auch aus Interesse weil ich habe beim BDEZ durch dich dieses Jahr die Festräder halten Und an dem Abend sind drei Bünde, glaube ich wieder eingetreten oder wollen in den BDFC wieder eintreten.
00:33:54: Also das ist auch wieder Wachstum was man sieht und ein Neuaufbruch der da auch hintersteckt.
00:34:00: also ich bin kein Offizieler Vertreter des Bundes, des Verbandes, sondern dass sich als Erfahrungsbericht durch die Beobachtung widergeben kann.
00:34:09: Comedy Whatsapp Gruppe.
00:34:10: Comedy BDEC.
00:34:13: Hunderttausend.
00:34:16: Ganz genau!
00:34:18: Wie sieht das in der Strukturation
00:34:19: und Kontinuität bei euch aus?
00:34:24: Wie meinst du genau, dass tatsächlich Fluktuation...
00:34:27: Ja so einen dauerhaften Bund halt aufbauen.
00:34:30: Also weil die Studenten, die wechseln ja immer noch den Hochschulort auch während des Bachelor unter anderem oder vor allem wenn man mal mit dem Wechsel von Bachelor auf Master, dass man sich nochmal eine neue Stadt sucht.
00:34:44: Tatsächlich bei uns die Fluk Tuation ist ehrlich nicht so groß tatsächlich.
00:34:48: also ich merke, Die meisten Mexien wechseln tatsächlich nicht die Stadt gerade.
00:34:54: Wenn ich davon den Leuten rede, die extra über halberen kommen und dann nutzt man das natürlich aus.
00:35:00: Daher geht es sich wohnen zu können zum Beispiel.
00:35:02: also die Fluktation ist eher beim Dual-Stream tatsächlich eher wenn du von weit her kommst oder dein dualer Partner irgendwo am Hintern der Welt ist und wieder nach Heilbronn für deine, ich sag mal Theoriefasen dann kommst.
00:35:23: Bei der Theorie-Semester da ist die Fluktuation eher größer natürlich aber in Heilbronnen... Da zieht natürlich auch muss man sagen die Schwarzgruppe entsprechend viel.
00:35:35: Die hält also schaut ja schon das dann gerade was an der Hochschule rauskommt hinterher dann auch bleibt.
00:35:41: Man hat hier auch nicht umsonst an der DHBW die Studiengänge Food Management und so weiter.
00:35:49: Und gerade auch im Bereich IT, wo ja schwarz-IT beispielsweise oder schwarze-digits wie es heißt Stacket & Co.
00:35:58: der groß aufgebaut wird.
00:36:01: Also wird hier schon hinterher geschaut das sind die Leute bleiben entsprechend.
00:36:03: Das hat ja schon logischerweise einen Sinn warum man dann auch so viel Geld investiert mit der Stiftung
00:36:11: in so eine Stadt.
00:36:12: Ja klar.
00:36:12: Du brauchst ja Fachleute ne?
00:36:15: Ja absolut!
00:36:16: Ich meine, das ist auch etwas, was man in Deutschland stark beobachtet.
00:36:18: Gerade die Ingenieurs bei der naturwissenschaftliche Affinität geht stark zurück.
00:36:26: Die IT-Geschichten sind nicht so stark in Deutschland.
00:36:29: also es wird eher BWL oder Jura gerne halt studiert und das wird geflutet.
00:36:35: aber wir brauchen hier gerade um wettbewerbsfähig zu bleiben ja auch gerade KI Wir brauchen IT Und es wäre gut, wenn da auch von privater Initiative der Vorsturz gemacht wird.
00:36:46: Das freut man sich natürlich auch so als lieber vor allem, dass die Wirtschaft dann auch wieder regelt und der Markt nicht nur eine staatliche Planung?
00:36:54: Ja, natürlich!
00:36:56: Wie gesagt ist das ein Stück weit fluchend Segen klar.
00:36:59: Man macht sich aber im Endeffekt abhängig ja – das muss man sagen als Kommune oder Stadt.
00:37:06: Aber dass das etwas Tolles entsteht, die Stadt leben bekommt und so wachsen kann.
00:37:10: Dadurch ist es natürlich absoluter Vorteil.
00:37:12: Das ist auch großartig und ich finde es auch für den Standort Deutschland als Industriestandort unfassbar wertvoll.
00:37:17: Also wenn wir es schaffen in Europa das Zentrum für KI Technologie zu werden... Hätte mir das jemand erzählt vor paar Jahren?
00:37:26: Ich hätte ihn die Kanne geschickt.
00:37:29: Ich habe gesagt, nein, niemals!
00:37:32: Stärktisch!
00:37:33: Nee aber das ist wirklich ... Ich hätte es vorher auch nicht geglaubt und ich finde das eine schöne Sache, dass das gerade so entsteht in Heilbronn.
00:37:41: Dass da gerade was wächst und damit dabei zu sein ist schon cool das Erleben zu dürfen.
00:37:47: Es ist ne echt spannende Aufbruchsstimmung die da herrschen der Stadt.
00:37:52: Wir schaffen da was ganz Großes, wir werden der Hotspot für KI Anwendung und Co.
00:37:58: Guckt ihr mal schwarz IT an.
00:37:59: die bauen jetzt schon im Cloud-Bereich so unfassbar viel an Kapazitäten auf.
00:38:02: Ich glaube in Brandenburg bauen sie ein riesengroßes Rechenzentrum hin.
00:38:06: Unfassbar groß!
00:38:08: Also da entsteht gerade wirklich wirklich viel bei uns in der Region Und ich glaube, dass auch dann die Wirtschaft drum herum extrem profitiert.
00:38:17: Also man sieht ja auch, wir haben ja den Bosch zum Beispiel da, gerade Team Autonomus fahren, extrem groß.
00:38:22: Also Heilbronn ist da wirklich mittlerweile so eine richtige Wissenstadt heißt es ja auch und das Konzept dahinter wird zur Wissenstart also unfassbar groß.
00:38:32: ist ja hoch technologisiertes Know-how was sich da sammelt in Heilbronnen
00:38:38: Ja sehr sehr geil.
00:38:41: auf jeden Fall, gute große Chance.
00:38:46: Ihr sucht perfekt sitzende Maßanzüge, Maßhämten oder elegante Damenbekleidung?
00:38:51: Dann schaut bei Kove die Marschneider vorbei.
00:38:53: Mit achtzehn Filialen deutschlandweit von Hamburg des München und besonders stark in NRW bietet Kove Massarbeit auf höchsten Niveau.
00:39:01: Dazu gibt es handgefertigte Schuhe, edle Gentleman Accessoires Und exklusive Nischen-Düfte.
00:39:07: Alle Infos und Terminbuchungen findet ihr über die Links in den Show Notes.
00:39:11: Kove Tradition trifft Eleganz.
00:39:15: Zurück zum Talk.
00:39:26: Ja,
00:39:26: also... Der Bier-Spitz ist tatsächlich bei mir so zustande gekommen.
00:39:32: Man darf sich ja immer... Das ist bei uns die Tradition und stellt sich der Corona vor.
00:39:36: Der wird einem feierlich vergeben mit Taufe, Brandung und Kohlgerd da ein bisschen dazu.
00:39:40: Bei uns die traditionen.
00:39:41: dann stellt man sich der corona an einer Kneipe einfach mal vor und sagt hey ich bin der Lukas!
00:39:46: Ich mach das und das hobbymäßig wird dann später rausgebeten mit dem Kasten Bier und dann wird darüber abgestimmt, welcher Namen man bekommt.
00:39:54: Da wird einem ja vergeben von der Corona bei der Kneipe.
00:39:58: Und entsprechend LASAL ist dahin gehend zustande gekommen dass ich dann erzählt habe das ich halt in der SPD bin.
00:40:09: Seitdem Abitur bin ich in der SPD Mitglied und war ich da auch viel mich mit ferdinand LASALL auseinander gesetzt hab mit ihm beschäftigt.
00:40:19: an seiner Person hat mir dann kein
00:40:23: Burschenschöchter geworden.
00:40:25: Ja, verdammt!
00:40:25: Ich hätte jetzt in den Radschicks gehen müssen.
00:40:31: Der war ja Bonner Radscheck oder?
00:40:32: Doch, er war... Aber
00:40:35: die waren damals noch im Brezlau.
00:40:36: Ja genau, die waren aber noch im Bräßlei.
00:40:38: Radler sei ja da noch studiert gehabt erst mal.
00:40:41: Er ist trotzdem ganz verrückt.
00:40:41: Das ist eine Person in so vielen Punkten selbst so widersprüchlich und das macht sie aber auch so faszinierend.
00:40:54: Also ich meine, kämpft für Freiheit, für die Arbeiterklasse und auf der anderen Seite lässt er sich über den Duell erschießen wegen eines Ehrenhändels also... Es ist verrückt!
00:41:07: Aber er hat großes geleistet, das muss man ihm sagen und ich finde es besondere bei La Salle.
00:41:10: ja und das ist das wo ich ganz fasziniert finde.
00:41:16: Er hat sicher viel gestritten, auch immer wieder.
00:41:18: Weil die Sozialdemokratie, ich sag mal philosophisch einen anderen Weg eingeschlagen hat als der Kommunismus und das Sozialismus ja unter Max & Engels nach deren Definition sozusagen.
00:41:26: Und er hat sich viel mit Max&Engels damals viele Auseinandersetzungen gehabt, vielen Punkten ja wirklich fundamental auseinander gewesen was da auch die Rolle des Staates im Co angeht.
00:41:39: Und trotzdem hat am Ende Karl Marx tatsächlich gesagt, ja aber er hat es wenigstens geschafft als einziger Mal die Arbeiterklasse irgendwo zu vereinen oder die Arbeiterschaft in Deutschland mit Gründung des allgemeinen deutschen Arbeitervereins.
00:41:52: Man darf aber auch nicht vergessen dass die Ideen von Karl-Marx und Friedrich Engels letztendlich hunderte Millionen Tote verursacht haben im Jahrhundert?
00:42:01: Absolut absolut!
00:42:01: Aber wie gesagt deswegen war er ja auch fundamental anderer Meinung Lassald.
00:42:09: Ich sag mal so, und das ist der Grund, warum ich am Ende zur SPD tatsächlich gegangen bin.
00:42:13: Das finde ich ein ganz cooler Gedanke.
00:42:17: Die Idee der Sozialdemokratie im Kern war eben nicht zu sagen wir machen die Revolution, die Tattoo des Proletariats sind alles frei und Rätegesellschaft nein sondern man hat gesagt wir werden einen anderen Ansatz.
00:42:29: Der Staat braucht es als Instanz.
00:42:33: Als Instanz, die über allem drüber steht, den braucht es auch als Rahmen und vor allem braucht es ein demokratische Staat.
00:42:41: Also die Idee quasi, die Menschen mündig zu machen, zu befähigen selbst für sich einzustehen sind Arbeiter mündigt zu machen durch Bildung, durch die Möglichkeit einer demokratischen Beteiligung an der Gesellschaft.
00:42:57: das ist der Kern in die Sozialdemokratie eigentlich ausgemacht hat, den sie auch so fundamental vom Sozialismus oder vom Marxismus einfach unterschieden hat.
00:43:09: Aber das ist doch eher die SPD, würde ich mal sagen.
00:43:11: Der Fünfziger, Sechzigersiebziger auch?
00:43:14: Auch ja!
00:43:15: Also ich finde... Ja, das ist vor allem auch die SPD der Fünfzeigersechzigersetziger.
00:43:22: Das ist so und ich find' dass es eigentlich eine Sache, die es heute bräuchte wenn ich ehrlich bin.
00:43:27: Ich fand', die sozial-liberale Koalition damals Schmidt Brandt war schon super Sachen da vorgebracht.
00:43:36: Ist nicht zum Beispiel auch eine Sache die es derzeit gar nicht auf dem politischen Spektrum
00:43:38: gibt?!
00:43:41: Also derzeit haben wir, ich sag mal keine sozial-liberale Partei oder sonst irgendwas in die Richtung?
00:43:50: Ja es ist schade vor allem mit den verschwinden der liberalen Partei.
00:43:55: Man merkt das halt auch der Politik, dass sich gerade der liberale Faktor nicht bemerkbar macht und politische Tendenzen halt auch haben, dass der Staat dann halt dementsprechend durchregiert und nicht die Freiheit des Einzelnen so groß im Vordergrund halt
00:44:12: steht.
00:44:15: Ich finde das es beides
00:44:18: braucht.
00:44:19: also ich bin in der Ansicht deswegen auch sozialdemokratie bei mir und ich wünsche mir nie was anderes irgendwas anders dahingehend vertreten als die SPD sei ehrlich.
00:44:30: Also ich find es braucht beides ist.
00:44:33: der Stadt muss ermöglicher sein der darf nicht in dieses Hardcore-Paternalistische abdriften.
00:44:39: Das ist schon richtig, also nicht bevormunden.
00:44:43: Der Staat sollte ermöglichen, er sollte quasi den Menschen die Freiheit ermöglichte, ich sag mal die gleichen Startbedingungen schaffen, sich zu entwickeln.
00:44:53: Also gerade zum Beispiel wirklich ein cooles Ergebnis aus der sozial liberalen Koalition war damals das BAföG ja.
00:45:00: Mega cool.
00:45:01: auf einmal konnten Leute auch Ich sage mal anderen sozialen Schichten auch studieren gehen.
00:45:06: Solche Möglichkeiten und das finde ich, dass ist das was es im Kern ja eigentlich braucht.
00:45:11: aber auf der anderen Seite gleichzeitig neben dem ermöglichen, nehmen dieser Nehmen der Chancengleichheit für den Startbedingungen Auf der anderen seite halt aber auch ein Staat der auffängt wenn es halt einfach auch mal nicht gut ist und läuft, der absichert Das ist auch wichtig.
00:45:26: Was passiert dann
00:45:28: auch mit
00:45:32: Kinesianismus wieder oder?
00:45:34: Der Kinsjahn ist, ja.
00:45:37: Ja das ist es aber ich finde Das auch nicht verkehrt.
00:45:41: Ich finde ich find dass Es etwas Dass wir durchaus bewahren müssen weil ich finde dass der ich sage mal die soziale marktwirtschaft wie sie damals auch entstanden ist als Als Grundideologie unseres unsere schriftsystems Finde ich hat sich durchaus bewährt und finde ich ist auch Ist kein produkt Ist auch kein Produkt der SPD, aber ich finde das... ...das etwas ist worauf sich die SPD wieder berufen könnte.
00:46:13: Was etwas ist dass die SPD eigentlich im Kern erhalten wollen sollte gerade die soziale Marktwirtschaft weil ich find es ist mir in den letzten Jahren ein bisschen zu viel passiert.
00:46:23: Dass man ich sag mal... Ich sage immer soziale marktwirtschaft heißt nicht, dass man soziales vermarktet sondern dass man den Markt sozial gestaltet und sozial gerecht macht.
00:46:34: Das wenn ihr noch irgendwo in gewissen Bereichen auch einbremst.
00:46:39: Wo er dann halt versagt, also Marktversagen.
00:46:43: Auch einen Begriff aus der VWL.
00:46:46: An den Stellen musst du aber auch jemanden stehen und eingreifen.
00:46:51: Man hat ja gesehen in vielen Bereichen, also in anderen Ländern auch was Maximalentfesseltermarkt macht... Da kommt ja auch nicht wirklich etwas Gutes bei rum.
00:47:01: Also man hat ja nicht umsonst die.
00:47:04: Ich glaube, wenn der Markt so perfekt funktioniert hätte gerade so das ganze Hardcore-Libertäre dann hätte es ja theoretisch die SPD auch irgendwo nicht gegeben und die Arbeiterbewegung.
00:47:12: Also weil da war ja schon irgendwo ein Missstand ja da hat er schon zu ich sag mal weniger gerechten Verhältnissen gesorgt weshalb denn auch überhaupt solche Bewegungen entstanden sind?
00:47:24: Und ich finde deswegen... Es braucht da beide Seiten.
00:47:27: Das ist jetzt ein Satz tatsächlich und ich hätte nie gedacht dass ich es mal mache.
00:47:29: Ich zitiere mal Adenauer Man braucht Linken in den rechten Flügel um fliegen zu können.
00:47:35: Braucht beides.
00:47:37: Es braucht die Balance dazwischen und die gilt es zu finden.
00:47:39: Und das finde ich sehr, sehr wichtig!
00:47:42: Ich glaube, dass sollte die Politik heute auch mal wieder versuchen... ...die Balance zu finden weil wir haben ja auf Zentripetale Kräfte sehr stark,... ...dass auch der Kurs wieder auf die Mitte hat im Seeorientierung mal da ist.
00:47:52: Das hat auch eine bürgerliche
00:47:53: Politik
00:47:53: betrieben wird... ...und nicht irgendwie alles was bürgernisch ist direkt verschrieben wird und tabuisiert wird.
00:48:00: Es braucht also... Ich sag mal, es braucht schon grundlegende Reformen.
00:48:06: Das muss man sagen in vielen Bereichen.
00:48:08: Und das ist ja auch
00:48:10: hinter die SPD dran schuldig, weil die ist in den letzten Jahren am durchregieren gewesen, ne?
00:48:15: Ja!
00:48:15: Das ist tatsächlich... Also ich muss ehrlich sagen wir hat das ja schon als Sozialdemokrat sehr weh getan, die Wahlen zu verfolgen halt in den Letzten Monaten also wo ich dann Rheinland-Pfalz war und Co.
00:48:29: gesehen habe und ich sage echt da hab' ich mich immer ein bisschen wütend geworden das zu sehen, wie man sich dann angestellt und vor allem auch in der Spitze.
00:48:39: Das muss man einfach sagen teilweise nur die selben Phrasen runterdrischt und raushaut und sagt Es ist alles super!
00:48:50: Und das läuft und guckt mal hier... Das ist nicht die Lösung.
00:48:57: Ich fand es ja schon schlimm genug dass wir hatten's ja gerade eben vom Kern der Sozialdemokratie von Bildung Und ich fand es ja schon schlimm genug, dass dann tatsächlich das Thema Bildung so wie ich's zumindest in Medien mitbekommen habe.
00:49:08: In Rheinland-Pfalz gerade eher der CDU zugeschrieben wurde dort die Kompetenzen zu haben.
00:49:13: Das finde ich dann irgendwo ein Stück weit um ehrlich zu sein traurig und das tut mir dann auch irgendwo weh als Sozialdemokrat.
00:49:21: Das so zu sehen!
00:49:23: Ich hab echt also gut, dass sich nicht so gut ziehen kann, dass meine Fernbedingungen nicht im Fernseherstecken geblieben sind.
00:49:35: Es ist wirklich so, finde ich schon fatal.
00:49:38: Ich finde aber es braucht eine starke Sozialdemokratie eigentlich als Stimme quasi für jeden Arbeitnehmer.
00:49:45: Also das heißt immer, die Sozialdemokratie wurde ich ja immer schon als Tod abgeschrieben.
00:49:50: So!
00:49:51: Es gibt den klassischen Arbeiter nicht mehr etc.
00:49:59: Aber ich finde dass wir... Den gibt's nicht mehr.
00:50:02: Auch die Vorstellung von so einem Fabrikarbeiter.
00:50:05: Die Fabrik Arbeiter heute ist eine extrem krass ausgebildete Fachkraft, die nicht vergleichbar ist mit dem Malocher der damals um fünf morgens in die Fabrik gegangen ist bis zum Ende und dementsprechend auch ein ganz anderen Lebensstandard hat.
00:50:21: Aber ich meine das SPD ist ja ihren Traditionen ja trotzdem treu geblieben.
00:50:24: Bis jetzt ist ja jeder Bundeskanzler den die SPD gestellt hat ja auch zurückgetreten.
00:50:28: es hat er auch der letzte SPD-Kanzler genauso durchgezogen.
00:50:33: Ganze Tradition nach.
00:50:35: so nämlich Ich finde, man braucht eine neue Dynamik.
00:50:42: Und ich finde da gibt es nur Chance.
00:50:43: Es gibt zwar den klassischen Arbeiter nicht mehr aber du hast trotzdem ganz große Gruppen in Deutschland die ähnliche Interessen haben und das ist ein jeder der irgendwo angestellt
00:50:52: ist ein Stück
00:50:53: weit.
00:50:55: Jeder der irgendwo in einem Arbeitsverhältnis ähnliche Interessen und möchte Respekt bekommen für die Arbeit, man möchte eine faire, entsprechend gute und faire Bezahlung.
00:51:08: Man möchte ein gutes Leben genießen ja und die Möglichkeit dazu haben, die Möglichkeit aufzusteigen, Möglichkeit was aufzubauen Und das ist doch etwas, was wir eigentlich unterstützen sollten.
00:51:22: ich finde Ja nochmal kleiner Schwenk um uns zu erklären Was so sozialdemokratisch für mich bedeutet.
00:51:32: Wir haben und dass es unfassbar Schöne an dem Geisteswissenschaften überhaupt.
00:51:40: Wir haben nicht wie in den Naturwissenschaftenfragen, für die es konkrete Antworten oder Lösungen gibt.
00:51:47: Also eins plus eins ist zwei das ist ein Gesetz.
00:51:52: Gut okay Mathematik auch hohe Form der Geistwissenschaftenschaften aber verstehst was ich meine.
00:51:57: Aber wenn die Geisteswirtschaft gerade in der Politik in unserer Welt immer komplexer wird da haben wir teilweise Fragestellungen mit dem wir uns gerade befassen müssen, für die es vielleicht nie eine Lösung geben wird.
00:52:13: Und dennoch müssen wir Antworten auf diese geben.
00:52:17: Dennoch müssen sie irgendwie beantworten und meine persönliche Meinung ist das Ziel doch sein muss wenn man diese Antworten gibt dass die besten Antworten diejenigen sind die so viele wie möglich mitnehmen.
00:52:33: ich finde das hat uns auch irgendwo ein Stück weit immer unterschieden.
00:52:38: Findest du es nicht gerade, wenn man mal jetzt wo du da so ein bisschen Identität ansprichst?
00:52:42: Dass eigentlich bei der SPD eine ziemlich schwierige umklare Linie gibt zwischen Mitte und linker Identität.
00:52:48: Und dass gerade, sagen wir mal konservative in der SPD sich da sehr stark allein gelassen fühlen und abgewendet haben?
00:52:57: Ja also die SPD durchlebt schon eine Identitätskrise meiner Meinung nach absolut.
00:53:04: Also ich habe das öfters auch schon angeboten Das war halt schon immer ein bisschen schwierig, den Leuten zu vermitteln.
00:53:23: Niemand wusste eigentlich wofür steht die SPD eigentlich noch?
00:53:26: Wofür seid ihr noch da?
00:53:27: Was ist euer Zweck und euer Sinn?
00:53:29: Das ist
00:53:29: ja auch gerade, dass eine Regierungsverantwortung in den letzten Jahren gewesen ohne
00:53:35: eine klare Erzählung
00:53:36: dahinter steht.
00:53:36: Die SPD war ja wie ich schon gesagt habe im vergangenen Jahr häufig an Bundesregierungen beteiligt.
00:53:41: Sie trägt dadurch halt die Mitverantwortungszeit für viele ungelöste Probleme.
00:53:45: Marode Infrastruktur, schleppende Digitalisierung, Wohnungsnotheit, Bildungsprobleme oder Energiepreise, die wir da haben, Fachkräftemange und es hat immer so... Die sprechen immer gerne der SPD über Gerechtigkeit liefern aber so gut wie kaum sichtbare Modernisierung.
00:54:02: Ich finde, das was du ansprichst ist genau ausrichtig.
00:54:07: also wir haben ja... Wir haben keine gemeinsame Erzählung mehr so richtig!
00:54:14: Wir haben Flügelkämpfe das ist so.
00:54:16: die hat man aber auch immer in jeder Partei würde ich behaupten sind immer da war ja früher nicht anders guckt ihr sechzig und siebzehn Jahre an.
00:54:23: Du hast ein Hemd Schmütter aus den Herbert Wiener und weißt gerade wenn er es noch gehabt Ja, du hast immer Flügel gehabt.
00:54:30: Die hat man auch heute noch und die kämpfen auch immer wieder.
00:54:36: Man trägt aber halt sowas manchmal in der Öffentlichkeit aus ist es auch nicht so richtig unbedingt.
00:54:40: Aber ja, es braucht diese gemeinsame Erzählung wieder.
00:54:44: oder wenn sich halt anschauten da bin ich zumindest darüber ein bisschen froh dass das jetzt passiert.
00:54:52: Dass man jetzt wieder ein neues Parteiprogramm aufstellen möchte, ein neues Grundsatzprogramm weil das letzte ist von zwei tausend acht.
00:55:00: er hat sich einiges in der welt getan seit her und ich finde dass es das was es tatsächlich jetzt auch von der basis heraus braucht gemeinsam es uns gemeinsam hinsetzen und schauen okay wer sind wir was wollen wir denn eigentlich sein?
00:55:15: was was wo möchten wir hin?
00:55:17: was ist unsere gemeinsame erzählung So wie es damals ja auch, es gab ganz große Programme der SPD die sie fundamental vorangebracht haben.
00:55:26: Nehmen wir auch das Godesberger Programm damals.
00:55:28: Ja und das braucht es wieder Es braucht wieder von einer Basis heraus dass das zusammensetzen wer möchten wir sein wo wollen Wir hin Und diese Erzählung dann auch nach außen zu tragen?
00:55:42: Weil aktuell habe ich nämlich selber auch nicht das gefühlt um mich schwer damit.
00:55:46: Ich hab meine für mich hast du schon gut ausgeführt eben Ich hab meine Vorstellungen davon, was Sozialdemokratie ist.
00:55:55: Aber ich habe das Gefühl die Partei manchmal nicht.
00:55:58: Okay.
00:55:59: Ja gut!
00:56:00: Das ist da mal ein bisschen vom Thema glaube ich abgeschliffen.
00:56:06: Dieses sind aus... Also wenn wir es nochmal auf der einen Bund zurückfokussieren.
00:56:14: Wo siehst du in zehn Jahren deine Renus?
00:56:20: Meine Renus in zehn jahren?
00:56:22: also tatsächlich ich sehe uns als etablierten Bund in Heilborn, mit natürlich ganz großer Fuchsjahr und aha Lasall hockt bei der Kneipehör und sagt ja geil stellts euch rein.
00:56:36: Tatsächlich wirklich etabiert.
00:56:38: und in der Studentenstadt das man uns kennt dann da hochschulen ist man weiß es gibt die Renusiläse ist ein cooler Laden sind coole Leute drin.
00:56:46: Da geht man gerne zu den Feiern man engagiert sich damit und findet viele Menschen findet bei vielen Menschen aber den Zugang.
00:56:56: Es viele wieder den Zugangen ins Kooperationswesen finden, dann auch durch uns und das in der Stadt.
00:57:02: Dass wir es geschafft haben, uns in dieser Stadt zu etablieren die dann schön gewachsen ist und immer weiter wächst, blüht und gedeiht und wir davon ein Teil sind.
00:57:14: Sehr schön!
00:57:15: Dann vervollständige ich doch mal bitte den Satz.
00:57:17: Die Reno ist für Heilbronn wichtig weil?
00:57:26: Weil wir einen Raum bieten für junge Menschen sich gemeinsam zu entwickeln, aneinander zu wachsen.
00:57:39: Den Duo wird ich behaupten heutzutage in so einer Form nicht mehr findest.
00:57:46: Außer ihm in Kooperation!
00:57:49: So ein schönes Schlusswort.
00:57:51: Lukas, vielen Dank für Deine Zeit.
00:57:53: Es war ein sehr schöner Talk mit Dir.
00:57:55: Ich danke.
00:57:57: Hat mir auch sehr viel Spaß gemacht.
00:58:00: Jeder draußen geht mal wieder bummeln auf anderen Häusern ist es auch schön.
00:58:03: bis dahin macht's gut.
00:58:04: Ciao
00:58:05: und kommt mal nach Heilbronn.
00:58:07: Macht das mal Tschüss!
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