Comment, Bierjunge und Kneipkultur mit Dr. Bernhard Grün
Shownotes
Was bedeutet eigentlich „Comment“?
Viele Verbindungsstudenten verbinden den Begriff vor allem mit dem berühmten § 11 des Allgemeinen Deutschen Biercomments: „Es wird fortgesoffen.“ Doch der historische Comment ist wesentlich vielfältiger. Er umfasst studentische Sitten, Umgangsformen, Rituale, Kleidung, Kneipkultur und das Verhalten innerhalb der Gemeinschaft.
Dr. Bernhard Grün hat sich in seinen Büchern „Der Comment“ und „Commentiert – 111 Korporationsstudentische Miniaturen“ intensiv mit der Geschichte und Bedeutung dieser Traditionen beschäftigt.
Unser Sponsor und Werbepartner: Cove - Die Maßschneider
Website von Cove - Die Maßschneider
Terminvereinbarung bei Cove - Die Maßschneider
Unser heutiger Werbepartner: Verband für Studentenwohnheime Bonn
Wer Interesse hat oder weitere Infos benötigt, schreibt einfach hier eine Mail an den Verband oder per info@vfst-bonn.de.
Unsere Social Media Workshops von Korpo Content Lab
01 Social Media Keilen: Digitale Mitgliedergewinnung für Verbindungen
Lerne, wie du deine Verbindung mit Strategie, Storytelling und Social Media erfolgreich präsentierst.
Mehr auf unserer Website erfahren
Unverbindlichen Demo-Call buchen
02 Content Creation Meisterklasse: Professioneller Content in 6 Stunden
Erstelle in einem intensiven Praxistag 12 Posts für eine 4-wöchige Kampagne, mit System, Struktur und Strategie.
Mehr auf unserer Website erfahren
Unverbindlichen Demo-Call buchen
Mehr Inspiration & Wissen
Lies wöchentlich neue Artikel im Korpo Content Lab Blog rund um Social Media, Nachwuchsgewinnung und Verbindungsarbeit.
Direkt loslegen
Jetzt Termin buchen
Schreib uns eine Mail an workshops@korpocontentlab.de
Folge uns auf Instagram:
@korpo_talk
@korpocontentlab
Die Dienstleistungen von Korpo Content Lab für Verbindungen mit Anspruch
Verbindung gestalten. Sichtbar. Stilvoll. Digital.
Als Verbindung habt ihr Geschichte, Haltung und Stil, wir sorgen dafür, dass man das auch sieht. Mit Design, Web und Medien, die zu euch passen. Ob Webauftritt, Semesterprogramm, Couleurkarte oder Imagefilm: Wir geben eurer Kommunikation das passende Gewand.
Unsere Schwerpunkte:
Webseiten & E-Mail-Adressen
Semesterprogramme
Couleurkarten
Zeitschriften & Magazine
Imagefilme
Einladungskarten
Mehr zu unseren Dienstleistungen
Unsere Dienstleistungen in einem Blick
Servicepaket anfragen
Wende dich einfach per Mail an uns über sales@korpocontentlab.de
Denn wer digital nicht stattfindet, findet bald gar nicht mehr statt.
Werde Teil der Laberlümmel-Community auf Patreon!
Exklusive Video-Interviews, direkter Austausch mit den Hosts und eine Plattform für Korporierte, die mehr wollen als nur zuhören.
Jetzt mitmachen: Patreon Laberlümmel - Der Korpo Talk.
Spende für die Dormitio-Abtei in Jerusalem
Hier für die Dormitio-Abtei spenden
Social Media
Korpo Talk bei Instagram: https://www.instagram.com/korpo_talk/.
Abonnieren und Teilen
Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr uns abonniert und teilt:
Unsere Website von (Laberlümmel - der Korpo Talk)[https://korpo-talk.podigee.io]
Credits – Intro & Outro
Komposition Intro und Outro: Pamela Soria
Intro-Voice: Vladen Cemus
Links & Kontakt:
Pamela Soria
– Hier geht es zu ihrem Instagram
Vladen Cemus
– Hier geht es zu seiner Website
– Hier geht es zu seinem Instagram
Transkript anzeigen
00:00:05: Lava-Lümmel,
00:00:07: der Corpo Talk.
00:00:09: Ein Podcast von Corpus für Corpus.
00:00:13: Hörst dir
00:00:13: rein!
00:00:18: Wieder zu Besuch Dr.
00:00:20: Bernhard Grün.
00:00:21: Herzlich willkommen.
00:00:22: schön dass Sie da sind
00:00:23: Danke ich freue mich auf das Gespräch.
00:00:26: Wir nehmen ja heute eine dritte Folge auf und zwar wir sprechen über ihre beiden Bücher.
00:00:31: Der Coman und kommentiert
00:00:34: Ja wohl?
00:00:36: Ein Buch was sich intensiv mit dem Coman beschäftigt.
00:00:40: Also wenn ich mir das anschaue, es geht ja halt über die Herkunft und den Wesen des Commons bis hin zu allgemeingültigen Commons oder dem allgemeinen deutschen Bier-Common auf denen ja immer mit Paragraf elf gerne referiert wird.
00:00:53: aber irgendwie die ganzen anderen Paragrafen hört man nichts von?
00:00:56: Ja das Beste ist vor allem würden Sie mal das Vorwort dazu lesen dann würden sie verstehen warum der Autor das gemacht hat und ihr erklärt ihnen mich auch was Kommon isst.
00:01:08: Aber das interessiert keinen.
00:01:10: Jeder denkt immer nur Paragraf elf, ganz genau!
00:01:13: Was
00:01:13: ist denn Comon?
00:01:15: Comon ist das studentische Rauchturm, die studentischen Sitten.
00:01:21: Ursprünglich ist es eigentlich der Paukcomon.
00:01:26: also es geht wirklich darum.
00:01:27: wir haben die örtlichen Seniorenkonventer damals wie haben sie bis heute ihre örtliche Fächdcommon ihren Fechtbrauch festgelegt, welche Regeln waren zu beachten.
00:01:43: Und erst danach kam es zu einer Fixierung auch der innerhalb des jeweiligen SC üblichen Regeln wie man miteinander knipen, feiern oder kommerzen und heute ist das natürlich sehr viel weitergehend weil heutzutage müssen sie eigentlich Alles was in den Verbindung studentischen Gebrauch ist, letztlich erklären.
00:02:11: Das geht nicht wirklich um eine Kodifizierung auch wenn das so ist dass der Command in der Regel in Form von Paragrafen abgefasst ist sondern es geht letztlich um eine Art Erklärung erläuterungen wie verhält man sich welche Sachen?
00:02:33: Welche Üsancen Welches Brauchtum gibt es und wie wird das umgesetzt?
00:02:39: Das ist ja letztlich die Binnensprache einer Kooperation, die von allen vom jüngsten Fuchsen bis zum ältesten Alten Herren verstanden wird.
00:02:49: Das ist wie eine Art Kot!
00:02:53: Dieser Kot den wir heute leben da habe ich oft den Eindruck, dass ist so ein ziemlicher Einheitskomori auch mittlerweile geworden.
00:03:01: also egal welche Art von Verbindung wenn man geht Es ist ja überall der gleiche Commander gelebt wird.
00:03:06: Aber wenn man zum Beispiel ihr Buch durchlässt, sieht man ja dass es ja verschiedene Commands gab die sie ja gerade gesagt haben, dass sich auch auf das Fächten zum Beispiel bezogen hat.
00:03:14: aber das sind halt viele kleinteilige auch auf Städte oder Universitätsstädte bezogene Commands gehabt wie den jenalschen Command, den Sie ja auch hier zum Beispiel behandeln.
00:03:25: Diese Episode von Lava-Limmel der Koppotalk wird euch präsentiert von Kurve, die Maßschneider.
00:03:30: Wenn es um klassische Herrengadarobe geht ist Kurve euer erster Ansprechpartner, sei's für Maßanzüge, Maßhämten oder elegante Damenbekleidung!
00:03:38: Der Moment, wenn du den perfekten Sitz eines maßgeschneiderten Anzugs
00:03:41: spürst...
00:03:42: Unvergleichlich, genau dieses Gefühl bekommst du bei Kove dem Marschneider deines Vertrauens.
00:03:48: Mit achtzehn Filialen deutschlandweit von Hamburg bis München von Düsseldorf bis Berlin bietet Kove Maßarbeit auf höchsten
00:03:54: Niveau
00:03:54: Mit vier verschiedenen Verarbeitungsstufen.
00:03:56: beim Anzug ist für jeden Geldbeutel etwas dabei, inklusive der Königsdisziplin der Kleidungskultur Vollmaßschneiderei.
00:04:03: Und nicht zu vergessen!
00:04:05: Neben dem Angebot für Maßbekleidungen findet ihr bei COVE auch eine exklusive Auswahl an handgefertigten Schuhen von Marken wie Crockett & Jones oder Orden hochwertiger Strickware, Gentleman Accessoires und Nischen-Düften.
00:04:18: Dieses Jahr feierte Kove seinen twenty-fünfjähriges Jubiläum.
00:04:22: Ein Vierteljahrhundert, Hingabe an perfekten Stil unter dem Motto individuell wertvoll!
00:04:33: Also es
00:04:52: ist ganz wichtig mit Jena, gutes Stichwort.
00:04:55: Jena ist sozusagen der Taktgeber.
00:04:59: Wenn man wissen wollte, wie man es richtig macht hat man immer nach Jena geschaut.
00:05:04: Das ist auch eine der ältesten protestantischen Universitäten und dass Studenten dort die sich verhalten haben das war sozusagen die Blaupause für die anderen Hochschulstädte.
00:05:15: Es war der Goldstandard.
00:05:17: Wo haben sie denn ihre Idee damals hergenommen?
00:05:19: Also wir sind ja auf die Idee gekommen ein Kommort zu verfassen.
00:05:23: Das dürfte noch auf die Zeit der Orden eigentlich zurückgehen, dass man diese Kodifizierung dann da begonnen hat.
00:05:36: Der Begriff Common ist allerdings irreführend.
00:05:40: Ja was heißt ja wie auf Französisch oder?
00:05:43: Und genau davon kommt es nämlich nicht!
00:05:47: Ich habe mich auch erst natürlich von der Oberfläche irgendwann in die Tiefe arbeiten müssen und als ich angefangen habe mit dem Thema Common zum wiederholten Mahle zu beschäftigen, trieb mich natürlich auch die Frage um.
00:06:02: Wo kommt das eigentlich her?
00:06:04: Und ich stieß dabei auf die Scherzdissertation des Macialis Schluck von Raufenfels – das ist natürlich ein Pseudonym!
00:06:14: So wie der
00:06:15: Vizekartelbruder des Monats.
00:06:16: Genau und er hat eine Scherzdissertion verfasst über den Studentenbrauch oder eben da geht er hin.
00:06:28: Im Sinn einer ironischen Darstellung wird in dieser Scherzdissertation alles das als Kommand dargestellt, was eben nämlich genau kein Kommand ist.
00:06:40: Also er geht hin und stellt alle Unsitten die es gibt.
00:06:44: Vom Raufen wird's Töchter schwängern über Zerstörungswut... Alles!
00:06:56: als Coman in Anführungszeichen dargestellt.
00:06:58: und eigentlich wird dem Studenten damals um das Jahr siebzehntundundundachtzig mit einem Spiegel vorgehalten.
00:07:06: Und eigentlich gesagt, guck mal da rein!
00:07:09: Wie du aussiehst?
00:07:10: Du bist ja ein Zerrebild eines idealen Studentens.
00:07:17: Das ist damals siebzenhundertachtzig die Zeit der studenten Orden wo es sehr stark um Idealismus geht das Streben nach höheren Idealen geht.
00:07:27: Nach höheren geistigen Idealen, wo man den Bruderbund von gleichen Brüdern begründen will.
00:07:36: und da kann natürlich der Renomierstudent, der Rauf- und Saufstudent ist nicht das Vorbild.
00:07:44: Das heißt also auch wenn wir heute hingehen und nehmen das als sozusagen als Vorbild sich schlecht zu benehmen oder in exzessiver Art und Weise sich zu verhalten.
00:07:59: Also es ist zwar ein normales adolescentes Verhalten, leider... Ja klar das sind Grenzübertretungen und daran messen wir uns.
00:08:09: aber das muss seine Grenzen finden und wir müssen uns kultivieren und genau das Gegenteil machen.
00:08:14: Und Schluck von raus im Raufenfeld geht in dieser Scherzdissertation, geht er hin und sagt doch ganz klar das Wort Komment Soll ich jetzt ganz bewusst zu?
00:08:24: Es kommt von dem Französischen Wie.
00:08:26: Weiß doch jeder, wie man sich verhält!
00:08:29: Wenn man das in diesem Buch weiter liest oder in dieser Scherzdissertation und auch andere Begriffe merkt man sofort er nimmt jemanden auf den Arm.
00:08:39: Er will genau das Gegenteil damit aussagen was er da sagt.
00:08:43: Das heißt also er begeht hier eine Bewusst-eine Lüge und das witzige war ich habe geschaut also vor raufen fels vor dem jahr siebzehn hundertachzig oder zwunachtzig wo er erschienen ist.
00:08:55: gibt es den begriff kommar im studentischen bereich nicht da auch das erste mal zwei drei jahre später bei kind leben auf in dem studentenwörther buch dass herausgibt unter genau diese erklärung übernimmt kindleben sagt das wort kommen ist ein neues wort übrigens ja und ich übernehme mit dem griff und sag kommt von Französisch wie?
00:09:21: Und dann schreibt das ein Autor vom anderen ab und bis irgendwann zur Wahrheit wird, was nie wahr gewesen ist.
00:09:31: Warum ist es nicht wahr?
00:09:33: Weil zum Beispiel der Co-Historiker Wilhelm Fabrizius, der das Buch des Standardwerk geschrieben hat, sehr hervorragendes Werk.
00:09:43: Genau
00:09:44: die deutschen Kurs, was auch sehr viel über die Studentenorden beschreibt und er natürlich auch die frühen Kommands beschreibt.
00:09:51: Er schreibt ja in einer Fußnote, schreibt dahin dieses Wort kann nicht aus dem Französischen kommen Es muss eine andere Bedeutung haben.
00:09:59: Der konnte es nicht sagen was der sagt, er schreibt dann in dieser Fußnote.
00:10:02: Ich habe mich mit vielen Franzosen unterhalten aber keines gibt den Sinn von brauch du.
00:10:09: Irgendwie bin ich dann auf die Spur gekommen.
00:10:11: Ich hab da ne über Google Buch suche einfach mal geschaut was ist im sechzehnten siebzehn Jahrhunde?
00:10:16: Und dann habe ich eine ganz interessante Entdeckung gemacht.
00:10:19: Und zwar unter anderem bei Luther, der schreibt natürlich auch auf Latein und spricht über Comentus.
00:10:29: Das Wort gibt es also wirklich alt!
00:10:32: Und das gibt's in zwei Bedeutungen.
00:10:35: Die eine Bedeitung ist von Commentiri und Commentiri heißt Lügen Vorspielen.
00:10:44: Genau das ist das was Schluck von Raufenfels macht.
00:10:47: Er tischt uns hier eine Geschichte auf, er belügt uns.
00:10:51: Ich meine Raufenfels also Schluckfang.
00:10:53: Raufenfeld das war ja Christian Friedrich Gleis wie Sie das in dem Buch auch sagen.
00:10:56: der war ja Theologie Student.
00:10:57: Das macht ja Sinn und wir haben ja den Kultur Protestantismus vor allem an den Universitäten.
00:11:01: Das waren ja die Untergelehrten die lingua franca latein jeder konnte das und jeder musste es wissen.
00:11:08: diese dass das nicht vom Französischen Komma kommen kann oder dass es eigentlich zu hinterfragen ist Dieser Begriff Comentus, dass der als PPP also Partizip perfekte Passiv von Kommentiri kommen kann.
00:11:25: und das ist wahrscheinlich der Wahrscheinlich der Ursprung bei der wahrscheinlich der richtige Sinn.
00:11:32: Von Kommentari kommentieren erklären.
00:11:37: Und ich glaube da kommen wir ganz gut hin denn ich schreibe auch an einer Stelle irgendwo man kann Komm auch nicht mit mit Paragrafen fassen Comment, das ist von mir bewusst so gemacht.
00:11:49: Also in Erweiterung des Paragrafen Elf, den Paragraphen Hundert-Elf auch formuliere... Das ist kein besonderer Paragraf, sondern wo ich dann aber sage, wer das in Hundert und Elf Paragraphen noch nicht kapiert hat, wird es auch mit Eintausend, Einhundert und elf Paragraben nicht kapieren.
00:12:04: entweder Ich beherrschte den Geist kommt von Comment, entweder ich kann damit umgehen, ich kann das auch als meine Lebensphilosophie Comment, Bewusst leben oder ich werde's nie kapieren.
00:12:16: Aber es sollte eigentlich jedem Akademiker möglich sein.
00:12:18: Es ist ja auch ein Gefühl, so eine Lebensstil.
00:12:20: Ganz
00:12:21: genau das, den wir da leben und verwirklichen und der uns Spaß macht!
00:12:25: Das ist interessant, dann hatten wir ja im Vorgespräch ja auch drüber gesprochen.
00:12:30: Und zwar ich dachte immer dass Komo halt wirklich aus dem Französischen kommt weil ich gedacht habe, dass sich daraus ableiten würde, weil er gerade der Bruder von Ludwig XIV Genau.
00:12:40: Dieses Regelwerk damals, das ist ja keine Legende, sondern es ist hier ein historischer Fakt dieses Regelwerk verfasst hatte mit einem Assistenten zusammen wie man sich am Hof zu verhalten hat dass man gewesen seine Status derjenige darf dem König den Mantel abnehmen oder darf bis in das Schlaf gemähe im Arch vordrängen während der abstufiger Adel dann immer weiter entfernt sein muss und auch gewisse Kommunikationsformen an den tach legen musste, Konversation wie es getrieben wird halt Kultur und Kultivierung halt durchführen muss.
00:13:11: Wo man aber auch auf der anderen Seite gezeigt hat dass man Teil dieser Gruppe ist und das weiß und sich dementsprechend verhält und nicht in Ungnade des Königs fällt wenn man sich nicht an dieses Regelwerk halt gehalten ist ja nicht anders bei uns auch.
00:13:24: Aber das gibt es in diesem Zusammenhang nicht als Substantiv?
00:13:27: Glückkommor oder wird es nicht als Begriff formuliert, denn das gibt es nicht als Hauptwort.
00:13:35: Ich weiß nicht ob die Comont gesagt haben darin aber...
00:13:38: Das wäre natürlich mal interessant das nachzuprüfen, das mal nachzuschauen.
00:13:42: Vielleicht ist da auch wirklich nochmal ein Zusammenhang warum Schluck von Raufenfels auf diese Idee gekommen ist, dass so zu benahmsen.
00:13:53: Ich meine wenn wir ja dann die Studentenorden haben haben sich ja in ihrer Struktur stark auf Münchens Gemeinschaften zurückbezogen.
00:14:00: Da hat man auch Regelwerke, wenn man das z.B.
00:14:02: bis auf die Tempelritler zum Beispiel zurückschaut, die nehme ich jetzt mal als Beispiel weil es ja auch kämpfende Mönche halt waren.
00:14:09: Die hatten ja auch ein Regelwerk, die haben wir glaube ich irgendwie auch mit ganz wenigen Paragrafen angefangen so angelähnt an den Zehen geboten Alles sehr einfach gehalten und nach wenigen Jahren hatten die, glaube ich über achthundert verschiedene Vorschriften.
00:14:21: Weil das Leben dann doch ein bisschen komplexer ist im Miteinander.
00:14:25: Und so was ja auch regelt?
00:14:28: Ich habe einen Cousin der ist Benediktiner und deswegen kenne ich mich etwas natürlich mit dem Benediktinischen Regel aus.
00:14:35: Der hab' ich natürlich auch schon mal gelesen aber das ist natürlich weit weit weg davon... Mönchs Orden sind letztlich, wie Bruderschaften natürlich.
00:14:47: Sie sind ja gleichberechtigt und wählt sich den Hapt.
00:14:50: Man hat einen Konvender.
00:14:51: also da gibt es schon viele Dinge die ähnlich sind bis zu unseren Biernamen, die wir verwenden als Ordensnamen sozusagen.
00:14:58: Ja
00:14:59: stimmt.
00:14:59: Daran habe ich noch gar nicht nachgedacht.
00:15:01: Ich hab heute viel schon gelernt.
00:15:04: Interessant!
00:15:05: Also mit dem Komo... Wir haben ja dann vor allem auch so ein paar Kommons, die hervorstechen wie zum Beispiel den allgemeinen deutschen Bierkommon.
00:15:15: Er hat mir schon eben darüber gesprochen.
00:15:16: Also was ist das genau?
00:15:18: Wenn ich kurz noch etwas zu dem Aufbau des Buches sagen darf, es ist ein langes Einleitendes Kapitel drin wo ich eben die Begrifflichkeit des Kommons und den Sinn des Kommons gerne erklären möchte und zwar auch in einer etwas heiteren aber trotzdem wissenschaftlich fundierten Art und Weise und wo ich dann hingehe historisch rückwärts arbeitet.
00:15:43: Das heißt, am Anfang steht ein heutiger Kommand wie bei meiner Wandverbindung der Suebe de Nubia in Ulm auch gültig ist und wie ich dann schrittweise in die Vergangenheit gehe und ältere Kommands in Auswahl natürlich nehme und bis hin zu dieser Schatzstation, die natürlich auch in übersetzter Form damit drin ist
00:16:09: Du bist Vorsitzender oder Schatzmeister
00:16:10: in einem Studentenwohnheim?
00:16:12: Und plötzlich fühlt sich alles nur noch nach Finanzamt und Haftung an, dann brauchst
00:16:15: du Profis.
00:16:16: Den Verband für Studenten Wohnheim in Bonn Partner von über einhundertfünfzig
00:16:19: Studenten-Wohnheim
00:16:20: in ganz Deutschland seit über seventy zwei Jahren.
00:16:23: Rechtssicherheit, automatisierter
00:16:24: Spendeneinzug, Musterverträge,
00:16:26: Klauzegriff, Haftungsdach und persönliche Beratung alles inklusive.
00:16:30: Für
00:16:30: nur vierhundertfünfzig Euro
00:16:31: im Jahr plus drei
00:16:32: Komma.
00:16:32: fünf Prozent
00:16:33: auf die Spendeinnahmen.
00:16:34: Alle Infos in den Show-Notes und du hast den Kopf frei fürs Wesentliche!
00:16:39: Ja dann lass uns mal über den allgemeinen Coman sprechen hier der von unserer dreieinneunzig Beziehungsweise von zweitausend.
00:16:45: Sebzehn welche Formen des Comans haben wir da?
00:16:46: Sind wir verschieben?
00:16:47: ne?
00:16:48: Ja das gibt's denen.
00:16:51: Das haben wir einfach so... eingeteilt letztlich in den sogenannten Gesellschaftskommer, also gesellschaftliche Umgangsformen im Couleur.
00:17:01: Im Zusammenhang mit dem Farben tragen oder als Kooperationstudent und man muss ja nicht farbentragend sein und dann natürlich der sogenannte Kneipekommar das heißt die Sitten- und Gebräuche bei studentischen Kneippen angefangen von der Studentischen Wix.
00:17:19: Betragweise dieser studentischen Wix und was man macht, was macht man in Wix?
00:17:24: Was macht man nicht in Wics geht dann weiter über Farbenkommons.
00:17:31: Also wie tragen wir unsere Bänder, unsere Farben?
00:17:35: es geht weiter über bis zum Trauerkommon.
00:17:39: dann
00:17:39: z.B.,
00:17:40: was ist denn Trauerfällen beim Abschied von Bundesbrüdern zu beachten bis hin auch zur Trauerkneipe der auch einen speziellen festlichen und sehr beeindruckenden Charakter
00:17:55: hat.
00:17:57: Man hat sich in dieser Form von Coman eigentlich entwickelt?
00:18:01: Also ursprünglich ist Coman eine Verabredung zwischen den, wie ich Freundin schon sagte, zwischen den örtlichen Kursen also diejenigen, die studentischen Gesellschaften anerkannst sind und die auch die Gesamtstudentenschaft um eighteenhundert repräsentieren wollen.
00:18:21: Heute, wenn wir Kommer hören, denken wir immer von der Einzelverbindung her.
00:18:25: Das heißt wie ist innerhalb der Einzelferbindung dieser Codex, diese Verständnisweise?
00:18:35: Wie ist das geregelt?
00:18:36: Eigentlich ist es so, Kommer ist das Verbindende des Allgemeine, ja, das verbindende und das hat es beschränkt sich heute auf die Einzelverbindung.
00:18:49: Aber wie haben wir einen relativ... Es ist also allgemeingültig.
00:18:53: Also ich finde ja gerade klar, es gibt nur Orsten wo sich die Verbindungen unterscheiden aber im großen Ganzen ist die Schnittmenge sehr identisch oder?
00:18:59: Ja das hat eine Ursache mit dem von Ihnen angesprochenen Allgemeinen deutschen Bierkommung zu
00:19:04: tun.
00:19:06: Wenn man sich das anschaut und auch noch mal das Vorwort dazu wird man sehen dass da ein Autor hingegangen ist in selbst herrlicher Art und Weise einfach einen Buch geschrieben hat, ein Büchlein geschrieben hat das damals bei Reklam erschienen ist und damit eine riesen Verbreitung bekommen.
00:19:23: Ach
00:19:23: bei Rektlam auch?
00:19:24: Ja.
00:19:24: Wahnsinn!
00:19:26: Und das hat natürlich... Das hat einfach.
00:19:29: er wollte nur festhalten was ist üblich und was ist gebräuchlich zum damaligen Zeitpunkt.
00:19:38: und deswegen ist es z.B.
00:19:39: auch der allgemeinen deutsche Bierkommau ist natürlich auch komplett da drin enthalten.
00:19:45: Mir war das auch ganz wichtig zu zeigen, dass es zu verschiedenen Zeiten unterschiedliche Ausprägungen des Commons gibt und Spielarten.
00:19:53: Dass man sieht, dass nicht alles einfach uniformiert ist aber eben dieser allgemeine deutsche Bier-Common hat dazu geführt Das kann man auch sehen an historischen Commons Ordnungen von einzelnen Verbindungen Auch im CV, dass das viele abgeschaut haben also ich weiß das von meiner Makomania war das so bei Ferdinandéa in Prag war das So.
00:20:12: da sieht man regelrecht ist die Vorlage des ADBC, also das allgemeine deutschen
00:20:18: Bierkommau.
00:20:19: Das ist der Goldstandard um um um... ...Ninzehntunderte.
00:20:24: Warum entschied er denn gerade da?
00:20:26: Also warum ist der ja achtzunahneunzig veröffentlicht
00:20:28: worden?
00:20:28: Ich meine mich zu erinnern dass er auch sagt, dass die Sachen nicht in Vergessenheit geraten und er beschreibt auch in ganz am Ende den Dr.
00:20:42: Céry Vizier Das ist einfach eine lustige Zeremonie, um jemanden zu denen so genannten Bierdoktor Ehrenhalber zu verleihen.
00:20:51: Weil er nicht möchte dass diese Drolligkeiten, diese Ulkigkeiten aus dem Studentischen das das einfach verloren geht.
00:20:59: und witzigerweise ist es ja in der Tat so Dass sich das Im österreichischen CV zum Beispiel erhalten hat Während was damals im allgemeinen deutschen Bierkommen beschrieben wird
00:21:11: Ist
00:21:12: der unter den Kurs auch wiederum übliche Bierkommons gewesen.
00:21:18: Den aber die Kurs Ende der zwanziger Jahre im Zuge einer großen Reform sozusagen über Bord geschmissen haben, weil sie dieses den Trinkzwang abschaffen wollten und damit natürlich auch diese ganzen exzessiven Elemente wobei ausdrücklich schon im allgemeinen deutschen Bierkombon es heißt Der Sinn dieses Kommons ist zu begrenzen.
00:21:47: Also auch da diesen Exzess nicht zu fördern, das muss man wissen und deswegen sind heutige Übertretungen, Exzessverhalten dass es gibt in Kooperation ist, das hat nichts mit Kommandt zu tun und ist abzulehnen weil es die Menschen zerstört.
00:22:08: also ich spreche hier einfach als Mediziner.
00:22:11: Ich trinke selbst sehr gerne Alkohol in Form von Bier und Wein.
00:22:15: Harte Sachen nicht, aber damit muss man vorsichtig umgehen auf jeden Fall.
00:22:22: Und dieses Exzessverhalten, ich spreche hier von den sogenannten Karaffen oder von den Kistenlümmeln und ähnliche Dummheiten die dazu führen dass sich die Menschen zerstören ihr eigenes Gehirn und es darf nicht sein.
00:22:40: Wir sprechen von jungen Frauen und jungen Männern in unseren Bünden Und wir haben dafür auch eine soziale Verantwortung.
00:22:48: Und der müssen wir gerecht werden und wir dürfen nicht auf... Ich diene jetzt ganz bewusst ein Klischee, Wir dürfen nicht das Niveau amerikanischer Fraternities runter sinken!
00:23:00: Wir haben einen Kulturauftrag als Kooperation.
00:23:03: Deswegen haben wir Prinzipien, deswegen haben wir darüber schon gesprochen im Zusammenhang mit der Fuchsenstunde.
00:23:08: Wir haben eine Aufgabe, eine kultivierende und selbst Kultivierung die wir hier machen
00:23:19: Interessant.
00:23:21: Es ist ja auch spannend gerade aus dem allgemeinen deutschen Bierkommau, dass wir gerade Paragraf elf hier vor allem als Einzige wissen und wenn man sich das mal anschaut... Der
00:23:31: heißt es wird fortgesoffen.
00:23:33: Ja, keine weitere Erklärung.
00:23:34: der Rest ist ja immer sehr komplex dort.
00:23:36: Ja aber es wird darauf reduziert auf dieses eine und das ist das Schlimme, das darf man nicht machen
00:23:42: eben.
00:23:42: Was ja aber auch interessant ist, wenn man sieht auch den Bier-Kommau durchlässt dass gerade unter dem Punkt drittens Bier-Mensuren verschiedenste Varianten ja aufgeführt werden, wir aber eigentlich nur den Bierjungen übernommen haben und das der Bierjunge nach dem allgemeinen deutschen Bierkommand mit Paragraf hundertzweiundzwanzig und hundertdreiundzwantzig ein wesentlich komplexer strukturiert ist als das was in der Realität gelebt wird.
00:24:08: Erlebnis orientiert Anfang zwanzig, man sucht so ein bisschen Wettbewerb.
00:24:13: Dann guckt man sich einen an, dann guckt mal den Böse an und sagt Bierjunge, da sagt der andere hängt weil er neben muss.
00:24:19: Der wird hier gefordert aber der originale Bier Junge ist ja gerade relativ komplexes.
00:24:25: Es ist auch so dass der eigentlich nur bei der Kneipe getrunken wird.
00:24:28: Er wird beim Präsidium aufgerufen, dann gibt es eine Unparteiischen.
00:24:32: das gibt dann auch eine Rangfolge wie beim Biergerecht.
00:24:36: Da haben wir ja auch eine ganz starke Reduzierung halt schnell einen Grund zu finden, gegeneinander halt zu trinken.
00:24:42: Und wenn man – ich glaube, wie ich mich erinnere war der Bierjunge war in so einer Art Mittel dass man Konflikte ganz schnell darüber halt regelt und nicht früher dann drückt, Satisfaktion fordert und wegen jeder Kleinigkeit sich die Köpfe an der Haut.
00:24:56: Also ich habe das bei meiner Urverbindung sehr schön kennengelernt, dass ein Bier Junge wie ein Biergericht durchgeführt wurde und es hier wirklich dann um eine originelle Rede und Gegenrede geht.
00:25:09: Und dass das regelrecht verhandelt wurde, ich erinnere mich an einen Morgen wo ich mal aufs Verbindungshaus kamen und die dann alle da standen weil sie im schwarzen Anzug noch waren von der Gebetsfrühschicht in der Adventszeit und ein Biergericht durchgeführten haben, zwanzig junge Männer stehen da und hören einander zu was hier verhandlt wird.
00:25:32: Scherzweise.
00:25:33: Definitiv, ich würde mal vorstellen... Ich lege es einfach mal dem Paragrafen kurz vor was der B-Junge eigentlich ist, weil das Biergericht ist nämlich danach auch aufgeführt.
00:25:40: ne?
00:25:40: Ja.
00:25:41: Und da ist ja auch jetzt auch eine Hundertvierundzwanzig.
00:25:43: ist
00:25:43: das dann.
00:25:43: Ahja!
00:25:43: Ich weiß das jetzt auch nicht so... Ich lese
00:25:45: mal vor.
00:25:45: Parat
00:25:46: hier.
00:25:47: drittens Biermensuren b. Bierjunge.
00:25:49: Paragraf hundert zwölf.
00:25:50: ist jemals mit Bierjungen tuschiert worden ein Bierjunger aufgebrummt worden?
00:25:54: so kann er beleidigt ihr nicht mehr überstürzen sondern muss fordern.
00:25:58: Paragraf hundertdreiundzwanzig.
00:25:59: Der Bierjunger wird folgendermaßen ausgefochten, es wird beim Präsidium angefragt ziehen Bierjungen?
00:26:05: das Präsidium erwidert ziehen respektive nicht?
00:26:09: nun er nennt der aufgebrummte zur Entscheidung einen Burschen als Unparteilchen der zwei Gläser für die Pokanten füllen lässt.
00:26:15: dann beginnt er.
00:26:16: sind die Pokantinnen da?
00:26:17: Die Corona erwiderte Azunt oder Respektive non-Azunt der unparteiische Waffen ans Licht sind die Waffen gleich Corona-Sund oder Nonnensund.
00:26:28: Im letzten Falle kommandiert der Unparteiische denjenige, dringt unparteiischer Amazon Paria, wechselt die Waffen, stoßt an.
00:26:38: Der aufgebrummte zählt eins.
00:26:39: Aufgebrummter Eins Gegner zwei auf Gebrummta drei.
00:26:44: Auf drei deren die Paar Kanten ihre Gläser wird zuerst ausgetrunken hat, ruft sofort Bierjunge danach sowie mit Berücksichtigung der Blutungen.
00:26:52: Nagelprobe-Entschied entscheidet, der unparteiische in Sieg mit den Worten.
00:26:56: Ich erkläre denjenigen für Angeschissen.
00:27:01: Der Besiegte hat beide Gläser zu zahlen bei Unentschiedenheit.
00:27:04: Zahlt jeder sein Glas.
00:27:06: Appellation ans Biergericht ist zulässig!
00:27:09: Also wir sehen ja dass der eigentliche Bierjunge, der inflationär jeden Tag durchgeführt wird tausendfach würde ich mal sagen gar nicht korrekt durchgeführt wird.
00:27:18: Weil wir haben hier ganz klar eine Szene, die bei einer Kneipe stattfindet.
00:27:21: Wir haben einen Präsidium, wir haben eine Corona- und Unparteischen.
00:27:25: Und das ist kein ebenstelmer Anstoßen sondern es ist ein Ritual was durchgeführten
00:27:30: wird.
00:27:30: Was wir da heute machen ist im Prinzip so eine Art abortive Form.
00:27:36: aber wenn Sie sich genau anschauen ist der Ablauf eine Mensur Die Beleidigung in Anführungszeichen, die der Mensur bei der Satisfaktion vorausgeht.
00:27:47: Bierjunge analog zum dummen Junge.
00:27:50: Der dumme Junge ist die höchste, die einfachste und höchster Form der Beleidigung damit sie eben miteinander fechten.
00:27:56: Und genau das passiert hier aber in scherzhafter Form und was ich auch nochmal betonen möchte es geht genau um ein Gemäß.
00:28:04: Es geht um ein gemäß in einen normalen Gemässes.
00:28:09: Geht nicht um eine Karaffe und es geht nicht um irgendetwas anderes sondern es geht darum dass eingemäß getrunken wird.
00:28:14: und damit ist die Sache aber auch zu Ende.
00:28:17: Und was auch ganz wichtig ist und das sehen Sie bei den alten historischen Kommands, die ich zitiere.
00:28:23: Da geht es nämlich um das sogenannte Hospizium Das eine Kneipe Wenn eine sogenannte Kneipe wie wir sie heute kennen als Veranstaltungsform Als gesellige Beisammensein bei dem auch getrunken wird Ein solch ein bei einem solchen hospizium beim solchen gastmal lateinisch hospizum Beim solchen Gast mal geht es darum dass dieses bestehende Bierkönigreich, das sind alles Fantasiebegriffe letztlich.
00:28:53: Nicht vor Mitternacht untergeht.
00:28:55: Das heißt es müssen sich alle die an der Tafel sitzen, müssen sich ordentlich verhalten und dürfen nicht dass Bierkünigreich diese Glücksseligkeit, diese die da ja letztendlich ein bisschen kommt ist ja wie eine Art Nach dem, nach des langen Tagestudium Last kommt am Abend sozusagen die Entspannung.
00:29:22: Das Zusammensein mit den Freunden.
00:29:24: man bechert miteinander und freut sich aber es geht nirgends darum Und das versuche ich zu beweisen auch mit den historischen Texten die in diesem Buch enthalten sind.
00:29:34: Es darf nie darum gehen zu zerstören.
00:29:39: Das können sie selbst bei dem Hospizium im siebzehnten Jahrhundert, das übrigens aus Jena stammt.
00:29:46: Dieses Regelwerk können Sie selbst da verfolgen, dass es darum geht, dass hier eben nicht Tische und Krüge und Pfeifen zerstört werden.
00:29:56: Das Trümmern?
00:29:56: Ja, genau das Trümmern!
00:30:00: Falsche Anreize – Trümmann gehört sich nicht.
00:30:04: Absolut.
00:30:04: Hört sich jetzt alles sehr wie Messdiener Unterricht an ist es aber nicht.
00:30:11: Es geht darum, dass man in angenehmer Art und Weise mit diesen genussstoffen Alkohol oder auch Nikotin sich in gesellschaftlicher Weise akademischerweise das man damit umgeht.
00:30:32: Verbindungen stehen heute vor einer neuen Herausforderung Nachwuchs, Außenwirkung, Identität.
00:30:37: All das entscheidet sich längst auch online.
00:30:39: Wer sich digital nicht zeigt wird übersehen.
00:30:41: doch wie präsentiert man Tradition so dass sie modern wirkt ohne sich zu verbieten?
00:30:46: Corpor Content Lab gibt genau darauf die Antwort.
00:30:48: mit unseren Workshops Social Media Keilen und der Content Creation Meisterklasse lernt ihr eure Verbindung strategisch authentisch und attraktiv
00:30:55: zu zeigen
00:30:56: für mehr Sichtbarkeit neue Mitglieder und das gute Gefühl zu wissen
00:31:00: was man tut.
00:31:01: Ein moderner und professioneller Auftritt schafft Vertrauen nach innen wie nach außen und zeigt, dass eure Verbindung nicht in der Vergangenheit stehen bleibt sondern Zukunft gestaltet.
00:31:10: Wir vom Corpo Content Lab erstellen euch genau diesen Auftritt.
00:31:14: Mit einer zeitgemäßen
00:31:15: und ziehgruppenorientierten Webseite,
00:31:17: offiziellen E-Mail Adressen, stilvollen Semesterprogrammen, Polörkarten, Imagefilme um
00:31:21: viel mehr
00:31:22: damit jeder erkennt eure Verbindungen lebt und hat Zukunft.
00:31:26: Beeinbart jetzt euren Demokall.
00:31:28: alle Infos findet ihr in den Shownotes
00:31:31: Definitiv.
00:31:32: Aber die Sache ist ja zum Beispiel diese Steigerung des Bierjungs, dass man das zweifach also doppelt vierfach achtfach, sechzehnfach, zweiunddreißig, zweiundsechzig war.
00:31:43: Das gibt es so gar nicht!
00:31:44: Es gibt dir die Birmensuren wo ihr die Abstufung ist mit Doktor, mit Papst und so weiter.
00:31:50: großer Ozean?
00:31:51: Ja,
00:31:51: das gibt es zwar da drin.
00:31:53: aber eins muss ich auch sagen wir leben bitte im einundzwanzigsten Jahrhundert und wir wissen um die Gefahren des Alkohol und daran müssen auch verdammt nochmal aufpassen, genauso wie andere Drogen im Kooperationsmilieu nichts zu suchen haben.
00:32:09: Also es gibt ja diesen tragischen Fall übrigens eines Siemens-Erben der auf einem Münchner Kooperrationshaus ums Leben gekommen ist unter dem Einfluss von Drogen und mit einem sogenannten Kistenlümmel weil er da eine ganze Kiste Bier leer saufen wollte.
00:32:26: Tragisch
00:32:27: darf nicht passieren!
00:32:28: Es darf auf keinen Fall passieren.
00:32:30: Wir sind Menschen, passieren immer Unglücke und immer Fehler.
00:32:33: Aber wir müssen dafür sorgen dass das nicht bei uns passiert und diese Todesfälle vor allem die da immer wieder auch auftreten und die uns natürlich dann in die Presse bringen.
00:32:44: Ja also ich mein glaube ich eine häufigste Art zu vorn glücken ist betrunken halt übers Gelände und dann runterfallen.
00:32:50: Das habe ich jetzt schon so aufgehört.
00:32:54: Und so häufig zum Glück noch nichts passiert.
00:32:55: aber die Fälle die passiert sind ist es ein Horror.
00:33:01: Es darf keine Kooperation passieren.
00:33:02: und die Kooperation, denen sowas passiert, da geht das in die Geschichte ein.
00:33:10: Da gab's noch vor ein paar Jahren den Fall mit einem Erstjargierten eines Bundes der auch dann an dem Erbrochenen
00:33:23: beim
00:33:23: Bett am Nixmongen erstickte.
00:33:25: Das ist schlimm weil es halt so unnötig ist.
00:33:28: Das darf auf keinen Fall passieren.
00:33:31: Mann, Mann!
00:33:32: Schwere Kost auf jeden Fall.
00:33:35: Lass uns noch mal über das zweite Buch sprechen und zwar kommentiert hundert... ...einhundert Elf Kooperations- studentische Miniaturen.
00:33:41: Was haben Sie sich denn dabei gedacht als sie das Buch geschrieben haben?
00:33:43: Ist ja auch das eine der wenigen Bücher die Sie alleine geschrieben haben?
00:33:45: Die anderen sind hier auch immer in Koautoren schafft gewesen.
00:33:48: Ja im Prinzip ist es wie wenn in Wenart Psychogramm meiner eigenen Person muss man irgendwo sagen weil viele Deswegen heißt er sich auch kommentieren Weil ich letztlich ja kommentiere meinen Kommentar dazu abgebe, wie ich verschiedene Dinge sehen würde.
00:34:04: Und ähm... Ich bin natürlich auch nicht im Sitz der allein selig machenden Wahrheit.
00:34:10: Das sollte man nie sein, das sollte man sehr vorsichtig sein zumal als Katholik.
00:34:15: aber es geht eigentlich zurück auf eine Kolumne die in der Akademie ja so glaube seit einem Jahr zwei tausend acht oder zweitausend elf hatte über mehrere Jahre wo ich zu dem Thema Command und Command begriffe In dieser Kolumne mit rund vierhundert Wörtern immer so einen Beitrag liefern sollte, liefert habe und dass ich dann hingegangen bin während der Corona-Zeit.
00:34:43: Und diese Kolumnen erweitert habe insofern das es nachher nach hundert Elf folgen wurden?
00:34:50: Und eben nicht nur zu Kommausschreiben sondern ich schreibe auch zum Beispiel über Heinrich von Fallersleben.
00:34:54: also so kurz Biografien.
00:34:56: Es ist einfach der Versuch ganz unterschiedlich, literarisch an bestimmte Dinge heranzugehen.
00:35:04: Bestimmte Dinge nicht auch in die Vergessenheit geraten zu lassen.
00:35:07: Es sind ganz selten mal was autobiografisches drin und ich habe auch elf Karikaturen darin.
00:35:17: das ist weil ich früher selbst sehr gerne gezeichnet habe.
00:35:20: Ich wollte auch mal Kunst studieren und sie haben es gerade mit dem Paragraphen Elf aufgeschlagen und das spielt an auf etwas ganz Interessantes, wenn sie es kurz wieder offen lassen.
00:35:31: Und zwar auf die Versenkung der deutschen Flotte nach dem Ersten Weltkrieg bei Scupper Flow und damit die Briten nicht mitbekommen was die Deutschen vorhaben war ausgemacht worden dass er mit dem Flaggenalphabet Paragraph elf gegeben wird.
00:35:57: und das sollte in diesem Fall symbolisieren nicht, es wird fortgesoffen sondern es wird abgesoffen.
00:36:03: Das heißt sie haben alle Schiffe versenkt und das habe ich dargestellt im bildlicher Form eben mit der umgekehrten Mütze in der eine Wasser ein Meer dargestellt ist unter einem kleines Faltboot Dargestellt ist dass da in dieser Mützel schwimmt und oben drüber eben in Buchstaben oder in den Zahlen natürlich Paragraf elf.
00:36:27: Ich hätte auch gesehen, das Kapitel heißt Elf-Saurav.
00:36:31: Also Saurvierparagraf elf mit pH geschrieben.
00:36:34: Ja?
00:36:35: Ja, da haben wir ja schon vorhin gesprochen.
00:36:36: Genau
00:36:36: ich wusste also nicht dass das mit dem Saurvieren oder mit dem pH von Ihnen stammt und es ist doch ganz schön, dass wir auf diese Art und Weise hier schon viel früher eine geistige Berührung hatten.
00:36:49: Die Schneise hinterlassen bei uns.
00:36:51: Ja ganz genau.
00:36:52: Das Spannende ist sie gehen ja auf viele Begriffe
00:36:55: ja auch ein
00:36:57: Ja, auch viele Neure begriffen.
00:36:58: Also wie Sie heute in der Corpus-Szene üblich sind auch?
00:37:04: Zum Beispiel was mir auch ins Auge fällt ist halt Grünsein.
00:37:08: Dr.Grün.
00:37:08: Was heißt Grünsein?
00:37:11: Das ist natürlich klar das es eine Anspielung natürlich auf meinen Namen und das ist natürlich auch mein Bier namens Blau weil ich am Anfang überhaupt keinen Bier trinken wollte als grüner Fuchs Sondern...
00:37:25: Das sind so Witze mit den Namen.
00:37:27: Wir hatten mal einen Bundesbruder, der hieß Platon mit Vornamen und wir haben ihn in dem Bier-Spitz Aristoteles
00:37:33: gegeben?
00:37:38: Ja!
00:37:38: Man muss das mit Humor sehen und da darf man keine tieferen Deutungen machen.
00:37:42: Vieles ist einfach aus der Sekunde gebogen, aus der Inspiration des Augenblicks.
00:37:53: Grünsein spielt natürlich an auf die grünen Chors und auf da bestimmte Verhaltensweisen, die man aber auch aufpassen muss.
00:38:04: Man sollte sich mal bestimmte grüne Chors anschauen von ihnen.
00:38:08: Und dann merkt man dass das nämlich es geht eigentlich um darum klarzumachen, dass die Form nicht alles ist sondern es darum geht wie lebe ich mein Lebensbund?
00:38:20: Wie lebe Korprinzip.
00:38:24: Und nach außen sieht das nach Verachtung der Form aus und es sieht natürlich als ein Schäbigkeitsprinzib aus, dass aber überhaupt nicht der Fall ist.
00:38:33: Es gibt einen ganz interessanten Fall eines grünen Kurses nämlich Correnania Würzburg.
00:38:39: Haben Sie das Haus schon mal gesehen?
00:38:40: Das guten Schlösschen?
00:38:41: Ja.
00:38:43: Sagt schon alles.
00:38:44: Definitiv!
00:38:45: Wir werden den Tom ja hier, der aus dem grünem Kreisjahr kommt.
00:38:49: Er hat ja in seiner Sendung über den Grünen Kreis wirklich sehr interessante Einblicke gegeben.
00:38:54: Also das halt nicht so ganz koherent ist mit dem Bild, was man hat als Ausständer von der Geschichte, dass er intern schon eine ziemlich starke Disziplin da ist und dass es ganz historisch auch gewachsen ist und dieses Schäbigkeitsprinzip wie das heute gesagt wird gar nicht existent ist.
00:39:09: Und das sagen wir mal die Charakteristika, die man heute mit diesem Kreis verbindet Auch so eine Entwicklungsgeschichte ist, der in den ersten Jahren im Jahr entstanden ist.
00:39:21: Und dass gerade den grünen Kurs der Landadel aktiv geworden ist und es da auch Nord-Südgefälle gab, dass die norddeutschen Kleinarlegen viele Felder hatten während die Süddeutsche wenig.
00:39:34: Deswegen haben diese Spassamkeitsprinzipen, wo sie damals die Regelungen z.B.
00:39:37: hatten, sich nur eine Gesellschaftsacke... wo Semester leisten darf, einfach auch aus Solidarität den Bundesbruder und den Korbbrüdern gegenüber.
00:39:45: Und das gerade auch das Verständnis dort ist, warum die, sagen wir mal anders als die Blauen halt auftreten.
00:39:55: daher kommt dass es halt, dass die Landanliegen halt bis zum Ende der Ernte auf dem Hof gewesen sind um das mit zu leiten und anzupacken und dann halt in diesem Zustand vom Feld praktisch ... den Guten nach in den Hörserheit gekommen sind.
00:40:09: Deswegen dieses Auftreten halt da ist, also dieses etwas... Ja ich würde jetzt nicht sagen ungepflegt aber wieso wie man halt wenn man der Feldarbeit gerade dann in den Hirserheit kommt dass man dann halt nicht im Anzug dort auftaucht sondern halt einen anderen Umgangsformen und das fand ich sehr spannend zu betrachten die Sagen auch intern im grünen Chor da darf sich Adel sich mal wieder Pöbel fühlen und der Pöbl wieder adelt.
00:40:32: Das fand ich ein sehr spannendes Spruch und er hat sich auch bei mir eingespeichert.
00:40:38: Deswegen, also es wird überall mit Wasser gekocht letztendlich?
00:40:44: Ja, aber es geht nicht hier um eine Verächtlichmachung einer bestimmten Gruppe.
00:40:49: Alles andere als das noch.
00:40:50: Das denkt glaube ich auch keiner.
00:40:54: Sie haben ja auch so Themen wie schwere Komorreiterrei aufgeführt.
00:40:59: Was ist das denn Komor-Reiterei?
00:41:02: Sie wissen es natürlich selbst mit Sicherheit!
00:41:05: Es geht darum dass man sich eben an bestimmten Paragrafen aufhängt.
00:41:13: Ein Beispiel aus den letzten Jahren ist das berühmte Hemdtaschenabreißen.
00:41:19: Das kenne ich aber auch seit der Fuchsunzeit.
00:41:21: Das
00:41:21: macht man einfach nicht, also ich habe natürlich auch beide Hemdtasche
00:41:25: jetzt...
00:41:26: Aber es gibt... Man vergreift sich nicht an einer anderen Person oder einem Bundesbruder oder Chor-Bruder, macht man jemanden danach zu urteilen, ob er jetzt eine Hemdtasche hat oder nicht.
00:41:41: Das sollte man nicht machen.
00:41:41: also das ist zu kurz gegriffen.
00:41:45: Man sollte Menschen nicht nach seinem allerallerersten Eindruck... ...wurteilen und dann gleich ablehnen oder bestimmte Verhaltensweisen komplett ablehne.
00:41:54: Also ich denke wir sollten hingehen und sollten uns Menschen genau anschauen.
00:42:00: Ja, ich glaub diese Hemmtaschen-Situationen hatten schon viele Kooperierte.
00:42:05: Ich hatte mal die Situation und das war... Da hab' ich ein schönes Hemd.
00:42:08: Ein Oxford-Hemd von meinem Großvater geschenkt bekommen in der Große.
00:42:11: Mein Großvoter hat eine schwere Krebserkrankung zu dem Zeitpunkt.
00:42:15: Und dann war ich auf einem Haus und dann kam da direkt ein Aktiver und wollte mir dieses Brusttaschal abreißen.
00:42:21: Dann musste ich halt gucken dass es halt nicht passiert weil es fand ich in dem Moment halt auch vergriffig war als Geschenk eines kranken Verwandten halt war.
00:42:30: NPC um die Ecke kommt und dann diese Brusttasche halt abreißen möchte.
00:42:35: Weil es mir irgendwie, weil er selber gehört hat dass das wohl Usus sei.
00:42:40: Also es geht natürlich in dem Kapitel um die Comon-Reiterei.
00:42:42: Das heißt also Paragrafenreiterei Und wer das macht?
00:42:46: Hat Comon nicht verstanden.
00:42:48: Also zu dem Bundesbuder hinzugehen und zu sagen, das darfst du nicht.
00:42:53: Es steht im Paragraph so und so viel.
00:42:56: Es ist verboten.
00:42:58: So einen Denken Der hat es nicht verstanden.
00:43:01: Absolut, ja.
00:43:02: Da ist dieses Stichwort zu leben
00:43:05: natürlich
00:43:06: in der Punkt.
00:43:06: Ja, da gibt's ja auch einer Kapitel das heißt Fuchs mit CH oder mit X geschrieben.
00:43:13: wie sehen Sie das?
00:43:14: Warum ist es so dass wir plötzlich das Ganze mit X schreiben und man hundertzwanzig hundertfünfzighundertsechzig Jahre lang das ganze mit CH geschrieben hat?
00:43:24: also ich muss gestehen das war... Für mich, ich bin natürlich auch mit dem Fuchs mit CHS zunächst aufgewachsen habe.
00:43:31: Ich hab das dann schon bei anderen Verbindungen damals, als ich aktiver war, schon gesehen dass es auch mit X geschrieben wird und also waren wir einfach eine Marotte, das genauso zu tun.
00:43:41: Es gibt aber auch historische Gründe dafür weil... ...es gibt einen sehr schönen Aufsatz aus den fünftiger Jahren in der Reihe Eins und Jetzt des Vereins für Kohestudentische Geschichtsforschung wo diese Frage versucht wird, etymologisch zu klären.
00:44:01: Irgendwann wurde aus dem Fuchs mit X natürlich der Fuchsmit CHS, dass man das also mit dem Tier assoziiert hat aber ursprünglich... Man weiß nicht genau wo es herkommt.
00:44:13: Es gibt eine Deutung die zum Beispiel behauptet es kommt von FAQs, FHCs haben wir bis heute, also Fikalien Dass das den Fuchs, den Anfänger, den Neuling beschreiben sollte als eben sehr schmutzig und widerlich.
00:44:28: Ich glaube eher, dass es etymologisch und das Versuchen ist im Beitrag auch zu erklären – einfach hier ist der wissenschaftliche Sput bitte geöffnet – jeder möge sagen wo das herkommt.
00:44:41: ich glaube, dass von dem hört sich jetzt schlimm an oder komisch an vom fiesen Furz kommt und interessanterweise ist es so im spielerischen, von der Bezeichnung her natürlich nicht in Wirklichkeit.
00:45:00: Wir behandeln unsere Füchse als vollwertige Bundesbrüder.
00:45:05: deswegen sie sind ja auch... Sie sind unsere Bundesbröder.
00:45:09: aber wenn wir sie natürlich als DuFuchs bezeichnen versuchen wir dieses der Fuchs das übel riechende Wesen es ist bis heute drin während wenn wir den Fuchs mit CHS nehmen also den Fuchstas Tier So ist er in der Vergangenheit, in der Antike auch in der Bibel immer als ein sehr schlaues Tier gestellt.
00:45:33: Und das ist ja eigentlich der Fuchs nach unserer Deutung gar nicht so, sondern es ist ja der Anfänger und der sozusagen nichts wert ist soll so aussehen.
00:45:42: Es ist natürlich nicht echt wirklich gemeint.
00:45:45: Das Ähnlichste ist ja auch mit dem Fink sagt ja heute keiner mehr?
00:45:50: Ja!
00:45:51: Ist ja der Muggl
00:45:53: oder Kamell, oder Mulus-Maultier.
00:45:57: Es ist eine sprachliche Verächtlichungmachung aber Verächlichmachungen glaube ich und das darf man nicht ernst nehmen!
00:46:06: Man darf es nicht Bier ernst nehmen.
00:46:08: genauso wie der Kommauch nicht zu reiten ist so sind unsere Begrifflichkeiten mit Humor zu nehmen.
00:46:15: wer das nicht versteht was ja auch leider gerade was die Kritiker des Kooperationswesens angeht Die hängen sich Im wahrsten Sinne des Wortes an solchen Begrifflichkeiten auf zu verstehen nicht und sie wollen es auch gar nicht verstehen, was wir da machen.
00:46:31: Was uns antreibt?
00:46:34: Ja das kann man von außen noch nicht verstehen.
00:46:36: Das ist wie die Linde der von der Farbe.
00:46:41: Wenn ich mir das so anschaue mit dem Buch de Coman und kommentiert habe ich das Gefühl dass wir auch viel Kultur in den Verbindungen verloren haben.
00:46:51: also vor allem Die Kneipe, wenn man sich den allgemeinen deutschen Birkommau anguckt und schaut was da alles an Ideen- und Vielfalt geboten wird.
00:46:59: Und am Ende ist es eigentlich so dass die Kneipe runter gerattet wird je nachdem Offiz, Inoffiz oder Hochoffiz, Offiz das in der einen oder anderen Verbindung noch der Salamander gerieben wird.
00:47:13: Dass
00:47:14: die eine oder andere Verbindung auch sagen wir mal ne Kneipkultur hat ... noch die Etage mit innehaltet, dass man auf den Stuhl steigt und auch den Tisch.
00:47:24: In bierseliger Stimmung?
00:47:25: Ja, genau!
00:47:27: Aber das in dem Bierko allgemein Deutschland, ein Bierko muss auch viel mehr drinsteckt.
00:47:33: Deswegen muss man es auch lesen.
00:47:34: Deswegen ist diese Bücher dafür da.
00:47:36: sie sollen anregen... Sie sollen anregend die Augen zu öffnen, zu gucken was eigentlich alles möglich ist.
00:47:42: Zum Beispiel ein Kapitel befasst sich nur damit, weil sie ob's gelesen haben mit der Kneipe.
00:47:47: Eine Kneipe ist eine Kneipe, das habe ich überschöpft.
00:47:51: Und danach kommen glaube ich über hundert Begriffe wie was alles... Was es für Unterformen Spielarten von Kneipe geben kann.
00:48:01: Das ist Ihre Lieblings- und der Art?
00:48:03: Oh, das kann ich schlecht sagen!
00:48:05: Das weiß ich nicht.
00:48:07: Ich liebe Bootkneippen.
00:48:11: Vielleicht die spontanen Kneipen.
00:48:12: Das war eigentlich immer sehr schön weil man dann auf einmal Ja, im Prinzip dieses Bierkönigreich eröffnet und schaut was sich spontan entwickelt.
00:48:22: Und wenn das gelingt... ...wenn dieser Genius des Augenblicks da ist, wenn die richtigen Leute da sind und man vor Lachen auf dem Boden liegt?
00:48:33: Das ist das Beste, glaube ich!
00:48:35: Aber
00:48:36: natürlich ganz klar.
00:48:39: Ihr sucht perfekt sitzende Maßanzüge, Maasämden oder elegante Damenbekleidung Dann schaut bei Kowe Die Maßschneider vorbei.
00:48:46: Mit achtzehn Filialen deutschlandweit, von Hamburg bis München und besonders stark in NRW bietet KUWE Maßarbeit auf höchsten Niveau.
00:48:54: Dazu gibt es handgefertigte Schuhe, edle Gentleman Accessoires und exklusive Nischen-Düfte!
00:49:01: Alle Infos und Terminbuchungen findet ihr über die Links in den Show Notes.
00:49:05: KUVE
00:49:06: Tradition trifft Eleganz.
00:49:07: Und jetzt zurück zum Talk.
00:49:10: Das ist der schönste.
00:49:11: Was ist denn etwas wo Sie sagen das ist schade dass das verloren gegangen ist?
00:49:16: Ja, wie zum Beispiel was Sie vorhin erwähnt haben mit der Brandung.
00:49:19: Das ist eigentlich eine schöne Kneipform.
00:49:24: Zum Beispiel
00:49:25: oder der Bierritz zum Beispiel.
00:49:27: Ja das gehört mit so Brandungen dazu.
00:49:29: Es ist auf den Stühlen einzureiten und Wie gesagt auch dass man darf das alles nicht ernst nehmen.
00:49:39: So es ist ein Spiel, es ist das spielerisches.
00:49:42: Es sind Spielen mit Formen aber das Wissen um eine Art größere Sympathie, die man füreinander empfindet und den Neuling Stück für Stück in eine Gemeinschaft zu integrieren.
00:49:57: In einer Lebensgemeinschaft, indem sich im Idealfall brüderlich verhält ist leider nicht immer so.
00:50:05: Wir kennen alle die schlechten Beispiele aber das wäre eigentlich das was man möchte dass es wie so eine Art zweite Familie wird
00:50:14: Wenn man sich den Kommort der jetzigen aktiven Generationen anguckt, wenn man das mal ein bisschen so eine Schnittmenge macht.
00:50:22: Wo finden sie lagt?
00:50:24: Also funktioniert der Kommon nicht da fehlt etwas oder ist etwas verloren gegangen?
00:50:30: Oder was finden die Schade dass sich Sachen geändert haben?
00:50:37: Es wird aus meiner Sicht zu wenig Farben getragen.
00:50:42: also heutzutage es reduziert sich.
00:50:44: das farben tragen nur noch
00:50:46: auf
00:50:46: interne veranstaltungen nicht mehr in der Öffentlichkeit wie früher einfach praktiziert werden kann.
00:50:54: Das kann auch gar nicht!
00:50:55: Also es wäre schön, wenn man... Wir hatten das noch in den Achtzigerjahren manchmal versucht mit sogenannten Couleur-Tagen an der Universität wo wir als Einzelkooperation oder als Würzburger Kartellverband gesagt haben, wir gehen einfach in Vollkulör in die Vorlesungen zeigen Präsenz machen und natürlich ein Infotisch dass das natürlich leider nicht mehr möglich ist, vor allem weil wir ja regelrecht bekämpft werden an den Universitäten als unerwünschter reaktionärer Überrest.
00:51:30: Ich finde gerade den Kleiderkommon
00:51:32: der
00:51:32: lässt bei vielen zu wünschen über...
00:51:36: Schauen Sie mich an!
00:51:37: Ich komme sehr gerne in Volkula und ich liebe es also sich gepflegt zu kleiden.
00:51:43: man muss das eben auch Wie kommen Reiten, keine Prinzipienreiterrei daraus machen?
00:51:51: Also für mich sind ich das wichtigste Kragenstäbchen oder sowas.
00:51:55: Aber vor ein paar Jahren zum Beispiel habe ich mir auch endlich mal dann angewöhnt die Einstecktücher herauszuholen und zu einfach zu schätzen so als kleines Attribute als Kleines Accessoire was einfach was nettes ist genauso wie eine schöne Krawatte etwas Schönes ist, etwas Optischönes.
00:52:14: es gibt also für mich Nichts fast Schlimmeres, als ein Anzug ohne Krawatte.
00:52:20: Also das was Politiker momentan da produzieren ist...
00:52:24: Weißelische Turnschuhe dazu?
00:52:25: Ja!
00:52:26: Die Joschka Fischer bei der Vereinigung
00:52:28: Kann er gerne machen.
00:52:31: Es gibt auch da immer einen gewissen Wandel in den Konventionen Aber eigentlich sollte man es.
00:52:38: Ja, das ist ein Stück abendländisches Kulturgut in der Art.
00:52:43: Der Umgangsformen muss ich noch mit Gesellschaftskommau angesprochen habe die wir wertschätzen sollten.
00:52:50: Wir sollten alles nicht so schön heißt schon bei Goethe was du er von deinen Vätern erwirbes um es zu besitzen.
00:53:01: Das ist doch ein schönes Schlusswort.
00:53:04: Das war nicht gewollt aber das passt wirklich jetzt sehr gut.
00:53:08: ja
00:53:09: Vielen Dank, dass Sie da wieder die Zeit hatten das auch diese Folge jetzt aufzunehmen.
00:53:12: über den Coman.
00:53:13: Wieder draußen geht man wieder bummeln!
00:53:15: Auf anderen Häusern ist es auch schön und denkt dran Kragenpflicht und bitte nicht das Band zum T-Shirt anziehen.
00:53:20: Macht's gut, ciao!
00:53:20: Tschüss.
Neuer Kommentar