Rahel Straus: Die erste Medizinstudentin Heidelbergs und ihre Damenverbindung

Shownotes

Rahel Straus, geboren als Rahel Goitein, war eine Pionierin der deutschen Universitätsgeschichte. Als erste Frau studierte sie ab 1900 an der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg und gehörte zu den ersten ordentlich immatrikulierten Studentinnen der Universität.

Mit Dr. Sebastian Sigler sprechen wir über ihren Bildungsweg, ihre jüdische Herkunft, ihr Studium in Heidelberg und ihre Zugehörigkeit zur Vereinigung studierender Frauen. Dabei geht es auch um die Frage, welche Rolle solche frühen Zusammenschlüsse von Studentinnen für akademische Selbstbehauptung, Emanzipation und weibliche Verbindungsgeschichte spielten. Eine Folge über Frauenstudium, jüdische Geschichte, Damenverbindungen und eine außergewöhnliche Akademikerin.


Unser Werbepartner: Cove - Die Maßschneider
Website von Cove - Die Maßschneider
Terminvereinbarung bei Cove - Die Maßschneider


Unser heutiger Werbepartner: Verband für Studentenwohnheime Bonn
Wer Interesse hat oder weitere Infos benötigt, schreibt einfach hier eine Mail an den Verband oder per info@vfst-bonn.de.


Unsere Social Media Workshops von Korpo Content Lab
01 Social Media Keilen: Digitale Mitgliedergewinnung für Verbindungen
  Lerne, wie du deine Verbindung mit Strategie, Storytelling und Social Media erfolgreich präsentierst.
  Mehr auf unserer Website erfahren
Unverbindlichen Demo-Call buchen

02 Content Creation Meisterklasse: Professioneller Content in 6 Stunden
  Erstelle in einem intensiven Praxistag 12 Posts für eine 4-wöchige Kampagne, mit System, Struktur und Strategie.
  Mehr auf unserer Website erfahren
Unverbindlichen Demo-Call buchen

Mehr Inspiration & Wissen
Lies wöchentlich neue Artikel im Korpo Content Lab Blog rund um Social Media, Nachwuchsgewinnung und Verbindungsarbeit.

Direkt loslegen
Jetzt Termin buchen
  Schreib uns eine Mail an workshops@korpocontentlab.de

  Folge uns auf Instagram:
@korpo_talk
@korpocontentlab


Die Dienstleistungen von Korpo Content Lab für Verbindungen mit Anspruch
Verbindung gestalten. Sichtbar. Stilvoll. Digital.
  Als Verbindung habt ihr Geschichte, Haltung und Stil, wir sorgen dafür, dass man das auch sieht.  Mit Design, Web und Medien, die zu euch passen. Ob Webauftritt, Semesterprogramm, Couleurkarte oder Imagefilm:  Wir geben eurer Kommunikation das passende Gewand.

Unsere Schwerpunkte:
  Webseiten & E-Mail-Adressen
  Semesterprogramme
Couleurkarten
  Zeitschriften & Magazine
Imagefilme
Einladungskarten

Mehr zu unseren Dienstleistungen
Unsere Dienstleistungen in einem Blick
  Servicepaket anfragen
  Wende dich einfach per Mail an uns über sales@korpocontentlab.de
Denn wer digital nicht stattfindet, findet bald gar nicht mehr statt.


Werde Teil der Laberlümmel-Community auf Patreon!
Exklusive Video-Interviews, direkter Austausch mit den Hosts und eine Plattform für Korporierte, die mehr wollen als nur zuhören.
Jetzt mitmachen: Patreon Laberlümmel - Der Korpo Talk.


Spende für die Dormitio-Abtei in Jerusalem
Hier für die Dormitio-Abtei spenden


Social Media
Korpo Talk bei Instagram: https://www.instagram.com/korpo_talk/.

Abonnieren und Teilen
Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr uns abonniert und teilt:
Unsere Website von (Laberlümmel - der Korpo Talk)[https://korpo-talk.podigee.io]


Credits – Intro & Outro
 Komposition Intro und Outro: Pamela Soria
  Intro-Voice: Vladen Cemus

Links & Kontakt:
  Pamela Soria
  – Hier geht es zu ihrem Instagram
 
Vladen Cemus
 – Hier geht es zu seiner Website
 – Hier geht es zu seinem Instagram

Transkript anzeigen

00:00:05: Sebastian Siegler, wieder zu Besuch bei uns im Studio.

00:00:21: Schön, dass ihr wieder da bist!

00:00:23: Ich freue mich auch sehr.

00:00:26: Wir haben heute wieder ein spannendes Thema und wir sprechen über eine Dame, die kooperiert war – eine jüdische Dame Rahel Cotain später bekannt unter Rahel Strauß.

00:00:38: Ja, vorher erratete Strauß Wie kam es dazu, dass du dich mit diesem Thema angefangen hast auseinanderzusetzen?

00:00:45: Ach da möchte ich einen Moment lang ausholen und zwar das all... ja das inzwischen fast schon auch abgearbeitete Thema Corona spielt hier eine Rolle.

00:00:57: Denn wir haben im Jahre- Deswegen einem Spezialthema gewidmet und haben das in der Hoffnung im März vielleicht eine Lücke zu haben, dort in den März platziert mussten sie aber als Hybridveranstaltung durchführen.

00:01:27: Und Zweihenheidelberg, da saßen wir mit den damals nötigen Minimalabständen im Kneipsaal des Weinheimer Kostoringier und später dann mit ebenfalls den richtigen Abständen in der großen Kneipe des Chor Suivir Heidelberg zusammen.

00:01:48: Und haben uns über verschiedene Aspekte des jüdischen Kooperationswesens, die einzelnen jüdische Verbindung aber auch über einzelne Persönlichkeiten unterhalten, die halt jüdischem Glaubens waren und mit dem Kooperrationswesen in der einen oder anderen Form zu tun haben.

00:02:10: Es gibt ja eine große Breite an jüdischen Kooperierten, dessen Namen glaube ich jedem heifigst belesene Menschen bekannt ist.

00:02:19: Also Erich Fromm zum Beispiel Norbert Elias war aktiv.

00:02:21: Ja Hausmonnier Breslau und eine ganze Reihe von sozialdemokratischem Reichstagsabgeordneten Und auch eines der allerersten Todesopfer im KZ Dachau im Mai Unser Dreiunddreißig mit Willi Aron, einem Rechtsreferentat der aus Bamberg stammte in Würzburg bei Würzeburg ja eine paritätischen Verbindung aktiv gewesen war.

00:02:51: Höchst engagierter junger Sozialdemokrat höchst angagierter Anwalt im unbeugsamen Gerechtigkeitswillen der dann willkürlich verhaftet wurde und wenige Tage später im KZ Dachau das im Mai zu den Dreiunddreißig schon auf furchtbarer Weise Bestand hatte, zur Tode geprügelt wurde.

00:03:13: Ganz grausig zur Tote kam.

00:03:15: Solche Persönlichkeiten davon gibt es eine ganze Menge.

00:03:19: Das reicht dann bis hin zu dem Librettisten von Lehehaar der, die von der Lustigen Witwe bis zur ... Die ganzen Millionen Seller an Operetten, die Textbücher geliefert hat aber Auch den Text zum Schlager.

00:03:38: Ich habe mein Heiz in Herzen-Heidelberg verloren, der heute noch Millionen von Touristen nach Heidelberg lockt.

00:03:44: Der Mensch ist geboren als Badre Glevy im Meerischen und hatte dann den eingedeutschten Namen Fritz Löhner-Beder eine unglaubliche Persönlichkeit, der als Jurist mit vierundzwanzig bereits promoviert war hab ich das Jurastudium hinter mich gebracht und kann da auch ne mehr Geld verdienen, aber vielleicht gibt's ja noch mehr Dinge erstens die mir mehr Spaß machen und mehr Geld bringen.

00:04:10: Dann hat er ein Fußballverein gegründet und war auch gleich Mittelstürmer und hat vielleicht die ganze Liga zusammengeschossen.

00:04:16: Hacoa Wien wurden nach Österreich schon Meister mehr oder weniger durch ihn.

00:04:20: Und dann hatte er aber gedacht, aber Spaß möchte ich da auch haben!

00:04:23: Und dann wurde der Leberatist von Leha und hat daneben die ganzen Welt in Zeller geschrieben Dass er nebenbei noch promovierte Jurist war, viel beinahe gar nicht mehr ins Gewicht.

00:04:32: Ein Engini auf allen Strecken der man so möchte.

00:04:36: Der saß im sogenannten Prominenten-Transport.

00:04:39: Das war das allererste Gefangenname einer Zahl von prominenten Österreichern die nach Dachau gebracht worden sind.

00:04:48: Es war später in Buchenwald.

00:04:50: Das Buchenwald lieht heute noch unter den NS Opfern.

00:04:54: hoch berührend bekanntes Lied, auch buchenwaldig kann dich nicht vergessen.

00:04:58: Das ist das seiner Feder.

00:05:00: und er ist im Dezember unter zweiundvierzig in Auschwitz durch Tritte getötet worden, durch Fußtritte getöltet worden.

00:05:11: Es ist kaum auszuhalten.

00:05:15: Ihr sucht perfekt sitzende Maßanzüge, Maßhämmen oder elegante Damenbekleidung?

00:05:20: Dann schaut bei Kurve die Maßschneider vorbei!

00:05:47: Diese Art von Persönlichkeiten Natürlich.

00:05:50: Ich hab erwähnt, nicht erwähnend Kadima Wien bei der ältesten und auch nobelsten Sportlichsten sagen wir mal auch fecht begeisterten jüdischen Verbindungen War der aktiv gewesen?

00:06:03: Begeisterter Kadimah es gibt auch die Autografen noch Fritz Dönerbeter seiner lieben Kadima und so weiter.

00:06:08: das ist also alles da Begeasterter kooperierter eben bis bis solange erlebte.

00:06:16: Das sind unglaubliche Persönlichkeiten unglaubliche Dinge, über die wir da Bericht bekamen.

00:06:23: Über die wir geforscht haben und wenn es auch um Fritz Löhner-Weder geht kann ich nur empfehlen sich an Professor Lang zu wenden.

00:06:33: Reimund Lang Salzburg ist der Nestor der Forschung an dieser Stelle.

00:06:38: An der Schnittstelle zwischen Kooperationen und Musikwesen.

00:06:41: er hat den maßgeblichen Vortrag Biografie, Lina Beder und das Ganze wird nun bald in literarischer Form.

00:06:53: Wir haben das Glück erscheinen!

00:06:56: Das hat er gesagt am Vorgespräch eine Publikation über jüdische Kooperierte und Verbindungen und wo eigentlich das zusammengetragen wird?

00:07:03: Ja ja wir hatten eigentlich ja vor erstens eine Tagung zu machen und wie üblich bei uns beim Arbeitskreis der Studentenhistoriker gibt es dann ein Tagungsband.

00:07:11: unterdachten wir.

00:07:11: nun gut Machen wir ein Tagungsband und dann wird das Ganze aber unter unseren Händen auf einmal eine ganze, ganze Spur gewichtiger größer.

00:07:22: Und auch relevanter.

00:07:24: Wir haben nicht weniger als dreißig Aufsätze.

00:07:26: Wir hatten gar nicht so viele Vorträge im März nicht und wir kommen ja vielleicht gleich noch auf die Tagung Die wir dann in November machen können in Heidelberg.

00:07:37: Wir hatten Gar nicht so viel Platz vorzutragen einen Band vor uns, der sehr namenhaften Verlag bei Dunkle und Humboldt erscheinen wird in dem dreißig Aufsätze versammelt sind.

00:07:50: Und diese Aufsatze betreffen alle das Themenfeld jüdische Korporierte und jüdischen Verbindungen.

00:07:59: Auch dieser Band wird nur einen kurzen Einblick... wird nur Einzelanblick gegeben können in einen ganzen Kreis, einem ganzen Weltkreis.

00:08:10: Einen ganzen Orbis von jüdischen Kooperierten und jüdische Verbindungen die es am Vorabend des Dritten Reiches in ganz Mitteleuropa gegeben hat zuerst in Österreich-Ungarn später in der Republik Österreich klar dann im Deutschen Kaiserreich später im deutschen Reich dem Weimarer Republik aber natürlich auch im Baltikum auch einzelne in Polen Auch hier, um einen Namen genannt zu haben Serf Jabotinsky.

00:08:37: Der Gründer mehr oder weniger des militärischen Arms einer Siedlerbewegung aus der Später-Erez Israel hervorgehen soll und natürlich kooperiert.

00:08:47: Das ist verständlich.

00:08:48: Möchte man beinah sagen Ato Köstler.

00:08:52: Theodor Herzl zum Beispiel.

00:08:55: Wir sind noch gar nicht bei der Nummer eins sozusagen.

00:08:57: Den Nummer eins in der Hitliste ist Theodor Herzl ganz richtig aus Budapest stammend, aus der Kultusgemeinde Budapestsstammend in Wien lange Zeit schreiben.

00:09:08: Dann für große Wiener Tageszeitung als Korrespondent nach Paris entsandt erlebt dort live und den Fabian Dreyfussaffäre mit und ist dann später der Motor des Zionismus ist in der Wolle gefärbter kooperierter, bei Albiawin war zuerst ein Aktiv und bekommt später eine Vielzahl von Bändern und Ehrenbändern jüdischer Kooperationen auf die Schulter um die Schultern gelegt.

00:09:47: Er ist ein Musterbeispiel eines Kooperierten und jüdischen Glaubens der Gründervater eines Staates Israel, einer der Wunder der Weltgeschichte das es geschehen konnte.

00:10:03: Wie ist denn diese Fokussierung auf jüdische Kooperierte und Verbindungen eigentlich ändern?

00:10:08: Wir haben ja schon mal eine Sendung ja aufgenommen zu dem Thema.

00:10:10: da warst du ja schonmal erst einmal Gast in diesem Podcast wobei er die jüdischen Verbindung ja thematisiert hat aber dass wir damals nicht besprochen haben.

00:10:18: wie kam es jetzt eigentlich dass ihr Verbindungshistoriker euch darauf so stark fokussiert habe, dass das halt so ein Forschungsschwerpunkt auch geworden ist irgendwo.

00:10:27: Das war ursprünglich ich sag mal eine relativ normale Feldrecherche.

00:10:33: Ich stellte halt fest es gibt an entlegenen Stellen oder an der einen oder anderen Stelle gibt es eben Forschungen zu jüdischen Kooperierten.

00:10:42: Es gibt Forschungen zu jüdischen Verbindungen und die einen publizieren hier, die anderen publizierend dort.

00:10:48: Und die Österreicher hatten haben ihr eigenes Organ.

00:10:51: auch mancher wusste nicht vom Anderen und es gab auch neue Kräfte, die schon viel publiziert hatten und gar nicht so wahrgenommen wurden auf Deutsch.

00:10:59: das war also alles ein ungeordnetes Feld.

00:11:03: in solchen Fällen ist man als Dachverbandsübergreifender Arbeitskreis gut beraten mal eine Tagung zu machen, wo sich alle Akteure treffen und alle miteinander reden.

00:11:14: Auch die Themen abgleichen und am Ende vielleicht auch dann eine gemeinsame Publikation zur Stande bringen.

00:11:20: Das scheint nun zu gelingen!

00:11:22: Das war letztendlich eine Feldrecherche.

00:11:26: Man hätte beinah sagen können ich habe mich an meinem Schreibtisch gesetzt und gesagt das müssen wir jetzt mal machen und so haben wir es dann.

00:11:34: So habe ich viele Mitstreiter gefunden, die dankenswerterweise mir da zur Seite sprangen und es mit mir machen wollten.

00:11:40: Und so ist geschehen, so haben wir's

00:11:43: hingekriegt.".

00:11:46: Perfekt!

00:11:46: Ich meine das ist ja interessant.

00:11:47: ich mein das ist auch nochmal eine neue Perspektive.

00:11:49: ich glaube vorher war ja vor allem sehr starke Untersuchungen des Dritten Reichs glaube ich auch lange Zeit.

00:11:56: die Forschungsschwerpunkt ging aus von den Chorstudenten aber über Dachverbande hinaus wo es um Widerstand im dritten Reich geht wo auch dann herauskam dass das zahlenmäßig dass das Testat bleibt.

00:12:10: Die zahlenmäßige Verordnung von Kooperierten im Widerstand ist erschreckend klein, aber es gibt sie!

00:12:17: Das ist ein Endergebnis heute nicht Thema und wir stehen jetzt eben beim nächsten Großthema auch vor Tendenzaussagen, dass wir festgestellt haben die jüdischen Kooperierten erstens als Gruppe innerhalb des Kooperationswesens nennenswert sind, zweitens aber fast ganz ausgeblendet worden sind.

00:12:44: Ich kann das mal mit einer ganz groben Überblickseinschätzung sagen nach dem Ende der Shoah, nach dem Wiederaufleben demokratischer Strukturen gab es eine sehr große Gruppe die entweder ins Exil gedrängt war oder auch nicht überlebt hat jedenfalls die keine Stimme mehr hatte.

00:13:04: Und es gab eine noch viel größere Gruppe von Leuten, die nicht reden wollten.

00:13:09: Die wohl hätten können aber nicht reden wollen.

00:13:11: das waren wenn ich jetzt sage in der größeren Mehrzahl Leute wie sie zum falschen Zeitpunkt eben geschwiegen hatten vielleicht Mitleifer waren.

00:13:22: die Feigheit zu existieren muss man sehr vorsichtig sein als Historiker Aber sicherlich sind diese Aspekte im Einzelfall nicht von der Hand zu weisen.

00:13:35: Es sind aber auch eben die Täter dazwischen und auch die Schwerverbrecher dazWischen.

00:13:40: Diese ganzen Menschen wollten nicht reden, so ergab sich aus ganz unterschiedlichen intrinsischen Motivationen ein Kartell des Schweigens über die jüdischen Kooperierten.

00:13:54: Ich hatte sehr bald die Vision und gewann relativ schnell mit Streiter dieses Schweigerkartell, diese Schweigespirale zu durchbrechen.

00:14:04: Und das könnte nun gelingen, nicht nur dass unsere Publikation in den Stadelöchern steht.

00:14:09: Auch anderen Orts rührt es sich ein wenig... ...in Wien aus.

00:14:13: Ja, das wollte ich gerade sagen mit Gregor Gatscher-Riedl der hat ja auch das Buch von Habsburg zu Herze veröffentlicht.

00:14:18: Oh!

00:14:19: Das hatte er gemacht da muss ich.. Da waren wir gar nicht beteiligt.

00:14:22: Das hat er ganz auf eigene Motivationen gemacht.

00:14:24: Das Buch nebenbei Ingenie-Streich ist zur Lektüre empfohlen wenn man's irgendwo gattern kann oder sieht entsprechenden Buchhandelungen angeboten bekommt.

00:14:36: Mit diesem Buch macht man keinen Fehler und natürlich auch der Claim schon, diese Alliteration von Habsburg zu Herzen.

00:14:44: das ist durch auch toll gelungen.

00:14:46: Der ganze Riegel ist ein populistisches Genie an dieser Stelle.

00:14:50: Der macht es einfach richtig und macht es toll.

00:14:53: Da kann ich nur zu raten wo der Name ganz Riebel drauf steht zugreifen und mal Freude beim Lesen haben.

00:15:00: Er hat unterschiedliche Themen.

00:15:02: Das ist also ganz un... abhängig von uns erschienen, aber wir haben die Ehre und die Freude das auch eher bei uns in unserer Publikation als Autor vertreten ist.

00:15:10: Es ist ja nicht so dass wir jetzt der Erfinder des Forschungsgebietes wären sondern es ist so, dass wir die Ehren haben den einen oder anderen zusammen zu binden.

00:15:22: Dass wir die Ehe und Freude haben die Themenfelder in einen literarischen Zusammenhang zu bringen.

00:15:31: im übrigen wird es wirklich eine Aufsatz-Sammlung sein mit unterschiedlichen Aspekten.

00:15:36: Die einzelnen Aufsätze stehen auch vielleicht ein wenig pass pro Toto, dann haben wir Beispiele dafür wie eine jüdische Verbindung ausgesehen hat.

00:15:45: Ein Beispiel dafür wie ein jüdisches Verbindungshaus sich bis auf den heutigen Tag in seiner Bauform erhalten hat – auch wenn da wer ganz anders drin wohnt!

00:15:53: Das ist das Haus der ehemaligen Kartellkonvenzverbindung also sehr mensurbeflissen Hartenmensurstandpunkt Bavaria Heidelberg Der leben Ludic Marum und ein paar anderen Politikern, der eine oder andere auch an prominenten durchaus prominenten Koperetten angehört hat.

00:16:10: Und dieses Haus wird heute bewohnt vom Weinheimer Kurt Turingia Heidelberg.

00:16:15: Und wer dort bei Turingier eben zu Gast ist – und nicht nur den Bierkeller sieht, der wohl neueren Datum sein dürfte – sondern in die Beletage gelassen wird, der sieht halt genau das was im Jahr an, die alten Herren Jüdischen Verbindung, Bavaria Heidelberg für ihre jungen Bundesbrüder, muss man in der Stelle sagen gebaut haben.

00:16:36: Inklusive der originalen Türgriffe und das originale Marmor.

00:16:39: Alles noch da ist toll!

00:16:40: Das sind solche Beispiele die haben wir halt aufgesucht.

00:16:43: Solche Beispielen haben wir uns gesucht jetzt nicht nur in baulicher Form dieses Einzelbeispiel sondern eine Vielzahl von Lebensläufen Persönlichkeiten, die uns begegnet sind.

00:16:58: und gerade in Heidelberg sind wir ja in einem speziellen Fall besonders auch fündig geworden.

00:17:04: Ich spiele jetzt natürlich an auf Hall Götänen, die später als Rahel Strauß bekannt waren.

00:17:10: Auf die gehen wir gleich ein.

00:17:12: Lass mich noch einmal kurz eine Sache fragen.

00:17:14: Und zwar haben wir jetzt dann unter der historischen Erforschung des Dritte Reichs jetzt ein Thema... wo man jetzt sagt, okay das ist jetzt sehr breit untersucht worden.

00:17:27: Wir gucken uns jetzt ein nächstes Thema an.

00:17:28: Das sind jetzt gerade die jüdischen Verbindungen.

00:17:30: Ich denke mir oft es ist vor allem grade vielleicht auch die die Transformation, die mit nineteenhundert acht und sechzig stattgefunden hat glaube ich das nächste große Themenfeld, wo die Aufsätze zur Stadt finden weil die Verbindungswelt da drunter sehr stark gelitten hat.

00:17:45: Wo man sagen kann, es kippen wir vor und danach oder vielleicht halt auch noch den Neuanfang nach dem zweiten Weltkrieg.

00:17:49: Vor allem war es ja viele Exilbünde gibt, die ihren Ort verlassen mussten und neu anfangen machen mussten.

00:17:54: Wie beurteiltest du das?

00:17:56: Na gut ich möchte ein paar tausend von Linksextremen Geist beseelte Köpfe, die gemeint haben, aus den anderen Heben zu können jetzt auch nicht überbewerten.

00:18:13: Das sind einfach nur Menschen, die immensen Schaden angerichtet haben Denn Schaden sehen wir heute darin, dass ganze Generationen von Schülern nicht mehr richtig keine vernünftigen vierseitige Briefe mehr handschriftlich an ihre Paten und Großeltern versenden wenn sie überhaupt noch ahnen das sie Paten haben.

00:18:36: Und dergleichen mehr gesellschaftliche Auflösungserscheinungen das ein Abiturient in ungelenkter Druckschrift schreibt unfassbar zu Zeiten, als Konrad Duden noch die Linguafranca der Rechtschreibung maßgeblich bestimmt hat.

00:18:53: Und das ist jetzt – warum erwähne ich das?

00:18:54: Das ist ein mittelbarer Schaden, der daraus entsteht, dass das Bildungssystem als solches einen beispiellosen Niedergang erlebt immer noch erlebt und seit Jahrzehnten erlebt.

00:19:05: Das wiederum hat damit zu tun In der pädagogischen Bereich ein Beispiel oder Sanitärgang an Qualität zu beobachten ist über die Jahrzehnte.

00:19:14: Ich nehme einzelne Pädagogen durchaus hier aus, wenn ich an mein Griechisch-Leistungskurs Lehrer denke den ich namentlich würdigen möchte Tesla in Bielefeld seines Zeichens aktiv bei Zimbrier Heidelberg seinerzeit.

00:19:30: Das gibt Ausnahmeerscheinungen, die ich ausdrücklich da ganz herausnehmen möchte.

00:19:37: Aber ich rede jetzt von der Breiten, von allen Pädagogen sozusagen, derer wir teilhaftig werden, der Leistung wird teilhaftig werden an allen Schulen und letztendlich in ganz Mitteleuropa in Deutschland aber insbesondere... Und das wiederum ist eine große Folge davon, dass ganze Jahrgänge, ganze Jahrzehnte und ganze Universitätsleerstühle und ganze Institute eben vom SDS beherrscht.

00:20:10: Wir wollen jetzt auch nicht jeden dahergelaufen und Linken gleich als extrem bezeichnen.

00:20:15: Es gibt ja auch mittelmäßig schlechte Menschen.

00:20:19: wie dem auch sei... Aber die da hat das hier unterwandert und in der Qualität gestürzt worden, sind im Grunde genommen.

00:20:30: Es ist ein Sockelsturz der Kultur zu beobachten.

00:20:35: Das wiederum hat natürlich seine Auswirkungen auf die Kooperation, auf das Corporations-Hausleben, auf die Corporationswelt gehabt.

00:20:43: Ich empfehle an dieser Stelle... Die jetzt kürzlich erschienene geschichtliche Antologie zum Burschen-Bundskonvent aus der Feder... Zermunt lang, ne?

00:20:55: Nein.

00:20:55: Das ist Gerd Mondfeld.

00:20:56: Dr.

00:20:56: Gerd Mundfeld.

00:20:58: Gert Mondfeld ist das und er hat zum Borschen-bundskONVENT geforst denn er gehört selber der letzten BurschenkONVENTS Verbindung an also einer jüdisch-paritätischen Verbindung die nach dem zweiten Weltkrieg nach der Shoah in Deutschland aufmachen konnte wieder Und bis ins Jahr dreiundsiebzig und zwischen mit Thuringia München fusioniert, einer solchen Verbindung ebenso in Marburg einen ganz fantastischen aktiven Betrieb betreiben konnte.

00:21:26: Bis ins Jahr dreiensevzig.

00:21:30: Er selber sagt mit großer Bescheidenheit dass es auch innere Fehler gewesen seien an denen der aktivenbetrieb als Aziatüringer in Marburger zerbrochen ist.

00:21:41: aber Es ist eben doch auch zur gleichen Zeit geschehen in der auch dort bei Alsatia Turingia den Konvent bedrängt haben von innen und von außen, wo das gesamte Hochschulumfeld gerade speziell in Marburg von einem Tag auf den anderen.

00:22:00: Als ob jemand als ob ein Hagelschauer aufzieht der Sonnenschein weicht und mit einmal alle Blumen von Hagelkörnern in ihrem Blüten zerschmettert werden auf dem Gehweg liegen.

00:22:12: So ist es geschehen in Marburg, und das kann Monfeld bestens beschreiben.

00:22:20: Das beschreibt Monfeld wenn man ihn einlädt eindrücklichst.

00:22:24: Das hat Monfeld kürzlich auf der österreichischen Studenten Historikertagung im März am einundzwanzigsten März fand sich statt in Salzburg nochmals eindrüglich dargestellt Und das ist so flächendeckend mehr oder weniger überall geschehen.

00:22:43: Das ist richtig, darüber wird aber in verschiedenen Arbeitskreisen geforscht.

00:22:50: Das wird wahrscheinlich nicht unser nächster Schwerpunkt sein und man darf sich dann überraschen lassen was wir uns als Nächstes an Schwerpunkten ausdenken.

00:22:58: Was wir ja auf jeden Fall vom Arbeitskreis tun.

00:23:01: ihr Tagen regelmäßig zu den jährlich anstehenden Themen die uns daraus sich erweisen, worüber die meisten oder die wichtigsten Forscher in dem Jahr publiziert haben und das dazu treten werden.

00:23:17: In eine Korrespondenz ein und was am relevantesten ist wird dann bei uns auch versammelt und vorgetragen.

00:23:25: Dann lass uns doch mal auf das Hauptthema zurückkehren.

00:23:27: Und zwar reils Strauß geborene Coutain?

00:23:30: Ja ja, eine beeindruckende Frau!

00:23:33: Eine Rabinas Tochter.

00:23:36: Ihr Vater war orthodoxer-Rabiner, kam aus dem Budapester Umfeld.

00:23:43: Die bedeutende intellektuellen Familie Löwenfeld spielt bei ihrem familiären Bereich eine große Rolle und sie wird in den Vierteln von bis zu der Zeit geboren Karlsruhe als einem Vorreiterort.

00:24:05: Das ist der erste große Glücksfall in ihrem Leben, wenn man so möchte bildungstechnisch das erste Gymnasium mit altsprachlichen also volle gymnasium Altsparadies Gymnasiums sich auch für Frauen für Mädchen für junge Mädchen öffnet und sie isst dann also in diesem Gymnasiam ab.

00:24:31: Das war schon lange gefordert worden von Bildungspolitikerinnen.

00:24:35: Und sie gehörte also zum ersten Jahrgang, äh, achtzehnneunundneinzig legt sie an diesem Gymnasium.

00:24:42: äh die erste, die ab ähm die ähm allgemeine Hochschulreife ab und sie erhält die erste Abiturrede, die überhaupt eine junge Dame einer Abituierentin überhaupt im Deutschland-Deutschen Reich hält, achtzehnundneunneinzig äh war das.

00:25:00: Und natürlich wollte sie studieren, aber Studieren konnte man damals im Deutschen Reich noch nicht.

00:25:07: Und so hat sie dann also sich als Gasteuerin zunächst mal eingeschrieben.

00:25:14: Sie ist dann also in einer Konzerteswegen an Vorlesungen teilnehmen war aber nicht extremistberechtigt.

00:25:23: Wollte auch Medizin studieren konnte sich dafür gar nicht eintragen.

00:25:30: Verbindungen stehen heute vor einer neuen Herausforderung Nachwuchs, Außenwirkung, Identität.

00:25:35: All das entscheidet sich längst auch online.

00:25:37: Wer sich digital nicht zeigt wird übersehen.

00:25:39: doch wie präsentiert man Tradition so dass sie modern wirkt ohne sich zu verbiegen?

00:25:44: Corpor Content Lab gibt genau darauf die Antwort mit unseren Workshops Social Media Keilen und der Content Creation Meisterklasse lernt ihr eure Verbindung strategisch authentisch und attraktiv zu zeigen für mehr Sichtbarkeit neue Mitglieder und das gute Gefühl zu wissen was man tut.

00:26:00: Ein moderner und professioneller Auftritt schafft Vertrauen nach innen wie nach außen und zeigt, dass eure Verbindung nicht in der Vergangenheit stehen bleibt sondern Zukunft gestaltet.

00:26:09: Wir vom Corpo Content Lab erstellen euch genau diesen Auftritt mit einer zeitgemäßen und zikromorientierten Webseite, offiziellen E-Mail Adressen, stilvollen Semesterprogrammen, Polörkarten, Imagefilme um viel mehr damit.

00:26:21: jeder erkennt eure Verbindungen lebt und hat Zukunft.

00:26:24: Beeinbart jetzt euren Demokall.

00:26:26: alle Infos findet ihr in den Shownotes.

00:26:30: Wie hat das denn dann funktioniert?

00:26:31: Also, wie kam es denn doch zu der Medizinstudio?

00:26:34: Ja ja.

00:26:35: Denn jetzt kommt die nächste bildungspolitische Meilenstein im deutschen Reich.

00:26:48: Im Jahre ein Erlass, dass nun Versuchs- und Probeweise junge Damen an Hochschulen regulär immer trigguliert werden können.

00:27:03: Und das hat sie sofort genutzt.

00:27:07: im Sommersemester, genau am XXIII.

00:27:12: Mai, wird sie als erste Studentin überhaupt in Deutschland für Medizin eingeschrieben.

00:27:20: Sie ist die erste ordentlich eingeschriebene Medizinstudentin der gesamten deutschen Bildungsgeschichte.

00:27:27: Und natürlich musste auch das Ganze in irgendeiner Form im realen Leben verordert sein, Raphael Löwenfeld, ein Onkel von der mütterlichen Seite konnte ihr erstens das Studium finanzieren sehr wichtig, auch für männliche Studenten der damaligen Zeit.

00:27:49: Man brauchte ein Finanzier.

00:27:50: Das war nicht gegeben, dass er die wirtschaftliche Lage hatte studieren zu können und Heidelberg wurde das Ziel der Wünsche weil sie dort relativ einfach einen Zugang hatte über das Haus Löwenfeld zu einer Koscherin umfällt.

00:28:07: Sie konnte dort also koscher essen und kochen.

00:28:10: Das wäre in Freiburg.

00:28:11: Freibog lag gleichfalls in Baden.

00:28:13: Freiberg hat die immer Regulation auch ermöglicht sogar noch ein paar Wochen vor Heidelberg, aber deswegen ist sie nicht nach Freiburg sondern nach Heidelberg gegangen.

00:28:22: Es sind also eine Mischung – es muss immer eine Mische aus praktischen Erwägungen und dem Bildungspolitischen Rahmen gegeben sein, dass sowas dann

00:28:34: stattfindet.".

00:28:36: Also Sie kommt da daraus in den Gebilden?

00:28:40: Ein deutlicher.

00:28:41: Ihr Vater ist orthodoxer Rabbiner, hat in Heidelberg die Synagoge und die Löwenfeld eine bedeutende Familie der Haskala der jüdischen Aufklärung.

00:28:55: und gerade hier ist es ja auch eine Koalzidenz.

00:29:05: denn genau in dieser Geist Tiegenrichtung ist es das erste Mal so, dass auch weil der Talmud an der Stelle relativ klare und auch naturwissenschaftlich interessante Ausführungen macht.

00:29:17: Auch die ersten gelehrten Typus jüdischen Glaubens im neunzehnten Jahrhundert Mediziner waren.

00:29:25: Das ist kein Zufall, dass so viele Medizine dort bereits männliche Medizinen dann jüdischem Glauben sind.

00:29:38: Das hat schlicht und ergreifend auch mit deren Synagogumbildung zu tun als Teenager, als Schüler.

00:29:45: Aber es ist ja interessant weil Rai Goten, dementsprechend jetzt kein Kind von Arbeitern war, sagen wir mal aus unteren ökonomisch betrachteten Schichten kam sondern praktischer schon dieser herangewachsenen Bildungselite entstammt.

00:30:03: also das ist ja Praktisch.

00:30:05: Die ist gar nicht so unterschätzt, sondern die Bildungselite jüdischer Menschen im jüdischen Bürgertum ist immens und es überhaupt nicht zu überschätzen.

00:30:16: Es ist also eine höchst bewundernswerte... Man kann's in den Museen in Frankfurt und Berlin gleichermaßen nur bewundernd feststellen.

00:30:30: das ist eine ganz großartige Kultur die sich hier ergeben hat.

00:30:37: Man kann ja mit einem Blick auf die Musik, ich sag nur das Stichwort Felix Mendelssohn war toll die und schon ist keiner mehr im Zweifel was hier vor sich gegangen war und welch wunderbarer Kultur welche wunderbare kulturellen Gruppe auch glaubensmäßig definierten Gruppe sich das deutsche Reich oder der deutschen Sprachraum oder Gesamtmittel Europa da rühmen durfte.

00:31:01: Das kann man gar nicht anders sagen.

00:31:04: Ich frage einfach nur aus dem Aspekt heraus, weil es sehr interessant wieder zu betrachten ist.

00:31:07: Es ist ja so durch diesen Background, diese Milieuprägung die sie hat wird es ja auch früher möglich dieses inkoperierte Kapital nach Pierre Bourdieu aufzubauen dass sie dort... Praktisch diese Bildung erfährt.

00:31:21: Es ist ja auch so... Ja, es ist aber Geschlechtsunabhängig, wenn ihr das eingreifen.

00:31:25: Das trifft auf männliche Studenten bis dato zu und das übernimmt sie als erste Frau jetzt eben... Das meine ich ja gerade!

00:31:30: ...ja nahtlos?

00:31:31: Deswegen hat das ja funktioniert, dass da auch dieses instituzenne Kapital praktisch auch genutzt werden konnte von ihrer Familie.

00:31:39: Sie hat ja dann Medizin studiert wie du das ja auch gesagt hattest.

00:31:43: Wie sah's denn aus?

00:31:44: Hat sie sich da Kontakt mit Verbindungen?

00:31:47: Mittel war natürlich klar, logisch.

00:31:50: Die hat am Ziertisch gestanden und hat dann gesehen... Das beschreibt sie so ganz nett wie ja in dem Fall auch Kursstudenten waren dazwischen.

00:32:02: Und dann beschreibt die wieder also wenn da neben ihr einer Amziertisch stand und Sie waren das einzige Mädchen, sie war eine zierliche reizende Person offensichtlich Messer schaffen verstand Ganz liebreizend.

00:32:15: Also wirklich, die hat man gerne neben sich stehen gehabt als junger Student am Setziertisch wenn es um die Anatomie ging.

00:32:21: das war recht nett.

00:32:22: und dann hat sie schon gemerkt dass dann wenn einer ein junger sagen wir Fuchs waren hat er auch so benannt das wusste sie kannte den Terminus.

00:32:29: Und dann kam mein älterer ein höheres Semester und hat seinem Fuchs gesagt jetzt gehst du da mal schön weg ich darf jetzt hier neben ihr stehen.

00:32:37: Dass da konnte sie die Verbindungstruktur uns schon sehr gut sehen Das also der ältere dem jüngeren da den Platz neben ihr streitig machen durfte.

00:32:45: In dem Zusammenhang ist natürlich Norbert Elias von hohem Interesse.

00:32:50: Er hat gerade schon erwähnt, aktiv gewesen bei Hassmoneer-Breslau.

00:32:57: Das war eine KJV-Verbindung und das ist eine nicht mensurbeflissende Sorte von Verbindungen die würde man am ehesten vielleicht vergleichen auch ja glaubensmäßig und konfessionsgebunden wie eine CV-Verbildung.

00:33:13: eine sehr große Verbindung, auch zahlenmäßig sehr große Verbindungen.

00:33:18: Und Norbert Elias, ich rate dazu die Stuhldienung über den Deutschen aufzuschlagen das gleich zweite Großkapitel dort über siebzig Seiten hinweg ist die satisfaktionsfähige Gesellschaft, die er beschreibt.

00:33:32: und Norbert Elias beschreibt eben genau dass das eben in die ganze Gesellschaft durchstrukturiert war in Kooperation.

00:33:42: Der Name Chor ist ja durchaus nicht exotisch für Studenten, das Feuerwehrchor, dass es so das Hausfrau und Chor alles gibt da die ganze Gesellschaft ist sozusagen durchkooperiert, das nur als Side-Stab kann man hier nicht ausführen aber als Side Step dass wir die Studenten da durchaus mit ihrer Sortiertheit in Verbindung ja überhaupt nicht alleine sind.

00:34:03: In einer Gesellschaft, die weitgehend, wir hatten das Thema Ø. Die weitgehende amorphisiert ist, wo Strukturen aufgelöst sind, wo die Großfamilie in weiten Teilen der Gesellschaft überhaupt keine Rolle mehr spielt und auch die Werte-Diskussion Form der Beliebigkeit ausgeartet ist, die heute kaum noch überschaubar ist und die vor zwanzig Jahren noch unvorstellbar gewesen war.

00:34:34: In einer solchen Gesellschaft ist eine korporierte Gesamtgesellschaft überhaupt nicht mehr vorstellbar.

00:34:39: Eine kooperierte Gesamtsgesellschaft in der im Übrigen die Religion auch ihren festen Platz, die Kirche ihren festem Platz damit auch die israelische Kultusgemeinde in der jeweiligen Stadt ihren festen Platz hat.

00:34:51: Und in dieser Gesellschaft bewegt sich nun Reil Goethein als junge Medizinstudentin an der Heidelberger Ruperto Carola.

00:35:00: und natürlich, die erste Idee ist wie kommt man zu sozialem Ansporn, wie kommt man zu sozialen Aufstieg?

00:35:12: Man kann es tatsächlich aufstieg an der Stelle auch sagen nennen.

00:35:16: Wie kommt man dazu?

00:35:18: Ja, man ist in einer Verbindung und Damenverbindung gab es keine.

00:35:22: was hat sie also zu tun?

00:35:23: Sie gründet die Organisation der Studentinnenheidelwerk.

00:35:26: natürlich sie gründete eine Verbindung Und wir versuchen an der stelle und mir könnte Mir ist daran gelegen, hier eine Kategorie einzuführen.

00:35:38: Nämlich die Kategorie, die Studier-Damenverbindung als eine solche zu beschreiben, die zwischen Akademikerinnen stattfindet.

00:35:46: Das können wir an der Verbindung, die Rahal Goytain gründet sehr gut sehen.

00:35:53: Denn die Organisation der StudentInnen Heidelberg ist im Wintersemester eins und zwei aller Wahrscheinlichkeit nach Existenz wird aber erst unsere drei von der Universität genehmigt mit der Begründung, dass jetzt genügend akademische Bürgerinnen auf deutsch eingeschriebenen Studentinnen dort Mitglied sind.

00:36:16: Das heißt in dem Augenblick wo das Ganze von ordentlich eingeschriebenen Studentinnen geleitet wird geführt wird, aber auch getragen wird von der Personalbreite her reden wir von einer Damenverbindung.

00:36:31: Das ist relativ wichtig deswegen, weil es auch in Bonn, ich glaube eine Hilaritas gab und weil es diverse auch Kulturvereine gibt die jüdische junge Damen betrifft Vorreiter als eighthundertdreihneunzig wiederum die Kardima Die älteste jüdischen Verbindungen hier Ergründungs da ja achtzehnundzweiundachtzig respektive mit Genehmigung Achtert dreieinachtzig.

00:36:52: In Wien hat die auch zehn Jahre später schon einen einen akademischen Damenclub, mehr oder weniger gegründet.

00:36:57: Das sind aber nicht ordentlich eingeschriebene Damen in ihrer Mehrheit und das gleiche eben dann auch im Berlin findet es schon statt.

00:37:04: Es scheint mir so nach dem was wir jetzt so sehen dass die Darmenverbindung von Reihl-Goethein die Organisation der Studentinnen Heidelberg also die erste akademische Verbindung von Damen gewesen ist.

00:37:20: Was für uns als Studenten Historiker als Unterscheidung schon von Belang ist.

00:37:25: Andere mögen das nicht so genau sehen oder mögen sagen, ja soziologisch haben sich all zusammen getan.

00:37:30: vielleicht müssen es nur wir so streng kategorisieren.

00:37:34: Es ist aber uns doch auch interessant dass das sozusagen und zu sehen Das sind denn da Kriterien?

00:37:41: Dass wir sagen würdest Ja in dem Fall, dass die Damen, dass Schagierten die Damen eben ordentlich eingeschriebener Studentinnen sind In dem Augenblick wo sie Gasthörerinnen sind, in dem Augenblick wo sie je weder gesellschaftlichen Gruppe angehören ist es ein Honoriger vielleicht sogar.

00:38:01: Höchst Honoriger Club und nachdem es ja auch da auch begüterte Familien gab, sogar vielleicht sehr sehr nobler Club.

00:38:11: das kann alles sein nur Verbindung.

00:38:14: Das Akademische Verbindung wird durch akademische Bürger gegründet, akademischen Bürger sind Das was wir heute als Studenten bezeichnen und sobald akademische Bürger auch weiblich sein können, können sie auch Verbindungen gründen die dann Studentenverbindungen sind.

00:38:30: Vorher ist es an einem sei ja noch so Nobel aber ein Club nicht?

00:38:33: So würde ich das an der Stelle kategorisieren.

00:38:36: deswegen komme ich zum Schluss dass eben der Club der Namen losend gab's da in Bonn Kein, das nimmt um Universität teil.

00:38:49: Aber sind Gasthörerinnen und dass eben die Organisation der Studenten in Heidelberg tatsächlich als älteste Damenverbindung gelten könnte.

00:38:58: Mal gucken ob wir das mit der Forschung auch so weiter betreiben und auch dingfest machen können.

00:39:04: Gibt es die Verbindung den Neuen noch?

00:39:06: Es gibt eine Verbindung, die sich ihrer Tradition darauf beruft Das sind die Altheidelbergerinnen.

00:39:16: Das ist eine Damenverbindung in Heidelberg, die man auch verschiedentlich Instagram und überall sehen kann, die einen ganz ausgezeichneten Eindruck machen.

00:39:27: Ich habe noch keine ihrer Veranstaltungen besucht.

00:39:29: Ich gucke mir an was ich von denen an veröffentlichen sehe und das sieht ausgezeichnet aus.

00:39:36: Die ist gereicht diesen Damen auch zur Ehre, dass sie jetzt sich nicht als Fortsetzung betrachten.

00:39:41: Das wäre auch schwerlich erleidbar.

00:39:43: aber Sie möchten gerne in der Tradition stehen und das ist aller Ehren wert.

00:39:49: Das kann ihn eigentlich sich in eine Tradition zu stellen und den Werten verpflichtet zu fühlen.

00:39:57: Das sollte ihnen und darf Ihnen auch keiner nehmen.

00:40:04: Das gebührt ihn an der Stelle.

00:40:06: Die Rheilgottäne, im Übrigen ist dann auch ihren Weg ganz gezielt weitergegangen.

00:40:11: die war also die erste probierte Medizinerin.

00:40:18: sie ist die Erste die eine Praxis als Gynäkologin errichtet als Frau mit Kassensitz sozusagen in München und beschreibt ihre Verbindung inzwischen noch in ihrer Autobiografie, in der Rückschau.

00:40:33: Da schreibt sie von einer Russin, von Armenierinnen und verschiedenen Damen die durchaus dann nicht auf das Judentum begrenzt waren.

00:40:42: Das war auch russische orthodoxie oder bei Armenieren haben ja ihre eigene Orthodoxie.

00:40:50: da waren also keine jüdische Verbindungen.

00:40:54: im Speziellen Rahal Gorthain ist eine jüdische Kooperierte und die Verbindung, die sie gründete, ist überreligiös.

00:41:02: Supra-Religiös eindeutig.

00:41:05: Und im Übrigen hält sie dann auch später noch dort reden zu einem Jubiläum, das hat Siebten trotz Kriegswirren berichtet.

00:41:22: Und sie berichtet vom wahrscheinlichen, v.a.

00:41:25: den Stiftungsfest mit Blick auf die Genehmigungszeitpunkt der Organisation der Studentinnen in Heidelberg.

00:41:36: Da tritt sie nämlich in unseren Achtundzwanzig nochmal in Heidlberg auf und macht einen größeren Vortrag!

00:41:43: Und das wird wohl das Silberne-Jubiläum gewesen sein.

00:41:47: Das ist das silbernte Jubiläums der Genehmigung, der Organisation der Studentinnen Heidelberg durch die offizielle Universität, durch ihre Rote Carola.

00:41:56: Wie bist du denn eigentlich auf dich gestoßen?

00:41:59: Die Rahel Gortain.

00:42:02: Sie ist halt in der Liste die erste, die auftaucht und wir kamen im Grunde.

00:42:07: Es gibt wenige Quellen nur von ihr Und alles das, was wir lasen war höchst interessant.

00:42:17: Und dann habe ich mich ins Universitätsarchiv in Heidelberg gesetzt und mal ihre Akte angeschaut oder geguckt, dass sie eben wirklich mit dem XXIII.

00:42:26: Mai als eingeschrieben ist.

00:42:33: Das ist eine ähnliche interessante Truvallie wie wir vor einigen Jahren auf Ritz-Nerbena gestoßen sind oder wie wir jetzt festgestellt haben dass eben die ganze Willi Aron hat viele Jahre keinen Mensch gedacht und vorwiegend Axel Bernd Kunze, ein Mitstreiter aus dem Schwäbischen der in Drey-Schwarzburg Verbindung als alter Herr ist.

00:42:58: Der hat dann Willi Aron eine Menge geschrieben auch und den auch ganz zu Ehren gebracht.

00:43:06: Und verschiedene andere waren das dann auch, und so werden die Persönlichkeiten, die eben durch diese Schweigespirale verschüttet waren.

00:43:14: Ich erwähnte das Eingangs, dass eben die verdrängt worden sind oder die gar verhaftet wurden, die im schlimmsten Falle sogar wie Ludwig Marup getötet worden sind.

00:43:28: Sich nicht mehr melden konnten und dass die, die übergeblieben sind, sich eben nicht melden wollten.

00:43:35: Das waren entweder Menschen, die zum falschen Zeitpunkt geschwiegen haben oder Menschen, der zumindest Erwandte hatten, die sich was zu schulden haben kommen lassen.

00:43:43: Und davon gab es von diesen Sorten Menschen in Deutschland nach unserer Zürich-Millionen Leute, die einfach da an der Stelle einen guten Grund hatten zu schweigen.

00:43:57: Wie sieht's denn aus?

00:43:57: Sie heißt ja später dann Strauß.

00:43:59: Dementsprechend hat sie geheiratet wie ... Ja, ja!

00:44:01: Sie hat geheiradet ein aus München standen Nachmaling Anwalt mit dem sie glücklich verheiratete war, der relativ früh gestorben ist.

00:44:15: dass es der Anwaltung Strauß.

00:44:21: Elis Strauß in München gehört zu einer ganz bedeutenden Juristengruppe auch, zudem unter anderem dann auch an der Anwalt Neuland.

00:44:35: Der Vater der nachmaligen Zentralratsvorsitzenden der Juni-Deutschland-Gestätte Knobloch gehört hat aber auch Wilhelm Högener, der erste SPD-Ministerpräsident Bayerns nach dem zweiten Weltkrieg, der gehört auch in diese Gruppe obwohl er nicht jüdisch war.

00:44:52: Der Vater hat das mal nämlich nachgeguckt, der Vater war ja Bankier und die Mutter entstammt aus der Familie Feuchtwanger.

00:44:57: also bei den nächsten großen Namen?

00:45:01: Wir haben reihenweise große Namen wenn es um Rallgäuthen geht oder später auch die Familie Strauß in die sie hineinheiratet.

00:45:17: Die prominenten Familien gaben sich da sozusagen die Klinke in die Hand.

00:45:22: Und das war auch ein durchgehendes Netzwerk, vielleicht könnte man noch eingehen auf ihre Rolle als Zionistin nicht?

00:45:31: Sie ist von Karlsruhe aus, es ist nicht weit nach Basel und im den jahren, ab dem Jahr aber ab dem Jahren, um den Jahren um den Achtzehnten und Neunzig lässt, macht hier der Herzl eine Zionistenkongresse.

00:45:47: Den ersten Zionistenkongress macht er Ende August, also vom neunzwanzigsten bis eindreißigsten August.

00:45:51: Achtzehntundneinzig in Basel.

00:45:55: natürlich ist die Rabinas-Familie Goethe hin begeistert und guckt sich das, guckt nach Basel.

00:46:02: Und ja, der junge Bruder hat später noch eine Theodor Herzl selbst erleben dürfen bei dem letzten Zionistenkongress den Theodor Herzl selber durchführen konnte.

00:46:16: Und sie ist ihm nie persönlich begegnet, was sie immer außerordentlich bedauert hat.

00:46:26: Jünger Bruder der es ist Ernst Geuthain, der war mit sechzehn Jahren schon eighthundertneunzig auf dem dritten Zionistenkongress und hat dann geschrieben dort wörtlich ich habe den größten Juden seit Moses gesehen und zwei Jahre zuvor hatte seine dreijahre ältere Schwester, die damals, ich sag neunundneinzig eben schon neunzehn Jahre zählte.

00:46:55: Sie als siebtenjährige hat er sich selbst aus Zionismus gesehen und schreibt der Zionismus stand von da an.

00:47:02: Und sie meint damit den ersten Zionistenkongress.

00:47:04: Der Zionismus Stand Von Da An Im Mittelpunkt unseres Lebens und unserer Zukunftspläne.

00:47:09: Wir können hier tatsächlich eine Verknüpfung im bürgerlichen Umfeld sehen.

00:47:14: Einer ihrer Onkel, Raphael Löwenfeld, ein Bruder ihrer Mutter war Mitgründer des Zentralvereins Deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens.

00:47:27: Die Gründungsidee für Interessensverbindungen und Verbände hat sie halt in den akademischen Bereich übertragen.

00:47:36: als Gründerin dann der wie wir ja nun meinen ersten jüdische und einer der ersten Damenverbindung.

00:47:41: diese überhaupt gibt nicht also die ersten Damen verbindung Die sie dann aus diesen Möglichkeiten, die ihr jüdisch-bürgerliches Umfeld eben bot hat man bestimmt auch woanders gehabt.

00:47:56: Andere gut bürgerliche Milieus gab's auch.

00:47:58: aber das Jüdische war eben eins von denen.

00:48:00: und da kommt eben sie raus und wird da wirksam als Gründerin der ersten Damenverbindung.

00:48:07: Und wie seht es denn aus mit dem weiteren Wirkenheit innerhalb des Zionismus?

00:48:13: Also sie ist in München dann zunächst einmal praktizierende Ärztin.

00:48:25: Sie ist vierfacher Mutter, sie hat sich dem Zionismus immer äußerst positiv getan was sie konnte an Arbeiter.

00:48:42: Der Zionismus als solcher kommt ja dann zum Erliegen.

00:48:45: Mit dem ganzen Bürgertum kommt sehr stark, verlagert sich alles das was an bürgerlich wir würden heute sagen vielleicht zivilgesellschaftlich mit allen vorbereiten zivil gesellschaftlichen Engagements in deutschen Reich verlagert sich und wird in eine Kriegswirtschaft überführt für den ersten Weltkrieg und damit brechen auch relativ viele Fäden ab Neue Fäden werden geknüpft.

00:49:13: Ich verweise an der Stelle auf den bedeutenden Dichter Arthur Köstler, der bei Unitas Wien eine der großen alten jüdischen Verbindungen Wiens zur Studentenzeit aktiv gewesen war und das Ganze war Anfang der zwanziger Jahre.

00:49:29: Der ist also ein zweijahrzehnte Jünger als Rahel Strauss oder geborene Goitain Und der wandert im Jahr und unter Zweiundzwanzig von Wien aus nach Palästina aus ins Britter, da mal die gebrittische Mandatsgebiet um die Alia also das den Herr des Hinauf steigen ganz wörtlich übertrieben.

00:49:54: Um das hin um den Weg der jüdischen Völkes in das heilige Land zu unterstützen und tätig mitzugestalten.

00:50:03: und diese Alia?

00:50:04: Das sieht in seinem Fall dann so aus, dass am Gleis des Zuges die Aktiven der Unitas einer Formitabler- und Bandstark jüdischen Verbindung stehen.

00:50:13: Und die Hatikwa singen Hatikwas Hebräisch bei der Deti Hoffnung.

00:50:16: Und das ist heute die Nationalhymne Israels.

00:50:19: Und da singen die in dieser Zweiundzwanzig auf dem Gleiß, auf dem Bienas Südbahnhof, ihrem Bundesbruder Köster als er auswandert.

00:50:27: Das ist schon auch gewaltig!

00:50:34: Vielleicht noch als Nachtag.

00:50:36: Nr.

00:50:36: der Dreiunddreißig ist ihr Ehemann, Elis Strauß an Krebs gestorben und zugleichen Zeit tritt eben Hitler seine Regierung an.

00:50:45: sie ist dann mit ihren beiden jüngeren Kindern Gabrile und Ernst Gabor unter dramatischen Umständen also man muss sich das vorstellen nacht- und nebeln passend österreich und schlagbaum diese linge und falsche.

00:50:57: und überhaupt ist sie dann nach Tiest gelangt und mit einem Auswanderer Schiff Richtung Levante in Palästina gelandet.

00:51:06: Und hat dann später den Staat Israel tätig als Ärztin damit aufgebaut, er hat in der Frauenarbeit vor allen Dingen bei der Hygiene für Frauen außerordentlich viel geleistet.

00:51:23: Women's International League for Peace and Freedom war ihr Steckenpferd oder ihre Gründung Und diese International League hat sich ganz, ganz ohne Unterschied jüdischen wie nicht jüdische also Einwanderer und auch in der Gegend ansässigen arabischen Familien gewidmet.

00:51:43: Das war ja da war die Religion ganz egal.

00:51:49: Und Rahel Strauß, wie sie dann hieß verwidt wird ihren Ehemann eben in Europa, unser Dreiunddreißig hat zurücklassen müssen.

00:52:00: Storben war er.

00:52:02: Sie ist dann genau dreißig Jahre später, unser Dreiensechzig, da war sie dreieinachtzig Jahre alt, in Jerusalem gestorben hat ihr Leben dann da, ihren Lebensweg vollendet und ist auch in Jerusalem begraben worden.

00:52:19: also das bleibt eben als Fazit von ihr dass hier eine ganz junge interessante Wunderbarer Persönlichkeit, wenn man vom Bildungshintergrund her geht auf jeden Fall jüdischen Großbürgertum.

00:52:37: Das Finanzielle lasse ich mal außen vor.

00:52:39: Es geht hier tatsächlich um die intellektuelle Stärke aber aus den besten jüdischem Kreisen kommende sehr hochgebildete Messer von einem Messerstarfenverstand ausgestattet überaus charmante junge Dame einen Wirklich ja Stern unter den jungen Damen des deutschen Kaiserreichs, wenn man so möchte.

00:53:00: Aus Karlsruhe stammend erster Jahrgang als sprachliches Abitur für Mädchen erste Medizinstudentin eingeschrieben, erste abprobierte Erste Arztpraxis einer Frau von einer Frau geführt als Gynäkologin in München Ein Pionierleben sondern das Gleichen hinlegt Das ganze dann auch dann auch noch ihren Mann unterstützt und eher sie.

00:53:25: Sie müssen sich gegenseitig unterstützen, dass auf gleicher Ebene arbeiten.

00:53:30: Das Ehepaar in München sind eher als Anwalt sie als Ärztin und die dann eben tatsächlich von von Hitler vertrieben von Hitlers Schärgen aus dem deutschen Reich vertrieben wird.

00:53:43: Sie ist eine der ganz vielen, die wir seit neunzer dreien Dreißig vermissen mussten.

00:53:47: Sie is einer der vielen, wo politische Intoleranz und Verblendetheit unreflektierter Wahn, politischer Wahn.

00:54:00: Rassenwahn und religiöser Wahn ganze Gruppen, ganze Teile des deutschen Bürgertumms im besten Sinne eben ins Exil gezwungen oder sogar zur Ermordung davon geschleppt haben.

00:54:19: Eine schreckliche Bilanz, aber eine Bilanz mit Hoffnung.

00:54:22: Denn es gibt heute einer Studentenverbindung – eine Darmverbindung in Heidelberg, die sich aktiv auf die Tradition der Organisation der Studentinnen in Heidlbergs beruft.

00:54:32: Es gibt einen Staat Israel, in dem die Toleranz, die Deutschland hätte haben sollen, heute gelebt wird.

00:54:40: Es ist nicht ausgestorben und es gibt auch heute in Deutschland israelische Kultusgemeinden Und es gibt in einem Wort gesagt, es gibt Hoffnung.

00:54:52: Und Frauen wie Rael Goetheen als verheiratete Frau von Dr.

00:54:56: Rael Strauss sind Pionierinnen genau

00:55:00: darin.".

00:55:03: Du bist Vorsitzender oder Schatzmeister an einem Studentenwohnheim und plötzlich fühlt sich alles nur noch nach Finanzamt und Haftung an?

00:55:09: Dann brauchst du Profis!

00:55:10: Den Verband für Studenten Wohnhäime in Bonn Partner von über einhundertfünfzig Studenten Wohnheim im ganz Deutschland seit über seventy zwei Jahren.

00:55:17: Rechtssicherheit, automatisierter Spendeneinzug, Musterverträge, Klauzegriff, Haftungsdach und persönliche Beratung alles inklusive.

00:55:24: Für nur vierhundertfünfzig Euro im Jahr plus drei Komma fünf Prozent auf die Spendeinnahmen.

00:55:28: Alle Infos in den Shownotes und du hast den Kopf frei fürs Wesentliche!

00:55:35: Das war doch ein schönes Schlusswort.

00:55:38: Sebastian?

00:55:39: Danke dass zu uns die Biografie dieser wirklich beeindruckenden Frau.

00:55:46: Wo kann man denn den Text denn dann irgendwann mal lesen?

00:55:48: Ja, ja gut.

00:55:49: Dafür haben wir einen klitzekleinen Tagungsband in Vorbereitung.

00:55:52: jüdische kooperierte jüdischen verbindungen erscheint bei dunke und humblot Wenn ich alles richtig mache und wenigstens unterläuft erscheinte auch im herbst zur buchmesse.

00:56:01: Ich hoffe sehr dass man kein weiteres halbes Jahr darauf wird warten müssen.

00:56:05: dreißig Aufsätze versammeln wir darin und Man wird auf jeden fall über die sozialen medien die der arbeitskreis des studenten historiker in seinem Rahmen auch hat, aber vielleicht auch über die großen publicistischen Geschütze bei Corpo Talk davon lesen und hören.

00:56:21: Und wenn das sich anschauen können und ja wer nun wirklich ganz viele Fragen noch hatte kann sie auch an mich wenden.

00:56:27: ich bin da durchaus erreichbar Naber usw.

00:56:30: Man möge sich an mich venden.

00:56:31: ich gebe gerne weitere Auskünfte oder verteile Biere und Trinke Selbige oder es gibt ja alles mögliche was man als Corporator tun kann wenn man sich über die Wissenschaft unterhält.

00:56:43: Sehr schön gesagt.

00:56:44: Ihr da draußen gebt mal wieder Bummeln auf anderen Häusern, das ist auch schon bis dahin macht's gut!

00:56:48: Tschüss.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.