Rom, Carbonara und Verbindungsleben mit Jakob Lesigang

Shownotes

In dieser Folge spreche ich mit Jakob Lesigang, Aktiver der KAV Capitolina Rom, über Studium, Verbindungsleben und Alltag in der Ewigen Stadt. Während wir gemeinsam Carbonara kochen, geht es um Gemeinschaft, Genuss, Tradition, österreichische Perspektiven und die Frage, warum Rom mehr ist als Kulisse.


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Musik-Credits:
Intro: Night Rider 87 - Star Conquest (genehmigt durch bezahltes Abo bei Artlist.io)
Outro: Night Rider 87 - K  (genehmigt durch bezahltes Abo bei Artlist.io)


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Credits – Intro & Outro
 Komposition Intro und Outro: Pamela Soria
  Intro-Voice: Vladen Cemus

Links & Kontakt:
  Pamela Soria
  – Hier geht es zu ihrem Instagram
 
Vladen Cemus
 – Hier geht es zu seiner Website
 – Hier geht es zu seinem Instagram

Transkript anzeigen

00:00:05: Labalümmel, der Corpo Talk.

00:00:09: Ein Podcast von Corpus für Corpus.

00:00:13: Herst ihr rein?

00:00:20: Jakob Lesigang.

00:00:21: Schön dass das geklappt hat!

00:00:22: Du bist ja heute der Gast in der Sendung und du bist aktiver KV Kapitulina Rom.

00:00:27: Du bist Österreicher und erlebst aus Verbindungswesen in der ewigen Stadt aus einer ganz besonderen Perspektive.

00:00:33: Wir sprechen mir heute so ein bisschen mit dir über Studium Gemeinschaft Essen und das Lebensgefühl in Rom wie diese Stadt den Blick

00:00:38: auf Alltag Traditionen

00:00:39: und studentisches Leben verändert.

00:00:41: Wunderbar schön, dass du hier bist und den Weg zu uns gefunden hast.

00:00:45: Wenn ich dafür dich noch einmal selber kurz vorstellen.

00:00:48: Mein Name ist Jakob Leselgang.

00:00:49: Ich bin vierundzwanzig Jahre alt gebürtiger aus Wien.

00:00:51: Habe meinen Weg zum Koleisch Studentenstentum schon mit fünfzehn gefunden wie ich zu Franconia Wien im MKV gegangen bin.

00:00:57: Mit neunzehnt bin ich in Sufrancova-Waria Wien am ÖCV gegangen und bin jetzt seit Oktober zwanzig, zweinzig hier bei der Kapitoline in Rom aktiv.

00:01:05: Eine klassische Wertegang in Österreich über die Mkv Verbindung dann in dem CV

00:01:09: Ja, so ein bisschen.

00:01:10: Also bei mir war es vor allem die familiäre Vorprägung, die mich dann zum Couleur Studenten umgebracht hat und das ist mir quasi in die Wiege mitgelegt worden.

00:01:17: Und wer ist aus der Verwandtschaft schon alles Mitglied gewesen?

00:01:20: Heuer

00:01:21: Ich würde mal sagen bis auf den Papa sind alle.

00:01:24: Ach dein Vater

00:01:25: ist nicht Mein Vater is'n nicht aber meine Großväter sind beide Meine Onkel und meinen Cousins und meinem Cousin war ich da noch gemeinsam aktiv längste Zeit.

00:01:32: Gut wir sind mittlerweile alle illustriert und wir hatten dort den Spaß unseres Lebens.

00:01:37: Das haben wir definitiv bei uns.

00:01:38: Wie kommt es denn, dass du als Österreicher nach Rom kommst?

00:01:42: Also für mich war irgendwie sehr bald klar.

00:01:45: Ich möchte auch ein bisschen Auslandserfahrung sammeln.

00:01:48: Bayern oder München war mir dann doch ein bissel zu nahe als Ausland ein bisschen und ich bin dann wirklich über Zufälle auf die Uni in Rom gestoßen, auf die Rome Business School, auf der ich momentan internationales Kunst- und Kulturmanagement studiere – wirklich zufällig!

00:02:05: Gott sei Dank, ich bin sehr froh mit dieser Entscheidung dort zu studieren.

00:02:10: Was macht ein gutes Verbindungsleben

00:02:12: aus?

00:02:12: Es sind die Details, die Farben, die Geschichte

00:02:14: erzählen.

00:02:15: Die Zipfel, die man weiterreicht – die Mütze sitzt

00:02:18: und

00:02:19: bleibt!

00:02:19: Aber solche Dinge kommen nicht von irgendwo.

00:02:22: Sie entstehen dort wo Handwerk auf Qualität trifft.

00:02:25: Unser heutiger Sponsor Kulörphädisch ist mehr als ein Händler.

00:02:28: Er ist ein Partner für alle, die wissen was Tradition wert ist und wie man sie weiterentwickelt.

00:02:32: Schnell in der Herstellung direkt in der Kommunikation persönlich in der Umsetzung Per WhatsApp mit Fotofreigabe bis du sagst, genau so habe ich mir das vorgestellt.

00:02:42: Denn am Ende zählt nicht nur dass du einen Couleur-Gingstand in der Hand hältst sondern dass es deine Idee war und sie perfekt umgesetzt wurde.

00:02:50: Couleure-Fetisch für alle die mehr erwarten als nur wahre!

00:02:54: Für alle die Qualität zeigen wollen im Detail.

00:02:56: Den Link findest Du in den Shownotes.

00:02:58: Und jetzt

00:02:59: zurück zum Talk.

00:03:08: Mein Werdegang hat begonnen mit dem Studium der alten Geschichte in Wien, das ich im Sommer jetzt vergangenes Jahr mit den Bachelor abgeschlossen habe und jetzt bin ich eben im Master.

00:03:18: Du musst ja rum extrem spannend sein oder?

00:03:21: Selbstverständlich!

00:03:22: Wir haben hier fast dreitausend Jahre Geschichte.

00:03:25: wir haben nicht nur die römische Geschichte aber auch die christliche Geschichte.

00:03:32: Ich bin ja dem Maximilian schon durch einen Teil der Stadt zu Fuß gelaufen.

00:03:36: Es ist beeindruckend.

00:03:37: Das muss natürlich auch eine Hölle sein, wenn man was bauen möchte hier und dann muss man den Spaten in dem Boden rammen.

00:03:41: Dann trifft man schon auf irgendwelche Tempelrohien wahrscheinlich.

00:03:44: Also genau die U-Bahnen werden hier teilweise ewig gebaut.

00:03:47: Ich kann mich erinnern wie wir mit der Schule vor etlichen Jahren in Rom waren als die Baustelle von der sogenannten Schreibmaschine bei der Piazza Venezia auch schon gegeben wo die u-Bahn gebaut wird.

00:03:59: Beim ersten Moment in dem du gemerkt hast diese Stadt hat ein ganz eigenes Lebensgefühl

00:04:05: Ich würde es jetzt nicht tatsächlich auf einen Moment reduzieren oder festhalten, sondern tatsächlich einmal ein bisschen weiter zurückdrehen auch noch.

00:04:11: Ich war das erste Mal zum Jahrzehnt in Rom zu meiner Erstkommunionsreise, die mir meine Eltern geschenkt haben und ich habe auch schon da gemerkt, dass ist wieder komplett anders wie Wien.

00:04:25: Wie wir damals waren auch... Ja, ich sag's, es war relativ heiß und es war sehr laut.

00:04:31: Und trotzdem Kirche an Kirche!

00:04:34: Wow Wow!

00:04:36: Dieser Start ist wirklich einzigartig in der ganzen Welt.

00:04:38: Und Pizzeria?

00:04:39: Pizzariya,

00:04:41: Pizzarira, Ertratoria und dann viele Cafés, viele Bars... Aber als Achtjähriger hat man noch nicht diesen, ich sag mal Zugang so.

00:04:50: Es ist interessant wenn da schon tagsüber sind total viele Leute auf den Straßen in Rom aber abends in der Innenstadt das Gefühl, dass Fasching wieder los ist.

00:04:59: Die ganzen Gassen sind voll mit Menschen.

00:05:03: Alle haben Spaß.

00:05:04: Das gibt ja auch, habe ich jetzt gesehen, dann diese zufälligen Versammlungen wo die Leute dann irgendwelche Italo-Pocken wieder anfangen zu spielen und dann grüllen alle den Reform mit auf dem Platz.

00:05:16: Also mit Lautstärken.

00:05:17: ein Halschum ist da glaube ich nicht hier gemacht hier.

00:05:20: Offiziell gibt es ja die Nachdruge von zehn bis sieben aber das ist noch ein Papier damit schön ausschaut und ich muss auch zugeben, ich hab am Anfang auch wirklich Probleme gehabt damit mich an diesen Lärm und dieses sehr viel auf einmal zu... gewöhnen.

00:05:35: Und ich kann mich erinnern, da war jetzt im Dezember mein jüngerer Bruder zu Besuch und der hat mich in der Nacht aufgeweckt und hat gefragt, hey, können wir das Fenster bitte zumachen?

00:05:43: Und ich hab ihm gesagt, das Fenstern ist

00:05:46: zu.".

00:05:46: Ist schon laut hier!

00:05:48: Aber man gewinnt sich dran.

00:05:49: Genau.

00:05:50: Für jemanden, der noch nie gelebt hat wie fühlt es sich so ein normaler Tag in Rom an?

00:05:54: Vor allem für dich als Student, als Verbindungsstudent?

00:05:56: Normaler Tage in Rom... Also natürlich man steht auf sowie jeder andere Und man kann wirklich schön in den Tag starten.

00:06:05: Also wir haben bei uns ja den herrlichen Balkon oder wie wir es bei uns nennen, ist im Pseudo-Italienisch ein bisschen die sogenannte Balkonata.

00:06:12: und da erst einmal in der Früh mit dem Café dort zu sitzen und so irgendwie die Deutsche Wiede ein bisschen einhauchen das ist mal so ein psychologisch guter Start in den tag.

00:06:23: dann geht's meistens auf die Uni.

00:06:25: Die Uni ist so wirklich Italienisch irgendwie so non-menefräger interessiert mich nicht.

00:06:30: ihr kommt alle durch Dies meistens um drei Uhr aus, dann geht es meistens nach Hause.

00:06:35: Geht vorher einkaufen und dann gibt's eben schon Mittagessen normalerweise in Italien viele Nudeln.

00:06:40: Da gibt's ja eine Siesta von der Siesta meistens noch an den Kaffee und dann gegen Abend... Also ich rede jetzt davon Winter wie die Sonne schon untergegangen ist.

00:06:49: da hat man angefangen so ein bisschen was für die Uni zu machen und dann ging sie auch relativ weiter mit Colourbesuch, mit dem Bundesbrüdern was unternehmen.

00:06:58: Es ist so ein bisschen die Mischung aus der Dolce Vita und wirklich diesem Verbindungsleben.

00:07:04: Das ist, was aus meiner Perspektive das Studentenleben hier bei Capitulino einzigartig macht.

00:07:10: Was genau?

00:07:11: Ja eben diese richtige Balance zwischen italienischer Dolce-Vita und Corpo.

00:07:16: Und was macht denn das Lebensgefühl in Rom für dich aus?

00:07:20: Das Lebensgefüll für mich in Rom!

00:07:22: Ich sage das jetzt von einer Warte ein bisschen aus als Historiker, dass man hier Geschichte erlebt dass man hier Weltkirche erlebt.

00:07:30: Dass man nicht eben jetzt, ich sage zum Beispiel Wien-Wien, dass man nicht neben Musikkultur erlebt als eine sondern das da vieles zusammen kommt und dass man das erleben kann.

00:07:43: Eben wie gesagt habe ich das ADH leben dann erlebte man hier weltkirchen.

00:07:47: Man erlebt Geschichte wirklich Tag für Tag Und zwar nicht nur römische Sondern eben auch

00:07:53: Etruska

00:07:54: z.B.

00:07:56: Wenn man jetzt noch weiter zurück geht und wenn die Römer berufen sich ja auf den Etrusker zurück, man hat hier wirklich eine Kirche neben der anderen.

00:08:03: Und einer ist schöner als die andere und dann kann man auch Kunstgeschichte erleben.

00:08:07: Das war gestern auf der einen Straße, die direkt auf dem Vatikan zuviel dieser Prachtbulle war.

00:08:14: Die Wiedeler Konstellatione?

00:08:15: Genau!

00:08:16: Da ist ja auch nochmal in der Kirche eine große drauf, die wunderschön in der Einrichtung ist.

00:08:21: Wo ich mir auch denke... Rom ist so katholisch, dass auch dieser Religionsmarkt hier so groß ist.

00:08:28: Dass es Leute gegeben hat die gesagt haben wir geben nochmal einen Heidengeld aus für eine Kirche zweihundert Meter vom Vatikan entfernt.

00:08:37: Ja genau!

00:08:38: Die in anderen Städten ein absolutes Highlight wäre also wie mit dem Marmor und den Plastiken wieder drin stehen.

00:08:45: Ja genau, oder zum Beispiel wenn man jetzt hier in der Innenstadt bei uns unterwegs ist.

00:08:47: Wir haben hier die Santa Maria dell'Anima, wir haben San Luigi delle Francesi.

00:08:52: Das sind alles Nationalkirchen und das ist noch die portugiesische Kirche in der Nähe der spanischen Kirche Und jede Kirche hat auf ihre eigene Art... also jede Nation hat auf ihrer Art und Weise zeigen wollen was sie einzigartig macht.

00:09:06: Wir haben hier zum Beispiel in der Santa Maria dell'Anima viele deutschsprachige, heilige und zählige.

00:09:11: Wir haben zum Beispiel den zähligen Kaiser Karl einen heiligen Leopold von Österreich und von den Voguebrüdern das Altarbild gestiftet von Giulio Romano auf der anderen Seite San Luigi de Francesi die Caravaggio gemildert.

00:09:25: Ja bei den Franzosen ist auch beeindruckend.

00:09:30: San Luis de Francesis auf Italienisch

00:09:33: Wahrscheinlich ein Bild mehr wert als der ganze Gebäudekomplex.

00:09:36: Genau!

00:09:38: Das war der erste Moment, in dem du gemerkt hast.

00:09:40: Diese Stadt hat dieses eigene Lebensgefühl.

00:09:42: Ich meine, du kommst ja aus Wien und Wien ist auch eine extrem schöne Stadt.

00:09:46: Also für viele ist ja auch gerade Rom-Wien das Spiel zu einer Liga.

00:09:50: für viele Ist es langweilig irgendwo wenn man dann nach Hohen kommt?

00:09:54: Wenn man schon aufs Wien kommt

00:09:56: Wie soll ich das jetzt am besten beantworten?

00:10:00: Natürlich man kennt die eigene Parteszene in Wien Und die Partyszene in Rom setzt noch einmal einen drauf.

00:10:08: Also, in Wien wäre das zum Beispiel unmöglich, dass man da in der Innenstadt durch die Gassen geht wirklich eine Bahn neben den anderen ist und man sich wirklich durchdrängeln muss um von A nach B zu kommen.

00:10:17: Das ist eben das was es in Rom so besonders macht.

00:10:19: Da stehen einfach die Studenten und die Touristen teilweise auf der Straße und sie trinken miteinander und pra laudern über Gott und die Welt.

00:10:28: Auch dieses deutsche Vieter, das ja alles zusammenkommt Und das habe ich auch schon gemerkt, wie ich angekommen bin.

00:10:34: Ich bin mit einem sehr späten Flug nach Rom geflogen, war um ca.

00:10:38: halb eins in der Stadt selbst und bin dann erst einmal von der Engelsbrücke zu Bude gegangen und da hab' ich mich wirklich durch die Massen drängeln müssen hatte schon irgendwas Eigenes.

00:10:47: und da war wirklich wo ich gemerkt hab, wow!

00:10:52: Du bist Vorsitzender oder Schatzmeister in einem Studentenwohnheim und plötzlich fühlt sich alles nur noch nach Finanzamt und Haftung an?

00:10:58: Dann brauchst du Profis.

00:10:59: Den Verband für Studenten-Wohnheime in Bonn, Partner von über einhundertfünfzig Studenten Wohnheim im ganz Deutschland seit über seventy zwei Jahren Rechtssicherheit, automatisierter Spendeneinzug, Musterverträge, Klauzegriff, Haftungsdach und persönliche Beratung alles inklusive.

00:11:13: Für nur vierhundertfünfzig Euro im Jahr plus drei Komma fünf Prozent auf die Spendeneinnahmen.

00:11:17: Alle Infos in den Show-Notes und du hast den Kopf frei fürs Wesentliche!

00:11:37: selbst ein bisschen gemerkt, wie ich dann zurückgekommen bin nach Wien und mitgeholfen habe was zu organisieren.

00:11:44: Ein Wiener hat gesagt halbens ja.

00:11:45: davor müssen wir anfangen das zu organisierend damit alles passt, wo stresst du dich hin?

00:11:49: die Veranstaltung ist in fünf Tagen.

00:11:51: gehen wir das alles gemütlich an.

00:11:53: also ja Rom verändert das definitiv.

00:11:56: Wo merkst Du denn im Alltag am stärksten dass Rom anders tickt als im deutschsprachigen Raum?

00:12:00: Wo sind die Italiener anders als Österreicher als Deutsche?

00:12:05: Sie sind viel entspannter sie sind viel gemütlicher Die Deutschen und die Österreicher, die sind alle komplett streng.

00:12:10: Es muss alles nach Vorschrift passieren.

00:12:12: Und die Italiener kümmern sich um nichts.

00:12:15: Die leben einfach vielen spannenden Tag hinein.

00:12:18: Das merkt man, finde ich jeden Tag auch wenn man zum Supermarkt geht.

00:12:25: Da stellen sich die Leute bei der Fischtecke zB an nicht in einer Reihe sondern irgendwie.

00:12:35: Ich würde fast sagen, der Mann hinter der Fischtecke pustern sogar ein bisschen Und das ist allen egal.

00:12:42: Okay, also wenn es mit der Menge oder was berechnet wird?

00:12:44: Bisschen mit der Mange, wie es berechnet und alles rausgenommen wird.

00:12:48: Ich würde jetzt mal behaupten, diese Hygiene-Standards, die in diesem deutschsprachigen Raum gibt, sind hier wahrscheinlich nur so ein Blattpapier.

00:12:56: Das ist dann, wenn der Mozzarella anfängt blau zu werden.

00:12:58: Erstmal liegt er zwar nicht mehr!

00:13:00: Sozusagen...

00:13:01: Ja, es ist mir auch schon aufgefallen.

00:13:02: Ich muss heute auch aufpassen, als ich was zur Essen geholt habe.

00:13:04: Also mein Rückgeld auch passend zurückbekommen, oder?

00:13:08: Fünf Euro einfach gefehlt.

00:13:10: Ich habe ja das Gefühl auch in Rom ist es so was Essen, hat einen wichtigen Faktor.

00:13:13: Wir wollen ja heute nicht nur reinen Aufnahmen machen sondern du hast ja auch etwas kleines vorbereitet wie im Kochstudio hier.

00:13:18: Ja genau und ich hab' hier vorbereitet die Basis für eine sogenannte Pasta la Carbonara.

00:13:25: Wie du siehst keine Sahne kann's webel.

00:13:29: wir haben hier wirklich die Rezepte die man braucht Für eine Carbonara wird aber fast schon mal einen Schritt zurückgeben.

00:13:37: Es gibt in Rom, es gibt vier typische Pasta Gerichte, die sogenannten Quartere di Roma.

00:13:41: Das erste ist die Basis, das ist Karcher Bebe.

00:13:45: Wir haben hier nur den Pecorino Romano und dem Pfeffer Und das sind quasi diese vegetarischen Variante.

00:13:50: Gibt man den Guanciale dazu?

00:13:52: Das ist Schweinebäckchen, dann schmeckt's auch besser, ist ein bisschen fettiger.

00:13:58: auch Wenn man noch das Eigelb dazugibt, hat man eine Carbonare Lässt man die ganzen Eier weg.

00:14:06: Nimmst du dessen eine Paradiesauce, dann hat man eine Pasta alla amatriciana und wir werden jetzt gemeinsam eine Carbonara zubereiten.

00:14:13: dafür darf ich dich bitten dass du diese Pasta-Parkung aufmachst wie die richtigen Italiener das heißt die Schere die lassen wir da liegen.

00:14:21: donner sie einfach auf den Tisch.

00:14:25: richtig

00:14:25: sehr schön

00:14:26: wie du hier sehen kannst.

00:14:27: wir haben hier auch die Pasta la Bronze.

00:14:30: Kannst du mal kurz drüber fahren mit dem Finger?

00:14:32: Ja, die gibt's ja jetzt auch in Deutschland.

00:14:33: Da sollt ihr die Soße aufnehmen.

00:14:35: Genau!

00:14:36: Die gibt es hier auch mass.

00:14:39: Das ist weil die ja glaube ich im Bronzebericht dann noch hergestellt werden.

00:14:42: ne?

00:14:42: Genau.

00:14:43: Also der erste Schritt den wir machen müssen bei der Carbonara ist... Wir erhitzen nochmal den Pfeffer ein bisschen.

00:14:53: Warum?

00:14:54: Damit das bissel aromatischer wird dass man hier auch schon in der Pfanne ein bisschen eine Basis hat.

00:14:59: Dann rösten wir nur ein bisschen an, dass er warm wird Und dann mahen wir ihn hier.

00:15:03: So, da habe ich dir noch was Kleines vorbereitet.

00:15:05: Während wir hier kochen und die Wartezeit ein bisschen zu überspringen... ...Tommelwirbel!

00:15:25: Es geht Richtung Aperolspritz?

00:15:26: Es geht richtung Aperolspritz.

00:15:28: Richtiger Raten.

00:15:31: Die gibt es ja auch in jeder Ecke oder?

00:15:33: Ja, die gibt's

00:15:33: in jeder ecke und sie kosten viel weniger als im deutschsprachigen Raum.

00:15:36: Ja, fünf Euro gestern vor Glas bezahlt?

00:15:38: Fünf

00:15:38: Euro für fünfzig.

00:15:40: wie wir aktiven Ausflug nach Neapel hatten Haben wir teilweise Zwei-Fünfzig bezahlt für den Apparol.

00:15:48: Also hier in Italien, da lässt sich wirklich leben!

00:15:51: Ich rolle, spielt denn das Essen in diesem römischen Lebensgefühl?

00:15:55: Eines sehr Große will ich tatsächlich sagen... Ich für meinen Teil koche wahnsinnig gern und es lässt sich einfach nicht beschreiben.

00:16:03: Es ist ein ganz eigener Charme so eine italienische Küche am Gasfeld einfach nach der Uni zu stehen und zu kochen.

00:16:09: Meistens kommt dann ein Bundesbruder dazu mit dem man plaudern kann oder man schaut sich einen Film an.

00:16:14: Es ist einfach was ganz Eigenes.

00:16:16: So, der Pfeffer ist warm.

00:16:19: Jetzt darf ich dich bitten, dass du ihn zermahlst.

00:16:25: Zermahlen wir mal hier den Pfeffer.

00:16:29: Wir haben ja einen richtig schönen massiven Mahlstein.

00:16:43: Der nächste Schritt ist dann der Gwanschale.

00:16:48: Das Besondere an ihm ist das so fettig, dass man kein eigenes Öl braucht und das ganze Fett, das da beim Braten aus ihm herauskommt, das ist unser sogenanntes Flüssiges Gold.

00:17:00: Ja, der sieht doch so aus als würde man mir einen Bauch schneiden oder was rauschneiden würde.

00:17:05: Ja die Schweinebacke, man sieht das jetzt leider nicht aber ich würde mal sagen zu zwei Drittel einfach nur fett.

00:17:11: Aber die Schwarte machen wir dann leider nicht mit dazu.

00:17:14: Die Lebensmittel sind auch wesentlich günstiger hier also?

00:17:17: Ja es hängt von den Lebensmitteln ab.

00:17:20: Also Nudeln, Guanciale... Das ist hier sehr viel günstig.

00:17:25: aber so Grundnahrungsmittel wie Milchprodukte habe ich zumindest das Gefühl, dass die teurer sind als in Wien.

00:17:32: Also gerade Milch, Eier...

00:17:35: Haben die Italiener eine hohe Laktoseintoleranz?

00:17:38: Das weiß ich gar nicht!

00:17:42: Aber wenn wir zum Beispiel den Pecorino Romano haben, der wird ja aus dem Schaf gewonnen und in Tantike war es so, dass Römer eher laktose-intolerant waren.

00:17:51: Und wenn die Milchprodukte gegessen haben, dann haben sie eher Produkte von Scharf und Siege gegeben und gegessen, mit der Milch getrunken.

00:18:01: Und was hast du denn in Rom über Genussgemeinschaft und halt gemeinsame Mahlzeiten gelernt?

00:18:07: Es schweißt zusammen!

00:18:09: Wir haben uns auch im Bund einen alten Herrn, der ja auch immer großen Wert darauf legt dass gemeinsame Essen stattfinden.

00:18:15: Ich erlebe das aber tatsächlich so nicht nur nicht nur in Rom sondern auch bei meinem Urbund in Wien.

00:18:21: da gibt es sehr regelmäßig die Kulinarikstammtische am Montag wo ein Bundesbruder ein Rezept, das einfach gern hat zubereitet und dann wird gemeinsam gegessen.

00:18:33: Und es ist dann auch nett wenn man einen Vortrag zum Beispiel hat, dass es da eine kulinarische Begleitung gibt.

00:18:39: Cool finde ich jetzt, wenn's dann auch so Trinksprüche gibt oder mal so.

00:18:41: ne feste Ablauf, also wenn etwas vorbereitet wird von jedem einzelnen und der nur einen Trinkstoff gegeben soll.

00:18:51: Das

00:18:51: sind Fuchsenkulinarium ein bisschen?

00:18:53: Oder anders?

00:18:55: Bitte?

00:18:55: So ein Fuchsenkulinarium, wenn die Füchse gemeinsam kochen.

00:18:58: Oder... oder wie meinst du das?

00:19:01: Nicht mal generell halt, wenn das Essen dann stattfindet und man an der Tafel sitzt und dann einen gewissen Ablauf hat gibt es nicht einfach nur gegessen wird sondern dass man, wenn man zum Beispiel mehrere Gänge hat, dass man dazwischen halt Trinksprüche aufführt.

00:19:17: Und was sind da z.B.

00:19:19: bei euch für Trink Sprüche rausgekommen?

00:19:20: Wenn

00:19:20: man z. B. auf die Dame ein Trink sprich hält die Frauen, die wir lieben und die Frauen die wir kriegen.

00:19:28: Was verstehen denn so deutschsprachige Studenten am italienischen Essen auch falsch?

00:19:31: Italienisches Essen ist nicht einfach nur Essen es ist eine Lebens-Einstellung.

00:19:37: Es wird wirklich mit Liebe gekocht und nicht da irgendwie hasstig zubereitet.

00:19:43: zum Beispiel Nudeln mit Pesto werden nicht einfach irgendwie geschwind gekocht dass man was zu essen hat sondern sie wird tatsächlich mit Liebe zubereiert.

00:19:52: also sie Der wird tatsächlich per Hand alles gerieben.

00:19:57: Ist ja auch so klassische Bolognese, die muss ja auch eigentlich viele, viele Stunden erst mal einkochen.

00:20:02: und nicht wie in Deutschland, dass man jetzt schon alles fertig macht.

00:20:04: Und dann ist man zwanzig Minuten später, sondern die Oma, die macht das meistens dann über fünf, sechs Stunden.

00:20:10: Da bin ich noch nicht herangetraut, muss sich tatsächlich zugeben weil an den fünf bis sechs Stunden habe ich nicht, weil irgendwann muss ich auch lernen.

00:20:16: Irgendwann muss ich ja auch studieren.

00:20:18: So einen Moment.

00:20:21: Prost erstmal!

00:20:22: Ja,

00:20:22: Prost!

00:20:23: Jetzt kommt der schwierige Teil.

00:20:24: Jetzt werden wir die Eier zerschlagen und das Eigelb herausgewinnen.

00:20:32: Die ungefähre Richtlinie für die Carbonara ist ca.

00:20:38: drei Eier auf hundert Gramm Pecorino.

00:20:41: Sieht auch schon sehr lecker aus!

00:20:42: Und das ist dann eher das Eigelp, was da reinkommt?

00:20:44: Nur

00:20:45: das Eiggelb... Es gibt aber nicht die eine Variante oder die eine variation sondern man kann auch ein Ei vier Eiweiße, also Gelbe auch dazugeben.

00:21:00: Jetzt brauche ich wieder deine Hilfe.

00:21:03: Das haben wir hier den Pfeffer dazu gegeben zum Pecorino und dem Eigelb.

00:21:08: Und das ist mal schön durchbischen?

00:21:10: Genau, jetzt habe ich dich darum bitten, dass du das einmal schön durchmischt.

00:21:13: Ist alles nach dem Rezept meiner nicht existenten italienischen Großmutterchen!

00:21:20: Ja die Cucina Della Nonna is mehr Marketing.

00:21:25: Ja genau, Nonna ist für die Oma in Italien

00:21:29: oder?!

00:21:30: So, und wie du hier beim Speck sehen kannst du einen guten Schale.

00:21:33: Langsam über sicher kommt da das Fett heraus.

00:21:36: Man sieht's!

00:21:40: Verbindungen stehen heute vor einer neuen Herausforderung.

00:21:43: Nachwuchs-Außenwirkung Identität All das entscheidet sich längst auch online.

00:21:47: Wer sich digital nicht zeigt wird übersehen.

00:21:49: Doch wie präsentiert man Tradition so dass sie modern wirkt ohne sich zu verbieten?

00:21:54: Corpo Content Lab gibt genau darauf die Antwort.

00:21:56: Mit unseren Workshops, Social Media Keilen und der Contemporation Meisterklasse lernt ihr eure Verbindung strategisch authentisch und attraktiv zu zeigen – für mehr Sichtbarkeit neue Mitglieder

00:22:06: und das gute Gefühl zu

00:22:08: wissen

00:22:08: was man tut!

00:22:10: Ein moderner und professioneller Auftritt schafft Vertrauen nach innen wie nach außen und zeigt dass eure Verbindung nicht in der Vergangenheit stehen bleibt sondern Zukunft gestaltet.

00:22:19: Wir vom Corpo content lab erstellen euch genau diesen Auftritt Deiner zeitgemäßen

00:22:23: und ziehgruppenorientierten Webseite,

00:22:25: offiziellen E-Mail Adressen, stilvollen Semesterprogramm, Hülleurkarten, Imagefilmen um

00:22:30: viel mehr

00:22:30: damit jeder erkennt eure Verbindung lebt und hat Zukunft.

00:22:34: Beeinbart jetzt euren Demokall.

00:22:36: alle Infos findet ihr in den Shownotes.

00:22:40: So das Wasser kocht auch schon.

00:22:43: Ganz wichtig werden Nudeln immer zwei Minuten kürzer kochen lassen als da tatsächlich steht Damit sie al dente werden, bis fest werden Und nicht komplett weich.

00:22:52: Es ist ja auch so in Italien, dass man bei der Spaghetti keinen Löffel nimmt.

00:22:56: In Deutschland ist es ja so eine Tende Gabel und dreht die auf dem Löffeln auf.

00:22:59: das ist glaube ich extrem verpönt

00:23:01: oder?

00:23:01: Das ist hier sehr verpöhnt!

00:23:03: Hier nehmt man wirklich nur...nur die Gabel mehr nicht.

00:23:07: Zum Beispiel auf die Pizza Hawaii ist hier super verpönnt und da hat's dann so Fälle gegeben, ähm..dass man tatsächlich in einem Restaurant eine Pizza Hawaii hundert Euro verlangt hat.

00:23:16: Damit man aberzogen wird?

00:23:18: Genau

00:23:19: So Bist du zufrieden wie ich das durchgemischt habe?

00:23:22: Sehr

00:23:24: Das hat meine Nona auch immer gesagt, dass man mit viel Liebe und sehr sorgfältig machen muss.

00:23:33: Gibt es ein Gericht oder einen Ort?

00:23:35: Oder einen Abend der

00:23:37: für dich Rom perfekt auf den Punkt bringt?

00:23:44: Ein Tag oder einen Abend, der Rom für mich perfekt auf dem Punkt bringt!

00:23:49: Ich würde tatsächlich sagen das ist der Sonntag.

00:23:51: Am Sonntags geht man in die Kirche.

00:23:54: Ich vermine einen Teil meistens mit den Bundesbrüdern in die Messe.

00:23:57: dann wird gut gegessen und am Abend eigentlich wieder gut geg Essen.

00:24:01: Schaut man sich, also ich für meinen Teile schaue im Sonntag immer Teile der Stadt an.

00:24:04: Weil sie immer was Neues zu entdecken gibt und einfach so dieses in den Tag hinein leben.

00:24:11: Das ist deutsche Farniente, deutsche Vita... das kann der Sonntags ziemlich gut!

00:24:16: Und wenn ich das jetzt von der ADH-Korpo Warte aussehen würde, will ich tatsächlich sagen Freitag, wenn wir eine Kneipe haben.

00:24:27: Da wird dann vor der Kneipe italienisch gegessen.

00:24:30: Wir besuchen die Messe und dann findet die Kneipestadt Und der Abend, der wird dann meistens in einer Bar im Café Empore ausgeklungen.

00:24:41: Bei einem Aperol oder ein paar Aperoli mehr.

00:24:45: In Berlin gibt es ja mal so den eigenen Kiez.

00:24:48: Das ist typisch für Berliner, dass die anfangen am Ende nur noch in ihren Kiez zu leben.

00:24:52: Wie ist das in Rom?

00:24:53: Gebt man da als Römer trotzdem an die verschiedensten Orte?

00:24:57: Oder bleibt man doch eher seinem Viertel stark verhaftet?

00:25:02: Ich muss dazu ehrlich sagen ... Dadurch, dass ich in der deutschen Gemeinschaft sehr verbunden bin, bin ich da ziemlich in meiner eigenen Blase.

00:25:15: Aber natürlich als jemand, der hier nicht aufgewachsen ist in dieser Stadt schaut man sich dann andere Teile auch noch an.

00:25:24: Was sind deine Lieblingsortien?

00:25:26: Der Balkon.

00:25:28: Ist doch echt gut bei euch!

00:25:30: Du bist jetzt seit Dienstag hier, das Donnerstag hast du glaube ich schon... gemerkt, dass ich diesen Balkon sehr lieb habe.

00:25:38: Sehr lieb gewonnen hab und dann vor allem am Abend den Tag ausklingen lassen bei einem Bier in einem Apparel mit guten Gesprächen, guten Leuten.

00:25:48: das ist einfach richtig herrlich!

00:25:50: Das werde ich wirklich vermissen wenn ich dann im Juni wieder nach Wien zieh.

00:25:55: Also bist du auch praktisch eine Endzeit jetzt hier schon?

00:25:57: Leider.

00:25:58: Aber es ist ja glaube ich auch typisch für Kapitolina, dass die Leute ja jetzt nicht ewig hier bleiben.

00:26:04: Das ist halt viel Auslandssemester.

00:26:05: Die stattfinden die wenigsten Studierendheit komplett und ich habe auch mitbekommen sehr viele Doktoranden, die dann letztendlich in T-Logie hier provovieren.

00:26:13: Genau also die Aktiven, die es länger hier gibt das sind die Priesteramtskandidaten, die Seminaristen.

00:26:18: Die kommen an meistens für sogenannte Lizenziat und dann fürs Doktorat.

00:26:23: Bei denen ist es halt so, dass sie von ihren Seminaren aus sehr viel Programm haben und eher bei ihrem Programm anwesend sein müssen vom Seminar aus.

00:26:30: Aber genau wie du richtig gesagt hast, das macht Kapitoliner halt so besonders auch in gewisser Weise.

00:26:37: Dass die Aktiven nach ein bis zwei Semestern noch wieder gehen nur zwei Jahre bleiben und dann die Verbindung eben durch die verschiedensten Einflüsse lebt.

00:26:49: Also es gibt den Semester, die sind eher österreichisch geprägt Es gibt die, die ist in eher süddeutsch geprägt, sie sind eher norddeutschaeprägt.

00:26:56: Momentan haben wir hier auch eine sehr große Norddeutsche Prägung.

00:27:02: Ja, ich habe schon mit Nina Schwaben auch hier getroffen.

00:27:04: Genau!

00:27:06: Letzte Semester hatten wir zwei Friesen aus Hannover einen Makarnos Aachen und die haben dann auch ihren Habitus eingebracht.

00:27:13: Und das ist dann immer so schön zu sehen wie funktioniert Kola Studententum dort?

00:27:17: Wie funktioniert es dort?

00:27:19: Dann geht man in die Heimat zurück und dann bringt man die Eigenheiten ein bisschen mit und dann durchmischt sich das alles wieder Bis zu einem gewissen Grad wieder ein Miteinander statt dann im Gegeneinander.

00:27:32: Was bedeutet für dich dieses Kohleurschuttonentum in Rom?

00:27:35: ganz konkret und nicht nur auf dem Papier?

00:27:37: Ganz konkret bedeutet es für mich vor allem Gemeinschaft, weil man eben in eine Stadt zieht die einen auf den ersten Blick überfordern kann und dass man sofort halt hat und sofort einen Freundeskreis hat.

00:27:50: Die Stadt ist auch riesig.

00:27:52: Manchmal hat man das Gefühl Rom ist ein Dorf.

00:27:54: also vor allem die Sachen die ich mir vorgenommen hatte hier in Rom Das waren alles irgendwie Sachen die sich als und dreihundert Meter entfernt in verschiedenste Richtungen dargestellt haben.

00:28:03: Rom hat ja einen sehr konzentrierten Stadtkern, dann geht das ja sehr stark in die Weite.

00:28:06: vor allem hast du diese Ausfahrtsstraßen?

00:28:09: Und daran existieren ja noch mal praktisch kleine Städte wenn man sich auf der Karte anschaut.

00:28:14: Das ist fast schon eine Sonnenform finde ich in Rom.

00:28:17: aber das meiste Leben findet halt einfach hier zwischen Colosseum, spanischer Treppe runter zu euch, dann Vatikan statt.

00:28:27: Da würde mich aber interessieren, was waren so die Sachen, die du dir vorgenommen hast.

00:28:30: Wie du nachher umgekommen bist?

00:28:32: Ich habe verschiedene Pizzabutten besucht!

00:28:36: Und welche würdest du besonders empfehlen?

00:28:38: Katina Eco-China, das ist wahrscheinlich nach dir das zweitbeste Cabonara, die die anbieten.

00:28:45: Die haben auch irgendwie fünfzehntausend Fünfsternebewertungen.

00:28:48: Wirklich?

00:28:48: Ja und kosten wenig.

00:28:50: Ich habe gestern dreizehn Euro fifty für mein Essen bezahlt.

00:28:53: Echt?!

00:28:55: Was macht die IKA V Kapitolina als Verwindung in dieser Stadt besonders?

00:28:59: Wie ich eben gesagt habe, dass sich ja alles durchmischt vor allem.

00:29:02: Dass man viele neue Leute kennenlernt.

00:29:07: Eben auch bis zu einem gewissen Grad gerade die Lage hier in Rom.

00:29:11: Die Liste könnte jetzt auch ewig weitergehen

00:29:13: Das ihr eben gesagt.

00:29:14: das kann ja auch überwältigend sein hier zu leben

00:29:17: Genau.

00:29:18: Und

00:29:18: was sind denn so Faktoren?

00:29:20: Der Faktor ist auf jeden Fall Rom.

00:29:22: Rom ist sehr belebt und turbulent Und man braucht eine gewisse Zeit, bis man sich überhaupt daran gewöhnt.

00:29:29: Dass man hier eben jetzt nicht im deutschsprachigen Raum ist wo es die Beschwerden wegen Nachdruhe gibt.

00:29:35: Hier kann sein dass bis vier Uhr in der Früh laut ist weil zum Beispiel ein Länderspiel ist und dann Hausnummer englischer Fußballfans hier sind die einfach bis halb fünf Radau machen.

00:29:44: Und habt ihr auch gesagt die Amerikaner sind ja auch ziemlich stamm weil die in Alkohol nicht gewohnt sind?

00:29:48: Dann fangen wir da an rumzuschreien.

00:29:52: Genau das war in meinem ersten Abend in Rom, da bin ich im Bar gegangen und dann habe ich dort eine Gruppe Amerikaner gesehen.

00:29:59: Und die waren zuerst man, man this is so cool!

00:30:02: This is so awesome we're allowed to drink alcohol.

00:30:06: Natürlich haben sie wenig bis gar nichts vertragen und dann sind sie sich in die Arme gefahren und haben sich getröst.

00:30:12: seit dem Gotteswillen um Gottes Wille.

00:30:13: Ich bereuze gerade mein Leben und ich darf ja eigentlich noch nicht trinken.

00:30:17: Ich will fast behaupten Sie sind auch mit Europa ein bisschen überfordert.

00:30:21: Aber gut, hier geht es jetzt um Leben in Rom und nicht um amerikanische Touristen.

00:30:26: Findest du das die Verbindungsgemeinschaft hier deswegen auch noch mal ganz anders ist als wenn du eine andere CV-Verbindung an einer anderen Stadt unterwegs bist?

00:30:33: Also gerade deswegen weil ihr ja so aufeinander bezogen seid, dass man halt in dieser Fremde einen direkten Ankerpunkt findet?

00:30:39: Ja, das auf jeden Fall.

00:30:41: Eben was aber auch mitspielt!

00:30:43: Man hat Aktivitatis, die sind... Die haben vierzig-fünfzig aktive.

00:30:46: zum Beispiel Hier die Aktive, das ist eigentlich relativ klein.

00:30:50: Wir haben jetzt fünfzehn aktive, tatsächlich aktiv.

00:30:53: Aktiv ist ungefähr die Hälfte.

00:30:54: Die andere Hälften sind eben nicht gesagt, ob die Seminaristen, die jetzt nicht so viel Zeit in die Verbindung stecken können und dann eben die Aktiven, die hier Vollgas geben, wachsen zusammen.

00:31:08: Wie ist das mit Kulörbesuch für euch?

00:31:10: Ich habe es immer oder öfters zuerlebt, dass das ich meistens in der Regel vorher angekündigt hat.

00:31:17: Oft kommt aber auch einfach so Kulorbesuch wie man wie man es halt kennt.

00:31:24: Ich bin zum Beispiel einmal in einem Mittwochnachmittag, wollte ich in die Bibliothek vom Campo gehen und dann auf einmal stehen zwei Vingolfiten vor der Tür und wollten auch ein freundliches Vorbeischauen.

00:31:33: also sowas gibt's auch.

00:31:35: aber in der Regel haben wir meistens Kartellbrüder aus Deutschland oder Österreich die sich aber vorher ankündigen und sagen sie sind da.

00:31:42: wenn sie schon mal da sind können Sie vorbeischagen und in der Regel ist das kein Problem so.

00:31:46: jetzt werden die Nudeln noch langsam fertig sein

00:31:49: sieht schon richtig gut aus.

00:31:51: Jetzt ist wichtig, in die Pfanne zurück wo wir den Guanciale angebraten haben.

00:31:55: Wichtig Sie müssen im Kern noch ein bisschen hart sein wenn wir jetzt überprüfen und wohnen der Bar.

00:32:07: Hat Rom da einen Blick auf Verwinnerung verändert?

00:32:10: Auf jeden Fall!

00:32:13: Wahrscheinlich auch deswegen weil das nicht der ÖCV oder der MKV sondern weil es halt eher deutsch geprägt ist und man lebt ja in Österreich vor allem so dass man das halt vieler aus als persönlichen Interesse beitreten und dann eben Hauptsache die Karriere im Vordergrund steht.

00:32:33: Und halt das A und O der Verbindung ist, die Karrière und die Kontakte.

00:32:42: Hier lebe ich das komplette Gegenteil eben wie gesagt haben wir wachsen zusammen Wir sind eine Gemeinschaft und da bin ich sehr froh darüber dass ich auch diese Erfahrung gemacht habe.

00:32:51: Kapitolina ist ja vor allem auch nur Verwinderung hier auch eine sehr starke Nähe zum Klär wo sie auch jemand spricht.

00:32:56: Ich hab hier am ersten Abend auch direkt einen alten Herrn von euch kennengelernt, der ja auch in der Glaubenskonegation tätig ist.

00:33:02: Und man merkt ihr vor allem die Präsenz von Bundesbruder Latzinger.

00:33:09: Also Papst benötigt der sechzehnte, der ist ja auch um die Präsent.

00:33:12: Ihr habt ja glaube ich alleine zwei Bilder von ihm also ein Gemälde und einen historischen Raum und hier oben im Wohnzimmer dann das Foto mit den Wändern dran

00:33:21: Genau.

00:33:22: Das spielt halt dazu, wenn man in Rom ist, weil hier eben das Zentrum der Kirche ist.

00:33:28: Wie ändert sich denn für dich als Katholik den Blick auf die katholische Kirche?

00:33:31: Wenn plötzlich der Papst nicht nur auch im Cv-Aktiv war sondern hier ein realpräsenter Bundesbruder gewesen ist...

00:33:40: Es führt einen nie an den Glauben heran würde ich sagen.

00:33:43: So hat sich da mein Blick verändert also dass ich jetzt mir denke, dass ich vor ein paar Jahren mit dem Papa Emericus noch per du gewesen wäre.

00:33:52: Dann ist man dem Stellvertreter Christi noch einmal ein bisschen näher.

00:33:54: Darf ich dich nochmal kurz bitten, dass du mir hilfst?

00:33:57: Nimm bitte da die Soße und schütt das hier langsam in die Pfanne.

00:34:06: Die sieht aber auch schon verdammt gut aus!

00:34:08: Ich hoffe sie schmeckt ja auch.

00:34:09: Das machen wir noch eine Coca Cola.

00:34:11: Dann

00:34:11: ist es auch noch wichtig mit Pastawasser ein bisschen abschmecken.

00:34:14: Man sieht ja daran, dass das Wasser jetzt sehr stärkerhaltig ist.

00:34:17: Das ist für die Soße dann auch sehr gut.

00:34:20: Was hast du über Österreich gelernt?

00:34:21: Jetzt aus dem Blick und aus dem Ausland.

00:34:23: Ich

00:34:23: sehe das jetzt vor allem aus der deutschen Perspektive eben, dass die Deutschen genauso Vorurteile haben wie so jedes andere Land gegenüber Österreich aber eben die Titelwirtschaft, die vor allem in Wien sehr präsent ist, dass es ein reines Wiener-Ding ist.

00:34:42: Ich habe Bundesbrüder zum Beispiel angeschrieben mit ihren Zehntausend Titeln, wie sie haben.

00:34:45: Dann hab ich sie in Person am Kennen gelernt in Rom und dann hieß es ja Herr Doktor Sohn Solang doch völlig oder meinetwegen Herr Prelat.

00:34:52: aber Sie müssen mich nicht mit Professor Prelate Doktor Monsignore Pathe so und so ansprechen.

00:35:00: Ihr sucht perfekt sitzende Maßanzüge, Maasämden- oder elegante Damenbekleidung?

00:35:05: Dann schaut bei Kowe die Maßschneider vorbei!

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00:35:16: Dazu gibt es handgefertigte Schuhe, edle Gentleman Accessoires und exklusive Nischen-Düfte.

00:35:22: Alle Infos und Terminbuchungen findet ihr über die Links in den Shownotes.

00:35:26: Kove

00:35:27: Tradition trifft Eleganz.

00:35:29: – und jetzt zurück zum Talk!

00:35:33: Das finde ich eigentlich relativ cool dass das ein Wien so präsent ist.

00:35:36: Ich glaube es sind Mitteldingen, wer für Deutschland auch nicht verkehrt?

00:35:39: Also ich hab's auch im Berufsleben erlebt wenn Ich habe ein Master als Abschluss.

00:35:45: Da wird man schon eher streng angeschaut von den anderen, wenn man denen zum Beispiel angebt und man ist jetzt nicht in einem akademischen Umfeld tätig.

00:35:53: Der Doktor ist immer noch die Ausnahme der kommt immer mit dran.

00:35:57: aber hier haben wir auch in Deutschland glaube ich stark die Tendenz dass jemand, wenn er einen Doktor hat den relativ schnell zu duzen und dann bei Herrn Doktor zu bleiben.

00:36:05: Wobei ich das mit den Titeln ehrlich gesagt in Italien ähnlich erlebt hab.

00:36:09: So hart es klingt, wenn man kein Akademiker ist wird man in Rom wirklich wie Scheiße behandelt.

00:36:14: Aus meiner Perspektive also nach der italienischen Universitätssystem bin ich als Bachelor of Arts tatsächlich schon Dottore und so für mich, wie ich auf der Uni angefangen habe dann zu studieren in den ersten Wochen wirklich ein bisschen ungewohnt.

00:36:25: Ah, Seniore d'Otore, d'o-tore... Ich bin nicht dabei ein Doktor!

00:36:29: Woher kommt das?

00:36:31: Ich glaube tatsächlich, dass kommen noch von den alten Universitäten vor allem von Bologna dass es eben diese Abstriefungen gibt mit dem Bakaloriat, mit dem Dottore.

00:36:38: Dann nimmt der Dottor Magistrale als Magister und dann nimmt er die Ricerca also des Forschens, des Strebens dann als den Doktor, den wir im Deutschsprachengraum so können.

00:36:49: Warum sollte man Rom nicht nur besuchen sondern dort wirklich einmal gelebt haben?

00:36:53: Weil

00:36:53: das ein ganz anderes Lebensgefühl ist und eine ganz andere Art und Weise zu leben ist wie in einem deutschsprachigen Raum.

00:37:04: Weil man hier noch einmal Weltkirche erlebt, weil man hier dreitausend Jahre Geschichte erlebt.

00:37:07: Die Wiege der Zivilisation der Westlichen.

00:37:10: Man erlebt hier wirklich quasi alles.

00:37:14: Man erlebt hier durch die ganzen Touristen, die der Tag einen Tag auskommen, wirklich die ganze Welt.

00:37:18: Man lernt auch viel Neues nicht nur kulinarisch sondern auch kulturhistorisch und kunsthistorische.

00:37:24: Sehr vor allem viele alte Kunst hier, moderne Kunst.

00:37:26: Die Triste in Rom ja auch ganz selten an oder?

00:37:29: Ja genau also.

00:37:30: wir hatten von der Uni aus Hatten wir Kurse mit dem sogenannten Maxi-Museum.

00:37:36: Das ist eben eine Galerie für moderne Kunst, ich muss zugeben mir hat das jetzt nicht so zugesagt dafür eher zugesaght hat mir die geht leider auch immer wieder unter den Touristen die Villa Giulia.

00:37:48: Die Villa Giulias ist ein ehemaliger Palast aus dem siebzehnten Jahrhundert von einer Kardinalsfamilie, die dann das italienische Königreich aufgekauft hat und hier haben da ein Etrusker Museum hineingegeben und alles was nicht In Oxford gelandet ist oder im British Museum.

00:38:08: Ist eben... Ich

00:38:08: würde den Teller nehmen.

00:38:09: Wunderbar, da gebe ich dir immer noch mal was drauf.

00:38:12: ...ist in der Villa Giulia ausgestellt.

00:38:14: Ach interessant!

00:38:15: So jetzt ist das Essen auch schon fast fertig und jetzt bekommst du so ein bisschen Guanciale drüber.

00:38:20: Wir kommen jetzt auch langsam zum Schluss.

00:38:22: Wenn du dein Leben in Romen einem Satz beschreiben müsstest wie würdest du dieser Satz lauten?

00:38:26: Wohnen kann man überall leben kann man nur in Rom.

00:38:29: Das war doch ein Schweres Schlusswort.

00:38:31: ihr da draußen Geht mal wieder bummeln auf anderen Häusern, das ist auch schön.

00:38:35: Danke Jakob für das Interview mit dir!

00:38:37: Danke fürs Bräunliche Interesse!

00:38:39: Bis dann macht's gut, tschüss!

00:38:41: Ciao.

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