Episode 143: David Piepenberg über das Vorortsjahr im CV
Shownotes
David Piepenberg, Vorortspräsident des CV, erzählt vom historischen Vorortsjahr der KAV Capitolina Rom. Es geht um Capitolina, Rom, Katholizität, Verbandsarbeit, Kommunikation im CV, die 140. Cartellversammlung im Pantheon und Petersdom sowie um die große Frage, wie Verbindungen und Kartellbrüder künftig enger zusammenfinden können.
Unser Werbepartner: Cove - Die Maßschneider
Website von Cove - Die Maßschneider
Terminvereinbarung bei Cove - Die Maßschneider
Unser heutiger Werbepartner: Verband für Studentenwohnheime Bonn
Wer Interesse hat oder weitere Infos benötigt, schreibt einfach hier eine Mail an den Verband oder per info@vfst-bonn.de.
Unsere Social Media Workshops von Korpo Content Lab
01 Social Media Keilen: Digitale Mitgliedergewinnung für Verbindungen
Lerne, wie du deine Verbindung mit Strategie, Storytelling und Social Media erfolgreich präsentierst.
Mehr auf unserer Website erfahren
Unverbindlichen Demo-Call buchen
02 Content Creation Meisterklasse: Professioneller Content in 6 Stunden
Erstelle in einem intensiven Praxistag 12 Posts für eine 4-wöchige Kampagne, mit System, Struktur und Strategie.
Mehr auf unserer Website erfahren
Unverbindlichen Demo-Call buchen
Mehr Inspiration & Wissen
Lies wöchentlich neue Artikel im Korpo Content Lab Blog rund um Social Media, Nachwuchsgewinnung und Verbindungsarbeit.
Direkt loslegen
Jetzt Termin buchen
Schreib uns eine Mail an workshops@korpocontentlab.de
Folge uns auf Instagram:
@korpotalk
@korpocontentlab
Die Dienstleistungen von Korpo Content Lab für Verbindungen mit Anspruch
Verbindung gestalten. Sichtbar. Stilvoll. Digital.
Als Verbindung habt ihr Geschichte, Haltung und Stil, wir sorgen dafür, dass man das auch sieht. Mit Design, Web und Medien, die zu euch passen. Ob Webauftritt, Semesterprogramm, Couleurkarte oder Imagefilm: Wir geben eurer Kommunikation das passende Gewand.
Unsere Schwerpunkte:
Webseiten & E-Mail-Adressen
Semesterprogramme
Couleurkarten
Zeitschriften & Magazine
Imagefilme
Einladungskarten
Mehr zu unseren Dienstleistungen
Unsere Dienstleistungen in einem Blick
Servicepaket anfragen
Wende dich einfach per Mail an uns über sales@korpocontentlab.de
Denn wer digital nicht stattfindet, findet bald gar nicht mehr statt.
Werde Teil der Laberlümmel-Community auf Patreon!
Exklusive Video-Interviews, direkter Austausch mit den Hosts und eine Plattform für Korporierte, die mehr wollen als nur zuhören.
Jetzt mitmachen: Patreon Laberlümmel - Der Korpo Talk.
Spende für die Dormitio-Abtei in Jerusalem
Hier für die Dormitio-Abtei spenden
Social Media
Korpo Talk bei Instagram: https://www.instagram.com/korpotalk/.
Musik-Credits:
Intro: Night Rider 87 - Star Conquest (genehmigt durch bezahltes Abo bei Artlist.io)
Outro: Night Rider 87 - K (genehmigt durch bezahltes Abo bei Artlist.io)
Abonnieren und Teilen
Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr uns abonniert und teilt:
Unsere Website von (Laberlümmel - der Korpo Talk)[https://korpo-talk.podigee.io]
Credits – Intro & Outro
Komposition Intro und Outro: Pamela Soria
Intro-Voice: Vladen Cemus
Links & Kontakt:
Pamela Soria
– Hier geht es zu ihrem Instagram
Vladen Cemus
– Hier geht es zu seiner Website
– Hier geht es zu seinem Instagram
Transkript anzeigen
00:00:05: Herzlich Willkommen!
00:00:23: David Piepenberg, Forzpräsident des CVs.
00:00:27: Aktuell bist du ja gerade der Forz-Präsident des aktuellen
00:00:29: Forz im
00:00:30: Kartellverband, kurz CV.
00:00:33: Dieses Jahr hat es die KV Kapitulina Rom inne also für das Jahr, und die richtet jetzt wirklich zu einem historischen Anlass.
00:00:42: Das erste Mal den Vorort in Rom
00:00:45: aus?
00:00:46: Das ist richtig!
00:00:47: Also erst mal vielen Dank für die Einladung und dass ich heute hier beim Corporatalk, beim Podcast dabei sein darf.
00:00:56: Es mir eine große Freude.
00:00:57: Und ja du hast es schon richtig angesprochen.
00:01:00: Es ist ein ganz besonderes Jahr für den CV aber auch insbesondere für meine Verbindung Die Kapituliner weil wir diese besondere Aufgabe haben, den Vorort stellen zu dürfen und eine Kartellversammlung in Rom abzuhalten.
00:01:15: Das hat es in der Form in der hundertseptzigjährigen Geschichte des Kartellverbandes noch nicht gegeben.
00:01:25: Und das ist eine besondere Arbeit, die uns vor viele Herausforderungen gestellt hat – auch immer noch tut!
00:01:32: Darüber können wir dann ein bisschen ins Detail gehen.
00:01:36: Aber ja, wir sind jetzt... Die Amtszeit neigt sich auch schon langsam wieder dem Ende zu.
00:01:44: Für die, die es nicht wissen, die Amtzeit eines Vororts geht immer vom ersten August bis zum einund dreißigsten Juli also so knapp zweieinhalb Monate haben wir noch als Vorortspräsidium und dann sind auch schon wieder unsere Nachfolger dran.
00:01:59: aber das große kommt mit der Kartellversammlung jetzt an Anfang Juni.
00:02:05: Und ja, dann können wir uns darauf freuen.
00:02:11: Du bist ja auch vor allem mit Erstband Bist du ja eh nahe aus München?
00:02:16: Nein ich bin tatsächlich mit erstband Kapituline in Rom und mit zweiter... Ah okay, wie kommt das?
00:02:22: Ja, ich habe bevor ich nach Rom gegangen bin hab' ich schon vorher ein Bachelor in Germanistik in München gemacht.
00:02:31: Bin aber nicht aktiv geworden Und habe dann Auslandsjahr in Rom gemacht, hab dort mein Erasmus aufenthalt für zwei Semester absolviert und bin dann mehr oder weniger zufällig über die Kirche zur Kapitulina gekommen.
00:02:48: Also es gibt eine deutschsprachige katholische Gemeinde in Rom, die Santa Maria dell'Anima.
00:02:55: Die ist sehr eng verbunden mit der Kapitulinahrom Und es kommen ja jedes Jahr Studenten für Studienaufenthalte nach Rom.
00:03:05: Brauchen natürlich nur Unterkunft und ich hatte mich damals an die ANIMA gemeldet, und sie hat mich dann sozusagen an die Kapitoline verwiesen.
00:03:12: Dann habe ich dort ein Zimmer bekommen und hab da eine ganz normale Fuchsenzeit – fast zwei Semester durchgelaufen.
00:03:20: Ich habe auch eine Charge gemacht, war Kassier und bin dann nach einem Jahr wieder nach München zurückgekehrt bei der INANIA aktiv geworden.
00:03:31: Das ist jetzt inzwischen auch schon drei Jahre her und bei der Inania bin ich immer noch aktiv, habe da meine Chargen gemacht und so ist das bei mir gewesen also eigentlich ein etwas untypischer Weg für Kapitulinen denn natürlich gibt es nur wenige deutschsprachige Studenten die ihr erst aktiv sind in den rom werden.
00:03:57: die meisten werden das dann doch in deutschland österreich der schweiz und Haben dann das zweitband der kapitolina bei mir.
00:04:04: Es ist genau andersrum Ist
00:04:05: ja auch dann dementsprechend ein seltener fall Bei euch weil der maxi milia mit dem er ja auch schon eine sendung Speziell zur kapitoline aufgenommen haben hat Ja gesagt dass ihr knapp fünf hundert sechshundert alte anhalt habt Und das ist ja in der regel immer das zwodritt viert fünft oder sechs band was dann da aufgenommen wird.
00:04:23: Du bist richtig wascht echter kapitolin
00:04:25: Genau, also ich darf sozusagen auch als Urkapitoline-Vorortspräsident für die Kapitoliner für den CV sein.
00:04:33: Also insofern auch was Besonderes.
00:04:36: Wir haben nicht wenige Urkapitolinen das sind aber meistens Seminaristen oder Theologiestudenten die halt vorher weil sie im Seminar waren in Deutschland nicht aktiv werden konnten und das dann so zu sagen in Rom nachholen.
00:04:51: Ich bin aber kein Theologe, das ist auch untypisch für die Kapitoliner.
00:04:54: Die meisten sind halt doch Theologiestudenten und ich bin Sprachwissenschaftler.
00:04:59: Wir kommen dann also auch da ein bisschen von einer anderen Ecke.
00:05:03: Also gar nicht so der typische Kapitoline.
00:05:06: Und immer wenn ich durch das Kartell, durch Deutschland reise, ist eine der ersten Fragen, die mir immer gestellt werden... Ah ja!
00:05:12: Du bist Urkapitolin,
00:05:13: d.h.,
00:05:14: du bist Seminarist oder Theologee.
00:05:15: Und ich muss sagen nein, wir haben auch andere Leute.
00:05:19: Ja, das liegt hier auch sehr nahe.
00:05:20: Das ist ja bei dir auch ein seltener Fall.
00:05:22: und dann auch direkt noch Richtung Forz Präsidentenamt.
00:05:25: Genau
00:05:29: Ihr sucht perfekt sitzende Maßanzüge, maßsemmten oder elegante Damenbekleidung?
00:05:34: Dann schaut bei Kove die Maßschneider vorbei.
00:05:36: Mit achtzehn Filialen deutschlandweit von Hamburg bis München Und besonders stark in NRW bietet Kove Maßarbeit auf höchsten Niveau.
00:05:44: Dazu gibt es handgefertigte Schuhe, edle Gentleman Assessoires.
00:05:51: Alle Infos und Terminbuchungen findet ihr über die Links in den Show Notes.
00:05:55: Kurve, Tradition trifft Eleganz!
00:05:57: Und jetzt zurück zum Talk!
00:06:03: Ja es ist ja bei... also ich war ja jetzt ein paar mal bei euch und es ist schon eine sehr grau stark theologisch geprägte Verbindung.
00:06:10: Das muss man schon sagen.
00:06:11: Also irgendwie hatte da fast jeder auch einen wissenschaftlichen Bezug zur Theologie ob's jetzt Küchengeschichte war, ob das Küchenrecht war, Priesteramtskandidaten sind und was macht das mit einem?
00:06:26: Also wie hat dich das vor allem denn geprägt, bevor du nach Deutschland gekommen bist und in eine völlig andere Verbindungskultur reingekommen bist.
00:06:35: Das war tatsächlich erstmal ne Umgewöhnung muss ich ganz ehrlich sagen weil das Theologische, das Kirchliche ist bei Kapitulina allgegenwärtig.
00:06:44: da muss man nur mal in unseren Kneipsaal gehen und dann begrüßt einer einen drei Papstporträtes die da hängen.
00:06:51: Und das ist also wirklich allgegenwärtig.
00:06:55: und auch auf der Bude wird häufig über den katholischen Glauben geredet, über die Kirche gerede.
00:07:03: Wenn man vielleicht bei anderen Verbindungen aktiv ist, da wird dann eher über die typischen anderen Themen gerededt – über Sport, über Frauen, über alles Mögliche.
00:07:14: Über was man so als junge Männer redet?
00:07:16: Da ist halt eher die Theologie vordergründig!
00:07:19: Ich war jetzt nicht der einzige Nicht-Teologe, aber die Nicht-Theologen haben dann noch mal so einen starken Zusammenhalt untereinander und versuchen das dann immer so nochmal als Gegengewicht auszugleichen.
00:07:30: Dass man halt doch nicht nur über die Kirche und über Theologie sich unterhält.
00:07:36: Aber natürlich, das prägt ein und das nimmt man dann auch mit wenn man wieder in Deutschland aktiv ist.
00:07:43: Und da gilt man schnell als einer der Katholisten.
00:07:46: obwohl ich jetzt von mir selber behaupten würde... Ich bin gar nicht mal der Vorzeige-Katholik der Hinsicht aber trotzdem würde ich mich schon als Form bezeichnen und so eine gewisse Frömmigkeit hat mir meine aktiven Zeit in Rom eingeflöst ... neben dem guten italienischen Pironi.
00:08:08: Ja, das ist auch gut, das zeug ich... Also gerade der Katzulizismus ist ja wirklich omnipräsent bei Kapitulina.
00:08:16: Du hast es schon die Papsportreys erwähnt.
00:08:19: Benedikt der Sechzehnte ist sogar zweimal vorhanden.
00:08:21: Auch einmal im historischen Raum mit ihm gemeldet.
00:08:25: Die Bänder von ihm sind hier über das eine Bild gehangen und es ist nicht irgendeine Räumlichkeit sondern er ist selber dort durchgelaufen hat auf dem Balkon gesessen der ja wunderschön ist bei euch und man hatte glaube ich dann auch eine ganz andere Beziehung sich daraus entwickelt.
00:08:43: Ja, das war auch eine gewisse Erwartungshaltung die uns als vor Ort entgegen gekommen ist weil alle haben jetzt erwartet wenn Kapitulina den Vorort stellt dann kommt jetzt katholischer Vorort, der wird jetzt im CV sozusagen gerade das Katholizitätsprinzip wieder stärker ins Zentrum rücken.
00:09:07: Wird da vielleicht sogar missionarisch aktiv sein und wir hatten dann ganz schnell eigentlich einen ganz anderen Ansatz.
00:09:16: Wir haben gesagt naja Wir sind römisch-katholisch und das bedeutet für uns unaufgeregt katholische.
00:09:24: Also wir hatten jetzt nicht den Anspruch mit einem missionarischen Eifer durch die CV zu reisen, sondern für uns war halt klar, wir sind ein katholischer Verband.
00:09:35: Wir sind eine katholsche Verbindung.
00:09:36: Das zeigen wir nach außen, das demonstrieren wir aber nicht aufgesetzt, nicht aufdringlich, sondern ganz entspannt römischer.
00:09:48: Und wir hatten ja vor zwei Jahren einen Vorort im CV, den Berliner Vorort.
00:09:55: Der in Rom auf der Kapitulinen Wude eine Denkschrift verfasst hat das Memorandum Romanum mit dem sie sich eben ganz gezielt die Religiofrage auf die Fahne geschrieben haben und wir haben eigentlich für uns festgestellt dass es nicht unser Ansatz ist.
00:10:12: Deswegen haben wir gerade diese Erwartungshaltung, die uns als Vorort entgeben kamen.
00:10:18: Eigentlich direkt sind wir der entgegengelaufen und es ist auch zum Beispiel interessant Stichwort Theologen in Kapitulina.
00:10:26: mein vororts Kabinett besteht ja aus sieben Bundesbrüdern.
00:10:30: von diesen sieben Brüdern sind alles Kapitulin aber nur zwei sind Theologien und nur einer ist Seminarist.
00:10:37: also Die anderen kommen aus ganz andern Fakultäten und daran merkt man auch, dass das jetzt nicht für uns eine Schwerpunktsetzung war.
00:10:47: Da das religiöthema zur wichtigsten Frage unseres Amtsjahres zu machen.
00:10:53: Ja ist doch schön, dass ihr da diesen Ausgleich vor allem auch sucht, dass es halt wohl ausgewogen ist und nicht ein Prinzip des Anderen überwiegt.
00:11:01: Absolut!
00:11:02: Das katholische kommt ja auch nicht zu kurz.
00:11:04: Also gerade mit der Kartellversammlung, wir hatten es ganz am Anfang mit dem Pantheon und mit dem Petersdom sind wir ja auch an.
00:11:13: gerade beim Petersdom an einem der wichtigsten Orte für die katholische Kirche.
00:11:19: Und da wird schon dieses Prinzip sehr gut abgedenkt, abgedeckt den Kirch.
00:11:27: Ja ich hab die... den Ablauf der Kartellversammlung ja vor mir liegen.
00:11:32: Also ihr fangt ja an am Donnerstag, dem vierten Juni mit dem Eröffnungsgottesdienst im erwähnten Pantheon – das ist ja auch eine wirklich historische Ort dort den Öffnungskotensdienst durchzuführen.
00:11:46: Der Zelebrand ist euer Bundesbruder, Monsignor Peter Schallenberg und Pantheont ist glaube ich die zweitälteste Kirche der Christenheit.
00:11:55: Das ist nur der Lateran, das glaub' ich älter oder?
00:11:58: Also, da streitet man sich natürlich darüber.
00:12:00: Es gibt mehrere Kirchen, die gerne von sich behaupten, die älteste Rom zu sein oder sogar überhaupt zu sein.
00:12:09: Sie gehört auf jeden Fall zu einer der ältesten.
00:12:11: Das war ja ursprünglich ein römischer Tempel, der dann umfunktioniert wurde in eine Kirche und deswegen auch so gut erhalten ist in seiner Form.
00:12:22: Ich muss natürlich so ein bisschen schmunzeln als Kapitoline, dass das was ganz Besonderes ist diesen Gottesdienst einem Pantheon abzuhalten.
00:12:29: Für uns Kapitolin ist das ganz normal.
00:12:30: wir haben da immer unsere Stiftungsfest-Gottesdienste drin.
00:12:35: aber klar es ist natürlich wenn man in Rom ist und von diesen ganzen historischen Bauwerken umgeben ist also nur drei Minuten von der Bude entfernt ist die Piazza Navona Zum Beispiel.
00:12:48: Einmal quer drüber und dann durch die Straße, da bist du ja schon mal an einem Pantheon?
00:12:50: Da bist
00:12:51: du schon direkt beim Pantheont.
00:12:53: Engelsburg ist zehn Minuten zu Fuß entfernt, Petersdom zwanzig Minuten sagen wir mal.
00:12:59: also du bist halt damit alltäglich umgeben.
00:13:02: deswegen hast du dazu auch einen anderen Bezug.
00:13:05: auf jeden Fall aber klar ich sehe das natürlich dass das was ganz besonderes ist für viele Kartellbrüder die dann extra für die Kartellversammlung nach Rom kommen
00:13:18: Verbindungen stehen heute vor einer neuen Herausforderung.
00:13:20: Nachwuchs, Außenwirkung, Identität – all das entscheidet sich längst auch online!
00:13:25: Wer sich digital nicht zeigt wird übersehen.
00:13:27: doch wie präsentiert man Tradition so dass sie modern wirkt ohne sich zu verbieten?
00:13:31: Corpor Content Lab gibt genau darauf die Antwort.
00:13:34: Mit unseren Workshops Social Media Keilen und der Contemporation Meisterklasse lernt ihr eure Verbindung strategisch authentisch und attraktiv
00:13:41: zu zeigen
00:13:42: Für mehr Sichtbarkeit neue Mitglieder und das gute Gefühl zu wissen was man tut.
00:13:47: Ein moderner und professioneller Auftritt schafft Vertrauen nach innen wie nach außen, und zeigt dass eure Verbindung nicht in der Vergangenheit stehen bleibt sondern
00:13:55: Zukunft gestaltet.
00:13:56: Wir vom Corpo Content Lab erstellen euch genau diesen Auftritt mit einer zeitgemäßen und zikromorientierten Webseite, offiziellen E-Mail Adressen, stilvollen Semesterprogrammen, Polörkarten, Imagefilme um viel mehr
00:14:08: damit.
00:14:08: jeder erkennt
00:14:09: eure Verbindungen lebt und hat Zukunft.
00:14:12: Beeinbart jetzt euren Demokall.
00:14:14: alle Infos findet ihr in den Shownotes.
00:14:18: Aber es ist ja auch gerade irgendwie spannend, dass solche historischen Orte für euch zu Normalität werden.
00:14:24: Dass das halt so alles um die Ecke ist.
00:14:25: Rom ist ja gefühlt vor allem in der Altstadt im ... nicht am Tickenbereich aber in dem Renaissance-Bereich wie ein Dorf.
00:14:35: Alles ist irgendwie gefühelt, vierhundert, fünfhundert Meter in alle Richtungen entfernt?
00:14:41: Das ist richtig!
00:14:42: Es ist alles in unmittelbarer Nähe.
00:14:45: Wenn ich zur Uni gefahren bin, bin ich einfach einmal über über die Piazza Navona zur Bushaltestelle gegangen und dann mit dem Bus einmal quer durch die ganze Altstadt gefahren, an der Piaza Venezia vorbei.
00:14:58: Und das wird natürlich mit der Zeit zum Alltag.
00:15:01: aber gerade als Kapituliner wird man dann auch wirklich irgendwann zu einem Römer.
00:15:08: also man entwickelt dann so eine gewisse Ja persönliche Beziehung zu dieser Stadt, also so war es für mich zumindest.
00:15:16: Ich habe diese Stadt sehr lieben gelernt und ich liebe sie auch immer noch und komme immer wieder gerne.
00:15:21: Deswegen ist es auch schön dass wir die Kapituliner in Rom haben weil man dadurch auch immer wieder einen Grund hat dort nach Rom zurückzukehren zu den Stiftungsfesten, zu den Gründungsfestn.
00:15:33: Und ja als ich damals als Rom weggegangen bin das hat sich ein bisschen angefühlt wie eine Trennung von einer Freundin mit der man zusammen war.
00:15:43: Also so intensiv hat sich das angefühlt.
00:15:48: Rom, die große Schönheit!
00:15:50: Genau...
00:15:51: Aber dann lass uns mal ein bisschen jetzt nochmal bei Hölzchen und Stöckchen anfangen.
00:15:55: Vor allem für die Hörer, die gerade vielleicht auch erst aktiv geworden sind oder nicht aktiv also keine Verbindungstudenten sind.
00:16:02: Was ist der vor Ort überhaupt?
00:16:06: Ja, wie fange ich an?
00:16:09: Wir bilden einen großen Dachverband der Kathelferband der katholisch-deutschen Studentenverbindungen mit einhundertundzwanzig Verbindungen.
00:16:19: Und jede Verbindung besteht aus einer Aktivitas, in dem diese Studenten zusammengeschlossen sind und einer Alterenschaft, in dem die Alterren zusammengeschlossen sind.
00:16:30: Und das was für die Verbindungen im Kleingild, das gilt für den Dachverband im Großen auch also alle Alterenschaften sind zusammen geschlossen im Alternbund der einen eigenen Vorstand hat und alle Aktivitatis, alle Studenten sind in einem Studentenbund zusammengeschlossen, der ein Vorstand handt.
00:16:51: und dieser Vorstand das ist der Vorort.
00:16:54: Und dieser Vorort wird eben von den Aktivitäten, von den Studenten gewählt.
00:17:01: Auf ein Jahr immer von ersten August bis einund dreißigsten Juli und der rotiert quasi unter den Hochschulstädten.
00:17:12: also es gibt auf mehrere Jahre im Voraus festgelegt eine Reihenfolge der Hochschullstädte in denen dann auch immer die Kartellversammlung unsere große Gesamtversammlung stattfindet.
00:17:26: Das ist eben jetzt dieses Jahr Rom, letztes Jahr war es zum Beispiel Hannover nächstes Jahr wird es München sein.
00:17:33: also das wechselt immer.
00:17:35: und die Verbindungen die am vor Ort da steckt schon drin die vor Ort in diesen Städten beheimatet sind die haben sozusagen ja ich sag mal dass Vorrang recht diesen in dieser Amtszeit den Vorstand anzuführen, zu leiten und das Vorratspräsidium zu stellen.
00:17:59: Das kann ganz unterschiedlich sein.
00:18:02: In München zum Beispiel haben wir zehn CV-Verbindungen die das dann sozusagen untereinander ausmachen müssen wer will, wer mit wem usw.
00:18:12: In Rom haben wir nur die Kapitulina
00:18:14: d.h.,
00:18:15: Die Kapituliner hat es auf der einen Seite leicht, weil sie konnte es alleine entscheiden ob sie den Vorort machen möchte und mit wem.
00:18:25: Aber auf der anderen Seite stand darin auch eine große Herausforderung denn heutzutage ist das eigentlich inzwischen so dass keine Verbindung mehr allein den vor Ort stemmen kann.
00:18:37: man muss ja immer denken du musst fünf bis sieben Personen für ein Jahr quasi aus der Aktivitas herausnehmen, die dann eben nicht zur Verfügung stehen für Chargen oder sonst intensiv am aktiven Leben der eigenen Verbindung teilnehmen können.
00:18:53: Sondern die sind dann halt für den Verband tätig und das für ein ganzes Jahr und das kann sich eigentlich fast keine Verbindung mehr heutzutage so wirklich leisten, dass alleine zu bewerkstelligen.
00:19:08: Deswegen war das eine große Herausforderung für die Kapituliner.
00:19:11: Wir haben uns sozusagen helfen lassen von einigen, von zwei Kartellbrüdern oder in meinem Fall Bundesbrüder von der Inania, die dann inzwischen, weil sie sich eben um die Kapitoliner auch sehr verdient gemacht haben und auch Mitglied geworden sind.
00:19:28: bei der Kapitoliner.
00:19:30: aber ja so läuft es quasi von der Rotation her ab Und das ist der Vorort.
00:19:38: Der ist sozusagen das oberste Leitungsgremium, das oerste Repräsentationsgremien des Studentenbundes und als Vorortspräsident stehe ich sozusagen dem Ganzen vor.
00:19:53: Was macht so ein Vorort im Alltag dann?
00:19:57: Also ... Ich würde sagen... Ein Vorort hat.
00:20:01: es gibt drei Säulen was die wichtigsten Aufgaben eines Vororts sind.
00:20:06: Säule eins, das ist sozusagen die absolute Mussaufgabe.
00:20:11: Das ist die Verbandsarbeit.
00:20:13: also wir sind natürlich als Vorratspräsidium haben wir verbandspolitische Pflichten.
00:20:18: Wir müssen Studententagein berufen und wir müssen die Sitzung vorbereiten.
00:20:24: Als vorortspräsident bin ich geborenes Mitglied des CV-Rats.
00:20:28: Das ist unser oberstes Leitungsgremium im CV, in dem zwei alteren Vertreter und zwei aktiven Vertretern drinnen sitzen.
00:20:37: Und ich bin eben als Fortspräsident einer der beiden aktiven Mitglieder.
00:20:42: Der CV-Rad ist sozusagen das oberste verbandspolitische Organ.
00:20:47: Dadurch sind wir da mit eingebunden.
00:20:50: Also das ist so diese ganze verbandspolitische Arbeit wo wir mit drin sind und was wir machen müssen.
00:20:57: Die zweite Säule, das ist wahrscheinlich das, was von den meisten immer wahrgenommen wird vom Vorort, dass es die Repräsentationsaufgabe.
00:21:08: Das heißt als Vorort sind wir sozusagen... Machen wir die Kartellverband sichtbar?
00:21:14: Wir sind sozusagen die obersten Repräzentanten des Kartellverbands.
00:21:18: Wir präsentieren die Verbandsleitung bei Stiftungsfesten wichtigen regionalen und überregionalen Veranstaltungen, die so im Jahr im Kartell stattfinden.
00:21:31: Wir fahren ins Ausland zu unseren befreundeten Verbänden und stärken da die Kontakte zueinander und treiben gemeinsame Projekte voran.
00:21:43: Wir chargieren auf den Kommerzen
00:21:45: usw.,
00:21:45: also das sind diese Repräsentationsaufgaben die man aber freigestalten kann.
00:21:50: Also da gibt es kein Muss, nur ein sehr großes Kann sage ich mal.
00:21:55: Im Grunde kann man auf so viele Stiftungsfeste und zu so vielen Terminen fahren wie man möchte.
00:22:02: Man kann auch das absolute Minimum machen.
00:22:06: Das ist einmal vor Ort sozusagen freigesteht.
00:22:10: Na ja, und wie macht ihr das
00:22:10: denn jetzt?
00:22:11: Wenn man kurz reingekriegt.
00:22:12: Wie macht ihr es denn?
00:22:14: Die Bundesfrüchte können nicht jedes Mal ein Flugzeug reinspringen und dann von
00:22:17: Rom
00:22:17: bei sich nicht nach Hannover fliegen, nach München, nach Berlin, Köln... Wie sieht das da aus?
00:22:23: Bist du dann David Field unterwegs?
00:22:25: Weil du jetzt gerade in Deutschland halt lebst und studierst?
00:22:29: oder ist der auch einen Austausch?
00:22:32: Das ist eine sehr gute Frage weil vor dieser Entscheidung standen wir am Anfang als Kapituliner auch Wie ziehen wir eigentlich logistisch diesen Vorort auf?
00:22:43: Weil mit Rom sind wir natürlich in einer besonderen Lage.
00:22:47: Wir sind eigentlich in der Peripherie, also wir sind weit weg von den anderen Verbindungen von Deutschland.
00:22:55: Das heißt um gerade diese repräsentativen Aufgaben wahrzunehmen hätten wir jetzt immer aus Rom einfliegen müssen oder anreisen müssten.
00:23:05: Das wäre also logistisch und finanziell eine sehr, sehr große Herausforderung gewesen.
00:23:11: Außerdem ist unsere Aktivitas in Rom vor Ort jetzt auch nicht gigantisch.
00:23:16: Die ist klein und funktioniert gut in der Größe.
00:23:20: Also ich sage immer so zwischen zehn und zwölf Bundesbrüdern sind immer sofort aktive.
00:23:28: aber Nimm da jetzt mal sieben Leute weg, die für den Vorort machen sollen.
00:23:33: Wer macht dann noch den aktiven Betrieb in Rom?
00:23:35: Das funktioniert also vorne und hinten nicht!
00:23:38: Und deswegen haben wir uns etwas anderes zu Nutze gemacht was Kapitulina besonders macht in der Hinsicht Wir haben wirklich Bundesbrüder in ganz Deutschland und ganz Österreich.
00:23:52: Entweder kommen die Leute für eine gewisse Zeit nach Rom aus den Teilen von Deutschland oder Österreich, wo sie eben herkommen und kehren danach dann wieder da zurück.
00:24:01: Oder im Fall von den Alternen gibt es eben ein sehr großes Unterstützungsnetzwerk was immer wieder gerne nach Rom kommt und dann auch aufgenommen wird ins Philisterium.
00:24:13: Das heißt wir haben in ganz Deutschland in ganz Österreich haben wir Bundesbrüder verteilt Und deswegen haben wir auch sozusagen unseren Vorort so dezentral aufgezogen.
00:24:24: also Von den sieben Kabinettsmitgliedern haben wir vier in München mich eingeschlossen, das ist sozusagen unser Headquarter sag ich mal.
00:24:36: Dann haben wir meinen ersten Stellvertreter, den Bundesbruder Thomas Müller.
00:24:41: der ist in Ohm, der sozusagen vor Ort tatsächlich dann ist.
00:24:46: Mit dem haben wir ja auch schon gesprochen?
00:24:48: Genau richtig.
00:24:50: und dann haben wir noch zwei weitere.
00:24:53: einer ist in Frankfurt Frankfurt am Main und einer ist in Münster, dadurch wird so ein bisschen die Mitte und der Norden von Deutschland mit abgedeckt.
00:25:02: Dadurch sind wir natürlich viel flexibler und können viel besser diese repräsentativen Aufgaben wahrnehmen.
00:25:10: das führt dann natürlich immer zu der Frage wenn man irgendwo auftracht ah seid ihr gerade aus Rom gekommen?
00:25:15: Dann sag ich Ja, ja.
00:25:17: Also natürlich als Kapitulin repräsentieren wir immer Rom aber in dem Fall sind wir jetzt heute aus München angereist sage ich dann immer zum Beispiel.
00:25:28: Das ist ja schön zu sehen weil das Spannende ist auch bei euch.
00:25:31: Ich habe auch hier das Sempro Da führt das ihr eher auch eine relativ kleine Aktivitas habt, aber eine gigantische Altären schafft.
00:25:39: Habt ja wirklich ein sehr ausgefülltes Semesterprogramm.
00:25:43: also es ist jetzt kein eingeschlafener Betrieb oder sagen wir mal so eine allig wie Verbindung.
00:25:48: und ansonsten das ist ja wirklich ne vollwertige aktive Verbindung in Rom die da ihr Ding durchzieht wo ein ständiger Austausch halt auch mit dem CV oder dem ÖCV vor allem heit.
00:25:57: auch ist es recht Deutschland besteht und immer am Puls der Zeit, es war ja auch gerade die Verweildauer der Leute in der Kapitulin dann nicht lange ist.
00:26:06: Meistens sind die Leute ja ein zwei Jahre da.
00:26:08: Es gibt ja dann paar, die bleiben länger.
00:26:09: wie ich gehört habe, nett man dir denn die Gehirne der Verbindung weil die halt das meiste Wissen noch aus den letzten Jahren halt haben was andere ja nicht mehr haben können wenn sie diese Fluktuationen gibt.
00:26:21: Und das ist wirklich eine Mammut Aufgabe für euch dass das übernehmen.
00:26:27: Ja, das klappt manchmal besser.
00:26:29: Manchmal schlechter bin ich ganz ehrlich.
00:26:31: also es gibt Jahre da kommen weil es ist immer so ein bisschen ne Wundertüte wer isst noch in Rom?
00:26:37: Wer kommt nach Rom?
00:26:39: Teilweise müssen dann Leute zu Schagen gewählt werden die man noch gar nicht kennt aber die sich halt schon angekündigt haben dass sie jetzt nach Rom kommen für einen Jahr den man sozusagen Vertrauensvorschuss geben muss.
00:26:52: okay bist Kartellbruder wir hoffen mal du machst das dann schon.
00:26:57: Und deswegen, jede Aktivitas in Rom muss sich dann am Anfang immer so ein bisschen selbst finden.
00:27:01: Weil die dann auch eine bunt zusammengewürfelte Truppe ist aus allen möglichen verschiedenen Urverbindungen im CV und auch im ÖCV teilweise auch aus dem StV also aus dem Schweizer Studentenverein.
00:27:15: und ja sie müssen sich erst mal finden und machen dann aber immer das Beste draus.
00:27:23: manchmal klappt das besser.
00:27:25: Wir haben eigentlich immer gute Semesterprogramme, manchmal kann es natürlich auch passieren dass man nicht die beste Aktivitas vor Ort hat weil einfach zu wenig Leute da sind oder niemand auf der Bude wohnt.
00:27:40: dann ist es natürlich schwieriger mit einem aktiven Betrieb als in anderen Jahren.
00:27:45: also das ist immer eine Überraschung wie es gerade immer vor Ort aussieht.
00:27:52: Was ist denn für euch aktuell die größte Herausforderung?
00:27:56: Als Vorort.
00:28:03: Also eigentlich, ich würde die Frage erweitern und sagen was ist vielleicht die Herausforderung für uns als Vorort oder Verband?
00:28:14: Weil eine große Lehre die wir jetzt in unserem Amtsjahr gemacht haben ist doch wie schwierig es ist direkt den einzelnen Kartellbruder zu erreichen also meiner Ansicht nach ein gewisses Aufmerksamkeits- und Kommunikationsdefizit sowohl in der vertikalen als auch in der horizontalen.
00:28:40: Ich will das kurz ausführen, es ist zum Beispiel für uns als Verbandsleitung und da gehören wir jetzt vor Ort dazu recht schwierig wirklich den einzelnen Kartellbruder zu erreichen.
00:28:53: Wir posten Sachen auf unserem Instagram Account.
00:28:57: Das läuft auch ganz gut und wir haben da sehr viel gutes Feedback bekommen.
00:29:01: Da berichten wir immer, wo wir überall waren was für eigene Projekte oder Veranstaltungen machen.
00:29:09: Wir schicken Rundmails an die Seniores rum.
00:29:12: Wir packen Sachen auf die Webseite Aber der Turnaround Was dann tatsächlich von den Aktiven zurückkommt ist sehr gering.
00:29:21: gemessen an einer Zahl von sechstausend aktiven Ist das schon etwas Bemerkenswert, dass da doch so wenig zurückkommt.
00:29:30: Dann fragt man sich natürlich okay woran liegt das?
00:29:32: und ein Grund dafür ist wenn ich dann mit den Leuten im persönlichen Gespräch bin und sie frage hey Wir haben hier diese Veranstaltung gemacht die war leider sehr schlecht besucht.
00:29:44: Schade dass niemand gekommen oder zu wenig gekommen sind dann werde ich nur mit großen Augen teilweise angeschaut und gesagt Achso Da habe ich vorerst jetzt gerade davon gehört, dass sowas überhaupt stattfindet und das hier vor der Tür stattgefunden hat.
00:29:58: Also dieser Austausch zwischen der Verbandsleitung und dem einzelnen Aktiven.
00:30:05: oder also für mich als Vorwurzpräsident, als oberster Vertreter der Aktiven ist es natürlich vor allem wichtig an die einzelne Aktiven ranzukommen.
00:30:14: Das ist sehr schwer!
00:30:15: Und auch untereinander, sich die Kartellbrüder untereinander vernetzen dass man gerne auf solche Verbandsveranstaltungen geht, um sich auszutauschen und sich zu vernetzen.
00:30:27: Das funktioniert nur mäßig!
00:30:29: Und das ist wirklich eine Herausforderung auch für die Zukunft weil es wichtig ist für den Zusammenhalt innerhalb unseres Verbandes ja, dass man sich auch wirklich gegenseitig kennt und austauscht und vernetzt und das funktioniert nicht so wie wir uns das wirklich gerne vorstellen würden.
00:30:47: also da muss man.
00:30:48: Das ist wirklich eine Herausforderung, die gab es schon vor uns diese Herausforderungen.
00:30:53: Die haben wir jetzt auch gehabt und die werden auch unsere Nachfolger haben.
00:30:57: also das wird ein dauerhaftes Problem sein wie man das besser hinbekommt.
00:31:05: Habt ihr denn einen Learning durchlaufen?
00:31:09: Ja ich kann mal so ein bisschen berichten.
00:31:12: was war dann unser Projekt oder eines unserer Projekte für unsere aktiven?
00:31:19: sechs Wochenend-Seminaren an verschiedenen Orten in Deutschland anbieten.
00:31:24: Die waren sozusagen als wissenschaftliche Seminare angelegt mit Vorträgen oder Workshops und hinzu kamen sollte dann auch immer eine Kneipe, einen Besuch der Heiligen Messe und andere gesellige Sachen.
00:31:40: Also es sollte so eine Möglichkeit bieten, gerade also auf dem wissenschaftlichen Hintergrund dass man sich austauschen kann.
00:31:49: Wir haben dann für jedes Seminar haben wir dann an unterschiedlichem Ort in Deutschland gemacht, also eins hätte ein Bonn stattfinden sollen, eins in Straßburg, einzelne Leipzig und so weiter und immer mit einem unterschiedlichen Schwerpunkt, also eines zu Musik, eines zur Naturwissenschaft Europa und so weiter.
00:32:11: Und haben das dann auch viel beworben über unsere Kanäle usw.
00:32:17: und mussten am Ende feststellen, dass wir drei dieser sechs geplanten Seminare absagen mussten weil es einfach keine Anmeldung gab.
00:32:25: die anderen Seminaren konnten stattfinden Das waren in Rom, in Beingarten und in Straßburg.
00:32:33: die konnten stattfinden, aber das war jetzt auch keine gigantische Anzahl von Anmeldungen.
00:32:37: Da waren wir auch relativ kleine Gruppen von so zehn bis fünf.
00:32:41: zu den Leuten.
00:32:43: und wie gesagt das ist natürlich ein bisschen enttäuschend dass da so wenig Feedback kam oder so wenig Rücklauf kam.
00:32:53: und ja was du hast ja gefragt was haben wir als Lehre daraus gezogen?
00:33:03: Für uns ist die Analyse geht in die Richtung, es muss schon sehr darauf achten oder man muss das sehr ins Zentrum stellen was man eigentlich erreichen möchte.
00:33:14: Was soll quasi die Leute dazu bewegen herzukommen?
00:33:19: Weil man kennt das ja aus dem eigenen aktiven Leben.
00:33:22: Man ist in der eigenen Verbindung da hat man ein volle Semesterprogramm gleichzeitig studiert man noch oder arbeitet Familie, Privatleben kommt auch noch dazu.
00:33:33: Und dann soll man noch auf Verbandsveranstaltungen irgendwo quer durch Deutschland tuckern.
00:33:38: also da muss man schon sich wirklich Gedanken machen wie man Leute dazu bewegt das Aufsicht zu nehmen und da auch wirklich ein Interesse hat.
00:33:48: Also so ein bisschen unsere Quintessenz war weniger ist mehr also sich lieber auf weniger dafür besonders gute Highlights zu fokussieren und diese dann auch dementsprechend stärker darauf zuschneiden, was gut funktioniert.
00:34:06: Und das ist noch ein Prozess der noch weiter durchgelaufen wird.
00:34:11: also wir haben unsere Erfahrungen gemacht die können wir auch unseren Nachfolgern weitergeben.
00:34:16: aber da ist wieder jedes Vorurzpräsidium steht er wieder vor der gleichen Herausforderung wie man das gut angehen kann.
00:34:28: Verändert das denn auch den Blick auf den CV als Ganzes, wenn man das mal so durchdekliniert hat?
00:34:36: Als Vorort.
00:34:38: Na sicher!
00:34:38: Also ich sag mal was ist denn eigentlich der Blick auf dem CV?
00:34:44: also bevor Ich für den CV so jetzt in dieser intensiven Form tätig geworden bin Ja klar wusste ich natürlich, dass wir zu einem Verband gehören.
00:34:55: Dass wir im CV sind und dass wir Kartellbrüder usw.
00:34:58: haben gleiche Prinzipien.
00:35:01: aber mehr ist der CV ja auch nicht wirklich in Erscheinung getreten.
00:35:07: Der große Vorteil des CVs wirklich der allergrößte Vorteil.
00:35:11: meiner Meinung nach ist das dieses sozialen Netz was wir in der Verbindung im Kleinen haben zwischen aktiven untereinander und aktivem und alten herren, dass wir das mit dem Kartellverband auf eine ganz größer viel viel größere stufe.
00:35:27: Das gilt ja eigentlich für jeden Dachverband.
00:35:29: Auf eine noch mal viel viel grössere Stufe heben, sodass wir das nach ganz deutschland ausweiten beziehungsweise Mit unseren befreundeten Verbänden in österreich und der schweiz sogar auf ne europäische dimension bringen und dass man Das ist so diese große Stärke von so einem Dachverband, dass ich wirklich in jede Hochschulstadt gehen kann und dann finde ich da Kartellbrüder.
00:35:54: Kann mich mit denen connecten?
00:35:56: Kann mich auf den Bier treffen?
00:35:59: Kann sich mit ihnen austauschen?
00:36:02: Kann mir helfen lassen oder selber Hilfe anbieten?
00:36:06: Und das funktioniert aber nur wenn man sich kennt.
00:36:11: also es bringt mir nichts ein Netzwerk zu haben Aber ich kenne die Personen dahinter nicht.
00:36:17: Ich weiß zwar, okay, sie gibt es und ich habe schön eine Datenbank wo ich auf Kontaktdaten von meinen Kartellbrüdern zugreifen kann.
00:36:26: aber wirklich in Kontakte entstehen ja erst dadurch dass sich die Leute persönlich kennenlerne das ich mit ihnen ins Gespräch komme, dass ich sie kennen lerne.
00:36:36: Und dafür braucht es Orte der Begegnung Dafür braucht es diese Anlässe wo ich eben mich mit anderen treffen und vernetzten kann.
00:36:45: Und das hat schon meine Sicht ein bisschen auf der CV geändert, weil mir es einmal bewusst geworden ist... Wow!
00:36:53: Was ist das eigentlich für eine tolle Sache dieser Verband?
00:36:55: Und was kann er eigentlich auch als einzelne Person leisten dadurch, ...was er dafür einen Netzwerk bieten kann?
00:37:03: Der ist hier gigantisch.
00:37:04: bei euch also...
00:37:06: Ja ja, wir haben ja über twenty-fünftausend Mitglieder.
00:37:09: Also was ich bei euch immer Gut fand war dieses zmr Prinzip das halt.
00:37:16: Man wechselt die universität statt als cv man schließt sich dort dann einem cva an den man sich dann aussuchen kann.
00:37:21: weil es gibt ja auch einige städte da hast du eine sehr große auswahl.
00:37:24: dass ist jetzt nicht nur sagen wir mal viel meiner Universitätsstadt düsseldorf wo es dann ein cv gibt sondern münchen hast du ja auch ganz viele in Münster und so weiter und sofort.
00:37:36: Und der ist ein austausch von erfahrung halt.
00:37:38: also da kommen dann jungs aus sehr fahrenden Verbindungsstätten und bringen ihren Niveau, ihr Know-how mit.
00:37:44: Und
00:37:45: prägen die aktuelle aktiven Generation von Füchsen bis zu Burschen hin mit ihren Erkenntnissen.
00:37:53: Das macht ja auch stärker auf Dauer.
00:37:56: Da habt ihr glaube ich jetzt TV wirklich einen großen Vorteil.
00:37:59: Der Ufer hat das ja auch, haben wir dann auch das Made of Prinzip diese Pflicht aber der CV ist halt nochmal eine andere Ausnahme.
00:38:05: was noch mal größer Es ist ein viel mehr Personen dort drin.
00:38:08: Ihr seid ja mit twenty-fünf Personen auch der größte Verbindungsverband, den wir hier haben gegenwärtig.
00:38:16: Wenn man sich die Weinheimer und die Kösner anguckt
00:38:22: dann
00:38:23: sind sie auch bei Weitem nicht so groß.
00:38:25: Ich glaube wenn man die beiden und den CC zusammenzählt kommt man ungefähr auf die Größe.
00:38:31: Also ihr seid ... es ist ja Erfolgsmodell.
00:38:33: ich meine ihr stellt ja gerade den Kanzler Der vorletzte Papst ist auch CVR gewesen.
00:38:40: Also es ist ja nicht so, dass hier einfach vor euch hin existiert sondern ihr habt ja auch ein Impact und eine Wirkung auf die Gesellschaft weil gerade viel CVR auch in Führungsgestaltungs- und Entscheidungspositionen setzen.
00:38:53: Absolut!
00:38:54: Ja das ist wirklich ne sehr wertvolle Sache und da gibt es viel Potenzial was dann eben auch die einzelnen Kartellbrüder mehr zugreifen könnten wenn man einen stärkeren Austausch auch fördert.
00:39:09: und da müssen wir so ein bisschen dahin kommen.
00:39:11: Ich bin in der Hinsicht immer einer, der nach Optimierungsmöglichkeiten sucht und schaut okay wo können wir es besser für die aktiven machen?
00:39:24: Weil wir haben natürlich im CV das gleiche Problem wie die Gesamtgesellschaft oder auch die anderen Dachverbände dass wir eine starke Überalterung inzwischen haben.
00:39:34: also wenn wenn inzwischen von fünfundzwanzigtausend Mitgliedern zwanzig tausend Altern sind und fünftausend aktiv, dann haben die Altern natürlich viel größeres Gewicht.
00:39:46: Das merkt man in vielen Punkten.
00:39:50: Deswegen muss man da auch immer darauf achten dass das sich nicht zu einem Verband entwickelt der nur für die Altern da ist sondern dass er eben vor allem für die Aktiven da ist.
00:40:01: es für einen Gewinn für die aktiven Macht.
00:40:04: Das mit dem ZMA-Wesen, das ist wirklich eine der größten Stärken unseres Verbandes – ich bin ja auch selbst davon profitiert als Urkapitoline, der dann als ZMA zur Inania gekommen ist und da auch der Inania was geben konnte von meinen Erfahrungen, was sie ohne dieses ZMA Wesen nicht bekommen hätte.
00:40:25: Das funktioniert aber auch im Großen und Ganzen.
00:40:29: Es gibt so einen gewissen Trend, bei manchen die sagen nein wir wollen nur ein Band und wir wollen keine ZMA oder so, aber das hält sich dann doch stark in Grenzen.
00:40:41: Das ist glaube ich kein größeres Problem.
00:40:44: Im Großen um Ganzen funktioniert das mit dem ZMAw ist recht gut.
00:40:48: Das glaube ich auch!
00:40:49: Aber es ist ja auch eher eine, wie gesagt auch eine Minderheit.
00:40:52: Aber die gibt's ja überall nicht nur um CV oder die Einbandprinzipien.
00:40:55: Ich komme aus einer Verbindung wo Zweitband durchaus ganz normal ist.
00:40:59: Mein Zweitbund ist auch sehr zweitbänderstark.
00:41:04: Das hat den Ganzen halt auch noch mal einen ganzen anderen Auftrieb und auch ne ganz andere Mentalität als wenn man sich sagt Ja wir bleiben unter uns weil der geht auf viel verloren wenn man dann hat ... zur Netzwerkbildung halt auch nein sagen muss.
00:41:16: Und ich rede jetzt nicht in einem beruflichen Sinne, sondern halt als Vernetzung von Verbindungen untereinander und Verbindungstudenten.
00:41:26: Wie groß ist denn so euer Gestaltungsspielraum wirklich?
00:41:29: Also ihr habt ja ein Jahr immer zur Verfügung... David du hast ja gerade auch ein paar Sachen hier angesprochen, auch wer auch vor allem die jungen Aktiven mehr aktivieren wollt indem er die Angebote geschaffen hat Was ist machbar in einem Jahr und was es nicht machbar?
00:41:45: Ja,
00:41:48: ich würde sagen Es ist sehr viel und sehr wenig möglich.
00:41:52: Also Man kann wirklich von Tag eins Akzente setzen man kann von tag eins eine gewisse Agenda setzen.
00:42:01: also wie gesagt der vorort berlin mit seinem religiö mit seiner religiodenkschrift hat das Von tag eins an bewiesen dass man von Anfang an als vor Ort Thema setzen kann, was dann ein Jahr lang diskutiert wird im Verband.
00:42:20: Man muss es aber auch nicht machen.
00:42:22: man kann natürlich auch quasi die Pflichtaufgaben nur erfüllen.
00:42:28: Am Ende des Tages kommt das natürlich immer auf den eigenen Vorort drauf an.
00:42:32: Was setzt man sich für Ziele?
00:42:33: Was möchte man erreichen?
00:42:35: Und natürlich wie bei einem Chargensemester, wenn man frisch gewählter Senior ist dann hat man vielleicht auch große Ansprüche und denkt sich jetzt kremplig meine Verbindung um und mache alles besser.
00:42:47: Weil ich auch alles besser kann usw.
00:42:49: Und schnell merkt man das naja so einfach ist es ja doch nicht und man muss selber noch viel lernen.
00:42:57: Wenn ich da mal diesen Vergleich weiterspinnen kann... Man wird da schon als Vorort Präsidium als Vorort so ein bisschen ins kalte Wasser geworfen.
00:43:09: Wenn man bei einer Verbindung als Fuchs aktiv wird, dann lernt man die Verbindungen sehr intensiv kennen.
00:43:16: Man weiß was für Veranstaltungen pro Semester sind, man weiß was sind die wichtigsten Sachen?
00:43:22: Man lernt das kennen.
00:43:22: wie ist das Verhältnis zwischen mit den Chargen und mit der Altherrenschaft usw.
00:43:28: Am Ende der Fuchsenzeit hat man eigentlich schon ein gutes Verständnis davon wie gut eine Verbindung funktioniert.
00:43:34: Und wenn man ist dann sozusagen bereit, auch eine Charge zu machen.
00:43:39: Das ist beim Vorort ganz anders weil man wird da nicht darauf vorbereitet.
00:43:44: in dem Sinne Man kann das nicht dass was man in der Verbindung macht oder gelernt hat Kann man nicht eins zu eins auf die vororts Arbeit auf die Verbandarbeit anwenden sondern man muss sich erst einmal finden man muss erstmal verstehen okay Wer sind eigentlich die Akteure?
00:44:02: im Verband.
00:44:05: Wie läuft überhaupt so ein Amtsjahr ab?
00:44:08: Was funktioniert, was funktioniert nicht?
00:44:12: Die Altherren haben dann einen gewissen Vorteil weil die sind natürlich über eine mehrere Jahre in ihren Ämtern Im Alterrenbundsvorstand oder als Amtsträger, die sind eingearbeitet.
00:44:24: Als Vorort ist man nur ein Jahr am Amt und man muss sich erst einmal einarbeiten Und man hat nicht wirklich eine Referenz.
00:44:33: Ich würde sagen, wir haben ungefähr so fast ein halbes Jahr gebraucht bis ich jetzt sagen konnte okay.
00:44:41: Wir wissen jetzt wie der Verband funktioniert mehr oder weniger?
00:44:44: Wir wissen was sind unsere Möglichkeiten?
00:44:48: Was können wir machen?
00:44:49: Was ist schwierig?
00:44:50: Was dauert einfach viel mehr Zeit?
00:44:52: Wofür braucht man einen langen Atem?
00:44:54: Was kann man kurzfristig machen?
00:44:55: Das weißt du alles vorher nicht das musst du erst herausfinden.
00:44:59: Aber dann bist du eigentlich schon an einem Punkt, wo sich das Amt ja schon dem Ende neigt.
00:45:04: Und du hast jetzt quasi die Hälfte schon rum und die zweite Hälfe bist du dann vor allem mit Chargieren und der Kartellversammlung im Sommer beschäftigt.
00:45:13: Dann ist es auch schon mehr oder weniger rum.
00:45:16: Also das ist so ein gewisser Zyklus, der da leider ist, mit dem man erst einmal zurechtkommen muss.
00:45:26: Da wäre es halt schön, wenn wir das im Verband oder in der Verbandsarbeit besser hinbekommen.
00:45:33: Dass man mehr vom Alten zum neuen Vorortspräsidium voneinander profitieren kann und dass da eine stärkere Kontinuität in der Arbeit des Vorortes reinkommt weil am Ende des Tages so wie es die letzten Jahre immer gelaufen ist, man fängt mehr oder weniger bei Null an und das ist natürlich immer schade.
00:45:56: Am Ende läuft einem dann die Zeit davon?
00:45:58: Ja,
00:46:00: so ein Jahressteller rum als man denkt.
00:46:02: Also wenn ich auch daran denke... Die Zeit vom letzten Vorort in Hannover letztes Jahr bis jetzt ist auch so vorbeigegangen.
00:46:13: Ich war ja selber nicht da und bin ja wie gesagt kein CV-er aber sehr viele Brüder, Freunde usw.
00:46:20: sind ja im CV.
00:46:21: Man kriegt das ja dann so bisschen als Außenstehender mit.
00:46:24: Das ist halt immer eine kurze Zeit.
00:46:25: Aber ich meine, ihr habt da ja auch wirklich tolle Ziele, die auch gesetzt und auch versucht dieses Angebot umzusetzen.
00:46:31: Lass uns doch mal ein bisschen so über die Kartellversammlung bei den Ablauf jetzt in Rom sprechen.
00:46:34: Wir haben ja schon darüber gesprochen dass es ja im Pantheon losgeht am Donnerstag.
00:46:38: wie sieht's dann weiter aus?
00:46:39: Was findet zum Beispiel bei so einer Kartellsammlung alles statt?
00:46:44: also Es gibt sozusagen Die festen Veranstaltungen die eigentlich immer stattfinden.
00:46:50: man startet immer mit einer Begrüßungsmesse Und man endet mit einem Abschluss Gottesdienst.
00:46:55: Das gehört immer dazu.
00:46:58: Dann hat man natürlich als Pflichtprogramm die Sitzungen, die man abhalten muss.
00:47:02: Das ist für die normalen Besucher der Kartellversammlung wenig spannend sondern betrifft dann vor allem die Delegierten der einzelnen Verbindungen.
00:47:12: Da wird dann Studententag, Alterentag und die eigentliche Kartell- versammlung abgehalten Naja, und dann findet auch immer ein Comers statt.
00:47:24: Und ein Gesellschaftsabend.
00:47:26: Da ist man eigentlich recht frei in der Gestaltung.
00:47:29: also bei uns ist es jetzt so wir haben am Freitag Abend machen wir unseren Gesellschafts-Abend und den gestalten wir locker als norteitalianer.
00:47:42: das heißt in dem Tagungshotel wo die Kartellversammlung stattfindet haben wir einen großen Außenbereich mit Poollandschaft Bars und da wird es dann Buffet geben, da wird das Getränke geben.
00:47:55: Da wird es Livemusik geben, entspannten sommerlichen Atmosphäre.
00:48:00: halt mit der Zeit...
00:48:02: Ich wollte
00:48:06: gerade sagen, dass startet dann vielleicht, ich stelle mir das so vor, das starte dann so ein bisschen mit Sarah Perkettiamo geht dann irgendwann in Roy Bianco über und zum Schluss kommt dann Dr.
00:48:16: South problemen.
00:48:18: Würde ich mir das wünschen?
00:48:20: Ich würde vorschlagen bei Sarah Pecce-Tiamo, dass ihr das dann auch wirklich so macht.
00:48:24: Dass der DJ an dem Moment wo der Refrain kommt die Musik runtermacht und dann den ganzen Raum dann in den Refrain schreit wie das ja in Rom ganz oft auf öffentlichen Plätzen ja auch stattfindet.
00:48:34: ne
00:48:34: Genau Ja, da hast du halt so als Verbindung oder als Ortskomitee das dann immer die Kartellversammlung plant.
00:48:43: Hast du dann eine große Freiheit was du da als Gesellschaftsabend macht.
00:48:46: also zum Beispiel unsere Vorgänger in Hannover haben an dem Abend einen großen Ball veranstaltet.
00:48:54: Wir haben gesagt Sommer in Rom ist sowieso heiß ball passt nicht wir machen eine note italiana Genau, und am Samstagabend da haben wir unseren großen Fest-Commerce den ich schlagen werde.
00:49:08: Als Festredner konnten wir Professor Harald Lesch gewinnen der zusammen mit Bundesbruder Peter Schwarz das machen wird.
00:49:21: Peter Schwarze ist der Gründungssenior der Kapituliner Hatte die Verbindung damals mit gegründet und wird jetzt dann zusammen mit Harald Lesch.
00:49:33: Die haben gemeinsam so eine Sendung, ich glaube beim ZDF.
00:49:36: Die heißt Lesch trifft Schwarz wo die zwei immer über verschiedene Themen diskutieren.
00:49:43: So auf der einen Seite aus der Theologischen, auf das anderen Seite aus dem naturwissenschaftlichen Sicht.
00:49:48: Dann haben wir uns gesagt hey dass ist doch eigentlich ein interessantes Format.
00:49:53: und an den Bundesbruder Schwarz kommen wir sowieso ran als Kapitulin, holen wir uns das auf den Kommerz.
00:49:59: Und deswegen wird das sozusagen die Festrede sein.
00:50:03: Das wird sicherlich ganz spannend!
00:50:07: Begrüßungsgottesdienst am Donnerstag war wie gesagt im Pantheon angesetzt.
00:50:11: Wir haben dann anschließend einen Stee-Ampfang in der alten Sapienza.
00:50:16: Das ist auch ganz spannend.
00:50:17: Die liegt so zwischen Pantheon und Piazza Navona, das ist das ursprüngliche mittelalterliche Gebäude in dem sich die Sapienza also die Universität von Rom befand.
00:50:29: Heutzutage ist die Sapiencia ja außerhalb der alten Stadtmauern Aber der dortige Bau, also der alte Bau ist noch da und das ist ein wunderschöner Innenhof.
00:50:41: Du hast ja vorhin das Semesterprogramm in die Kamera gehalten.
00:50:44: Das ist dieser Innenhof der Sapienza wo dann der Begrüßungsstehenfang stattfinden wird.
00:50:52: Genau!
00:50:54: Also so ungefähr vom Ablauf und für den Samstag haben wir sozusagen tagsüber weitestgehend freigehalten von Veranstaltungen, weil wir uns gedacht haben, Rom bietet so viele Möglichkeiten was man sich anschauen kann.
00:51:08: Sei es jetzt kirchlich, sei es jetzt geschichtlich mit den antiken Ruinen, sei ist jetzt mit der Kunst, mit den schönen Kunstgalerien die es in Rom gibt oder dem vaticanischen Museen.
00:51:22: also da gibt das so viele möglichkeiten was man machen kann.
00:51:24: Wir wollen den Besuchern, den Kartellbrüdern genug Zeit und Raum bieten an diesem Samstag wirklich das zu machen, was sie interessiert.
00:51:34: Was Sie sich von Rom schon immer mal anschauen wollten und da keine irgendwelche Veranstaltungen oder Pflichttermine reindrücken?
00:51:42: Das
00:51:45: ist aber auch sehr schön dann gestaltet weil für viele wird es ja wahrscheinlich auch das erste Mal sein dass die Rom besuchen und wenn dann auch die Möglichkeit besteht ein bisschen die Stadt zu erkunden wird das ganz gerne noch runter.
00:51:58: Das ist so voll Geschichte, so voll Antike.
00:52:01: Voll Schönheit!
00:52:03: Ich glaube selbst wenn man wochenlang jeden Tag unterwegs ist hat man noch nicht alles gesehen was diese Stadt zu bieten hat und dann kann man sich ja einen kleinen Eindruck machen.
00:52:12: ich habe nach einem Jahr nicht alles sehen.
00:52:14: also deswegen da gibt es genug Möglichkeiten.
00:52:22: Du bist Vorsitzender oder Schatzmeister in einem Studentenwohnheim und plötzlich fühlt sich alles nur noch nach Finanzamt und Haftung an?
00:52:28: Dann brauchst du Profis, den Verband für Studenten-Wohnheime in Bonn.
00:52:31: Partner von über einhundertfünfzig Studenten Wohnheim im ganz Deutschland seit über seventy zwei Jahren.
00:52:36: Rechtssicherheit, automatisierter Spendeneinzug, Musterverträge, Klauzegriff, Haftungsdach und persönliche Beratung alles inklusive.
00:52:43: Für nur vierhundertfünfzig Euro im Jahr plus drei Komma fünf Prozent auf die Spenden einnahmen alle Infos in den Show Notes Und du hast den Kopf frei fürs wesentliche.
00:52:54: Also das wird ja wirklich eine außerordentliche Kartellversammlung.
00:52:59: Es ist auch euer vierzigstes Stiftungsfest bei der Kapitulina.
00:53:02: gleich Sechs, achtzig gegründet
00:53:05: Genau.
00:53:06: Wir haben Jubiläum dieses Jahr, wir haben mit dem Jubilänium quasi letztes Jahr im Dezember mit dem vierzigsten Gründungsfest begonnen.
00:53:15: da haben wir zeitgleich auch unser eigenes Rom-Vorort-Seminar gemacht und das zieht sich jetzt durch das ganze Jahr.
00:53:22: schon findet ihr sozusagen Höhepunkt bei der Kartellversammlung und seinen Abschluss dann im Dezember mit dem eigentlichen vierzigsten Jubiläum, das ist ja dann das einundvierzigste Gründungsfest also genau vierzig Jahre seit der Gründung der Kapitulina.
00:53:47: Ich betone auch immer einer der wichtigsten Gründungen Mitglieder die wir hatten, das war Josef Ratzinger, er war damals noch Nur Kardinal, oder was heißt nur?
00:53:57: Er war Kardinal und perfekte Glaubenskongregation.
00:54:01: Damit quasi die rechte Hand von Papst Johannes Paul II.
00:54:07: Und er war zu dem Zeitpunkt schon Ehrenmitglied bei der Rupert Zeregensburg in Anja München und als Immunia Eichstedt Und hat dann eben als einer der Kartellbrüder, die vor Ort gelebt hat wurde er zu einem der Gründungsfilister von der Kapitulina.
00:54:27: Ja also er ist ja sehr präsent bei euch das hatten wir auch schon gesagt dass es nicht nur die Gemäle sondern auch das Foto von ihm wo er dann als Kardinal an dem Tisch sitzt und dann zwei Kapitulin-Bundesbrüdern neben ihm sitzen und man sieht er ist involviert gewesen.
00:54:41: Der Maximilian hatte in unserer Sendung auch gesagt oft zur Kapitoline dann auch hat fahren lassen, vor allem noch in der Zeit kurz bevor er Papst geworden ist.
00:54:51: Wie war das denn eigentlich als er Papster?
00:54:53: Wie oft ist er denn dann vorbeigekommen?
00:54:54: War er da oder hat sich das eher eingestellt im Grund seines Papstamtes?
00:55:03: Also ich weiß dass er zum dreißigsten Jubiläum war.
00:55:08: Da hatte er auf dem Petersplatz in seiner Ansprache Handig Läubigen, hat er glaube ich die Kapitulina mal erwähnt.
00:55:16: Dass er der Capituliner oder das Euben auch auf den Petersplatz ist und dass er hier zum Geburtstag gratuliert.
00:55:26: aber selbstverständlich als Papst hatte er natürlich dann nicht mehr die Möglichkeit zu uns zu kommen.
00:55:34: Aber er blieb uns trotzdem immer verbunden, was man eben auch daran sieht.
00:55:38: und ja ich hatte die besondere Ehre als ich damals in Rom war, zwanzig-zweiundzwanzigdreiundzwanzig war das da ist er ja am einund dreißigsten Dezember zwanzi-zwanzig dann verstorben.
00:55:53: Ich war zu dem Zeitpunkt eben in Rom, ich war der Fuchs Und ich hatte für die Kapituliner die große Ehre auf dem Petersplatz beim Requiem, beim Trauer Gottesdienst zu chargieren.
00:56:05: Und das war was ganz Besonderes.
00:56:07: also da kam auch ganz viele Kartellbrüder aus Deutschland die da chargiert haben und auf dem Petersplatz.
00:56:15: und das war wirklich ein ganz besonderer Moment.
00:56:18: wir waren da ganz vorne auf den Petersplatz in nicht weit entfernt von dem Sarg und wir waren da sozusagen in den Bayerischen Block, weil da ist ja eine ganze Delegation aus Bayern gekommen.
00:56:33: Und die haben sozusagen vorne einen ganzen Block bekommen auf dem Petersplatz.
00:56:36: Da waren dann auch Trachtenvereine und andere Organisationen aus Bayern.
00:56:43: Eine ganze Blastkapelle war da.
00:56:45: Wir als Studentenverbindungen haben da eben in Vollwichs chargiert Und ja, das war ein ganz besonderer Moment den ich sicherlich nicht vergessen werde.
00:56:56: Deswegen habe ich auch persönlich da einen besonderen Bezug zu Papst Benedikt
00:57:01: XVI.,
00:57:02: weil ich für ihn, für Kapitulina chargieren durfte auf dem Petersplatz.
00:57:09: Ja, das ist auch eine seltene Angelegenheit.
00:57:13: Das ist wahrscheinlich auch sehr tief so ein Erlebnis?
00:57:18: Auf jeden Fall!
00:57:19: Dann
00:57:21: lass uns doch noch mal langsam auch zum Schluss kommen.
00:57:23: Wann würdest du am Ende sagen, dieses Vorort ist ja wirklich ein Erfolg?
00:57:31: Also ein Herzensprojekt war es von mir immer die Verbindungen zwischen den Verbindenden zu stärken und die Verbindung inzwischen den einzelnen Kartellbrüdern zu stärkern.
00:57:44: Und ich finde was für uns schon jetzt ein sehr großer Erfolg war das war dass wir die Beziehungen zu den unseren befreundeten Verbänden, also auf der einen Seite dem ÖCV und dem Schweizer Studentenverein aber auch in Deutschland zum KV und zum UV.
00:58:01: Ich glaube so eng und so freundschaftlich stärken konnten wieder schon lange nicht mehr der Fall war.
00:58:08: Also ich war gleich am Anfang meiner Amtszeit mit einer großen Herausforderung konfrontiert.
00:58:15: Ich musste mein allererster Termin als Forstpräsident war es, in die Schweiz zu fahren zum Zentralfest des Steffhaus und ich musste da quasi eine diplomatische Mission kommen weil die Beziehungen haben sehr schaden genommen durch unschöne Ereignisse auf einer gemeinsamen Veranstaltung so dass von Schweizer Seite man die Zukunft der Zusammenarbeit ein bisschen in Frage gestellt hat von meinen.
00:58:42: Das heißt, ich kam gleich in mein Amt rein und musste sozusagen für den Verband hier wirklich diplomatisch sozusagen agieren.
00:58:53: Und versuchen da wieder Vertrauen herzustellen und wieder neue Bande zu knüpfen Und das hat voll und ganz funktioniert.
00:59:01: Also wir haben hervorragende Beziehungen zum StV, zum ÖCV.
00:59:06: Ich habe mit meinen beiden Amtskollegen glaube ich was sehr gutes geschafft.
00:59:11: Wir haben ein hervorrangendes Drei verbände Fuchsenwochenende in Innsbruck veranstaltet, was sozusagen der Gipfel dieser Zusammenarbeit war.
00:59:20: Wo wir es wirklich geschafft haben dass neunzig Füchse aus ganz Deutschland Österreich und der Schweiz zusammengekommen sind um sich miteinander zu vernetzen, zu verknüpfen.
00:59:31: also das war auf jeden Fall ein großer Erfolg von dem ich hoffe dass er in Zukunft auch weitergetragen wird, weil da kommt es wirklich auf den Vorortspräsidenten und das Vorortspreisidium an diese Kontakte zu pflegen.
00:59:46: Dass diese Bande zu stärken, da die Kontakte zerstärken.
00:59:51: Das haben wir auch in Deutschland selbst mit dem KV und mit dem UV gut hinbekommen.
00:59:58: Beide Fortspräsidenten wohnen auch in München, so wie ich.
01:00:02: Wir hatten von Anfang an einen engen Umgang miteinander und haben gesagt wir als CV, wir haben gute Erfahrungen mit der Zusammenarbeit mit dem ÖL-CV und mit dem STV.
01:00:12: Wir könnten uns sowas auch mit einem KV und einem UV vorstellen.
01:00:16: Lass uns doch auch darüber sprechen ob wir ein gemeinsames Verbändeabkommen machen.
01:00:22: Das haben wir gemeinsam erarbeitet und sind jetzt dabei, das sozusagen in den Verbänden bekannt zu machen für Unterstützung zu werben.
01:00:30: Und das hoffentlich dann nächstes Jahr ja zu verabschieden.
01:00:35: Also das ist glaube ich schon für mich eine der größten Erfolge die wir als Vorortskabinett bislang hatten und wo es auch noch weiter geht hier die Verbindungen zu stärken zwischen den Verbenden.
01:00:49: Das Gleiche würde ich mir eben auch für die einzelnen Verbindungen wünschen, also dass man sich nicht zu sehr immer nur auf sich guckt.
01:00:58: Auf seine eigene Verbindung.
01:00:59: Na klar!
01:00:59: Die eigene Verbindung muss laufen.
01:01:01: das ist ja auch das was den meisten Kartellbruder und Bundesbrüder beschäftigt, dass da alles gut läuft, dass man ein gutes Semesterprogramm hat, dass es mit der Keilarbeit läuft usw.
01:01:12: Aber gerade gemeinsam werden wir stärker und können uns gegenseitig unterstützen im eigenen Verband und auch über die Verbandsgrenzen hinweg.
01:01:21: Und diese Erkenntnis, dass sie noch populärer werden muss, dass sich noch mehr durchsetzen muss – das ist auf jeden Fall etwas, wo ich dafür arbeite jetzt in meinem Forze aber auch danach, das zu stärken, zu unterstützen und weiter voranzubringen.
01:01:42: Das ist doch ein schönes Schlusswort David!
01:01:46: Vielen Dank, dass du die Zeit genommen hast.
01:01:48: Ich wünsche euch viel Erfolg für die hundertvierzigste Kartellversammlung vom vierten bis siebten Juni.
01:01:55: Und ja, danke, dass du da warst!
01:01:58: Vielen Dank, dass ich da sein durfte.
01:02:01: Bis dahin machts gut, ciao.
Neuer Kommentar