Episode 141: Roberto Jürgensen - Bierorgelmusik
Shownotes
Shownotes Roberto Jürgensen Runde 2
In dieser Folge wird es musikalisch: Roberto Jürgensen nimmt uns mit in die Welt der Biermusik. Wir sprechen über Geschichte, Stimmung, Gemeinschaft und die besondere Rolle des Gesangs im Verbindungsleben. Dazu gibt es live performte Stücke, persönliche Einordnungen und einen Blick auf gelebte Verbindungstradition.
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Intro: Night Rider 87 - Star Conquest (genehmigt durch bezahltes Abo bei Artlist.io)
Outro: Night Rider 87 - K (genehmigt durch bezahltes Abo bei Artlist.io)
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Credits – Intro & Outro
Komposition Intro und Outro: Pamela Soria
Intro-Voice: Vladen Cemus
Links & Kontakt:
Pamela Soria
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00:00:05: Labalümmel, der Corpo Talk.
00:00:09: Ein Podcast von Corbos für Corpos.
00:00:13: Hörst dir
00:00:13: rein!
00:01:03: Roberto Jürgensen, live im Studio.
00:01:06: Herzlich willkommen!
00:01:07: Moin!
00:01:08: Schön dass du da bist.
00:01:10: Ja, danke für die Einladung.
00:01:12: Dass ich nicht nur zum zweiten Mal jetzt im Talk sein darf sondern dass sich auch dich hier zu Hause besuchen konnte.
00:01:19: Hast du eine weite Reise auf dich genommen von Kiel direkt in die Nähe von Düsseldorf?
00:01:25: Habe ich gern gemacht!
00:01:26: Ja ungefähr aber ich habe das mit einem verwandten Besuch kombiniert.
00:01:30: Das hat total gut gepasst.
00:01:31: also da hatte ich dann eben eben Auto unterwegs und da hab' ich das Klavier eben einfach hinten reingeschmissen.
00:01:37: Es war gut, gut mitgedacht.
00:01:40: für diejenigen, die gerade frisch aktiv geworden sind.
00:01:43: Welches Lied hast du gespielt?
00:01:45: Das war Ergo Bibamos so kennt man das.
00:01:48: es fängt an mit den Worten.
00:01:52: hier sind wir versammelt zu löblichem tun.
00:01:55: ganz tolles Lied aus dem Chromersbuch.
00:01:57: und was gerne mal überlesen wird ist der Dichter dieses Textes weißt Du's?
00:02:04: Nein sag mal!
00:02:05: Das ist kein geringerer gewesen als Goethe.
00:02:08: Goethe selber hat diesen Text geschrieben und zwar tatsächlich anlässlichstes Geburtstags der Königin Luise von Preußen.
00:02:16: Ach!
00:02:17: Und so ist das dann, ich weiß nicht genau wie es passiert ist aber über Umwege ist es dann ziemlich schnell wohl ins studentische Lied gut übergegangen.
00:02:24: Die Preußenliefer war da draußen ja auch König in Luisa eine ganz besondere Persönlichkeit?
00:02:29: Eben,
00:02:30: so ist es.
00:02:31: Ist ja auch kleiner... Querschlag gemacht.
00:02:36: Nach dem Tod, glaube ich von Königin Lüse hat auch der damalige Prostische König das Eisner Kreuz gestiftet?
00:02:43: Ja soweit ich weiß ist es richtig ja klar.
00:02:48: So genug autistischer Infobashing hier oder Binging.
00:02:55: Schön, dass wir jetzt hier sitzen und heute in dieser Sendung vor allem über Biermusik sprechen.
00:03:00: Es wird eine abwechslungsreiche Sendung weil wir werden ja nicht die ganze Zeit nur über die Musik sprechen sondern wie man schon gehört hat würde man auch noch mehr von diesen Liedern hören.
00:03:08: Musik kann man über Musik sprechen kann man eigentlich nur wenn man auch Musik macht.
00:03:12: ein bisschen das ist immer mein Gedanke gewesen.
00:03:15: Die Musik ist für uns Verbindungstudenten ein ganz ganz wichtiger Bestandteil unserer Tradition unsere Kultur.
00:03:21: also Ohne Kneipen und ohne Singen kann man sich das gar nicht vorstellen.
00:03:25: Ich würde fast sagen, ohne Kneipem und ohne den studentischen Gesang wäre das auch gar nicht so entstanden und hätte auch nie glaube ich diese mitreißende Kraft entfaltet die es dann ja in der Geschichte eben auch hat.
00:03:38: Es ist gewöhnungsbedürftig, glaube ich für junge Leute, die da reinkommen, die jetzt gerade nicht so viel singen in ihrem Alltag und dann werden dann diese ganzen alten Lieder aus dem achtzentenden, neunzehnten.
00:03:47: Teilweise ist es im Jahrhundert.
00:03:49: Ich glaube, wir lagen vorhin mal in der Gasgras auch noch ein relativ junges Lied.
00:03:51: Ich glaub das ist jetzt ein Dreißiger an den Standen?
00:03:53: Da stimmt einige andere auch.
00:03:55: also ich glaube des zwanzigste Jahrhunderte ist durchaus gar nicht so schlecht vertreten und natürlich ist es nicht der Fehler der jungen Leute dass sie das nicht kennen sondern das Problem liegt natürlich ganz woanders Unter anderem eben dadurch, dass in den Schulen ja einfach auf dem Gesang viel viel weniger wert gelegt wird heutzutage.
00:04:14: Das wird nicht mehr so gepflegt.
00:04:15: zu dieses gemeinsame was einüben.
00:04:18: persönlicher Gedanke von mir ich bin ja auch jemand denen das nie gestört hat, dass man Gedichte auswendig lernen musste in der Schule.
00:04:25: So schätze ich dich auch ein und wissen, dass das auch dir gefallen hat wie diese Kultur gut mitzunehmen.
00:04:32: Ja, das ist natürlich immer noch schön wenn man dann spontan in den unfassendsten Momenten den Erdkönig zitieren kann.
00:04:38: Zum Beispiel oder den Zauberlehrling ist auch so ein Klassiker.
00:04:41: aber eben dieses gemeinsame Singen dass eben einem die Möglichkeit auch eröffnet später in verschiedensten Runden dann einfach mit einzustimmen Das ist etwas ganz wertvolles finde ich Wenn man da so ein bisschen ein Repertoire hat eigentlich aus der Schule mitbekommen auf Ja, dass man dann auch immer zurückgreifen kann und das jetzt den Abiturienten die heute so in die Unis und die Verbindungen kommen strömen möchte ich sagen.
00:05:07: Dass denen das ein bisschen fehlt da ist echt eine Bildungslücke finde ich und da haben wir auch echt ne Chance da was aufzuholen sehen was mitzugeben.
00:05:16: Absolut!
00:05:17: Das reicht ja noch weit über die Verbindung hinaus.
00:05:20: für mich war das super als meine Kinder klein waren Da hab ich den Lieder wie Dorzalek hier, die Rudelsburg.
00:05:26: Die Wacht am Rhein vorgesungen und mein Arm damit sie einschlafen.
00:05:30: Weil das Lieder waren die kann man halt auswendig.
00:05:32: Und die kann auch ewig singen.
00:05:34: also da... Sonst fängst du einfach wieder von vorne an ist es auch wieder auf Kneipe?
00:05:39: nun?
00:05:40: Ja zum Beispiel jetzt ich muss nur noch ein Lateinscheine nachholen für... Ich bin immer noch Doktorand.
00:05:47: aber als ich das angefangen habe und zwar hatte dann der Lateinlehrer in der Uni, dann Gaudi Amus Igitur rausgeholt und hat das alles mit uns besprochen.
00:05:56: Und es war dann der Moment wo ich gesagt habe, ah, also Gaudiamus Igittu, ein Nausea-Aggie-Gaudi-Amus Igitor... ...und da konnte man dann mit seinem Wissen schon so'n bisschen flexen.
00:06:07: Ich hab auch am Ende von ihm einen Buch geschenkt bekommen bei Ihnen im Motorrad.
00:06:10: sehr gut gemacht.
00:06:13: Das sind natürlich auch schöne Momente!
00:06:14: Vor allem ist es ja auch das Tolle wenn man sich die... Universitäten heute anguckt, die sind so von Traditionen und von Ästhetik entkernt in den meisten Fällen.
00:06:23: Also ich würde nicht sagen jeder Universitäter war ein Großteil Und da ist ja gerade das Schöne dass wir dann dieses Kulturgut pflegen und eine wahrhaftige verbindliche Gemeinschafts sind Die auch Lieder zusammensehen.
00:06:41: Wir alle kennen die typischen Herausforderungen unseren Verbindungen.
00:06:44: Oft kämpfen wir mit nervigen administrativen Aufwand,
00:06:47: sei es die Verwaltung
00:06:48: von Mitgliedern unorganisierte Keilgastarbeit oder Probleme in aktive Mitglieder stärker einzubinden.
00:06:53: Ich habe kürzlich mit Axel gesprochen, dessen Softwarelösung Gaudium genau die Herausforderungen speziell von uns Verbindungen angeht damit wir wieder mehr Zeit für echtes Verbindungsleben haben.
00:07:04: Beispielsweise bei der Veranstaltungsplanung wird oft stille Post gespielt Wichtige Informationen versacken in chaotischen Gruppenchats und am Ende weiß keiner mehr wann, wo und wer.
00:07:12: Gaudian bringt alles an einem Ort zusammen!
00:07:14: Termine, Teilnehmerlisten, Änderungen und Last-Minute-Updates am PC oder per App und ganz ohne Nachrichtenflut.
00:07:21: Auch die Mitgliederverwaltung wird enorm erleichtert – mit Gaudium könnt ihr Kontaktdaten, Ämter und Verpflichtungen automatisiert und übersichtlich verwalten, ohne Manuelllisten in Zick verteilern!
00:07:30: So wird Verwaltungsarbeit effizient reduziert und der Fokus liegt wieder auf den echten Zusammensein an Kneipenabenden und widerbelebten Treffen in Ortsgruppen.
00:07:38: Natürlich gibt es noch viele weitere nützliche Funktionen wie ein Archiv und Keilgastunterstützung, aber das erfahrt ihr auch auf gaudiam.de.
00:07:46: Die Gründer von Gaudiam sind selbst Chorstudentinnen mit den Herausforderungen und Verbindungen seit über acht Jahren bestens vertraut Mit zufriedenen Nutzern aus inzwischen über hundertundzwanzig Bünden Von jungen Damenverbindungen bis hin zu den tradierten Kursen Cv'ern ist Gaudiam einzigartig.
00:08:01: Zurecht Marktführer und entwickelt sich ständig für uns Verbindungen weiter!
00:08:05: Ihr wollt euer gesamtes Verbindungsleben digital unterstützt unter einem Dach?
00:08:09: Nachhaltig und auf eure Bedürfnisse angepasst, dann schaut mal auf gaudiam.de vorbei und macht ein Termin mit Axel oder Hendrik für eine Demo.
00:08:16: Zieht's euch rein!
00:08:18: Unbedingt.
00:08:19: Und weil du grad vorhin sagtest, das kann natürlich irgendwie auch... Also es hat natürlich so ein Befremdungseffekt, das glaube ich auf jeden Fall also
00:08:27: bei vielen
00:08:28: ja dass man das vielleicht gar nicht so kennt und dann auch so ein bisschen eben befremdet ist.
00:08:35: vielleicht ist das richtige Wort aber ich persönlich finde ja, dass einen befremden immer auch eine ganz große Chance ist oder steckt hier immer auch ganz viel Potenzial drin wenn man von irgendwas erst mal befremdet ist denn denke oder finde ich ist die Chance viel größer, dass man da auch echt nochmal nachdenkt und das auch was auslöst.
00:08:53: Und letztlich wollen wir ja als Verbindung durchaus auch genau diese Leute haben.
00:08:58: Die Jadlar, dass das erstmal befremdet ist.
00:09:01: natürlich würde ich sagen aber wenn das dann etwas auslösst und die dann wirklich auch ins Nachdenken kommen... Was ist denn hier für eine Gemeinschaft?
00:09:09: Für einen Laden den das so wichtig ist Dann kann das, glaube ich, eine wichtige besondere Stufe also ein Meilenstand der Treppenstufe auch sein auf dem Weg in die Verbindung hinein.
00:09:20: Definitiv!
00:09:22: Und ohne dass Sie es merken würde es dann Bestandteil ihres Lebens weil wir haben einen Lebensbund Prinzip und man singt dann bis zu der letzten Kneipe an den man seinem Leben teilnimmt immer diese Lieder.
00:09:34: Sobald man sagen muss immer diese Leader Das ist ja auch so ein bisschen... Wir haben ja so.
00:09:40: Also wenn man sich das anschaut, das allgemeine deutsche Quersbuch ist das ziemlich dick.
00:09:44: Da sind hunderte von Liedern drin also locker.
00:09:48: Deswegen sagt man ja auch nicht umsonst der Kantusprügel.
00:09:51: Wenn man mit dem einen abkriegt gerade wenn er mit Bier-Negeln verziert ist wie dass dann die etwas robusteren Exemplare sind kann schon mehr zhaft werden
00:10:01: Ja, aber wenn man ein Bibelschmeißen gewohnt ist dann kann man auch.
00:10:05: Da sagst du was?
00:10:07: Bei uns ist das zweite Disziplin also das erste ist immer das Bibelscheißen und wer da in der B-Note verkackt hat die Möglichkeit sich im Kantusprügeln noch vorzutun.
00:10:17: An dieser Stelle möchte ich ja sagen, du bist der Altherin des Killer Wingolfs.
00:10:21: Ach ja, komm!
00:10:22: Ja doch, das stimmt.
00:10:23: Das ist richtig.
00:10:24: Seit zwei Jahren darf ich dieses Amt jetzt auch ausüben und in der Funktion bin ich ja auch das erste Mal hier bei dir im Talk gewesen als erster Kieler und erster Wingolfied tatsächlich.
00:10:36: Da hattest du dir ja da... So diesen Schritt in diese Richtung, in die christlich überkonfessionell sind wir ja als Wingholfsbund und Wingholsverbindung aber eben in diese dezidiert christlichen Verbindungen auch.
00:10:49: Die eben nicht konfessionelle gebunden sind sowie der CV zum Beispiel eröffnet.
00:10:54: Und du warst ja der erste Killer oder zweite Killer?
00:10:56: War ja Hammermann!
00:10:57: ... und Habermann ist ja auch begnallter Klavier-Spieler.
00:11:00: Absolut,
00:11:01: total!
00:11:01: Habt
00:11:02: ihr beide was gemeinsam?
00:11:03: Virtuos finde ich immer.
00:11:04: Ich finde er macht das ganz toll... ...und freu mich auch immer wenn ich ihn mal irgendwo hören kann.
00:11:09: Ja dann lasst man so ein bisschen über die Hitparade sprechen,... ...die wir hier haben.
00:11:14: Das war das worauf ich ja hinaus war.
00:11:15: Wir haben dieses dicke, dicke Kommerzbuch mit so vielen Liedern aber es ist halt eigentlich so dass es immer die gleichen... Kantus sind, die wir auf den Kneipen oder auf den Kommersen singen.
00:11:26: Also die Vielfalt ist da nicht sehr groß.
00:11:29: Woran liegt das Deiner Meinung
00:11:30: nach?
00:11:31: Ich glaube es hat viel auch mit Gewöhnung zu tun und natürlich meint ich auch ein bisschen damit zu tun dass was Neues einzüben Das braucht ja einfach auch so in dem Platz dazu.
00:11:44: also meist ist es ja doch so dass irgendwie dann der erst tragierte Du musst jetzt hier noch schnell Kneipe vorbereiten, weiß ungefähr auch wie das geht.
00:11:53: Klar man hat ja dann in dem Fall auch sicherlich schon einige Kneip mitgemacht aber meistens muss man ist es ja dann doch eher schon auch bald so weit und man muss schnell nochmal sehen dass man nochmal fünf Lieder raus sucht.
00:12:04: und da greift man natürlich gerne zu den Bekannten zu dem was man selber schon gelernt hat mit gemacht.
00:12:12: Und ich denke auch, so bei all dem was die Verbindung zu tun haben ist glaube ich auch gar nicht immer unbedingt Raum dass man sich mal hinsetzt und sagt wir gucken uns jetzt mal neues Lied an oder schauen mal ganz bewusst was man vielleicht nochmal singen kann.
00:12:27: Vor allen Dingen weil man dann ja auch tatsächlich idealerweise erstmal die Melodie sich drauf schaffen muss.
00:12:34: Weiter finde ich es ja gerade cool wenn vor allem aus anderen Hochschulorten kooperierte kommen, sagen wir mal aus studientechnischen Gründen.
00:12:44: Aus jobtechnischen gründen und dann werden sie halt so ständige Gäste der Verbindung.
00:12:49: ich red jetzt mal nicht gar nicht von denen die dann irgendwie ein zweitband aufnehmen und die bringen ja da meistens immer noch ganz tolle Eigenarten mit wie man gewisse Lieder singt dass es einen gewissen gewisses ästhetisches Quersing darin gibt Endungen wiederholt werden oder der Ton nochmal ausgeschwungen wird und da sagen wir auch Ja, komplett neue Strophen hinzukommen die nicht im allgemeinen Kommerzbuch sinken.
00:13:16: Das ganze halt auch nochmal bereichern oder doch noch mal lustiger machen.
00:13:19: und vor allem das Tolle ist wenn man sich das dann abguckt und man geht selber auf andere Kneiben und denkt das dann an auch zu machen, dann wirkt man da sehr kultiviert und es wäre ein Insider
00:13:29: der ganzen
00:13:29: Geschichte.
00:13:30: Total, das habe ich auch so erlebt.
00:13:32: Es macht auch immer Spaß So dieses Quersingen, wie du eben schon sagst.
00:13:37: Es gibt natürlich das unbewusste Quersing, weil man halt einfach schlecht singt.
00:13:40: Das ist das eine und es gibt natürlich auch immer so ein bisschen diese störende Quer-Singen.
00:13:45: Das manchmal ein bisschen nervig, gerade wenn man noch im offiziellen Teil ist.
00:13:49: Aber die Verzierung und Zusatzstrofen
00:13:53: usw.,
00:13:53: das ist schon auch ein Genre für Sicht finde ich total spannend und tatsächlich auch total bereichern sehe ich genauso.
00:14:01: Bei uns ist es ja so idealerweise in Killer Wingolf jetzt, dass man dann auch ein eigenes Persönliches Liederbuch haben soll eigentlich.
00:14:12: Das wird bei uns meistens nicht Teil der offiziellen Erstausstattung aber häufig bekommt man das von uns dann auch vom Live-Burschen geschenkt und ich bin tatsächlich dazu übergegangen, das jetzt weiter zu verzieren sozusagen.
00:14:30: Ich bin ja der Meinung, so ein Liederbuch.
00:14:31: Gerade wenn es ein persönliches eigenes Liederbuch ist dann auch noch mit einer Wittmung und einem Foto drin und sowas vielleicht auch mit Biernägel oder sogar mit dem festen Ledereinband extra.
00:14:42: das ist nicht dafür da als Schmuckstück irgendwo im Regal zu stehen sondern das gehört natürlich mit auf jede Kneipe Und das muss auch mit leben.
00:14:51: Das muss dann auch gefüllt werden, mit Erinnerungen und wir finden ja dann auch immer jetzt wenn das mal passiert dass ein alter Herr verstirbt und da kommt man so einen Nachlass wieder aufs Haus oder man findet sowas dann vielleicht mal irgendwo im Internet aus einer Verkaufslatform dass wir uns dann total freuen, wenn wir das nach Hause holen können.
00:15:11: Und dann ist das ein Kommerzbuch, das gelebt hat wo was drin steht, wo Sachen eingetragen sind, eingeklebt sind oder Fotos beiliegen und sowas.
00:15:20: Das bedeutet aber umgekehrt natürlich auch, wenn sich später Leute so drüber freuen sollen, muss man selber damit anfangen.
00:15:26: Da muss man irgendwann auch das Liederbuch zum Leben erwecken.
00:15:31: Deswegen gibt es in meinem Liederbuch ganz viele solche Sachen... Dass ich mir Zusatzstrophen notiert habe oder ja auch Variation zu irgendwelchen Liedern notiert.
00:15:43: Und ich weiß nicht ob du das kennst, ob das bei euch auch so ist dass man das mit Grüßen im Liederbuch macht, dass man es einträgt?
00:15:50: Ja also... Wir hatten, also früher hatte jeder sein eigenes Buch auf eigene Kosten halt auch gekauft bei uns und da war es dann so dass die Leibfamilie dann zum Beispiel auch unterschrieben hat oder ganz besondere Freunde.
00:16:02: Das war so ein bisschen wie so ein kleines Poesie-Album.
00:16:05: Ja genau!
00:16:05: Und
00:16:06: man hat sich auch das Band quer über den Deckel vorne rechts also auf dem Titelblatt zum Beispiel geklebt.
00:16:12: Das haben wir denn auch gemacht.
00:16:14: aber ich glaube in dem Moment wo eine Verbindung dann größer wird und dann einfach dreißig vierzig Kommers Bücher gekauft werden, dann hasse diese Kultur halt nicht mehr.
00:16:23: Und bei euch ist das so dass jeder wirklich dann... Jeder kauft sich nochmal ein Eingussbuch und die hat jetzt nicht irgendwie zwanzig dreißig vierzig für Buchausgaben.
00:16:30: Wie ist es denn mit den Büchers Seiten?
00:16:32: Das ist immer so schwierig vor allem weil Verwendungen wenn Kneipe gefeiert wird und die haben irgendwie drei verschiedene Varianten, das Kommerzbuch ist da.
00:16:39: Dann heißt es ja bitte in der Braunausgabe dreißig in den Roten zweiundvierzig und in der Grünen bitte auf Seite fünfzig ne?
00:16:48: Ja, das stimmt!
00:16:50: Nein also es ist nicht so konsequent wie es natürlich schön wäre bei uns dass wirklich jeder sich das jeder dann ganz persönliches Liederbuch hat.
00:16:57: wir haben schon auch einfach irgendwie einen Klassensatz für Kneipen der dann auch immer mal wieder erneuert wird einfach weil das ja auch Gebrauchsgegenstände sind.
00:17:06: Aber wir versuchen schon, denke ich, den Gedanken wach zu halten.
00:17:11: Dass das ein schönes Geschenk ist und dass sich da immer mal wieder auch dann ergibt.
00:17:16: Das hat eben nicht jeder dann eins aber doch glaube ich etliche.
00:17:19: Und das Problem mit den Seiten stellt sich bei uns zum Glück nicht so sehr weil der Wingholf Bund als solcher ein eigenes Commerzbuch einmal rausgegeben hat.
00:17:29: Es gibt zwar auch da noch ältere Auflagen manchmal im Gebrauch, aber die neue, die zehnte Auflage von zwei Tausend zwölf.
00:17:37: Die ist inzwischen ziemlich weit verbreitet und es eben auch.
00:17:40: wir haben einen Bundesbruder der sozusagen so der Bundessdrucker ist und er eben unsere Bundeszeitschrift herstellt und eben auch diese Commerzbücher herstelt.
00:17:50: und bei dem gibts inzwischen ja auch schon lange dann nur noch diese Neueauflage im Gebauch Und die ist eben einerseits deswegen sehr verbreitet und hat andererseits im Inhaltsverzeichnis auch ältere Nummer noch drin.
00:18:00: Das ist ein bisschen, ich kenne das auch dass dann immer das zusammengesucht werden muss aber das klappt zum Glück ganz
00:18:07: gut.
00:18:07: Wir haben ja gerade über Quersingen gesungen.
00:18:10: was ist so deine Lieblings also Quersung, Strophe oder Stelle in irgendeinem Lied?
00:18:17: Oh ja da gucke ich doch mal rein was ich mir so alles notiert habe.
00:18:20: Da ist durchaus einiges dabei.
00:18:25: Schön finde ich.
00:18:26: ja tatsächlich, bin ich jetzt gerade drüber gestolpert bei dem preisend mit viel schönen Reden.
00:18:32: Ich weiß nicht ob du das kennst?
00:18:35: Nee, nicht gerade jetzt!
00:18:37: Das ist ein Württemberger-Lied und es bezieht sich auf Eberhardt mit dem Bad.
00:18:46: den Graf von Württemberg wird dementsprechend dann auch in Tübingen viel gesungen Wo es darum geht.
00:18:51: Preisen mit viel schönen Reden, ihrer Länderwertenzahl saßen viele deutsche Fürsten eins zu warmst in Kaisersaal und dann preisen die eben so ihre jeweiligen Länder.
00:19:01: der Fürst von Sachsen, der Silber hat, der Kurfürst vom Rhein, er dessen Landsicht durch den Weinreben auszeichnet Der Herr von Bayern, große Städte, reiche Klöster und so.
00:19:13: Und Eberhardt sagt dann eben beschließt den Kantus mein Land hat kleine Städter trägt nicht berge silberschwer doch ein Kleinothält verborgen das in Wäldern noch so groß.
00:19:24: ich mein Hauptkankündig legen jedem unter Tarn ins Schoß und dann preisen ihn die anderen Fürsten als Den Reichsten.
00:19:31: dann doch von allen.
00:19:33: Kieler, Norddeutsche.
00:19:34: Ja die Kielersusatzstrufe dazu dann am Ende der von Schleswig und von Holstein Herzog von der Vorderkant sprach ich bin ja doch der Reichste denn nicht trag das kieler Band.
00:19:46: Das ist natürlich sehr kreativ.
00:19:48: also dass schön so damit dann halt den Hauptgewinnern abholen.
00:19:53: Mir ist es so Ich Bin ja ganz einfach gestreckt.
00:19:57: Also ich finde bei alte Buschen Herrlichkeit eigentlich immer noch Nach fifteen, sechzehn Jahren immer noch genauso lustig wie beim ersten Mal.
00:20:06: Wenn man nicht singt, noch lebt die alte Treue sondern noch lebe die treue Alte.
00:20:12: Ja ja das ist so ein Klassiker!
00:20:14: Das ist einfach ein gutes Beispiel finde ich.
00:20:18: Bei uns jetzt im Killer Wing Golf zum Beispiel ist dieser alter Burschenherrlichkeit da immer das letzte Lied im Offiz Und da passiert das dann aber natürlich auch, dass das immer mal wieder gesungen wird und eigentlich gehört es ja nicht so ganz richtig in den offiziellen Teil von so einer Kneipe.
00:20:37: Das ist für mich ein Beispiel wo ich immer denke Ja finde ich total witzig eigentlich auch also klar warum nicht?
00:20:44: Aber da ist es natürlich dann auch cool wenn die Leute kurz einmal drüber nachdenken Ob das dann jetzt in diesem Moment wirklich passt oder halt auch nicht.
00:20:52: Das ist sowas, wo man auch zeigen kann dass man auch das unterscheiden kann.
00:20:55: Ich finde eigentlich auch ganz gar nicht so schlecht als Gedanken und ansonsten sind ja natürlich immer die Zusatzstrofen zum schwarzen Walfisch zu Ascalon derer sind ja Legion sozusagen.
00:21:08: ich weiß gar nicht was ich hier hab.
00:21:10: Saas einst ein Kieler Jungen er zog sich eine Kiste rein da kam er erst in Schwung.
00:21:15: Das ist vielleicht, ja da bin ich jetzt eben noch mal drüber gesteubert.
00:21:19: Ich denke überall bekannt ist ja das da hängt an einer Wand als Inbegriff der Kneibwissenschaft dann ein.
00:21:25: und dann die drei Farben Band.
00:21:28: Das glaube ich wird wahrscheinlich auch überall angehängt.
00:21:31: Es haben wir hier so ein bisschen schon quer singen besprochen.
00:21:34: Und es haben wir ja gesagt Hitparade.
00:21:37: Wenn man paar Lieder würde sagen würdest, dass ist eigentlich so dieser Standardkanon an Liedern die du wahrscheinlich mit neunzigprozentiger Wahrscheinlichkeit hören wirst, wenn du auf eine XPD-Bürgerkneide gehst.
00:21:52: Da hab ich sonst noch eine andere Idee!
00:21:54: Ich würde mich jetzt nochmal zum Klavier umdrehen hier rechts neben mir und du sagst mal ein paar Lieder und dann gucken wir mal wie weit wir kommen.
00:22:00: Burschen heraus z.B.
00:22:03: Und los!
00:22:22: Schön!
00:22:24: Danke!
00:22:26: Die der Räugel haben ja eine Eingefassung.
00:22:28: von den Mietern heisst da einen Bürger aufs Haus.
00:22:32: Wusst dich nicht?
00:22:33: Witzig...
00:22:34: Ich würde sagen zu diesen Kanonen, da gibt es eine ganze Menge an die dann.
00:22:39: Also ich würd auch sagen zum Beispiel Agobi Barmus gehört auch dazu.
00:22:43: Genau wie wir zu Anfang hatten.
00:22:44: Das
00:22:44: hat man ja schon.
00:22:52: Was noch?
00:22:53: Gaudi Amus Legitur.
00:22:54: Unbedingt immer und überall und so allen Zeiten
00:23:40: Schön erkanntes Verklungen.
00:23:42: Die Gedanken sind frei, die triffen ja auch immer wieder.
00:23:46: Ja unbedingt!
00:23:48: Lass uns mal schauen das kriegen wir hin.
00:24:18: Dann haben wir ja auch einer der Klassiker schlechthin weil vielen bünden auch das bundeslied dort Saarleck hier die Rudelsburg.
00:24:24: Oh
00:24:24: ja dort saarlecks hier die rudelsburg weiter einmal da.
00:24:27: das finde ich ja deswegen auch ganz großartig wegen dieses memes oder aufgrund dieses memes dass von ein Weile mal gelanggebostet wurde, als Trump den Golf von Mexiko umbenannt hatte.
00:24:41: Ich weiß nicht, ich glaube das hat auch richtig viele Likes bekommen oder?
00:24:44: Mit diesem, diese Kartenausschnitt mit dem Golf und dann war die eine Seite Saalack beschriftet, die Andel Rudelsburg und so in der Mitte auf dem Wasser so die liebe alte Saale.
00:24:53: Das fand ich großartig.
00:24:54: Die
00:24:54: Teammitglied genauer das Gespür gehabt für Aktualität und Relatability vor allem dahinterhin da.
00:25:01: Dann machen wir eine halbe Weise voraus lieber Mirmusikos
00:25:47: Und Zwerge hier und zwerge dort, zu rechten und zu linken.
00:25:51: Aber es gibt auch verschiedene regionale kleine Unterschiede.
00:25:55: Da gibt's einmal eine Fassung das ist dann in Jena und in Leipzig.
00:26:03: In Jena-und in Halle so und da gibt es noch mal Jena, Leipzig, Haller praktisch als Fassung.
00:26:08: Ja
00:26:08: klar ja natürlich müssen auch diese kleinen Variationen Und weil jeder hat seine im Ohr und wahrscheinlich passiert es auch sofort, dass man dann eben das singt was man so eigentlich gewohnt ist.
00:26:21: Dann würde ich sagen auch ein absoluter Klassiker ist im Schwarzwaldfisch zu Askalon wo wir ja schon gerade mit zwei Strophen übergesprochen haben die eine gewisse Variation bieten bzw.
00:26:33: Ergänzungen sind zu den offiziellen Strophenkanonen.
00:26:36: Ähm, das ist ja glaub ich so ein Ding.
00:26:38: Da wartet eigentlich fast jeder im Innerfiz darauf, dass das gesungen wird weil da hast du mal richtig Spaß, weil die... Das ist so'n bisschen wie bei so'nen Queen-Konzert, ne?
00:26:46: Der kann das Publikum besonders viel mitmachen, weil auch gerade die Varianten ähm ...mit öhhm ...das mögt sich lang und laut!
00:27:19: Ich möchte den Zuhörer nicht meinen Gesang antun, der ist nämlich nicht so gut.
00:27:23: Der ist hier sehr gut wie deine.
00:27:24: Also ich biete!
00:27:26: Und da sind natürlich auch so Lieder die wütend wählt sich eins im Wetter das ist auch so ein absolutes Bocklied.
00:27:32: also wir die Leute Bock haben mitzumachen.
00:27:34: Das muss im Innerviz natürlich gesungen werden klar, das ist keine Frage.
00:27:38: aber dass die Stimmung meistens ja schon so gut, dass da auch aus voller Kehle dann gesungen wird
00:27:45: Da muss man meistens gar nicht mehr viel anheizen, das is richtig.
00:27:48: Ähm, das sehe ich aus.
00:27:51: So kennst du es eigentlich auch mit diesen Melodievarianten in den letzten drei Strufen?
00:27:55: Wird das bei euch auch gemacht?
00:28:18: Und exklusive Nischen-Düfte.
00:28:20: Alle Infos und Terminbuchungen findet ihr über die Links in den Shownotes.
00:28:24: Kurve, Tradition trifft Eleganz.
00:28:26: – und jetzt zurück zum Talk!
00:28:47: naheliegender weil also auf andere Melodien noch gesungen wird.
00:28:52: Ja, es ist dann auch irgendwie naheliegen.
00:28:53: Warte, lass mich mal ganz kurz gucken.
00:28:55: Bittigerweise ich habe an dieser Stelle hier ein Kommerzbuch von glaube ich achtzehnhundertsechstenundachtzig gerade zur Verfügung.
00:29:04: das hatte mir Julia Peters war geschenkt die auch mal ja zu Gast war und ihr im Großvater hat das Buch gehört.
00:29:09: was war der Alpen-Vorsitzende des Unitas?
00:29:12: Der Unitas aus Bonn.
00:29:13: Klasse!
00:29:15: Ist jetzt hier im Studio im Besitz
00:29:17: Sieht schick aus, ja.
00:29:18: Und auch ordentlich gelebtes.
00:29:20: Hat schon einige Jahre auf dem Buckel.
00:29:22: Definitiv!
00:29:24: Ja ich habe das hier nochmal genau.
00:29:27: die Melodie haben wir alle im Kopf von den Wüten wälzt sich und dann singt man eben so die ersten drei Strophen durch und dann kommt man eben zu der vierte Strophe will ein christlich Leben führen und da kenne ich das so dass die Melodie sich dann ändert.
00:30:48: Also die Melodie von großer Gott wie lobendig.
00:30:53: und das ändert sich dann, so kenne ich das in Strophe sechs und sieben auch nochmal.
00:30:58: Lass uns mal schauen!
00:31:25: Und so weiter dann.
00:31:34: Die Melodie auferstanden aus Ruinen, die Strophe durch und die letzte Strophe dann zu erfolgender Melodie.
00:32:09: Spannende Variation!
00:32:10: So habe ich das mal irgendwie kennengelernt und spiele das seitdem auch bei jeder Gelegenheit.
00:32:16: Weißt du, was man auch zur absoluten Hit-Parade gehört hat bis zum ersten Weltkrieg und heute gar nicht mehr gesungen wird?
00:32:22: Oh erzähle!
00:32:23: Und zwar von Martin Luther.
00:32:25: Eine feste Burg ist unser Gott.
00:32:27: Ja das stimmt.
00:32:28: Ist bei uns natürlich auch drin klar als christliche Verbindung.
00:32:33: aber ja es richtig
00:32:35: Das ist bis zum Ersten Weltklee ziemlich stark gesungen worden.
00:32:39: und dann haben sie's halt wahrscheinlich auch mit der Nachkriegsgeneration, die da existiert hat.
00:32:45: Das ist dieses Lied halt wahrscheinlich durch lustige und fröhlichere Lieder ersetzt worden, die dargesungen wurden es.
00:32:51: Martin Luther hat das fifteenhundundzwanzig verpasst.
00:32:54: Da haben wir's
00:32:54: noch unter dem Titel Dios Noster Refagium Edwirtus.
00:32:59: Na guck
00:32:59: mal!
00:33:00: Der hatte sich doch was beigedacht?
00:33:02: Wie siehst du den so... ...mit der Pop-Kultur der Lieder in der Verbindungswelt?
00:33:09: Dr.
00:33:10: Saufproblemen werden wir uns in Marburg Ultidiet, das ist doch für mich ein Klassiker.
00:33:15: Ja hast du recht!
00:33:16: Das ist eigentlich.
00:33:17: was hab ich natürlich auch in der aktiven Zeit hoch und runter gehört.
00:33:22: Kenne ich jetzt tatsächlich weniger als Kneipgesang so als Inoffiz-Lieder aber müsste ich mir mal drauf schaffen.
00:33:29: Ich glaube
00:33:29: Doktors auf Problem.
00:33:30: ist es die Generation nach uns gewesen wo das gekommen ist?
00:33:33: glaub ich ne?
00:33:35: Mag sein ja krieg' ich gar nicht mehr chronologisch grad zusammen.
00:33:39: Ja, müsste ich mir das stimmen.
00:33:41: Das ist eigentlich ein guter Einwand.
00:33:42: Habe ich bisher halt nie gespielt oder weiß ich nicht verschiedensten Gründen wahrscheinlich weil es nie vorkam.
00:33:48: aber ja könnte man direkt mal
00:33:52: eine Maß eines Staffett.
00:33:54: Aber wenn wir sind Marburg vor allem das örtliche Lied da hab' ich ganz ganz ganz schöne emotionale Erinnerungen.
00:34:00: und
00:34:01: zwei Nacht zum Kneipsal stehen und dann wird das Lied gesungen und dann passieren die Staffetten.
00:34:07: alle haben Spaß.
00:34:09: Ist auch so, wenn ich eine Orchester-Version von Bohemian Rhapsody höre.
00:34:13: Die Akka Peller ist dann... Reizt es einen schon den Songtext auf mit da drauf zu singen?
00:34:19: Aber ja, das ist auch ein ganz spezielles Lebensgefühl.
00:34:22: Unbedingt!
00:34:23: Das ist auch die einzige richtige Verfassung, die zu diesem Lied gehört.
00:34:26: Ja, stimmt.
00:34:27: Definitiv.
00:34:27: Ich glaube der Lied vom Member... Also der Text vom Members im Marburg ist eigentlich der besten draufpasst.
00:34:34: Lass uns noch etwas darüber sprechen über die Gesangsqualität, die die Bundesbrüder gerne mal an den Tag legen.
00:34:41: Wie kann man das besser hinkriegen?
00:34:44: Kann man da Abhilfe bekommen?
00:34:46: Ja, da sagst du was.
00:34:48: Hängt so ein bisschen auch damit zusammen wie wir eben schon gesagt haben Das ist ja eigentlich auch nicht den jungen Bundesbrudern unbedingt anzulasten und es fehlt einfach der Musikunterricht Die Stimmbildung, häufig ist das ja so und dann kannst du dich ganz früh entscheiden.
00:35:02: Willst du Kunst machen?
00:35:03: Willst Du Musik machen?
00:35:04: Dann gibt es natürlich immer die Leute, die das eine nur machen weil sie das andere noch schlechter können.
00:35:08: aber auch da fehlt oftmals die Gelegenheit.
00:35:13: Das ist vielleicht auch so ein Ding dass wir der Ganztagsschule gekommen sind ohnehin schon ewig in der Schule.
00:35:21: Man muss dann noch Hausaufgaben machen und was nicht alles.
00:35:23: Und da muss man eben einfach gucken, für welcher Hobby es noch Zeit ist... ...und gibt schon das Gefühl, dass so instrumentale Ausbilder...
00:35:30: Vorleitspielen fahren?
00:35:33: Ja!
00:35:34: Das, was irgendwie unmittelbarer dann ein bisschen Entspannung verspricht.
00:35:38: Klar, wenn du Musikunterricht oder Gesangsunterricht oder sowas hast, da gehört halt auch viel Proben dazu.
00:35:46: Auch dafür muss man ja Zeit haben.
00:35:48: Kann ich mir mal schon vorstellen, ... die Zeit auch einfach fehlt.
00:35:51: Aber es führt natürlich eben dazu, dass so der... ... grad der Akapella-Gesang eine Kneipe gerade wenn dann noch ein bisschen Bier dazukommt.
00:36:00: Es gibt so den einen Punkt.
00:36:01: bis dahin wird der Gesang immer besser und dann fällt's auch gerne nochmal wieder so'n bisschen ab.
00:36:06: Habe ich auch schon immer mal erlebt.
00:36:09: aber da ist natürlich dann und das ist irgendwie glaube ich auch so einer meiner vornehmendsten Aufgaben als Biogel,... ...dass man da dann so'nn bisschen einfach Weil die Melodie reinbringt, an der sich die Leute orientieren können und festhalten.
00:36:23: Der Parabelschlug der Ästhetik.
00:36:25: So ist es genau!
00:36:28: Wie bist du denn eigentlich zur Biage gekommen?
00:36:30: Das war zufällig würde ich sagen aber dafür sehr nachhaltig.
00:36:36: Und zwar war das... da war ich ganz frisch aktiv.
00:36:40: Vielleicht lasse es vier Wochen gewesen sein ungefähr.
00:36:44: Dann hatten wir großes Runde Stiftungsfest Und ich hatte da, ich war den noch von Tuten und Blasen dafür.
00:36:50: Mir ging gar keine Ahnung wenn er ganz frisch reingekommen noch grün hinter den Ohren vollkommen und wusste nur es steht jetzt so diese Stiftung fest an.
00:36:59: aber Ich muss dann nicht groß viel machen können oder wissen sondern muss einfach nur erst mal hingehen.
00:37:04: und der ruft mich ein Tag vorher.
00:37:07: vielleicht zwei Tage vorher ruft mich der Jubel X an und sagt so du Roberto Du spielst ja Klavier hatte der irgendwie mitbekommen von meinem Leibbrusch wahrscheinlich, er hat ihm das gesteckt vermutlich.
00:37:19: Und ja du spielst ja Klavier!
00:37:21: Du unser alter Herr, der das sonst immer macht, der ist ausgefallen.
00:37:24: Der ist krank und kann nicht kommen nach Kiel.
00:37:26: Ja du musst übermorgen als Klavier dran.
00:37:28: leider muss sich da hinsetzen.
00:37:30: Ja ich dachte mir wie schlimm kann es sein?
00:37:33: Kriegen wir hin?
00:37:35: Ja und dann weiß ich nur noch... Ich sollte eine Stunde früher kommen und saß dann in dieser Lokalität.
00:37:39: Wir haben das auswärts gefeiert.
00:37:41: Das Klavier war auch entsprechend so ein bisschen.
00:37:43: Ja, so ein bisschen verstimmt war es schon.
00:37:45: Ging aber auch alles noch und dann kriegte ich eben das Liederbuch irgendwie vor die Nase und die Ansage so wir singen das und dass in der Reihenfolge.
00:37:54: Und dann weiß ich noch wie ich da an diesem Klavier saß und mir versuchte diese Melodien schnell mal drauf zu schaffen und irgendwie dann noch mit der linken Hand So ein paar Akkorde dazu zu überlegen.
00:38:02: und währenddessen sprangen irgendwie noch zwei inaktive Burschen um mich rum und sagten Und hier, da wiederholen wir das.
00:38:09: Da steht aber dann nicht drin und hier musst du aufpassen, da springen wir noch mal dahin zurück und das singen wird doppelt und hier wird irgendjemand was dazwischen singt und hier singe wir das ein kleines bisschen anders und da musst du den Ton lange halten.
00:38:19: und ich dachte ja doch Moment warte mal kriegen wir hin.
00:38:23: Ja hat dann auch meine Erinnerung nach glaube ich ganz gut geklappt weiß ich gar nicht mehr so ganz genau.
00:38:27: Aber ich habe dann nicht in der erinnerung dass das irgendwie groß problematisch gewesen wäre.
00:38:31: und ja man muss sagen wie es ist.
00:38:33: seitdem bin ich hinter diesem Klavier nie wieder hervorgekommen.
00:38:38: Welche Rolle und Funktion hat in der Biorgle auf einer Kneipe allgemein?
00:38:46: Ja, Biorgel hat eigentlich zwei Grundfunktionen.
00:38:50: Und das ist einerseits eben die Melodie bereitzustellen damit alle sich orientieren, alle ungefähr dasselbe singen.
00:38:58: dazu gehört eben dieses dieser Ansage biorgle eine Weise voraus.
00:39:05: Das ist nicht nur Kommon oder nicht nur eine Floskel, sondern es hat eben diesen ganz praktischen Zweck dass alle einmal diese Melodie gehört haben und sich da dran orientieren können.
00:39:15: Deswegen ist es auch finde ich immer besser wenn man tatsächlich in der ganze Weise voraus singen lässt als Präside und nicht nur ne halbe.
00:39:23: Und tatsächlich ist auch Ist dabei auch wichtig das alle sich auf eine Tonhöhe einigen nämlich eben auf die Tonhöre die die Biogel vorgibt.
00:39:33: ja das ist natürlich nur Menschen haben eben unterschiedliche unterschiedliche Stimmlagen.
00:39:38: Das ist schon in Männerbünden so und ich spiele ja nun auch relativ häufig beim Gemischspund bei unserer örtlichen Schwarzburg-Verbindung im Kiel am Ort, der Verbindung meiner Frau tatsächlich, SPV Wiking Jakiel Und da müssen sich natürlich dann auch Männer und Frauen irgendwie auf eine Tonleiter geeinigen.
00:40:02: Und dann muss ich eben manchmal auch ausprobieren, dass was ich so von zu Hause gewohnt bin die biergeülten Männer stimmen, die irgendwie im Bariton was brummen.
00:40:11: Da muss ich manchmal schon dann irgendwie so ne Lage hochgehen damit alle glücklich sind.
00:40:16: Das ist das Eine und das Andere.
00:40:18: Die andere Funktion der Biorgel ist tatsächlich auch das Tempo zu halten weil ja Ich glaube, das ist universal so.
00:40:31: Die neigen natürlich dazu auch zu schleppen und dann immer mal langsamer zu werden.
00:40:35: Und es tut auch nicht dem Kneipgesang unbedingt gut!
00:40:38: Das sind ja fröhliche Lieder, das sind schwungvolle Lieder und die soll man gefällig so singen finde ich.
00:40:43: Deswegen ist eine der Aufgaben der BioEult tatsächlich den Schwung hochzuhalten.
00:40:49: Ja, das ist eine gute Frage.
00:40:51: Ich unterhalte mich immer wieder nach Kneipen am Rand von Kneipe mit Leuten die sich dann eben auch freuen dass ich da bin.
00:40:57: Das finde ich dann ja auch toll immer und die dann aber sagen so ja irgendwann rücken sie damit raus?
00:41:03: Ja, ich spiele auch Klavier oder ich habe mal Klavier gespielt oder so.
00:41:07: Aber Bier-Orgel, nee... weiß nicht, jetzt trau' ich mich nicht oder so.
00:41:10: Traue ich mir nicht zu?
00:41:11: keine Ahnung.
00:41:12: Und dann frage ich mich immer so ja warum eigentlich nicht?
00:41:15: Woran kann es liegen?
00:41:16: Und ich denke dann immer so, würde an dieser Stelle tatsächlich auch eine Lanze dafür brechen wollen.
00:41:22: Mal Mut machen zu sagen, so ne traut euch mal!
00:41:24: Überlegt mal ob ihr da nicht Bock drauf habt das mal auszuprobieren.
00:41:29: Erstens wenn man es mal ausprobiert bedeutet ja nicht dass man den Job gleich für die nächsten Jahre hat.
00:41:33: Das ist jetzt in meinem Fall irgendwie eine Ausnahme.
00:41:36: aber wir auch gespielen... Ich glaube das ist das Wichtigste was sich dazu sagen würde.
00:41:43: wir spielen ist erst mal überhaupt nicht schwer um da rein zu kommen.
00:41:46: das ist gar nicht so schwierig und es hat einfach mehrere gründe.
00:41:50: also zum einen sind ganz viele lieder sich einfach in der tonart.
00:41:53: Ganz ähnlich dass heißt wenn du einmal dir für die linke hand ein bisschen begleitung drauf geschafft hast für ich sage mal dedur und gedur, unter so die grundakorde sicher greifen kannst einigermaßen sichergreifen kannst Dann kannst du schon richtig viele Lieder einfach so aus dem Stehgreif begleiten, weil du dann eben nur noch mal schnell die Hand draufschaffen musst.
00:42:13: Klar das ist natürlich ein bisschen Arbeit aber letztlich geht das irgendwo auch ganz fix, weil ja die Melodien meistens ziemlich eingängig sind und auf die Art kann man mit relativ wenig Vorbereitung schon schnell viel begleitet werden.
00:42:29: Die Corona ist meiner Erfahrung nach dankbar für jedes Lied, das die Biorgle begleiten kann.
00:42:34: Und wenn man mal eins nicht kann dann ist es heute nicht so schlimm.
00:42:38: und ich würde eben auch sagen Das ist ganz zentral du musst als bierorgel gar nicht so viel wird also muss als biaugel gar Nicht so virtuos sein.
00:42:49: Ich kenne total viele virtuose Klavierspieler die auch ganz tolle Bierbier Orgel sind ganz Tolle Bier Musik machen.
00:42:57: Über Habermann hatten wir ja schon erwähnt und zum Beispiel in Kiel die ATV hat auch einen der ganz, ganz toller Klavierspiele.
00:43:07: Und eine tolle Bierorgel aber es ist nicht erforderlich.
00:43:10: das glaube ich schüchtert Menschen mal auch manchmal ein wenn sie das dann erleben auf den Commerce da sitzt einer und macht die tollsten Sachen und Sie denken dass müsste.
00:43:18: das wäre jetzt das Anforderungsprofil für die Biogl.
00:43:20: Aber das ist nicht der Fall!
00:43:22: Das Anforderung Profil für die Bio-Orgel vor allen Dingen die Melodie so ein bisschen halten kann.
00:43:28: Ein bisschen Harmonie darunter legen kann, damit das ein bisschen mehr klangteppig ist und nicht nur die Melodien und dann einfach das Tempo halten.
00:43:36: Das ist die Anforderung an die Bierorgel.
00:43:38: Und ich sage es auch ganz ehrlich, dass macht auch nichts wenn man mal raus fliegt.
00:43:42: Die Corona ist dann ja irgendwann auch drin ziemlich schnell, dass die einen auch mitzieht.
00:43:47: Das heißt du kannst auch mal aussteigen ganz kurz irgendwie wenn du dich verhasbelt hast oder dir was drunter gefallen ist oder was?
00:43:52: Nicht alles und dann steigst du einfach wieder ein.
00:43:55: Ja, das hört sich doch ziemlich sicher an.
00:43:58: Da muss man sich nicht so viel Sorgen machen?
00:44:00: Nee!
00:44:01: Da muss ich gar keine Sorgen mache, finde ich.
00:44:04: Der Rest kommt mit der Übung und bei mir ist es auch so gewesen, dass zu dem Thema noch... Ich bin eigentlich von der Ausbildung her habe ich so klassisches Piano gelernt einfach mit Noten und diesen Büchern die zweihundert schönsten Klassikstücke.
00:44:21: Da hab ich mich mit meinem Klavierlehrer so durchgearbeitet.
00:44:25: Ich habe nie diese virtuose Harmonielehre und Begleitung improvisieren, das hab' ich alles nie gelernt und nie gemacht.
00:44:35: Und es liegt mir auch nicht so sehr.
00:44:36: Ich bin sehr visuell.
00:44:38: Er wird eigentlich eher ein Textmensch.
00:44:39: Deswegen kleb' ich manchmal auch mehr an den Noten als notwendig wäre.
00:44:44: aber das hat mich nicht daran gehindert einfach eine Technik zu entwickeln wie ganz vielen Liedern ziemlich schnell irgendwie vernünftige Akkorde drunter gelegt, Kriege und das dann auch irgendwo begleiten kann.
00:44:57: Und dass mehr ist erstmal nicht das Anforderungsprofi für so ein Bierorgel, wenn man mal ganz ehrlich ist.
00:45:02: Wichtiger ist und daran glaube ich scheitert es weniger wichtiger ist, dass du halt noch möglichst lange in den Abend hinein auch vernünftig spielen kannst.
00:45:10: Das ist auch immer eine Herausforderung nur Bier-Orgel.
00:45:13: Wenn du das lange genug machst, ist das schon auch einer der späteren Fakultäten die dich verlässt.
00:45:18: im Laufe eines Abends.
00:45:20: Kann man den auch auf anderen Instrumenten begleiten?
00:45:24: Ja, ich würde sagen das kann man durchaus.
00:45:27: Wir haben in einer anderen Wingolf-Zerbindung im Bona Wingolf einen Bundesbruder der zum Beispiel ganz großartig auf dem Accordion begleitet – auf dem Schiverklavier.
00:45:39: Der packt dann irgendwie sein Instrument aus und das ist das Gute.
00:45:42: Das geht dann ja auch in etwas beengteren räumlichen Verhältnissen.
00:45:45: Und auch der macht ein ganz wundervolle Bioorgel.
00:45:50: Ich habe es leider nicht selber miterlebt.
00:45:53: Es wurde mir aber berichtet von einer Kneipe bei der besagten SBV King, wo dann wiederum von einer anderen Verbindung jemand zu Besuch war, der eine Trompete gespielt hat.
00:46:11: Das ist auch geil.
00:46:13: Ja, ich glaube in dem konkreten Fall war es ein bisschen problematisch durch die Akustik und weil glaube ich so die Vocal Range von einer Trompete nicht ganz zu dem klassischen, also zu dem Stimmprofil der meisten Sängern passt.
00:46:32: Die Bier-Trompete oder Biertröte, die Bröte glaube ich das war in dem Fall noch nicht ganz so gelungen Aber stellen mir vor, dass es auch möglich wäre wahrscheinlich.
00:46:44: Aber das ist ja genau das richtige Instrument, vor allem wenn der Eiterenvorsitzende in den Kneipzahr reinkommt?
00:46:49: Ja also die Verfahren als solche.
00:46:52: Definitiv!
00:46:52: Das sind angemessene Ideen.
00:46:54: Ja mindestens, stimmt.
00:46:56: Lass uns mal ein bisschen über die Liederkneipe sprechen, die du bei deinem Bund eingeführt hast.
00:47:01: Was ist eine Liederknäipe?
00:47:03: und erzähl mal was zu der Entstehung und die zentrale Besonderheit, die dahinter steckt.
00:47:07: Ja, gerne.
00:47:08: Die Liederkneipe richtig!
00:47:11: Das habe ich vor ein paar Jahren eingeführt und das war noch so in der Corona-Zeit oder so in den ... ja, ich glaube es muss einundzwanzig gewesen sein da war ja Corona auch noch relativ stark im Gange Und die Unsicherheiten waren auch noch eher groß.
00:47:26: und gleichzeitig hatten wir so eine Aktivitas Wir meine ich wird sicherlich überall auch so ein bisschen so gewesen sein So einer Aktivitaß die ja auch zum Zeitpunkt schon so ein, anderthalb Jahre den Laden am Laufen gehalten hatte und da richtig viel reininvestiert hatte.
00:47:43: Aber gleichzeitig auch mit ganz vielen Rücksetzern und Frustrationen zu kämpfen hatte.
00:47:47: Und dann erlarmt natürlich der Schwung auch irgendwann so'n kleines bisschen, das ist ein bisschen die Luft raus.
00:47:52: Deswegen hatten wir uns dann auch überlegt was kann man nochmal Neues machen um auch wieder mal den Leuten auch etwas zu bieten.
00:48:02: Ein bisschen Schwung reinzubringen?
00:48:04: Und da ist mir diese Idee gekommen, eben aufbauen auf den beiden Beobachtungen die wir eingangs verzeichnet hatten.
00:48:10: Nämlich dass das Repertoire meist ein bisschen schmal ist und häufig dasselbe gesungen wird, dieselben Lieder gesungen werden und dass man gerne auch einfach mal so ein bisschen das Singen üben möchte.
00:48:22: Dann habe ich mir diese Lieder Kneipe ausgedacht und die funktioniert im Großen und Ganzen wie so normaler Inoffice bei uns.
00:48:29: Aber das entscheidende Charakteristikum ist, dass ich die selber als Bio-Orgel von der Biogel im Präsidium ausschlage.
00:48:36: Wir haben das Glück, dass wir einen Eklavierepiano haben, das ein alter Herma gestiftet hatte und das wird dann einfach nach vorne getragen und bildet dann das Präsidiumschlagbrett und Schläger kommen dann so ein bisschen schräg drauf und die Rest der Kneiptafel wird dann als Zapfen einfach angebaut.
00:48:52: ganz wie normal bin ich eben gleichzeitig Präsidium und Bierorgel da vorne.
00:48:59: Und Kommandiere, Präsidiere und Spiel zwischendurch immer!
00:49:04: Der Fokus liegt eben darauf, dass wir möglichst viel singen – soviel wie irgend möglich.
00:49:09: Wir schaffen im Schnitt in den letzten Semestern würde Haben wir ja unserem Abend denke ich, zwanzig oder knapp über zwanzich Kantus dann auch geschafft.
00:49:21: Das heißt die Corona hält dann auch tatsächlich so vier Stunden etwa durch und das finde ich ziemlich bemerkenswert.
00:49:27: muss man sagen dass die da echt so diszipliniert dabei sind und mitsingen.
00:49:32: na klar gibt es zum ende hin so ein bisschen Auflösungserscheinungen und so und die Leute die dann irgendwie im Dresenraum sein und rauchen wollen oder was?
00:49:39: Die verziehen sich dann irgendwann auch Das bröckelst ein bisschen, aber der harte Kern hält dann tatsächlich vier Stunden durch und wir singen eben... das ist das zweite Spezifikum.
00:49:50: Wir singe eben ganz bewusst abseits dieser Hit-Parade.
00:50:05: Mit unseren Workshops, Social Media Keilen und der Content Creation-Meisterklasse lernt ihr eure Verbindung strategisch authentisch und attraktiv zu zeigen.
00:50:22: Für mehr Sichtbarkeit neue Mitglieder und das gute Gefühl zu wissen was man tut!
00:50:27: Ein moderner und professioneller Auftritt schafft Vertrauen nach innen wie nach außen und zeigt dass eure Verbindung nicht in der Vergangenheit stehen bleibt sondern Zukunft gestaltet.
00:50:36: Wir vom Corpo Content Lab erstellen euch genau
00:50:38: diesen Auftritt
00:50:40: an einer zeitgemäßen und ziehgruppenorientierten Webseite offiziellen E-Mail Adressen Stilvollen Semesterprogramm, Polörkarten, Imagefilmen und vielmehr damit jeder erkennt eure Verbindung lebt und hat Zukunft.
00:50:52: Beeinbart jetzt euren Demokall.
00:50:54: alle Infos findet ihr in den Shownotes.
00:50:57: Was hast du denn so für Schätzchen?
00:50:58: Du
00:51:00: meinst an Liedern?
00:51:03: Ja können wir uns mal ein paar angucken die ich mal so rausgesucht habe?
00:51:09: eines zum Beispiel das ist vielleicht bekannter.
00:51:13: bei uns war es nicht so bekannt Fand ich aber großartig, dass wir das kennengelernt haben.
00:51:19: Kennst du den Kantus in dem Kerkersaßen?
00:51:21: Nein!
00:51:22: In dem Kerkersaßen zu Frankfurt an dem Main schon seit vielen Jahren sechs Studenten ein die für die Freiheit vochten und für das Bürgerglück und für die Menschenrechte der Freien Republik.
00:51:31: Das ist sehr schön.
00:51:35: Ich spiele das mal an.
00:52:10: Ja ne
00:52:31: Sehr burschenschaftlich.
00:52:33: Das ist es sicherlich auch, vielleicht ist das auch der Grund warum dass bei uns im Wingolf erstmal gar nicht in Liederbuch war, sondern jetzt irgendwann erst in den Anhang gekommen ist.
00:52:42: Aber wenn man dann den Text mal weiter durchgeht, das nimmt ja irgendwie wohl auch Bezug auf den Frankfurter Wachensturm.
00:52:50: Das ist einfach ein sehr schönes Lied mit einem Text... Welchen Jahr war
00:52:54: der?
00:52:56: Ja.
00:52:56: ...Achzehn
00:52:57: dreinundreißig.
00:52:58: Und das ist jedenfalls einen Text, der einfach gut gemacht ist und dem man Meines Erachtens durchaus auch in so einem Offiz singen kann.
00:53:08: Und gleichzeitig hat das Lied eben, haben wir vielleicht gerade gehört schon auch echt... Es hat schon Schwung wenn man das ein bisschen zügig spielt.
00:53:16: Das heißt es macht es auch in Offiz geeignet würde ich sagen.
00:53:20: also wenn da die Stimmung gut ist und die Leute noch ordentlich bei Sinn dann kann man sowas da würd' ich sagen auch ganz gut singe
00:53:26: Aber eine schöne Melodie auf jeden Fall
00:53:27: Ja!
00:53:27: Ich finde mich auch ganz eingängig und kann man auch sofort mitsingen.
00:53:31: Das ist, lass ich gerne singen auf diesen Lieder Kneipen zum Beispiel.
00:53:36: Habt ihr denn auch einen eigenen speziellen Commo?
00:53:39: Ja das ist richtig!
00:53:41: Das stimmt.
00:53:43: Das haben wir wobei es eigentlich eher so eine Art Ergänzung ist natürlich zu unserem normalen Kneip-Common.
00:53:49: Ich habe da ein paar Paragrafen nochmal zu aufgeschrieben insgesamt tatsächlich inzwischen fünfzehn an der Zahl und ich gehe da jetzt nicht im einzelnen drauf ein aber Vielleicht so beispielhaft.
00:54:02: Tatsächlich ist Paragraph eins regelt, dass die Liederkneipe immer mit dem Kantus eröffnet den wir vorhin gehört haben.
00:54:09: hier sind wir versammelt das Ergobie Barmus und dann auch mit dem Killer Jung endet Das ist ein Dann auch Mit dem Killer Jungen Ended.
00:54:21: Es Ist Ein Brauch Dass ich weiß nicht ob du das kennst es gibt's anderswo als xr langer zum Beispiel oder X-Typing ergibt.
00:54:30: es gibt es da assist Es geht ein Tübinger in unserem Kreis herum, Fiddlebum.
00:54:39: Der Biberbutzeman.
00:54:40: Ja genau das ist die Melodie.
00:54:43: Jetzt nicht so ganz meine Stimmlage oder meine Stimmbandbreite Aber das habe ich mit aufgenommen, einfach ... Das ist so ein kleiner Rundgesang.
00:54:53: Wo dann immer Leute anstoßen und wenn die Strophe durch ist, dann verlassen die den Kreis und die nächsten Leute stoßen an bis sozusagen alle ausgetrunken haben.
00:55:00: Es ist so einen Ex-Kantus.
00:55:04: Und das hab' ich eingeführt als Alternative damit man nicht jedes Mal zum Ende irgendwie den Steiger singt.
00:55:10: Das tut man ja sonst ohnehin ständig!
00:55:11: Deswegen dachte ich jetzt hier zu dieser Liederkneipe kann man auch mal ein anderes Ritual zum Schluss haben.
00:55:17: Dann haben wir noch zum Beispiel...
00:55:19: Aber kurz, sehr steiger.
00:55:20: Das ist ja auch gerade so ein Dieter, der gerade eher in Bergbau-Regionen seinen Traditionen hat.
00:55:25: Klaus Teil wird das ja auch sehr stark gesungen aber halt auch hier im Ruhrgebiet?
00:55:29: Das ist richtig!
00:55:29: Das hat eine starke regionale Verhaftung.
00:55:31: da muss man auch glaube ich immer ein bisschen gucken wenn man das in anderen Regionen adaptiert dass man das auch ein bisschen respektiert was da an Tradition dran hängt oder dass man es zumindest weiß.
00:55:40: klar das ist natürlich wichtig.
00:55:42: aber ich glaub das hat sich auch schon ziemlich verselbstständigt und wird ja auch glaube Deutschland hoch und runter gesungen.
00:55:48: Wobei
00:55:49: die Klausthaler, die haben ja auch den Bergkittel dann an?
00:55:52: Stimmt!
00:55:52: Damit können wir nicht dienen im Norden.
00:55:54: Das Bergbau haben wir nur wirklich gar nicht.
00:55:56: Ihr habt da meistens immer auf den Kneifern die gelbe Regenjacke an und noch einen Hut oder Pfeife muntert.
00:56:01: Wir haben ein Friesenerz an genau, die gelben Regenjakke.
00:56:04: Die kneifen auch grundsätzlich in Gummistiefeln.
00:56:08: Und dazu gehört dann eben aus so einem wie Helmut Schmidt, der getragen hat zu einer Prinze Heinrichmütze.
00:56:12: und du sagst es, die Pfeipe ist pflicht.
00:56:14: Ja das stimmt Ja, zu diesem Common gehört dann auch noch so andere kleine Regelungen.
00:56:23: Tatsächlich zum Zutrinken und zum Nachkommen die habe ich mit aufgenommen.
00:56:27: das ist ja wenn man mal so historisch guckt in früheren älteren Commons wo die mal schriftlich fixiert sind ist es sehr häufig sehr reglementiert wer darf wem zu vorkommen und nachkommen mit welchen Worten, welche Formulierung hat man sich dazu bedienen und so.
00:56:44: Und das habe ich auch ein bisschen mit aufgenommen in diesem Krimon.
00:56:48: Also das Vorkommen wird immer von freundlichen Worten begleitet Und das Nachgekommen wird entweder sofort oder innerhalb von drei Bierminuten.
00:56:55: Ich glaube, dass steht auch ganz häufig in so Kneipkommons noch drin.
00:57:01: Im allgemeinen deutschen Bierkommon steht das explizit drin?
00:57:04: Zum
00:57:04: Beispiel!
00:57:05: Klar da natürlich aber ich meine jetzt auch so individuellen Bier-Kommons von einzelnen Verbindungen ist es häufig auch übernommen worden hat Eingang gefunden.
00:57:13: Aber es wird eben glaube ich nicht mehr überall so praktiziert wie es dann eben drin steht.
00:57:20: Und da gibt es dann ja auch so Detail-Regelungen.
00:57:24: Es ist zulässig mit demselben Quantum einem nach und gleichzeitig am anderen vorzukommen, aber nicht zwei Anderen!
00:57:31: Es erlaubt sich jemandem anzuschließen der einem etwas vorkommt.
00:57:34: Da muss man richtig ein bisschen mitdenken während man trinkt... Deswegen habe ich das eigentlich auch reingenommen in diese Zusatzprachografen, diesen Lieder-Kneipkommon.
00:57:45: Weil ich wollte, dass man nochmal sich so ein bisschen Gedanken darüber macht – auch tatsächlich über das Trinken aufknipen!
00:57:52: Dass man da so ein bißchen auch dieses Spiel mit aufführt ja?
00:57:55: Das ist ja eigentlich außer zum Verbindungswesen gehört.
00:57:58: und wir haben diese überkommenen Formen die wir geerbt haben.
00:58:02: Die sind sicherlich auch in früheren Zeiten noch mal sehr viel Bier ernster gelebt worden.
00:58:08: Und heute sieht man das dann manchmal auch in so diesen ganz bekannten Studentenfilmen, die wir irgendwie haben ja alle vor Augen.
00:58:14: Wenn der Salamander da gerieben wird auf den Herrn Medizinalrat und sowas alles... Da haben wir immer das Gefühl dass das damals dann so ganz streng gelebt oder exerziert wurde, wird ja auch im Untertan sind das ja auch so beschrieben, diese Gedanken von dem Liederich Hesslingen.
00:58:34: Wie er sagt hier hat alles seine Ordnung, alles wartkommandiert, alles war geregelt und das kann man heute gar nicht mehr leben ernsthaft.
00:58:43: aber es sind eben Formen.
00:58:44: wir können die noch spielerisch aufführen sozusagen Wir können uns da noch spielerisch rein denken und die mit ein bisschen Ironie auch praktizieren.
00:58:52: Und ich bin der Meinung dabei lernt man selber auch nochmal was nämlich sich so einer Form mal unterzuordnen, temporär und in dem Bewusstsein dass es eben einfach irgendwo auch zu einem gewissen Grad eine Inszenierung ist.
00:59:06: Aber man liebt das dann eben auch und man begibt sich da rein und das schweißt irgendwie auch zusammen.
00:59:12: Das hat auch irgendwo was Charakterbildendes finde ich, dass man da in der Lage ist sich so einen ungewöhnlichen Kommon für eine Weile einmal freiwillig und dann aber auch durchaus mit einer spielerischen Strenge unterzuordnung.
00:59:24: Und das habe ich versucht da auch ein bisschen mit aufzunehmen.
00:59:28: Du bist Vorsitzender oder Schatzmeister in einem Studentenwohnheim und plötzlich fühlt sich alles nur noch nach Finanzamt und Haftung an?
00:59:34: Dann brauchst du Profis.
00:59:36: Den Verband für Studenten-Wohnheime in Bonn, Partner von über einhundertfünfzig Studenten Wohnheim in ganz Deutschland seit über seventy zwei Jahren Rechtssicherheit, automatisierter Spendeneinzug, Musterverträge, Klauzegriff, Haftungsdach und persönliche Beratung alles inklusive.
00:59:50: Für nur vierhundertfünfzig Euro im Jahr plus drei Komma fünf Prozent auf die Spendeinnahmen.
00:59:54: Alle Infos in den Shownotes und du hast den Kopf frei fürs Wesentliche!
00:59:58: Und du bietest damit auch deinen Bundesbrüdern ein einmaliges Angebot?
01:00:03: Also was es sonst wohl nicht gibt.
01:00:05: also das ist ja auch schön gerade dass man da die Musik nochmal ganz anders kennenlernen und vor allem auch mal neue Lieder kennenlern.
01:00:11: Und sich auch ein verbindliches Regelwerk auch noch oben drauf gibt.
01:00:14: Total, also habe ich das verstanden und ich hab' den Eindruck es wird so angenommen dass das so ein Gesamtpaket ist.
01:00:21: Es macht glaube ich allen immer unglaublich viel Spaß.
01:00:25: Gleichzeitig hat man dieses Erlebnis, dass man bei etwas dabei ist was man nicht überall und ohne weiteres kriegt.
01:00:34: Das ist dann auch meine Aufgabe an der Stelle.
01:00:37: Ich mache das im Moment dieses Semester einmal, letztes Semester habe ich es auch einmal gemacht, die Semester davor habe ich das bestimmt drei vier fünf Semester lang zweimal gemacht.
01:00:48: jedes Semester hab' ich mich da als ja zwar noch junger aber immerhin irgendwie als alter Herr und verletzt dann auch schon als alter Herrenvorsitzender nochmal zwei Mal im Semester selber hingestellt und auch nochmal eine Kneipe geschlagen.
01:00:59: Macht vielleicht auch nicht jeder von unseren Altersgenossen immer noch so.
01:01:04: Aber mir macht es halt Spaß und ich habe das Gefühl, ich kann da auch nochmal dieses Nenner was mitgeben indem ich mir da Mühe gebe diese Kneipe dann auch in diesem Geist zu leiten wie ich mir das vorstelle.
01:01:17: Und die Leute kommen und nehmen das an und machen damit Zum Beispiel, es gibt kein schöner Leben als Studentenleben.
01:01:24: Du weißt nicht ob das bei euch gesungen wird?
01:01:26: Es gibt keinen schönen Leben als studentenleben wie hispacus und gambrinus schuf.
01:01:32: Ganz toll, singt ihr das?
01:01:34: Ich kenne das gar
01:01:34: nicht Denn lasst uns da doch mal kurz reingucken.
01:01:36: ich finde das nämlich ganz toll.
01:01:38: aber Das ist schon einfacher mit einer Biorgel dabei.
01:01:44: Biosikos.
01:01:45: eine halbe Weise voraus
01:02:00: In die Kneipe laufen und das Geld versaufen ist ein oerherrlicher Beruf.
01:02:12: Ist das Mosel schon, dann wird ein Bergewunden im Margitzen-Dulchi-Jubilo.
01:02:19: Ist kein Geld in Enken, ist doch Pumpenchenken für den kreuzvidellen
01:02:24: Studio!
01:02:28: Sehr schön.
01:02:29: Das merkt man vielleicht gleich.
01:02:32: Mein Stimmenumfang ist auch nicht so ganz, es hat große Sprünge und ein bisschen Schnörkel in der Mitte mit ein paar Halbtöne, die muss man dann treffen.
01:02:40: Und das ist eins, das singe ich sehr gerne.
01:02:44: Ich glaube, das ist ein bisschen einfacher, wenn man da... Vor allen Dingen auch damit es nicht schleppt, dass man dieses Tempo dabei, denn das muss gesungen werden oder zum Beispiel einen Lied das auch sehr schön ist und ich glaube, dass wird vor allen Dingen deswegen nicht gesungen.
01:03:00: Weil Leute bei dem ersten Blick auf die Noten gar nicht wissen, dass sie das singen können.
01:03:05: Dass es überhaupt kein Problem für alle meisten ist.
01:03:08: Ich spiele jetzt mal eben an... Das steht im Gesangbuch unter dem Titel Wenn sich der Abend milde.
01:03:15: Weiß nicht ob ihr das singt?
01:03:17: Nee, kennen wir nicht.
01:03:18: Hören
01:03:18: wir mal rein!
01:04:11: Im roten Licht der Schein ladet mich freudlich ein, San Tosca
01:04:23: Ambrino.
01:04:28: Sehr schön,
01:04:29: ne?
01:04:29: Also das Santa Lucia denke ich habe wahrscheinlich ganz viele im Ohr.
01:04:34: Aber wenn man nur den Text so sieht und vielleicht die Noten auch gleich nicht so gut Noten lesen kann oder so und das Kleingedruckte überliest dann weiß mal gar nicht dass man das einfach singen könnte zum Beispiel.
01:04:44: Absolut!
01:04:45: Roberto das war eine wunderschöne Sendung mit dir
01:04:48: Ja fand ich auch.
01:04:49: Das hat mich sehr gefreut dass wir hier mal ein bisschen etwas sprechen können was mir wirklich sehr wichtig ist.
01:04:55: Und ja, ich würde vielleicht, der nicht darf zum Abschied nur noch mal sagen, dass ich echt ermutigen möchte dazu das auszuprobieren.
01:05:05: Wenn man mal irgendwie in seinem Leben Gesangsunterricht hatte, Instrumentalunterricht hatte egal welches Instrument und vielleicht sogar Klavier, dass man sich da dann traut einfach und es mal ausprobiert.
01:05:18: Ich hatte das wie gesagt... Hatte das wie gesagt jetzt zum glück.
01:05:23: also freue ich mich total drüber vor kurzer zeit, dass eben dann zwei auf mich zugekommen sind aus der Verbindung meiner frau tatsächlich von nlv king.
01:05:32: ja so nacheinander in ein bisschen zeitabstand kam erst der eine und an die anderen sagten sie hätte da lust drauf.
01:05:39: Ich würde das gerne mal.
01:05:40: ich habe mal Klavier gespielt oder ich bin da irgendwie habt ihr auch Spaß dran?
01:05:45: Und ich würde es gern mal lernen.
01:05:46: und dann haben wir uns hingesetzt Ja, so ein bisschen Zeit auch da dran.
01:05:53: Und man merkt das geht total schnell, dass man da irgendwie mit ein bisschen Gespür daran geht und dann auch da total schnell Erfolge erzählt und Sachen einfach mitspielen kann.
01:06:04: Das macht für alle Spaß!
01:06:07: Ich sage es ja auch immer, Bio-Orgel ist kein Instrument, das du sowieso für dich spielst.
01:06:12: Klavier ist auch noch mein entscheidender Unterschied.
01:06:14: Klavier kannst Du auch für Dich spielen?
01:06:15: Da hast Du selber Spaß dran, wenn du dann übst irgendwie und kann man auch selber, selber drin aufgehen.
01:06:21: Aber eine Bierorgel ist eigentlich nichts ohne Corona.
01:06:24: Bier-Orgel ist kein solitär Instrument.
01:06:28: No Beer-Orgle is an Island quasi um es mit John Donne zu sagen.
01:06:33: Und deswegen immer wenn Leute sich mal bedanken oder so weil ich irgendwo die Biöbel übernommen hab sag ich... Es ist mein Pleasure, also es geht in beide Richtungen.
01:06:44: Ich freue mich immer total wenn ich irgendwie eingeladen werde und dann einfach auch Biogel spielen kann.
01:06:49: das macht mir einfach auch riesig viel
01:06:51: Spaß.
01:06:51: Das merkt man dir aber auch an.
01:06:55: Wenn ihr Lust habt Biogels zu lernen habt keine Angst macht den mutigen Schritt.
01:06:59: damit seid ihr eine große Unterstützung auf dem Bund und es kann natürlich ein tolles Nebeneinkommen werden wenn man dann ein geübter Biogler ist und dann rumreißt und viele
01:07:08: viele ...
01:07:09: Kneipen unterstützt.
01:07:12: Ja?
01:07:14: Und Spaß macht's, ne!
01:07:15: Man lernt eben auch ganz viel kennen und siehst viele andere Kneippen... ...und gerade als Bier-Orgel hast du ja immer so ein bisschen... ...ja, da ist schon so'n bisschen Sonnerstaates, also du kriegst ja auch immer ein Bier.. ..und ja darfst ja mal irgendwie was erlauben oder so mein Spruch oder so.
01:07:34: das wird dann nicht so ernst genommen.
01:07:37: Absolut Ihr da draußen geht mal wieder bummeln auf anderen Häusern, das ist auch schön.
01:07:43: Roberto würde gerne noch gerne einen General wie Junge in die Koppowelt ausrufen.
01:07:48: Ich würde dir gerne deinen Gastgeschenk noch überreichen.
01:07:52: Wir haben ja heute gar nicht mehr gesprochen.
01:07:54: im Umkreis dieser Liederknalper habe ich noch ein anderes Institut ins Leben gerufen den sogenannten Norddeutschen Abend.
01:08:02: Das machen wir immer im Spätsommer und servieren dann Lapskaus Und ein Brot dabei und einen Köln oder einen Aquavit, schönen Steifen Norddeutschen Schnaps.
01:08:12: Und weißt du was es dazu natürlich immer geben muss auch?
01:08:15: Kieler Sprotten!
01:08:17: Richtig,
01:08:17: Kielersprotten...und davon habe ich dir welche mitgebracht.
01:08:21: Ach geil!
01:08:22: Und die können wir uns gleich dann noch einverleiben
01:08:26: wenn du was hast.
01:08:28: In den Storys kann man das gleich sehen.
01:08:29: So ist's!
01:08:30: Danke nochmal für die Einladung, danke dass ich hier sein durfte.
01:08:33: Danke dir bis dahin machts gut tschau.
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